Jump to content
Immopreneur.de | Community für erfolgreiche Immobilieninvestoren
Sign in to follow this  
Entrepreneur

Erbschaftssteuer sparen durch Schenkung

Recommended Posts

Liebe Community,

wohl eines der Unangenehmsten (aber deshalb nicht weniger wichtig) ist das Thema Tod. Den meisten von euch dürfte die Möglichkeit bekannt sein: Erbschaftsteuer durch eine Schenkung zu sparen. Dazu habe ich eine kurze Frage und bitte um Eure Hilfe. Welcher Wertansatz wird beim Finanzamt genommen, bei einer Schenkung einer Immobilie? In wie weit muss ich nachweisen, dass die Immobilie unter dem Freibetrag von 400.000€ pro Kind (10 Jahresfrist) liegt? Benötige ich auf jeden Fall, ein Gutachten von einem vereidigten Gutachter also auch wenn die Immobilie bpsw. 500.000€ Wert ist und an 3 Kinder geht oder benötigt man das Gutachten nur wenn der Freibetrag "eng" wird?

 

Vielen Dank und eine schöne Woche.

 

Danke für eure Hilfe und eine schöne Woche.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Das FA ermittelt den Verkehrswert. Wenn dir dieser Wert zu hoch erscheint, kannst Du natürlich einen Gutachter beauftragen. Im Hinblick auf weitere Schenkungen oder Ablebens innerhalb der 10 Jahresfrist würde ich das in diesem Fall tun. 

Bisher habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass das FA relativ niedrig schätzt. Wenn man deutlich unter dem Freibetrag bleibt und auch nicht zu erwarten ist , dass dieser durch weitere Schenkungen oder Erbschaften überschritten wird, brauchst du auch keinen Gutachter. 

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Der Notar befragt euch nach dem Wert der Schenkung, ihr antwortet großzügig gerundet wahrheitsgemäß und das war. Da wird nix geschätzt, begutachtet etc. der angegebene Wert muss nur grundsätzlich plausibel sein. ( Die Villa in Monaco mit eigenem Bootsanleger für 150.000€ würde Nachfragen auslösen). 

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Man kann ja die Immobilie ja auch an die Kinder verkaufen, um sich die Spekulationsfrist zu sichern. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese abgeschafft wird. Ggf. kann man den Kaufpreis ja als Darlehen geben. 

 

 

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 20. April 2016 um 19:30 schrieb JB:

Man kann ja die Immobilie ja auch an die Kinder verkaufen, um sich die Spekulationsfrist zu sichern. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese abgeschafft wird. Ggf. kann man den Kaufpreis ja als Darlehen geben. 

 

 

Dann wird das Vermögen aber nicht gemindert. Ergo Zweck der Einsparung der Erbschaftsteuer verfehlt. 

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wer sich näher mit dem Thema Schenkung oder Kaufvertrag bei der Immobilienübertragung befasst (besonders mit dem Hintergrund des Erbrechts), dem kann ich folgendes eBook empfehlen:

https://www.amazon.de/dp/B07H7GMNVP

Habe ich gestern veröffentlicht und kann noch bis morgen früh 9 Uhr kostenlos heruntergeladen werden.

Wer gerne ein PDF davon möchte, kann mir auch eine private Nachricht schreiben. 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest

Was treibt einen (juristischen Laien) dazu, so etwas zu schreiben? Gerade aus Interesse reingelesen: aus juristischer Sicht stehen einem die Haare zu Berge. 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 1.6.2016 um 15:30 schrieb Entrepreneur:

Dann wird das Vermögen aber nicht gemindert. Ergo Zweck der Einsparung der Erbschaftsteuer verfehlt. 

Und wenn man den Wert der Immobilie gut nach unten gerundet beim Verkauf an die Kinder angibt? So kann dann auch noch AFA geltend gemacht werden. 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
Sign in to follow this  

×
×
  • Create New...