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vor 9 Minuten schrieb JB:

Das ist genau der Knackpunkt ... die Mieten steigen auch an schwierigen Standorten, denn letztlich entwickeln sich die Mieten mit der Inflation.

Die aktuellen Steigerungen in den Ballungsgebieten sind Nachholeffekte die bald wieder abflauen werden. In Berlin hat sich z.B. 20 Jahre lang nichts getan... und nun kommt alles auf einmal...

mit der Inflation hast du recht, auf der anderen Seite steht aber der Bevölkerungsrückgang in den schlechten Standorten...

Auch darf man nicht vergessen, dass eine beispielsweise Steigerung von 3% Miete einen höheren Eurobetrag ergibt, in Orten, die bereits über eine hohe Miete verfügen....

 

Also ich würd sagen, dass Faktoren in A und B Städten schon ihre Berechtigung haben....

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vor 2 Stunden schrieb Fröhn:

@Flo

Cashflowobjekte sind in C und D - Lagen und generieren hohe Mieten (im Vergleich zum Kaufpreis) Faktor unter 14 - Du erwirtschaftest monatlichen Überschuss, der aber versteuert werden muss. Die Wertsteigerung des Objektes ist gering, kann sogar negativ sein. Die Tilgung sollte hier höher sein als 2%.

Renditeobjekte sind in A und B lagen und man bekommt eine geringe Miete im Vergleich zum Kaufpreis und die Faktoren liegen bei 20-25. Du verdienst hier auch Geld, nämlich nach dem Verkauf und zwar steuerfrei.

 

Das soll Dich aber nicht dazu verleiten, dass Du jetzt denkst, wenn ich in Chemnitz eine ETW zum Faktor 20 kaufe, dann ist es ein Renditeobjekt, auch wenn Du nicht der erste wärest, der diesen Fehler gemacht hat.

In Frankfurter Nordend oder in Bockenheim könnte man mit Faktor 20 schon mal leben, 18 wäre aber natürlich totzdem besser. Also generell gilt - so günstig wie möglich einkaufen - ist ja auch irgendwie klar.

 

 

Danke für die Erleuerung. Diese Unterscheidung war mir bisher nicht gläufig. D.h. wenn jemand von einer Renditeimmobilie spricht meint er damit ein Objekt, bei dem die Wertsteierung/qm und der Verkaufserlös im Vordergrund stehen, obwohl der Ertrag eher mau ist. Eine Cashflowimmobilie dann eine solche bei der die laufenden Erträge im Verhältnis zum Kaufpreis möglichst hoch sind. Kann es sein, dass viele diese Begriffe synonym verwenden...? Den Begriff Cashflowimmobilie habe ich jednefalls noch in keinem Exposé gelesen ^^

Ich komme aus Mainz. Hier kann man froh sein, eine Wohnung unter Faktor 15 und einem cahflow vor Steuern bei einem KD von 4% in Höhe von mtl 100 € zu bekommen. Dennoch sind die Wertwentwicklungen pro m² auch in einfachen Lagen passabel. Sind das jetzt Rendite oder CF-Objekte? Bin verwirrt... :D

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vor 4 Minuten schrieb finanzdurchblick:

mit der Inflation hast du recht, auf der anderen Seite steht aber der Bevölkerungsrückgang in den schlechten Standorten...

Auch darf man nicht vergessen, dass eine beispielsweise Steigerung von 3% Miete einen höheren Eurobetrag ergibt, in Orten, die bereits über eine hohe Miete verfügen....

 

Also ich würd sagen, dass Faktoren in A und B Städten schon ihre Berechtigung haben....

Trotz Bevölkerungsrückgang steigen die Mieten, dort wo man vor 10 Jahren 3 EUR gezahlt hat sind es jetzt z.B. 4,50 EUR

Der Wert der Immobilie steigt also aufgrund de niedrigen Ausgangsbasis vereinfacht um 50 - 70%

 

Der Geldbetrag der Steigerung ist natürlich in D -Lagen viel niedriger als in A-Lagen, aber entscheidend für die Wert-Steigerung der Immobilie ist die prozentuale Steigerung der Miete.

 

Die Faktoren A- D haben insofern eine Berechtigung, dass diese die Standortrisiken abbilden.

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@FloMainz ist eine Renditemarkt. Die Kaufpreise sind hoch und die Renditen sind im Keller. @JB hat recht mit den Bauchschmerzen. Die Märkte können wechseln. Wenn Du gefragt hättest: "Und was ist Leipzig für ein Markt?", wäre es schon schwerer, denn der Leipziger Markt hängt genau dazwischen. Meine Hoffnung ist natürlich, dass er sich von CF- auf Renditemarkt dreht. (Und wenn man das Monitoring zum Wohnungsmarkt liest, sieht es auch so aus.) Die Prognosen sind sehr vielversprechend. (Kann man auf der Homepage der Stadt Leipzig runterladen.) Aber eines ist klar, es ist und bleibt Spekulation und alles kommt am Ende immer anders und es immer so, dass das niemand auf dem Schirm hatte. (Oder wer hätte von einem Jahr auf den Brexit getippt???)

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vor 11 Minuten schrieb JB:

Trotz Bevölkerungsrückgang steigen die Mieten, dort wo man vor 10 Jahren 3 EUR gezahlt hat sind es jetzt z.B. 4,50 EUR

Der Wert der Immobilie steigt also aufgrund de niedrigen Ausgangsbasis vereinfacht um 50 - 70%

 

Der Geldbetrag der Steigerung ist natürlich in D -Lagen viel niedriger als in A-Lagen, aber entscheidend für die Wert-Steigerung der Immobilie ist die prozentuale Steigerung der Miete.

 

Die Faktoren A- D haben insofern eine Berechtigung, dass diese die Standortrisiken abbilden.

ja - da hast du vollkommen recht. man darf aber nicht vergessen, dass wir gerade in einem generell steigenden Marktumfeld sind. Akutell steigt so gut wie alles...

Ich würd aber auch sagen, dass die Miete prozentual in den letzten 10 Jahrn in den A Regionen stärker gestiegen sind, als in C oder D Regionen (aber die Kaupreise im Verhältnis zu den Mieten natürlich noch mehr)

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Aus Erfahrung muss ich da @Fröhn Recht geben, es ist Spekulation, denn keiner von uns hat eine Glaskugel, diese Bezeichnungen sind reine Momentaufnahmen. Wenn ich sehe, dass sie meine beste CF Maschine nun wohl zusätzlich zu meiner besten Renditemaschine gedreht hat, meine vormalige Renditeimmobilie steigt langsam aber sicher zur CF Immobilie auf. Wir alle kennen die Schlagzeilen: Landflucht, Verstädterung, etc etc, aber selbst die Studien sind eben nur Studien und der Mensch hat einen Nachteil, er ist nicht immer rational und im Endeffekt liest er auch nicht erst Studien, bevor er umzieht, oder an einem bestimmten Ort eine Firma gründet die Arbeitsplätze schafft :-)

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Stimmt. So gut wie alles. 

 

Zusammengefasst kann man festhalten, dass die Anlageform der Investmentimmobilie in den letzten 70 Jahre mit eine der Besten war!!!

Egal, ob Cashflow oder Renditeobjekt und auch egal ob Nord, Süd, West oder Ost.

Wenn man ein paar Dinge berücksichtigt und im richtigen Moment zuschlägt, liegt man langfristig zu 99 % immer auf der richtigen Seite.

Selbst bei einem Kollaps des gesamteb Finanzsystems.

Bei Aktien oder Rohstoffen sieht die Sache schon wieder ganz anders aus!

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Ich möchte gerne anhand eines Beispiels auf die ursprüngliche Fragestellung "Wie hoch tilgen" von @finanzdurchblick zurück kommen und auch gleich um eine Klassifizierung in Rendite oder Cashflow Immobilie ersuchen.

Cashflow und Redniteimmobilie wurde in vorstehenden Beiträgen ja erläutert, nur bin ich nicht sicher in welche Riege es passt und vor dem Hintergrund bzw. Gesamtkonstrukt ein eurer Meinung nach bester Tilgungssatz wäre. Vorab, der EK Anteil ist recht hoch, ich weiss.

ETW Berlin Mitte

75.900€ Darlehen

ca. 30T€ EK

Jahreskaltmiete 8.460€

Darlehenszins 2,1% (15 Jahre)

Tilgung 3,5%

Hausgeld 170€/Monat

Wert der ETW aktuell ca. 130-150T€ (vorsichtig und optimistisch betrachtet)

Etwas vergessen zur Beurteilung?

 

Es wird trotz hoher Tilgung ein anständiger CF nach Steuern erwirtschaftet.

Jetzt dir Frage @Fröhn, @79115Freiburg, @Stephan Steup, @Ray, eher CF oder Rendite Immobilie? Vielleicht wird es mir dann final klar..für mich ist es ein Zwitter.

Und, welchen Tilgungssatz würdet Ihr als sinnvoll erachten? Während der Zinsbindung  kann 3 mal der Tilgungssatz gewechselt werden. Sondertilgungen von 5% oder sogar 10% sind einmal pro Jahr möglich.

 

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@growingIdeas Sorry, ist nicht die Antwort, da die Frage nicht an mich gerichtet war, aber mal ehrlich, bei einem EK von circa 2,irgendwas % finde ich den Zinssatz aber schon etwas hoch, oder?

 

nicht böse gemeint, aber da würde ich mal nachverhandeln.

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@growingIdeas

Ich sehe das auch als mittig und ich finde das gut so.. Bin kein Freund von rein CF-Objekten und ebenfalls nicht nur auf Spekulation aus! Die Mischung macht es.. Also entweder hast du solche und solche Objekte in deinem Portfolio oder eben so wie du eines, dass beiden entspricht bzw. gerecht wird.. Finde das so ganz okay (wenn du denn so viel EK einbringen möchtest)..

 

Tilgung ist dein Vermögensaufbau, sprich den hast du schon versteuert.. Ich würde überlegen, ob ich nicht 2% tilge und dann noch einmal 1,5.2% jährlich als Sondertilgung zahlen.. Finde aber gut, dass du 3-3,5% tilgst. Das sollte auch so bleiben.. Der einzige Vorteil bei meinem Vorschlag ist die Flexibilität, wenn mal etwas passiert.. Jedoch hast du auch die Möglichkeit einer Tilgungsänderung (3x).. Daher kann man das auch so machen..

 

vor 8 Minuten schrieb Christian Beyer:

@growingIdeas Sorry, ist nicht die Antwort, da die Frage nicht an mich gerichtet war, aber mal ehrlich, bei einem EK von circa 2,irgendwas % finde ich den Zinssatz aber schon etwas hoch, oder?

 

nicht böse gemeint, aber da würde ich mal nachverhandeln.

Sehe ich auch so.. Wollen wir mal darüber sprechen @growingIdeas? Vielleicht kann man dir mit einem anderen Berater helfen, wenn deiner nicht mehr rauswirft.. Ich denke 1,5-1,7% sollte bei deinem EK-Einsatz drin sein..

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vor 9 Minuten schrieb Christian Beyer:

@growingIdeas Sorry, ist nicht die Antwort, da die Frage nicht an mich gerichtet war, aber mal ehrlich, bei einem EK von circa 2,irgendwas % finde ich den Zinssatz aber schon etwas hoch, oder?

 

nicht böse gemeint, aber da würde ich mal nachverhandeln.

Danke für Deine Meinung. Habe die Finanzierung über die Interhyp bekommen mit 15Jahren, nicht 10 Jahren Zinsbindung. Die Konditionen hatte ich vor etwas über einem Jahr ausgehandelt (genau als der Poststreik war). Wäre der Poststreik nicht gewesen und die Unterlagen 1Tag früher eingegangen, wären es noch 1,87% auf 15 Jahre geworden.... Mit dem Zins bin ich auf die Laufzeit eig. zufrieden.

 

Nachverhandeln klingt für mich gerade aus der Situation heraus etwas schwierig. Ist das in der Praxis denkbar?

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vor 5 Minuten schrieb Ray:

@growingIdeas

Ich sehe das auch als mittig und ich finde das gut so.. Bin kein Freund von rein CF-Objekten und ebenfalls nicht nur auf Spekulation aus! Die Mischung macht es.. Also entweder hast du solche und solche Objekte in deinem Portfolio oder eben so wie du eines, dass beiden entspricht bzw. gerecht wird.. Finde das so ganz okay (wenn du denn so viel EK einbringen möchtest)..

 

Tilgung ist dein Vermögensaufbau, sprich den hast du schon versteuert.. Ich würde überlegen, ob ich nicht 2% tilge und dann noch einmal 1,5.2% jährlich als Sondertilgung zahlen.. Finde aber gut, dass du 3-3,5% tilgst. Das sollte auch so bleiben.. Der einzige Vorteil bei meinem Vorschlag ist die Flexibilität, wenn mal etwas passiert.. Jedoch hast du auch die Möglichkeit einer Tilgungsänderung (3x).. Daher kann man das auch so machen..

 

Sehe ich auch so.. Wollen wir mal darüber sprechen @growingIdeas? Vielleicht kann man dir mit einem anderen Berater helfen, wenn deiner nicht mehr rauswirft.. Ich denke 1,5-1,7% sollte bei deinem EK-Einsatz drin sein..

Danke auf Dir @Ray!

 

Für das Objekt was ich finanziert habe mit der Entfernung zum permanenten Wohnsitz und alles Faktoren/Anforderungen war der mit Abstand von 0,4-0,6% der günstigste.

Nachverhandeln, möglich? Wenn ja, wie?

 

P.S.: Die Hausbank lag 0,8% höher als ich abgeschlossen habe. Noch einmal zur Erinnerung, ist bald 1,5 Jahre her.

 

@Ray, dann habe ich Deiner Ausführung nach die Sache mit CF und Renditeimmo richtig verstanden. Ich dachte ich habe ein Brett vor dem Kopp :respekt:

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Am 9.9.2016 um 19:17 schrieb MACODA:

Stimmt. So gut wie alles. 

 

Zusammengefasst kann man festhalten, dass die Anlageform der Investmentimmobilie in den letzten 70 Jahre mit eine der Besten war!!!

Egal, ob Cashflow oder Renditeobjekt und auch egal ob Nord, Süd, West oder Ost.

Wenn man ein paar Dinge berücksichtigt und im richtigen Moment zuschlägt, liegt man langfristig zu 99 % immer auf der richtigen Seite.

Selbst bei einem Kollaps des gesamteb Finanzsystems.

Bei Aktien oder Rohstoffen sieht die Sache schon wieder ganz anders aus!

Es gibt sehr viele tausend früher wohlhabende Deutsche, die mit Immobilien ihr gesamtes Vermögen verloren haben. Immobilien auf  dem flachen Land sind (ausserhalb BW und BY) fast überall nur noch kleine Bruchteile der Baukosten wert (Beispiele: Südl. Niedersachsen, Nordhessen, MP, ). Ähnlich sieht es in Teilen Duisburgs, Gelsenkirchen etc. aus. Nach dem Wiedervereinigungsboom sind große teile des westdeutschen Bürgertums mit Ostimmobilien große Teile des Vermögens los geworden (der bekannteste Fall ist der dadurch ausgelöste Selbstmord des ehemaligen Daimler-Benz Finanzvorstands Liener).

Vorsicht: Nach jedem Boom kommt der Bust!!

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vor 7 Stunden schrieb Andreas:

Es gibt sehr viele tausend früher wohlhabende Deutsche, die mit Immobilien ihr gesamtes Vermögen verloren haben. Immobilien auf  dem flachen Land sind (ausserhalb BW und BY) fast überall nur noch kleine Bruchteile der Baukosten wert (Beispiele: Südl. Niedersachsen, Nordhessen, MP, ). Ähnlich sieht es in Teilen Duisburgs, Gelsenkirchen etc. aus. Nach dem Wiedervereinigungsboom sind große teile des westdeutschen Bürgertums mit Ostimmobilien große Teile des Vermögens los geworden (der bekannteste Fall ist der dadurch ausgelöste Selbstmord des ehemaligen Daimler-Benz Finanzvorstands Liener).

Vorsicht: Nach jedem Boom kommt der Bust!!

Wie dein zitierter Vorredner schrieb, es kommt auf den Zeitpunkt an!

Klar sind viele Wessis in den Osten, haben tlw. ihre Hauser nach der Wende zurückbekommen, dann sagten Steuerberater: ist ein Denkmal, los saniere es oder sie kauften direkt inkl. Sanierung, sind dadurch irgendwelchen Bauträgern auf den Leim gegangen, aber wie sagt der Volksmund: jeden morgen steht ein Dummer auf, du must ihn nur finden und ausnehmen. Ich denke nur hiervon sind wir aber alle hier weit entfernt. 

Es gibt auch Landstriche die eher zu kämpfen als zu frohlocken haben, aber ich denke auch dort macht der ein oder andere noch sein Geschäft.

Persönlich habe ich ein paar Objekte in der Eifel - man kennt das ja - man wohnt dort und hat auch irgendwie Bammel vor der ganzen zusätzlichen Arbeit, da will man nicht erst noch durch die Republik reisen. Nur komisch ist, alle reden von Abwanderung in der Eifel, ganze Landstriche liegen brach, sehen kann man davon aber nur in den hintersten Dörfern etwas, ansonsten ist in den Kleinstädten eher Zuwanderung angesagt. Warum habe ich auch sonst über 40 Anfragen für eine Wohnung in einem kleinen Vorort einer sehr kleinen Stadt im - für viele hier - tiefsten Nirgendwo? Ganz einfach, weil man sich vorher informiert hat. Sorry, aber wir alle leben im Internetzeitalter und es gibt fast keine Info die man nicht bekommt.

just my two cents

 

 

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@Christian Beyer

Ergänzung: 

@Andreas

Nenn mir eine Anlageklasse in der in der Vergangenheit nicht schon irgend ein Investor (Depp) sein gesamtes Vermögen verloren hat???

Wertpapiere?

Devisen? 

Rohstoffe? 

Gold?

Kunstwerke?

Diamanten?

Wald?

17 Millionen € für eine Tulpenzwiebeln ?

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/michael-grandt/anno-1637-tulpenzwiebeln-loesen-den-ersten-boerse.html

 

Rendite=Risiko 

Hohe Rendite=Hohes Risiko 

 

Ich bleibe bei meiner Aussage: wenn man alles in eine Waagschale legt, ein paar Dinge berücksichtigt und zum richtigen Zeitpunkt zu schlägt, dann fällt mir keine bessere Anlageform ein als die Immobilie!

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vor 1 Stunde schrieb MACODA:

@Christian Beyer

Ergänzung: 

@Andreas

Nenn mir eine Anlageklasse in der in der Vergangenheit nicht schon irgend ein Investor (Depp) sein gesamtes Vermögen verloren hat???

Wertpapiere?

Devisen? 

Rohstoffe? 

Gold?

Kunstwerke?

Diamanten?

Wald?

17 Millionen € für eine Tulpenzwiebeln ?

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/michael-grandt/anno-1637-tulpenzwiebeln-loesen-den-ersten-boerse.html

 

Rendite=Risiko 

Hohe Rendite=Hohes Risiko 

 

Ich bleibe bei meiner Aussage: wenn man alles in eine Waagschale legt, ein paar Dinge berücksichtigt und zum richtigen Zeitpunkt zu schlägt, dann fällt mir keine bessere Anlageform ein als die Immobilie!

Ich warte noch darauf, daß meine erste ETW, gekauft in 1996 kurz nach dem Studium im östlichen Umland von Berlin mit Blick auf einen kleinen schiffbaren Fluß, den Kaufpreis von gut 2000 Euro pro qm wieder erreicht (aktueller Wert ca. 1500 Euro pro qm). M.E. wird dieses real (wahrscheinlich auch nominal) nie mehr der Fall sein.

Richtiger Zeitpunkt zum Einstieg: 2002 bis 2010. In Berlin konnte man in diesem Zeitraum verläßlich sanierte MFH (ich rede von praktisch alles neu: Fassade, Dach, Fenster, Bäder, Heizung meist auch Stränge, Elektrik etc.) für ca. 600 Euro pro qm kaufen (naja nach 2008 wurde des schwerer, aber ging im Wedding und ähnlichen Gegenden noch bis 2010, max 2011). Heute kann man entsprechende MFH praktisch nicht mehr für unter 2000 Euro pro qm kaufen.  Seit Ende 2012 habe ich mein letztes MFH gekauft, die Preise wurden mir selbst in Städten wie Magdeburg zu hoch. Ähnlich ist die Situation in HH (ich erinnere mich daran, das Mitte der 90er teilweise MFH bereits zum Faktor 10 im Freiverkauf zu kaufen waren)-

Richtiger Zeitpunkt zum Exit???? Ich würde in Berlin gerne die eine oder andere meiner Immobilien verkaufen, wenn dieses bereits heute steuerlich möglich wäre, auch wenn ich für die nächsten 2 Jahre noch einen weiteren Preisanstieg erwarte/erhoffe. Hintergrund ist, daß ich praktisch mein gesamtes Vermögen in Immobilien angelegt habe. 

Zur Zeit haben wir ein einmaliges Zusammentreffen positiver Faktoren für Immobilien:

1. Historisch einmalig niedrige Zinsen

2. Rekord Zuwanderung

3. Abbau der teilweise aus den 1990ern vorhandenen Leerstände in den großen deutschen Städten.

Mögliche negative Faktoren für Immobilien
1. Starker Zubau (endete bisher in jedem Land der Welt mit dem Zusammenbruch des Marktes. Ausnahme: China bisher)

2. Energieeinsparprogramme der Regierung (im Bundesumweltministerium phantasieren sie über Nullenergiehäuser im Bestand, da die CO2-Einsparungen in der Industrie nicht ausreichen). Die Kosten hierfür dürften auf Mieter nur zu einem kleinen Teil umlegbar sein

3. Demographie: Wir werden in D, falls es nicht zu weiterer, massiver Zuwanderung wie im letzten Jahr kommt, einen deutlichen Rückgang der Bevölkerung haben. Hieraus dürfte ein erheblicher Leerstand inkl. Preisrückgang resultieren (der Effekt geringerer Haushaltsgröße dürfte in ein paar Jahren sich stark  reduzieren).

Vor diesem Hintergrund würde ich persönlich nie mehr praktisch alles auf Immobilien setzen, wenn ich heute vor der Entscheidung stehen würde. Als Beimischung ist es sicherlich auch bei den gegenwärtig hohen Preisen o.k, aber bei den meisten Deutschen ist mit dem Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung bereits eines ausreichende Exposure vorhanden. 

 

 

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@Andreas

1. Nicht alles auf eine Karte zu setzen ist mit Sicherheit nicht die schlechteste Idee.

2. Vergisst du bei deiner reinen Wertsteigerungsargumentation nicht, dass man mit Investmentimmobilien auch monatlich einen positiven Cash Flow haben kann bzw. sollte. Stichwort: passives Einkommen.

3. Die Frage sollte doch auch für dich eigentlich lauten: Was hätte ich sonst mit dem Geld machen sollen? Welche Investmentklasse wäre denn besser gewesen? Oder lukrativer? 

4. Wer sagt, dass deine bereits erworbenen Objekte nicht noch massiv an Wert zulegen. Nur Geduld!

5. Lage, Lage, Lage! Ein Investment in Mitte wäre wohl besser gewesen. Hinterher ist man immer schlauer oder hätte hätte Fahrradkette passt hier wohl ganz gut.

6. Immer antizyklisch handeln. Gegen den Strom der Massen. Siehe Tulpenblasen im 17. Jahrhundert. 

7. Geld ist nicht alles im Leben! Gesundheit ist viel wichtiger!!

8. Last but not least: Wenn du verkaufen willst, dann schick mir ein Exposé.

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@Andreas wie @MACODA schrieb, sei antizyklisch.. klingt jetzt nach Wallstreet2 ist aber so, die Regel hat sich schon immer so ausgegeben: Kaufe wenn Blut auf den Straßen fliesst. Vrekaufe wenn der Markt frohlockt.

Wir haben doch alle gesehen was auf dem Markt los war als die Finanzkrise über uns hereinbrach und sehen nun wo es keine Zinsen gibt in welche Assettklassen geflüchtet wird. Klar gilt das auch für Immobilien. Rein aus dieser Philosophie heraus sollte gerade jetzt niemand mehr auch nur Immobilien oder Gold ansehen. Aber Immobilien sind eben kein globaler Markt. Hier gibt es Macro- & Microbetrachtungen, die man einbeziehen muss und sollte. Dein Beispiel Berlin ist da ja sehr gut geeignet, wer ging in den 90ern davon aus, dass Berlin so gehypt wird? Nun kommt dann Leipzig (trotz gewisser Faktoren, die mich dort nicht einsteigen lassen), was kommt als nächstes... who knows.

Ich gebe es zu, ich war früher in fast allen genannten Assets drin, hab mit Aktien gespielt etc etc, aber nachdem ich mir das "einfach" mal durchgerechnet habe was mit einem Hebel so alles möglich ist aber trotzdem zu risikoavers bin diesen bei Aktien einzusetzen.. da war die Entscheidung klar. Vorallem bin ich eben ein Bastler und Papierflieger aus Aktien war nicht so mein Ding :-)

 

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vor 7 Stunden schrieb MACODA:

@Andreas

6. Immer antizyklisch handeln. Gegen den Strom der Massen.

Das ist eigentlich auch meine Strategie. Bei Immobilien ist dann aber jetzt @Ray der falsche Zeitpunkt. Oder wenn man nach de Massen im Forum geht, sollte man nicht in Leipzig, sondern besser in Gelsenkirchen investieren. 

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vor 6 Minuten schrieb suncorner:

Das ist eigentlich auch meine Strategie. Bei Immobilien ist dann aber jetzt @Ray der falsche Zeitpunkt. Oder wenn man nach de Massen im Forum geht, sollte man nicht in Leipzig, sondern besser in Gelsenkirchen investieren. 

@suncorner Ich denke doch, dass es der richtige Zeitpunkt ist, kommt eben nur drauf an wo du investieren willst, A Lagen wird sehr schwer, B Lagen schwer, etc.. aber Schnapper gibt es immer wieder...

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Um antizyklisch zu handeln sind wir schon einige Jahre zu spät dran. Aber ich suche auch jetzt nach Schnappern, um jetzt zu investieren. Ob es dann der richtige Zeitpunkt war, weiß ich in 10 Jahren. Wobei alle die in der Zwangsversteigerung landen auch immer gedacht haben, dass sie zum richtigen Zeitpunkt kaufen. Aber wir sind wohl alle viel schlauer hier. 

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