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Mat350ze

Steuervorteile nutzen bei geplantem Hauskauf

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Hallo zusammen,

kurze Frage zu unserer jetzigen Situation:

Schwiegereltern wohnen in einem EFH. Wir könnten dieses Haus ab September 2020 für 390k kaufen. Ausziehen werden die Schwiegereltern erst Ende 2021, da hier die von Ihnen gekaufte Neubauwohnung fertig gestellt wird. Geplant ist das wir anschließend einziehen und unsere Mietwohnung kündigen.

 

Nun meine Frage:

Wir möchten das Haus renovieren sobald wir es gekauft haben (Fassade, Fließen, eine Wand einreißen, neue Küche).

Wäre es möglich das Haus zu kaufen, einen Mietvertrag mit den Schwiegereltern aufzusetzen (Bis Ende 2021) und die Renovierungskosten als Erhaltungsaufwand geltend zu machen?

 

Gibt es bei unserer Konstellation irgendwie Möglichkeiten Steuern zu sparen, bzw. wie würdet ihr vorgehen :)?

 

Danke

 

Grüße

 

 

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Ich hoffe mal sehr stark, dass unser Steuersystem solch einen Murks nicht zulässt.

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wen du innerhalb der 30% bleibst und direkt im jahr der anschaffung den aufwand umsetzen und ansetzten kannst geht das aufgrund von der vermietung schon mal durch meine ich  

ob die schwiegereltern auf der baustelle wohnen wollen ist noch die frage 🙂

hast du keinen mieter und vernietest danach nicht wird’s vermutlich schwierig werden. ggf mach es sinn noch 1-2 jahre in miete zu wohnen und das haus befristet zu vermieten. ist ja einfach ein rechen exempel. die fassade kannst ja vermietet machen - innenarbeiten halt nur wenn dir die keiner abwohnt 

Edited by miniskus

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Hallo @Mat350ze

Ich wäre bei solchen Konstruktionen eher vorsichtig.

Persönliche habe ich mit so etwas keine Erfahrung aber ich habe dazu gelesen, dass die Finanzämter sich anschauen, ob man eine "Schamfrist" nach dem Kauf beim Bezug einer vorher vermieteten Immobilie einhält. Insbesondere wenn man dann noch größere Kosten von der Steuer absetzen möchte, dürfte das zuständige Finanzamt umso genauer hinschauen und prüfen, ob man dir nicht auch nachträglich noch die Steuerersparnis streicht. Spekulieren könnte man vielleicht über Absetzungsmöglichkeiten, wenn glaubhaft dargestellt werden kann, dass eine langfristige Vermietung geplant war und sich das Haus dann hinterher als nicht vermietbar darstellt. Aber das kann dir nur ein Steuerberater beantworten.

Meine Vermutung wäre, dass man damit bei kaum einem Finanzamt durchkommen dürfte.

 

Keine Steuerberatung.

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vor 15 Stunden schrieb freeone:

Spekulieren könnte man vielleicht über Absetzungsmöglichkeiten, wenn glaubhaft dargestellt werden kann, dass eine langfristige Vermietung geplant


This! 
 

Das FA wird bei einem so Kurzem Zeitraum definitiv untersuchen, ob eine langfristige Vermietung geplant ist. Wenn die Eltern eine Neubauwohnung für den Eigengebrauch erwerben und/oder ein befristeter Mietvertrag aufgesetzt wird. Spricht dies mE erstmal für eine geplante Eigenverwendung.

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Vielen Dank für eure Antworten.

Was wäre der Worst-Case wenn wir es probieren und das FA erfährt das wir nach einem Jahr selber eingezogen sind? Müssten wir die genutzten Steuervorteile dann zurück zahlen?

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vor 2 Stunden schrieb Mat350ze:

Vielen Dank für eure Antworten.

Was wäre der Worst-Case wenn wir es probieren und das FA erfährt das wir nach einem Jahr selber eingezogen sind? Müssten wir die genutzten Steuervorteile dann zurück zahlen?

Davon kannst du ausgehen. Gefängnis würde ich ausschließen. 😉

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Hm. Ich kaufe ein Haus und vermiete es anschließend an den ehemaligen Eigentümer mit einem realistischen Mietvertrag. Nun entstehen mir ja Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, die ich zu versteuern habe. Nach Kauf führe ich renovierungsarbeiten am Objekt durch und diese liegen unterhalb der 15% Grenze, dann kann ich diese doch sofort abschreiben.

Nun ziehen meine Mieter aus. Ich habe keine Einnahmen mehr, Kosten laufen natürlich weiter und weil ich kurzfristig keinen Mieter finde, entscheide ich mich aus meiner Mietwohnung auszuziehen und in mein Haus einzuziehen um nicht doppelt belastet zu werden.

Ab jetzt kann ich natürlich die Kreditzinsen oder weitere Renovierungsmaßnahmen nicht mehr als Kosten im Sinne der Steuer berücksichtigen.

Wie würde das Finanzamt damit umgehen?

Ich glaube wenn du einem Steuerberater es auf diese Art und weise erklärst, kommt das besser rüber als dein konstruierte Steuerersparnis :D

 

Schöne Grüße

Horst

 

 

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Okay danke euch. 

ich hätte noch zwei Fragen:

1. Würdet ihr generell empfehlen die Geschichte mit einem Steuerberater durchzugehen? Wir hatten bisher nie einen und nach etwas Recherche im Internet gestaltet sich die Sache gar nicht so leicht einen Steuerberater in der Umgebung zu finden, der sich mit Immobilien Steuerrecht auskennt.

Es wäre ja auch eine Möglichkeit das ohne Steuerberater durch zu ziehen jedoch frage ich mich welche Vor/Nachteile das ganze hätte.

2. Die Regulierungskosten sind in voller Höhe nur in dem Jahr des Kaufs abzusetzen, ist das korrekt? sprich wenn wir im Oktober kaufen dann haben wir nur noch 3 Monate Zeit? Ab welchem Punkt zählt die ein Jahresfrist?

Grüße

Edited by Mat350ze

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Um ehrlich zu sein verstehe ich das nicht. Hier werden Investitionen für über 400 k getätigt und dann hat man nichtmal ein paar hundert Euro für eine Beratung bei einem Steuerberater? Das KANN doch nur schief gehen, insbesondere bei Sonderkonstellationen. Über so etwas wundere ich mich immer wieder. Willst Du Dich hier auf eine oder mehrere Forenmeinungen verlassen? Und dann grätscht Dir das Finanzamt dazwischen? Kann ich nicht nachvollziehen.

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