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Ennyone

Mehrere Wohnungen in einer WEG im Besitz - Gestaltung der Verteilung von Instandhaltungskosten

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Hallo zusammen,

angenommen man besitzt mehrere Wohnungen in einer WEG und ist mit den Instandhaltungs-Kosten durch die anfänglichen Renovierungskosten einer dieser Wohnungen nahe an der 15 % Grenze. 
Das Problem bei der Renovierungsplanung ist ja immer, dass man Puffer lassen sollte, da man nicht weiß was in der Gemeinschaft an Kosten in den 3 Jahren nach Kauf einer Wohnung aufkommt (Heizung, Dach, Wasserschaden, ...). 

Angenommen der Puffer war zu klein geplant und es werden von Gemeinschaft kosten anfallen/geplant , die die 15 % Grenze reißen würden.
Wäre es da nicht möglich diese Instandhaltungskosten von der neuen Wohnung auf die bereits länger in Besitz befindliche Wohnung zu verschieben? So dass die "alte" Wohnung die doppelten Kosten trägt und die "neue" keine bzw. weniger?
Gerne auch per Beschluss auf der WEG-Versammlung. Die Miteigentümer tangiert es nicht und wenn kein ganz mieses Verhältnis besteht dürften diese damit ja kein Problem haben.

Oder ist das Gestaltungsmissbrauch und das Finanzamt wird streiken?  

Danke für Eure Erfahrungen/Input!

Ps. Falls jemand fragt, - nein, noch bin ich nicht in dieser unschönen Situation 😉

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nach meinem verständnis ist es doch so dass die gemeinschaft die kosten anteilig nach MEA trägt. damit ist es ja irgend wie ausgeschlossen das es sich nur um bestimmte wohnungen handelt. inhaltlich mag das so sein das ein zb dachfenster in einer einheit auf kosten der gemeinschaft getauscht wurde und alle es bezahlen müssen. inhaltlich kommt es einer einheit zugute aber kostenmäßig ist es ja verteilt.

du kannst allerhöchstens versuchen die umsetzung zu verzögern - wenn du genug stimmen hast. wenn keine „gefahr im verzug“ ist könnte das ja klappen. 

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Prinzipiell ist es natürlich so, dass die Gemeinschaft die Kosten anteilig der Miteigentumsanteile  trägt. 
Aber was spricht dagegen, das innerhalb meines Besitzes zu verschieben? Da dürfte innerhalb der WEG niemand etwas dagegen haben. 

geplante Investitionen lassen sich verzögern, das ist klar. 
Ungeplante können leichter den Rahmen sprengen. 

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vor 14 Stunden schrieb Ennyone:

Da dürfte innerhalb der WEG niemand etwas dagegen haben. 

der WEG ist das egal. Aber dem Finanzamt nicht würde ich mal vermuten. Das ist ja was du erreichen willst. Ggf klappt das wenn du dem FA zeigen kannst das die zweite Einheit durch die Umlage besonders betroffen ist. Aber ich glaube da nicht dran das dies möglich ist. 

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Aber was spricht dagegen, das innerhalb meines Besitzes zu verschieben?


Die Teilungserklärung....

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