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miniskus

3 Objektgrenze bei Teilung nach WEG

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Hallo zusammen,

ich habe ein Objekt in einer VV GmbH. 

Das Objekt habe ich 2019 gekauft und direkt aufgeteilt. Lage der VV Gmbh in einem Ort mit massigem Hebesatz und trotz Steuer rechnet sich ein Verkauf schon jetzt. Dennoch ist die Mechanik trotz Prüfschema des Finanzverwaltung nicht klar.... 

Nun folgende Fragen:

- Wenn ich das Objekt als ganzes an einen Käufer geht zahlt das Objekt als 1 Einheit im Sinne der 3 Objekt Regel oder als die anzahl der einzelnen ETWs?

- Wenn ich aus dem Objekt 10 Einheiten an zwei unterschiedliche Käufer verkaufe (also zb je 5 Stück) wieviele Zählobjekte habe ich?

- Im meiner Vorstellung ist nach dem 6. Haltejahr der Einzelverkauf möglich ohne das es relevante Zählobjekte werden. Korrekt?

Danke für eure Meinungen. 

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Jede wirtschaftlich verwertbare Einheit zählt, also jedes Grundbuch. Anzahl der Käufer ist schnuppe. Die 5 Jahres Grenze ist rollierend, es gibt kein 6. Jahr, ab dem alles steuerfrei ist.

Aufteiler sind gewerblich. Was war der Sinn, dass in der vvG zu machen?
Share Deal könnte jetzt noch helfen, wenn sich ein Käufer findet und nicht noch mehr Objekte in der vvG sind.

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vor 48 Minuten schrieb mvg:

Jede wirtschaftlich verwertbare Einheit zählt,

Bist du dir das 100% sicher? Meine Meinung gilt es als ein Objekt wenn als “Gesamtheit” verkauft wird. Also im Notarvertrag ein Preis für eine Zusammengefasste Gruppe von WEG Anteilen angegeben wird.

Damit gibt es nur eine wirtschaftliche verwertete Einheit in seiner Gesamtheit  

Sonst wäre das verkaufen eines Aufgeteilten Hauses ja immer quatsch. Zudem kann man die Aufteilung zur Not ja zurücknehmen. Bin also nicht sicher ob das wirklich so ist. 

vor 52 Minuten schrieb mvg:

Aufteiler sind gewerblich

Aufteilen macht Sinn um die Bewertung bei der Bank zu erhöhen. Das ist nicht gewerblich induziert. Hast du hier Urteile oder Referenzen?

vor 54 Minuten schrieb mvg:

Was war der Sinn, dass in der vvG zu machen?

Ich wollte zur Kaufpreis teilweisen 3 EH direkt verkaufen. Da der Markt aber noch viel starker als gedacht angezogen hat habe ich doch lieber auf halten gesetzt  Zum Gluck aktuell kein Fehler

 

vor 56 Minuten schrieb mvg:

Share Deal könnte jetzt noch helfen, wenn sich ein Käufer findet und nicht noch mehr Objekte in der vvG sind

Ich kann dich Teile in eine andere Gesellschaft schieben. Das geht kostenneutral soweit ich weiß.

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Ich verstehe bis heute nicht, warum man MFHs in ETWS aufteilt. Ich kenne viele Fälle wo man auf dem letzten Wohnung sitzen bleibt oder erhebliche abschließen gemacht werden müssen, wo man sich immer noch mit dem WEG Verwalter rum ärgert oder noch besser, die restliche Gemeinschaft das Haus runterwirtschaftet. Die grundsteuern sind bei ETWS auch höher und was die Beleihung angeht, ist das Quatsch.
 

Genau wie Mvg sagt, 3 objektgrenze, jedes GB 1 Zählobjekt. Die Frage ist, warum du die Aufteilung überhaupt durchgezogen hast? Du hast doch die Abgeschlossenheitsbescheinigung die hätte man sich nur aufbewahren müssen und man hätte später aufteilen können. Würde die Aufteilung auf jeden Fall rückgängig machen. Das Mehrfamilienhaus ist immer das wertvollere Objekt und man sucht nur ein Käufer und nicht Mit acht oder zehn

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In den Städten in denen ich Investiere sind die Aufschläge für Wohnungen im Einzelverkauf 25-30% oder bis zu 1500€/qm mehr als en block.

da rechnet sich das. und wie schon geschrieben die idee war durch den einzel verkauf von 20% der einheiten 50% des rests sofort abfolgen zu können 

Ganz konkret: für 2200€/qm 2019 gekauft  Aktuell wird knapp 3800-4000€ aufgerufen  Sicher man muss bei den letzten 1-2 Abstriche machen aber selbst wenn man zum Einsstand verkauft hat man noch die miete bekommen...

Bisher hat jede Bank eine bessere Bewertung geliefert nach Aufteilung.

Nach 10 Jahren (selbst in vVGmbh) gehts ohne Objektgrenze.

Ich versteh was du schreibst aber nachvollziehen kann ich’s nicht so richtig. 

Edited by miniskus

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vor 22 Stunden schrieb miniskus:

Bist du dir das 100% sicher? Meine Meinung gilt es als ein Objekt wenn als “Gesamtheit” verkauft wird. Also im Notarvertrag ein Preis für eine Zusammengefasste Gruppe von WEG Anteilen angegeben wird.

Das ist definitiv so. Achtung: Auch ne Garage ist sind 1 Zählobjekt! Alles was ein eigenes Grundbuch hat um es einfach zu sagen. Da hat @Jb007vollkomment recht.

 

Am 25.5.2020 um 06:43 schrieb miniskus:

- Wenn ich aus dem Objekt 10 Einheiten an zwei unterschiedliche Käufer verkaufe (also zb je 5 Stück) wieviele Zählobjekte habe ich?

10

 

Am 25.5.2020 um 06:43 schrieb miniskus:

- Im meiner Vorstellung ist nach dem 6. Haltejahr der Einzelverkauf möglich ohne das es relevante Zählobjekte werden. Korrekt?

Da wäre sich sehr sehr vorsichtig. Das FA hat da viel Argumentationsspielraum und es gibt diverse Ausnahmeregelungen. Ich würde solche Sachen schlichtweg nur in einem Gewerbe getrennt vom Privatvermögen machen (GmbH o.ä.) dann hast du es sauber getrennt.

Edited by nemo
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