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FlorianI

Verfassungsmäßigkeit einer Vermögensabgabe zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie

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Sollen se machen, wird kein Mensch mehr investieren... Immobilien verfallen danach zu 100% - gibt dann wieder billige Handwerker :D 
Folgen Massenpleiten drauf und hohe Arbeitslosen... Die Rot Grünen haben noch nie erkannt, dass "Geld zu erwirtschaften" schwieriger ist, als es auszugeben.

Würde echt sagen, die ganzen Situationen aktuell, Corona, Wirtschaftskrise, noch Vermögensabgabe sollten echt jedem nachdenklich machen, Immobilien zu akt. Preisen zu kaufen. Ich kann nur jedem empfehlen, abzuwarten und keine Investitionen mehr an den Häusern zu machen....

Bin gespannt, ob auch Unternehmen von der Vermögensabgabe betroffen sind, falls ja... Gute Nacht...

Edited by Jb007
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Man kann diesen ungaren Bullshit dieser SPD bald nicht mehr lesen. Die linke Verkeimung dort wird immer stärker und je nach den Folgen der Krise wird man wieder nach Finanzierern der Kosten suchen, so als ob Mittelstand oder Gutverdiener noch nie überproportional Steuern gezahlt hätten. Eigentum und Vermögen ist Linken per se suspekt. 

Eigentlich ein Milieu für alles andere als steigende Immobilienpreise...

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Ich verstehe euren Unmut nicht richtig. In dem Artikel steht doch nichts darüber, dass speziell Immobilienbesitzer belastet werden. Es geht generell um Vermögende, das kann alles bedeuten. SPD und Linke werden auch nicht genannt. Wer weiss vlt sind ja sogar CDU und FDP der Meinung.

Ich weiss nur, dass meine spanischen und italienischen Freunde sich die Finger lecken nach einem Staat wie die BRD. Die träumen von den finanziellen Mittel, die hier locker gemacht werden. Ich will nicht sagen, dass alles perfekt ist, aber eine kleine Lanze muss ich dennoch brechen.
 

vor 6 Stunden schrieb Jb007:

Würde echt sagen, die ganzen Situationen aktuell, Corona, Wirtschaftskrise, noch Vermögensabgabe sollten echt jedem nachdenklich machen, Immobilien zu akt. Preisen zu kaufen.

Und weiter Bestand aufbauen ist langfristig sicherlich weiterhin ratsam. Ich musste nur vor 6 Tagen bei einem Deal feststellen, dass die Bank den Zinssatz um satte 0,4% angehoben hat, bei gleichen Konditionen.

Edited by pilsator2000
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In der bisherigen Politik der SPD sind klar Vermieter als Gegner ausgerufen, das wurde auch schon klar von der SPD an mehreren Ecken so in politischen Vorschlägen angesetzt. Wenn gerade die beiden linken Vorturner von Vermögenswerte reden können wir davon ausgehen, dass auch vermietete Immobilien gemeint sind. Die finanziellen Mittel dürfen wir später alle bezahlen, die europäische Solidarität kommt dann noch dazu...

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vor 59 Minuten schrieb pilsator2000:

Ich weiss nur, dass meine spanischen und italienischen Freunde sich die Finger lecken nach einem Staat wie die BRD. Die träumen von den finanziellen Mittel, die hier locker gemacht werden. Ich will nicht sagen, dass alles perfekt ist, aber eine kleine Lanze muss ich dennoch brechen.
 

es wäre oft besser, wenn nicht so viel vom Staat geholfen wird. Das führt zu Mitnahmeeffekten und zu Fehlanreizen.  Oft wäre es besser, wenn sich Betroffene untereinander einigen und man für einen begrenzten Zeitraum die Zahlungsziele und Insolvenzfristen erhöht.  Natürlich müssen echte soziale Härten abgefedert werden, aber dazu gibt es ALG2. Man erzieht die Leute hier zu einer erschreckenen Vollkaskomentalität. Ich bin immer wieder baff, dass viele meiner Mieter nicht mal einen Monat finanziell überbrücken können. Was ist das für eine Mentalität sofort immer alles auszugeben. Wenn mich ein Mieter z.B. bittet im Dezember nur die halbe Miete zu zahlen damit er noch ein paar Euro für Geschenke  hat. (Er hat einen Job und ist allein lebend)

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vor 36 Minuten schrieb JB:

 Ich bin immer wieder baff, dass viele meiner Mieter nicht mal einen Monat finanziell überbrücken können. Was ist das für eine Mentalität sofort immer alles auszugeben. Wenn mich ein Mieter z.B. bittet im Dezember nur die halbe Miete zu zahlen damit er noch ein paar Euro für Geschenke  hat. (Er hat einen Job und ist allein lebend)

Das ist die Mentalität, die "den Laden" hier in den letzten 10 Jahren am brummen hielt. Ohne die ganzen Lemminge, welche konsumieren als gäbe es kein Morgen, stünden Börsen und Immopreise nicht wo sie jetzt sind. Die sind systemrelevant und man unternimmt alles, um sie in diesem Hamsterrad zu belassen.

Ansonsten kann ich dir nur zustimmen. Die deutsche Vollkaskomentalität ist ein unerträglicher Bremsklotz geworden. Für alles wird nach Mutti gerufen. Gestern forderte jemand glatt, dass der Staat ihm ja eine Gesichtsmaske geben müsse (!), wenn er diese im ÖPNV verpflichtend macht. Ja neee, is klar. Unsere Großväter hätten ungefragt zu Nadel und Faden gegriffen und schnell ein Provisorium genäht, aus einem alten deutschen T-Hemd. 💪😁

Zum Topic: Die Frage ist doch, wie man "Vermögen" definiert. Wenn man einen Freibetrag von einer Million (Cash, nicht investiert!) hätte, könnten sicher die meisten damit leben. Andererseits wäre das ein unbeherrschbares bürokratisches Monster, welches am Ende immer die "Kreativen" begünstigt und die Anständigen ficken wird. Entschuldigt die Ausdrucksweise. Wir sehen dass doch bei unseren Großkonzernen. Seit Jahren keine Steuern zahlen, aber beim kleinsten Gegenwind nach Vater Staat rufen.

Hajo

Edited by hajo
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Als normaler Vermieter, Arbeitnehmer und Kapitalanleger stehst Du immer in vorderster Front wenn es um solidarisches Zahlen für das Ausgabenmonster Staat geht. Viele der vergangenen Gutmenschenthemen haben immens viel Geld gekostet und die ineffiziente Mittelverwendung dazu machen den Molloch immer gefräßiger.  

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vor 20 Stunden schrieb Jb007:

Bin gespannt, ob auch Unternehmen von der Vermögensabgabe betroffen sind, falls ja... Gute Nacht...

natürlich nicht, die müssen ja nur "Arbeitsplätze, Arbeitsplätze" schreien - so wie bei der EEG-Umlage, zahlen auch nur Private

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vor 53 Minuten schrieb Furzi:

natürlich nicht, die müssen ja nur "Arbeitsplätze, Arbeitsplätze" schreien - so wie bei der EEG-Umlage, zahlen auch nur Private

Geht den akt auch am A... vorbei, siehe Regelungen „Eisdiele auf - Restaurants Kneipen cafes zu“ 

Da sind ca 2-3 Mio Jobs betroffen und die Politik sägt am Ast kräftig weiter

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Ich habe mich mit dem Thema Vermögensabgabe auch schon mal gedanklich etwas beschäftigt, da dieser Begriff ja mittlerweile recht oft durch Twitter und Medien schwirrt. Dass sich aber bereits der wissenschaftl. Dienst des Bundestags mit dem Thema beschäftigt hat, hat mich jetzt doch etwas überrascht, und deutet für mich darauf hin, dass eine solche Vermögensabgabe wohl schon tatsächlich in Erwägung gezogen wird.

Für uns als Immobilieninvestoren wäre eine solche Abgabe vermutlich schwerer zu umgehen als z.B. für Aktienbesitzer. Denn als Aktienbesitzer könnte ich ja "einfach" meinen Wohnsitz in ein Land verlegen, dass keine solchen Abgaben plant, und die Aktien in mein dortiges Depot übertragen (Anm.: ist natürlich stark vereinfacht dargestellt, hier gibt es natürlich auch Beschränkungen / Fallstricke. Außerdem muss man auch bereit und in der Lage sein auszuwandern). Bei Immobilien wäre das aber so natürlich nicht möglich.

Ich habe als Gedankenspiel mal folgende Strategie entwickelt, wie man sein privates Immobilienvermögen in D vor solch einer Vermögensabgabe teilweise schützen könnte:
Man verkauft jede
abbezahlte Immobilie an eine neue gegründete GmbH, die dafür natürlich erstmal Schulden aufnehmen muss. Privat erhält man dadurch einen Betrag X für die Immobilie, den man dann ins Ausland mitnimmt und dort auf ein ausländisches Konto einzahlt. Die GmbH deren Gesellschafter man ist, hat dann natürlich die Immobilie mit Wert X, aber auch Schulden i.H.v. Y, der im Inland verbleibende Wert wäre damit dann nur noch X - Y. Nur für diesen Wert würde dann also eine Vermögensabgabe anfallen...

Wie gesagt nur ein Gedankenspiel, also keine Ahnung, ob dies in der Praxis so einfach umzusetzen wäre, dazu fehlt mir auch das steuerliche Fachwissen. Aber theoretisch könnte dies so vielleicht funktionieren...

  • Confused 1

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Ich befürchte einmal dass unser Staat viele der Zombiunternehmen, die ohne Subventionen und Nullzins schon lange über die Wupper gegangen wären, weiter auf Kosten aller am Leben hält. 

Besser wäre es wohl die unvermeidbare Rezession dazu zu nutzen, unsere altbackene Wirtschaft zukunftsorientiert auszurichten. In Zukunftstechnologien zu investieren in denen wir schon fast abgehängt sind. Jetzt wo die ganze Welt in eine Rezession fällt, wäre das eine Chance. Warum investiert Deutschland so wenig in künstliche Intelligenz? Warum lässt man sich von Amis in die E-Auto-Zukunft treiben, die aus vielen Gründen nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann, anstatt sein eigenen Ding zu machen und z.B. in Wasserstoff zu investieren?

Und zum Thema wer zahlt die Zeche, wenn der Staat die schröpft, die im normalen Rahmen, den staatliche Vorgaben zum Aufbau einer Altersvorsorgen folgen, die Existenz durch Zwangsabgaben unter Füßen wegzieht, dann guten Nacht. Dann werden nicht nur Existenzen zerstört, sondern auch der Konsum, Reisen dieser Mittelschichtsfamilien usw. auf Jahre unmöglich gemacht.

Ich möchte wirklich keine amerikanischen Verhältnisse in Deutschland, aber die von Euch angesprochenen Vollkaskomentalität führt uns noch in den Abgrund. Da wird aktuell über die Einführung der Grundrente gesprochen, als ob keine anderen Probleme da wären.

Wir werden weiter damit leben dürfen, dass mehr Wähler aus dem Bereich der Mieter, als auch dem Lager der Investoren kommen. Nur das zählt für das Überleben der Regierungsparteien.

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vor 6 Minuten schrieb Münchner Kindl:

Die GmbH deren Gesellschafter man ist, hat dann natürlich die Immobilie mit Wert X, aber auch Schulden i.H.v. Y, der im Inland verbleibende Wert wäre damit dann nur noch X - Y. Nur für diesen Wert würde dann also eine Vermögensabgabe anfallen...

Da muss ich dich leider enttäuschen. 1952 hat den Staat nicht interessiert, ob auf der Immobilien noch ein Darlehen läuft. Die Vermögensabgabe ging rein nach dem VKW der Immobilien, die Darlehensschulden wurden nicht berücksichtigt. Das hört sich nicht schön an wenn es wieder so kommt.

Da werden schon bei 5% die Saskia Esken in den Raum geworfen hat, viele der jungen hoch motivierten 100-115% Prozentfinanzierer rausfliegen.

Wenn ich da so Beispiele wie das von Alexander Raue sehe. 1,7 Mio schulden auf der Uhr keine Rücklagen, und eine Forderung von 85k auf dem Tisch. Barausgleich scheidet aus, die Banken werden ihre Regenschirme auch einsammeln, dann kommt die Zwangshypothek von Vater Staat in den ersten Rang. Erhöhte Zinsen, über 30 Jahre abzahlbar, der CF ist für lange Zeit nicht mehr da. Die Banken sagen oh, wir sind nur noch im zweiten Rang und kommen mit der Nachbesicherungsforderung ==> ZV. Die Immobilien ist mit diesem Grundbuch schwer verkäuflich, was sie in der Situation ohnehin schon ist. Unverkäuflich trifft es wohl eher.

Nicht schön, und gefällt sich auch einigen nicht, aber solche Szenarien sind alles andere als an den Haaren herbeigezogen.

In 2 Jahren ist Einkaufszeit.

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vor 24 Minuten schrieb FlorianI:

Da muss ich dich leider enttäuschen. 1952 hat den Staat nicht interessiert, ob auf der Immobilien noch ein Darlehen läuft. Die Vermögensabgabe ging rein nach dem VKW der Immobilien, die Darlehensschulden wurden nicht berücksichtigt. Das hört sich nicht schön an wenn es wieder so kommt.

Ok, das wusste ich nicht, dass damals beim Lastenausgleich Darlehen nicht wertmindernd geltend gemacht werden konnten. Wenn das wieder so kommen würde, dann wäre das der Super-GAU für Immobilieninvestoren.

Meine Hoffnung ist aber: Laut dem Dokument, das Du verlinkt hast, dürfte die Vermögensabgabe den Charakter einer "Steuer" haben und könnte sich z.B. an der Erbschaftsteuer orientieren. Bei der Ermittlung des Wertes von vererbten Immobilien im Rahmen der Erbschaftsteuer kann man die Darlehensschulden 100% wertmindernd geltend machen...

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Die SPD schlägt wie ein Ertrinkender wild um sich. Der besagte Lastenausgleich in der reinen Form ohne Gegenrechnung von Darlehen wäre wieder ganz klassisches Futter für die Neidkultur. Ich kann mir das so aber noch nicht ganz vorstellen, weil dann auch institutionelle Investoren betroffen wären und hier starke Gegenarbeit im Lobbybereich stattfinden würde. Ein Ansatz nur für private Vermieter (weil institutionelle Investoren meist über Vehikel in Sharedeals investieren) wäre dann politische Agitation und hoffentlich noch Gegenreaktionen anderer Parteien bringen. 

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Ich will hier keine Angst schüren, aber aufzeigen was kommen kann und nicht vollkommen aus der Luft gegriffen ist.

@pilsator2000 das ganze wendet sich nicht speziell gegen die Immobilieninvestoren. Allerdings wird es die Art und Wiese wie von den ganzen "neuen Immobiliencoaches" das Thema rüber gebracht wurde, mit hoch beleihen, am besten sobald es geht Nachbeleihen, so wenig wie möglich tilgen und das ganze am besten noch ohne groß Rücklagen zu haben, komplett aus dem Markt kegeln.

Da reichen bei vielen schon 5% aus. Das liegt in dem Denken, das viele meinen, dass man Immobilien gar nicht hoch genug beleihen kann und es normal ist dass EK immer knapp ist. Kann sich ja jeder einmal überlegen, ob er 5% seine gesamten Vermögenswerte ohne davon die Schulden abzuziehen kurzfristig aufbringen kann. Ich habe damit kein Problem.

Bei einem großen Aktien Depot geht das wesentlich stressfreier. 5% verkaufen, bezahlen fertig. Die sind immer liquide, wenn auch im Wert gefallen. Wer sein Aktiendepot gehebelt hat, der ist eh selbst schuld.

 

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vor 2 Stunden schrieb FlorianI:

Da werden schon bei 5% die Saskia Esken in den Raum geworfen hat, viele der jungen hoch motivierten 100-115% Prozentfinanzierer rausfliegen.

Wenn ich da so Beispiele wie das von Alexander Raue sehe. 1,7 Mio schulden auf der Uhr keine Rücklagen, und eine Forderung von 85k auf dem Tisch. Barausgleich scheidet aus, die Banken werden ihre Regenschirme auch einsammeln, dann kommt die Zwangshypothek von Vater Staat in den ersten Rang. Erhöhte Zinsen, über 30 Jahre abzahlbar, der CF ist für lange Zeit nicht mehr da. Die Banken sagen oh, wir sind nur noch im zweiten Rang und kommen mit der Nachbesicherungsforderung ==> ZV. Die Immobilien ist mit diesem Grundbuch schwer verkäuflich, was sie in der Situation ohnehin schon ist. Unverkäuflich trifft es wohl eher.

 

 

Nicht dass ich mich darum reisse, aber sind die Zahlen wirklich kritisch?  5% auf 30 Jahre verteilt sind 0,16% pro Jahr. Dazu noch die Entwertung durch eine wie auch immer geartete Inflation. Ich glaube nicht, dass dies die Ursache für nachhaltige Turbulenzen sein wird.

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Das hört sich natürlich nicht viel an. Ob man das als Belastung im Grundbuch seiner Immo stehen haben will ist das andere. Bleibt also falls möglich Cash bezahlen und die 5% sind weg oder falls die Bank noch einen Kredit gibt, einen Verbraucherkredit aufnehmen, der die Schufa belastet und mit höherer Rate in einem kürzeren Zeitraum zurück zu führen ist und dann für die nächsten, sagen wir mal 10 Jahre den CF durch die Zinsen und Tilgung des Immobilienbestandes zunichte macht.

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Ich wäre immer vorsichtig mit pauschalisierten Aussagen wie 'Wer sein Aktiendepot gehebelt hat, der ist eh selbst schuld.'
Das ist genauso Unsinn, wie 'Wer mehr als 2% tilgt, ist ein Hasenfuß.'
Es ist immer eine Frage der Kontrolle und der Gesamtstrategie. Und ob Barliquidität das alleinige Heiligtum bei bevorstehender Inflation ist, möchte ich zumindest in Frage stellen.

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Die schleichende Diktatur ist nicht mehr weit weg... das ist meine Meinung!

Kommt die Vermögensabgabe, erwäge ich, danach ins Ausland zu ziehen, die können mich hier alle mal. Melde ich halt die Firmen hier ab und mache das gleiche im Ausland weiter. In Holland zahlt man ab 2021 nur noch Psch. 15% Körperschaftssteuer und keine Gewerbesteuer, das ist ein deutliches Minus im Gegensatz zu hier

Man zahlt heute schon so hohe Steuern... auf jeden Scheiss gibts auch eine Sondersteuer...Die VA würde mich echt abfucken, sag ich ehrlich, egal ob es nur 0,16% pro Jahr sind. Könnte auch sein, dass es dann auf 30 Jahre 2% pro Jahr sind, so bescheuert sind die Politiker ja....die wollen halt den Systemcrash herbeiführen, damit die Karten neu gemischt werden und jeder ein "Habenix" ist... das würde die Macht des Systems deutlich stärken

Mich würde es nicht wundern, dass die in diesem Zusammenhang die 10 Jahres Frist abschaffen, denn sonst würden diverse Leute mit dem Verkauf Ihre Verluste anmelden...Die ganze Kirmes wird durch die oberen 30% am laufen gehalten, dass muss man echt mal sagen.

Mich wundert zB. auch nicht mehr, warum diverse Reiche Leute auswandern...Hab mich früher immer gefragt warum?
Heute weiß ich warum. Kluge Leute haben Firmen mit etlichen 1000 Angestellten, das ist das einzige Druckmittel, was die Politik kennt

Edited by Jb007

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vor 16 Stunden schrieb Münchner Kindl:

Ich habe als Gedankenspiel mal folgende Strategie entwickelt, wie man sein privates Immobilienvermögen in D vor solch einer Vermögensabgabe teilweise schützen könnte:
Man verkauft jede
abbezahlte Immobilie an eine neue gegründete GmbH, die dafür natürlich erstmal Schulden aufnehmen muss. Privat erhält man dadurch einen Betrag X für die Immobilie, den man dann ins Ausland mitnimmt und dort auf ein ausländisches Konto einzahlt. Die GmbH deren Gesellschafter man ist, hat dann natürlich die Immobilie mit Wert X, aber auch Schulden i.H.v. Y, der im Inland verbleibende Wert wäre damit dann nur noch X - Y. Nur für diesen Wert würde dann also eine Vermögensabgabe anfallen...
 

Mir sind im Nachhinein leider noch zwei Probleme mit meinem Ansatz eingefallen:

1. Bei der Übertragung der Immobilien in eine GmbH entstehen natürlich auch Kosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch) von mindestens 6,5% (Bayern) sodass sich der ganze Aufwand wohl rein finanziell erst ab einer Vermögensabgabe von adhoc 10% lohnen würde. Es sei denn man hat - aus anderen Gründen - eh vor Immobilien in eine GmbH auszulagern...

2. Wenn sich die Vermögensabgabe - wie ich mir gut vorstellen könnte - an der Erbschaftsteuer orientieren würde, dann könnte es wie bei der ErbSt sein, dass man als deutscher Staatsbürger erst 5 Jahre nach Wegzug aus D aus der unbeschränkten Steuerpflicht (Weltvermögen muss versteuert werden) in die beschränkte Steuerpflicht entlassen wird (nur Inlandsvermögen steuerpflichtig). Um sowas zu umgehen müsste man dann wohl auch eine andere Staatsbürgerschaft annehmen.

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vor 24 Minuten schrieb Münchner Kindl:

Mir sind im Nachhinein leider noch zwei Probleme mit meinem Ansatz eingefallen:

1. Bei der Übertragung der Immobilien in eine GmbH entstehen natürlich auch Kosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch) von mindestens 6,5% (Bayern) sodass sich der ganze Aufwand wohl rein finanziell erst ab einer Vermögensabgabe von adhoc 10% lohnen würde. Es sei denn man hat - aus anderen Gründen - eh vor Immobilien in eine GmbH auszulagern...

2. Wenn sich die Vermögensabgabe - wie ich mir gut vorstellen könnte - an der Erbschaftsteuer orientieren würde, dann könnte es wie bei der ErbSt sein, dass man als deutscher Staatsbürger erst 5 Jahre nach Wegzug aus D aus der unbeschränkten Steuerpflicht (Weltvermögen muss versteuert werden) in die beschränkte Steuerpflicht entlassen wird (nur Inlandsvermögen steuerpflichtig). Um sowas zu umgehen müsste man dann wohl auch eine andere Staatsbürgerschaft annehmen.

Bei deinem Plan gibt es noch eine Herausforderung - die Wegzugsbesteuerung: 
https://www.juhn.com/fachwissen/internationales-steuerrecht/wegzugsbesteuerung-§-6-astg/

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In NL ist die Anrechnung von FK Zinsen m.W. begrenzt...die haben 3 Boxen für Einkommensarten. In NL gibt es auf privater Ebene auch eine Vermögensabgabe, da gehen aber die Darlehen vorher ab. 

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vor 35 Minuten schrieb lg2016:

Bei deinem Plan gibt es noch eine Herausforderung - die Wegzugsbesteuerung: 
https://www.juhn.com/fachwissen/internationales-steuerrecht/wegzugsbesteuerung-§-6-astg/

Danke für die Info! Ja, das ist natürlich ein zusätzlicher Fallstrick, hatte ich nicht bedacht. Allerdings dürfte der Wert einer Beteiligung an einer GmbH ja auch pro Immobilie nur den Wert der Immo X abzgl. Darlehen Y betragen (plus Grundkapital der GmbH) sodass sich der Wegzugsbesteurungswert wohl auch in Grenzen halten dürfte. Trotzdem entstehen hier erneute Kosten. Macht den ganzen Plan dann wohl eher erst ab 15% bis 20% Vermögenssteuer wirtschaftlich, wenn überhaupt (habs noch nicht durchkalkuliert)...

Edited by Münchner Kindl

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vor einer Stunde schrieb lg2016:

Bei deinem Plan gibt es noch eine Herausforderung - die Wegzugsbesteuerung: 
https://www.juhn.com/fachwissen/internationales-steuerrecht/wegzugsbesteuerung-§-6-astg/

Das hätte ich auch posten wollen. :)  Zu überlegen ist, ob man nicht erst im Ausland eine Kapitalgesellschaft gründet; dann "sollte" die Wegzugsbesteuerung nicht mehr greifen. Aktuell ist meines Wissens nach die Rechtslage aber auch so, dass ein Wegzug in EU/EWR Staaten eine unbefristete Stundung zur Folge hat.

Kein direkter Zusammenhang aber ggf. zu beachten: Als deutscher Staatsbürger ist man nach Wegzug ins Ausland in der Regel noch fünf Jahre in Deutschland unbeschränkt schenkungs- und erbschaftssteuerpflichtig. Je nach Konstellation kann dies zu einer sehr hohen Steuerbelastung führen, da Schenkungs- und Erbschaftssteuern häufig NICHT von Doppelbesteuerungsabkommen behandelt werden und daher zwei oder mehr Ländern die ggf. die volle Steuerlast des jeweiligen Landes zur Geltung kommen kann. (Beispiel: Immobilie in Land A, Schenkender in Land B und Beschenkter in Land C). In bestimmten Fällen kann dies wohl auch zu einer Steuerlast über 100 % führen.

Keine Steuerberatung. ;)

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