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DancingWombat

Briefgrundschuld übernehmen - Aufgebotsverfahren

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Hallo zusammen,

folgende Situation:
A kauft eine Immobilie von einer zerstrittenen Erbengemeinschaft. Im Grundbuch ist noch eine Eigentümergrundschuld mit Brief auf den Erblasser von 1970 eingetragen.
Nun ist es blöderweise so, dass die Erbengemeinschaft den Grundschuldbrief nicht vorlegen können und somit die Grundschuld nicht gelöscht werden kann. Eine der Erben (Erbin A) verweigert sich ein Aufgebotsverfahren zu starten. - DEAD LOCK. Es geht nicht weiter. Gespräche mit der Erbin sind nicht zielführend bzw. unmöglich. Post wird nicht gelesen, die Tür nicht geöffnet.

Die anderen Erben haben inzwischen einen Anwalt eingeschaltet der allerdings auch nicht wirklich weiter weiß. Es gibt nun einen Vorschlag des Anwalts der einen potenzielle Lösung des Dead Locks verspricht. Der Käufer soll den Kaufpreis abzgl. eines Einbehalts zahlen und die Grundschuld übernehmen. Mit der Teilzahlung wird der Anteil von Erbin A vollständig bezahlt, Erbe B und C verzichten zunächst auf einen Teil des Kaufpreises. Käufer A wird im Grundbuch eingetragen und beantragt dann das Aufgebotsverfahren. Das sollt möglich sein, da dazu dann keine Zustimmung von Erbin A nötig ist. Nachdem der Grundschuldbrief für kraftlos erklärt wurde und die Grundschuld gelöscht wurde, zahlt der Käufer den Restbetrag abzgl. der Kosten für das Verfahren.

Dazu jetzt zwei Fragen:

1. Ist das Vorgehen so wie oben beschrieben grundsätzlich möglich oder lauert da ein Pferdefuß?
2. Mit welchen Kosten ist für das Aufgebotsverfahren zu kalkulieren. Die Grundschuld lautet auf 20000 DM.

Vielen Dank vorab und viele Grüße
Sebastian

 

 

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Hallo Dancing Wombat,

mit meinem Laienwissen denke ich, dass es funktionieren könnte. Es wären aber noch Fragen zum Eigentumsübergang zu klären. Das Aufgebotsverfahren dauert ja eine Weile.

Falls du den KP finanzierst, sollte auch deine Bank mitmachen. In der standardisierten Finanzierungswelt, könnte das etwas komplexer werden.

Fragen zur Abwicklung das Kaufvertrages sollte doch ein Notar beantworten können. Ihr werdet ihn ja für den KV brauchen. Vielleicht kann dieser dann auch mehr Vertrauen in den Ablauf schaffen und die Kosten für das Aufgebotsverfahren schätzen.

Es gibt aber etwas, das ich an dwr Ausgangslage nicht verstehe. Warum ist Erbin A bereit den Notarvertrg zu unterschreiben, verweigert aber jegliche sonstige Kooperation?

VG Tobias

  • Thanks 1

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