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Stefan-RheinMain

Corona und Immobilien

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Zwischenstand bei mir:

Eine Kneipe bezahlt nichts mehr 

Mein Kino bezahlt die halbe Kaltmiete

Ein Mieter hat die Miete aufgrund von Kurzarbeit ausgesetzt.

Ich habe die Tilgung von den entsprechenden Darlehen für 6 Monate ausgesetzt. Wenn die Lockerung jetzt stattfindet komme ich vielleicht sogar mit einem Liqiuiditätsplus raus.

Edited by Marius B
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Ich hab von ca 70 Mietern nur 2 die nicht zahlen. EIner hat sowieso gekündigt, da kriege ich die Miete über die Kaution und einer zahlt ab Juni 200 € Rate mehr. Also alles in allem eigentlich alles ganz gut gelaufen. Hab aber auch wenig Gewerbe...

Bin jetzt auch an einem Wohnungspaket dran, da scheint die Bank auch mitzuspielen, wenn ich die Nebenkosten mitbringe. Mal gucken wie lange es dauert.

Muss aber sagen, dass ich sinkende Preise bisher nicht feststellen kann.

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Wir sind bei Haus & Grund Frankfurt am Main mit über 10.000 Mitgliedern der zweitgrößte Verein in Deutschland. Wir haben per Newsletter eine Umfrage zum Thema gestartet, die sehr aufschlussreich ist:

Mehr als 1.000 private Vermieter sind dem Aufruf gefolgt. Zentrales Ergebnis der Umfrage: Die Corona-Krise hat bei privaten Vermietern von Wohnungen und Gewerbeflächen schon im April zu Mietausfällen geführt. 14 Prozent der Befragten im Bereich Wohnungsvermietung berichteten von nicht gezahlten Mieten, zwölf Prozent der Vermieter von Gewerbeflächen verzeichneten Ausfälle. Diese Mindereinnahmen summierten sich bei den Befragten auf zusammen etwa 950 000 Euro. Nur ein Drittel der Wohnraummieter habe die Vermieter informiert, dass sie für April keine Miete zahlen. Davon habe nur gut ein Fünftel ihre finanziellen Engpässe nachgewiesen. Über unsere Umfrage und die Forderung von Haus & Grund Frankfurt am Main e. V. nach einem „Sicher-Wohnen-Fonds“ berichteten die Immobilienzeitung, die FAZ, die FNP sowie die Frankfurter Rundschau. Alle Ergebnisse findet Ihr hier:

https://verein.haus-grund.org/2020042_umfrage.html

Vielleicht erwähnenswert: Wir haben in Frankfurt ziemlich hohe Mieten.

Die Umfrage wird für Mai wiederholt.

 

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Bei Wohnungsmieten bei mir keine Ausfälle bisher.
Eine Gewerbemieterin hat sich gemeldet und will die Mai/Juni-Miete stunden , ist ein Kosmetikstudio, welches jetzt seit März geschlossen haben muss. Ansonsten bisher keine Ausfälle.

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Da muss man etwas flexiblel sein, ein paar Obdachlosen Unterschlupf geben, da kommt die Kohle schnell wieder rein.

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vor 19 Stunden schrieb Thorsten Beckers:

Wir sind bei Haus & Grund Frankfurt am Main mit über 10.000 Mitgliedern der zweitgrößte Verein in Deutschland. Wir haben per Newsletter eine Umfrage zum Thema gestartet, die sehr aufschlussreich ist:

Mehr als 1.000 private Vermieter sind dem Aufruf gefolgt. Zentrales Ergebnis der Umfrage: Die Corona-Krise hat bei privaten Vermietern von Wohnungen und Gewerbeflächen schon im April zu Mietausfällen geführt. 14 Prozent der Befragten im Bereich Wohnungsvermietung berichteten von nicht gezahlten Mieten, zwölf Prozent der Vermieter von Gewerbeflächen verzeichneten Ausfälle. Diese Mindereinnahmen summierten sich bei den Befragten auf zusammen etwa 950 000 Euro. Nur ein Drittel der Wohnraummieter habe die Vermieter informiert, dass sie für April keine Miete zahlen. Davon habe nur gut ein Fünftel ihre finanziellen Engpässe nachgewiesen. Über unsere Umfrage und die Forderung von Haus & Grund Frankfurt am Main e. V. nach einem „Sicher-Wohnen-Fonds“ berichteten die Immobilienzeitung, die FAZ, die FNP sowie die Frankfurter Rundschau. Alle Ergebnisse findet Ihr hier:

https://verein.haus-grund.org/2020042_umfrage.html

Vielleicht erwähnenswert: Wir haben in Frankfurt ziemlich hohe Mieten.

Die Umfrage wird für Mai wiederholt.

 


Gibt es denn eine Info, wieviele Objekte betroffen sind? 14% betroffene Vermieter klingt erstmal viel. Allerdings fehlt die Angabe der Portfoliogröße. Jemand mit 100 Objekten wird mit Sicherheit betroffen sein. In der Auswertung lese ich raus, dass  Die Eigentümer durchschnittlich 9 Objekte haben. Wenn die 14% der betroffenen Eigentümer nur einen „Coronafall“ von 9 Wohnungen haben, dann reduziert sich das tatsächliche Schaden schon auf 14%/9, also rund 1,5%. Klingt schon anders.

 

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Wohnimmobilienmarkt hat sich erholt

15.05.2020: Laut Untersuchungen der Sprengnetter GmbH hat sich der Wohnimmobilienmarkt nicht nur auf der Angebotsseite, sondern auch auf der Finanzierungsseite nach einem vorübergehenden und durch die Corona-Krise ausgelösten Rückgang erholt:

  • Die in den zehn großen Städten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart angebotenen Wohnimmobilien-Kaufpreise sind im Vergleich zum Januar um rund fünf Prozent gestiegen. In ganz Deutschland beträgt die Steigerungsrate sogar rund sieben Prozent.
  • Die Anzahl der neu eingestellten Kaufpreisangebote für Wohnimmobilien stabilisiert sich auf höherem Niveau. Dennoch liegt sie in Deutschland noch um rund elf Prozent unter den Höchstständen vor Beginn der Corona-Krise. In den zehn großen Städten liegt sie noch rund 18 Prozent darunter.
  • Die Anzahl der neu zur Miete angebotenen Wohnungen ist in Deutschland noch weiter angestiegen und hat mittlerweile ihren Höchststand im Jahr 2020 erreicht.

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Gucke viel in HH und Umland. Gefühlt ist es eher teurer geworden; billiger definitiv nicht. Warten wir mal ab, wie die Lage nächstes Jahr aussieht. 

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https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-eu-kommission-will-in-750-milliarden-euro-fuer-wiederaufbauprogramm-investieren-a-0ee74c6a-2596-4301-b81d-7b1e2bc5eef6#

Kein Wunder, dass die Angebotspreise wieder anziehen, demnächst starten wohl die Geldhelikopter. 😱

Für mich ist überhaupt nicht mehr absehbar wo das enden wird. Wenn es "gut geht" werden die Preise weiter steigen wie die letzten Jahre, weil die frischgedruckte Kohle ja igrendwo hin muss. Siehe die aktuell absurde Hausse am Aktienmarkt. Wenn es schlecht läuft fliegt uns das ganze Geldsystem um die Ohren.

Hajo

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Zitat

...Kein Wunder, dass die Angebotspreise wieder anziehen, demnächst starten wohl die Geldhelikopter...

Insgeheim läuft dies doch schon. Die Unternehmen dürfen Ihren Angestellten 1500€ steuerfrei überweisen. Der Geldheli in Camouflage!🙄

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vor 13 Stunden schrieb Adonis2001:

Insgeheim läuft dies doch schon. Die Unternehmen dürfen Ihren Angestellten 1500€ steuerfrei überweisen. Der Geldheli in Camouflage!🙄

Kannst du das nochmal genauer erklären. Ich hätte die Kohle gern, bekomme aber einfach mein normales Gehalt (und arbeite Normal)

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meines wissens nach gibts den steuerfreien bonus nur für system relevante jobs. aka kkh pflege usw.

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Kurze Wasserstandsmeldung für den Mai: Die Wohnungsmieter haben bis auf einen bezahlt, ein Mieter hat mir mitgeteilt das er in die Privatinsolvenz geht - Miete hat er aber pünktlich bezahlt. Corona war hier nur noch der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte.

Die freie Gewerbeeinheit wurde vermietet als Standort für ein paar Außendienstler.

Eine andere Gewerbeeinheit wurde gekündigt (hier lief seit April eine 50%ige Mietstundung) - der Mieter hat hohe Umsatzausfälle, es läuft aber wohl auch aus dem Homeoffice ganz gut, weshalb er die Miete einsparen möchte.

 

Interessanter Artikel: https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/homeoffice-so-sehen-dax-konzerne-die-arbeitswelt-nach-corona/25846736.html

Ich glaube mittlerweile das wir Veränderungen sehen werden, viele Firmen haben die lange beschworene Digitalisierung im Expressverfahren durchgezogen und es scheint - mit Abstrichen - ganz gut zu funktionieren.

Wenn Mitarbeiter auch nach Corona ihre Arbeitsorte flexibel wählen können werden wir einen Trend zurück aufs Land sehen. Der junge Großstädter wird nicht in die Pampa ziehen, aber wen es vorher in den Speckgürtel zog - als Kompromiss aus Anbindung und ländlicher Idyle - der wird danach noch weiter rausziehen können, wenn er nur noch ein oder zwei mal die Woche in die Stadt pendeln muss. Zudem sehe ich Wohnungen mit Arbeitszimmer für die Zukunft im kommen.

Ich glaube inzwischen wirklich das sich die Arbeitswelt für viele Menschen ändern wird  und das Wohnort und Arbeit sich für viele Arbeitnehmer ein Stück weit entkoppeln wird.

Edited by Friedrich Hi.
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Gemüse +Kartoffeln lassen sich im ländlichen Garten eben besser anbauen, als auf dem Grosstadt-Balkon und man ist besser gesichert, wer weiss, was die Zukunft noch so bringt?😙

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Am 2.6.2020 um 00:20 schrieb Mizzi:

Gemüse +Kartoffeln lassen sich im ländlichen Garten eben besser anbauen, als auf dem Grosstadt-Balkon und man ist besser gesichert, wer weiss, was die Zukunft noch so bringt?😙

Ansturm auf Kleingärten:

https://www.google.de/search?source=hp&ei=97PYXsKcGczUsAfO7JXYCQ&q=ansturm+auf+kleingärten&oq=ansturm+auf+kleingärten&gs_lcp=CgZwc3ktYWIQAzICCAA6BQgAEIMBOgUIABCxAzoOCAAQ6gIQtAIQmgEQ5QI6BwgAEEYQ-QE6BwgAEEYQ_wE6BggAEBYQHlCIBVjLJGDQJmgBcAB4AIABuAGIAbIckgEEMC4yNJgBAKABAaoBB2d3cy13aXqwAQY&sclient=psy-ab&ved=0ahUKEwiC9MeA4ufpAhVMKuwKHU52BZsQ4dUDCAg&uact=5

 

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~6% staatlich initiierte Inflation (getarnt als MWST Senkung) binnen 6 Monaten finde ich eine Ansage, sowas kannte man lange nur von Italien. Der Staat setzt hier ein deutliches Signal, auf welche Art die enormen Schuldenstände abgebaut werden sollen. Die Schuldner und Inflationssicheren Anleger sollten allen Grund zur Freude haben.

Edited by Muenchner82

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In den USA scheint sich aufgrund von Corona bereits eine gewisse "Stadtflucht" bemerkbar zu machen, vgl.:

https://www.handelsblatt.com/politik/international/serie-coronomics-die-langfristfolgen-der-pandemie-amerika-zieht-um-immer-mehr-us-buerger-verlassen-die-metropolen/25972716.html

Ich frage mich, ob dies auch bei uns in D der Fall sein könnte. Generell sind die deutschen Großstädte etwas lebenswerter als ihre amerikanischen Pendants (weniger Kriminalität etc), aber Trends wie vermehrtes Homeoffice könnten auch bei uns dazu führen, dass mehr Menschen statt einer kleinen Stadtwohnung lieber ein Haus in der 1h entfernten Pampa bevorzugen.
Wichtig ist vor diesem Hintergrund denke ich als Immobilieneigentümer, dass man tendentiell auch auf den Lebenswert seiner Stadt-Immobilien schaut, also z.B. ob ein Balkon vorhanden ist oder ein Gartenanteil, ein Park in der Nähe ist etc.

Wie seht Ihr das?

Edited by Münchner Kindl

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Im Prinzip steht im Artikel das gleiche, was ich auch am 1.6 hier geschrieben habe - wenn ich nicht mehr für die guten Jobs in die Stadt muss bzw. nur 1 oder 2 mal die Woche, dann verlieren die Städte an Anziehungskraft.

Eine Ausweitung der arbeitens im Homeoffice in Art und Umfang verglichen mit Vor-Coronazeiten werden wir aber sicher sehen. Langfristig sehe ich Vorteile für Orte, die leicht außerhalb der typischen Pendlerzonen liegen. Wenn ich nur einen Präsenztag die Woche habe kann ich auch mit 70 Minuten Anreise leben.

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vor 19 Stunden schrieb Friedrich Hi.:

dann verlieren die Städte an Anziehungskraft.

das problem am land ist das die infrastruktur dort langsam uber die jahre ausgedünnt wurde. beispiel 50km von stuttgart gibts kaum mehr ein KkH bzw wurden die krankenhäuser zusammen gelegt. anstelle von 15min dort hin brauchst mit dem krankenwagen jetzt 40+minuten. das ist der unterschied zwischen leben und tot. ärzte gibts sowieso kaum. spezialisten nur in den großen städten.  selbes gilt fur shopping-center oberhalb von lebensmitteln. von gastronomie ganz zu schweigen - wenn man mal etwas außer pasta und döner haben will. von kunst und kultur mal abgesehen. bei einer alternden bevölkerung wird die versorgung mit kunst und kultur und gesundheitsbereich essentiell sein. das wird es auf dem land nicht mehr geben. 

 

 am ende wird es wieder so sein das im stadtgebiet plus speckgürtel die musik spielt. da wird sich nichts dran ändern. vielleicht steigen die mieten nicht mehr so. aber attraktiv bleibt die stadt immer.

Edited by miniskus

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Zitat

wenn ich nicht mehr für die guten Jobs in die Stadt muss bzw. nur 1 oder 2 mal die Woche, dann verlieren die Städte an Anziehungskraft.

Nein, denn ich glaube der treibende Faktor für den Megatrend Urbanisierung (!) in den letzten Jahrzehnten war nicht die Arbeit, sondern das Lebensgefühl. Wenn sich Pandemien nicht häufen und wir irgendwann wieder unbeschwert in Kinos, Bars, Stadien, Theater, Diskotheken etc. können, dann wird sich durch Homeoffice überhaupt nichts ändern. Miniskus hat zum Thema Infrastruktur auf dem Land ja schon einiges gesagt.

Hajo

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Ich finde es auch schwierig zu beurteilen, wie groß der Anteil an "guten Arbeitsplätzen" auf die Anziehungskraft der Städte ist. Aber klar ist (zumindest für mich), dass deren Vorhandensein einer der ganz großen Pullfaktoren ist. Und der wird sich - zumindest in bestimmten Berufen und Positionen - abschwächen.

Das eine Stadt mehr ist als gute Arbeitsplätze ist mir klar. Wer sich ein Leben nicht vorstellen kann, in dem es mehr braucht als eine 15minütige U-Bahnfahrt um mindestens 4 Museum zu erreichen - der muss in die Stadt. Wer den Anspruch hat, zu seinem Lieblingsendokrinologen laufen zu können, der kann nicht in der Kleinstadt leben. Wer sein Geschlecht als "Kampfhubschrauber" definiert - der muss in die Großstadt, denn auf dem Dorf wird er immer der Freak bleiben. Ein Fan hochklassiger mongolischer Küche wird sein Verlangen in der Vereinswirtschaft im Schützenhaus nicht stillen können.

Für den Durchschnittsdeutschen ab 30 dürfte eine Kleinstadt mit 15.000-25.000 Einwohnern alles bereithalten, was er benötigt. Es muss ja nicht der Weiler mitten im Wald sein. Und wenn er umbedingt nen Kilt in lila-kariert benötigt bestellt er ihn im Internet.

Oft lässt die Begeisterung für die Urbanität spätestens mit der Familiengründung nach. Wenn man den guten Job dann behalten und dennoch den Wohnort verlagern kann dürfte vielen der Umzug deutlich leichter fallen, und genau das werden wir mMn. in den nächsten Jahren sehen. Wie stark diese Bewegung ausfallen wird halte ich für eine spannende Frage.

Edited by Friedrich Hi.

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