Jump to content
Immopreneur.de | Community
Sign in to follow this  
Eddy87

Verkauf einer Wohnung in der man selbst wohnt

Recommended Posts

Hallo liebe Community, 

 

ich möchte mir eine Eigentumswohnung zu legen, in der ich auch wohnen möchte. 

 

Ab wann ist die Spekulationssteuer hinfällig, wenn ich die Wohnung wieder erwartend verkaufen "muss". 

 

Ich bin in einer Berufsbranche tätig, in der es schnell sein kann, dass ich umziehen muss (ggf. auch ins Ausland).

 

Folgende Termine: 

Angenommen ich ziehe in die Wohnung am 1.1.2021 

Wann dürfte ich Sie vor dem Gesetz verkaufen, um keine Spekulationssteuern zu zahlen?

 

Grüße,

 

Eddy

Share this post


Link to post
Share on other sites

Am besten beim Steuerberater nachfragen: 

Offiziell: 3 angebrochene Jahre.

In deinem Fall wäre es sinniger bereits am 01.12.2020 einzuziehen und das Jahr noch mitzunehmen. Der Auszug wäre theoretisch 01/2022 möglich. 

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Die Wohnung bewohnt eine Familie aktuell. Mietbeginn war am 1.2.2005. Wie lange haben die Anspruch auf Kündigung? Wie lange dürfen die noch in der Wohnung leben?

Edited by Eddy87
Frage hat sich erübrigt :)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ab 8 Jahre Mietdauer ist die Kündigungsfrist 9 Monate. Es sei denn, im Mietvertrag steht eine längere Frist oder die Wohnung wurde per Zwangsversteigerung erworben. 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Achtung! Meiner Ansicht nach ganz viel gefährliches Halbwissen hier im Thread.

18 hours ago, Eddy87 said:

Spekulationssteuer

Eine "Spekulationssteuer" gibt es nicht. Generell musst du auf Dinge, mit denen du handelst, Steuern zahlen. Es gibt Konstellationen in denen dir unterstellt wird, dass du nicht handelst --> beispielsweise wenn du die Immobilie 10 Jahre gehalten hast.

Wenn du eine Wohnung kaufst und ein Jahr später nachweislich aus beruflichen Gründen umziehen musst (ggf. ins Ausland) kann man dem Finanzamt stichhaltig erklären, dass hier kein Immobilienhandel vorliegt. 

Ich bin kein steuerberater - das muss mit dem Steuerberater abgeklärt werden.

Bitte bedenke auch, dass du ggf. auf den Gewinn (!) Steuern zahlst. Wenn du eine Wohnung kaufst und sie innerhalb eines Jahres wieder verkaufst und das Finanzamt dir Handel unterstellt, dann fällt eine Steuer auf den Gewinn an. 

Ich verstehe nicht, warum hier im Forum Newbies immer gleich mit dem denkbar kompliziertesten theoretischen Problem starten. Fassen wir zusammen:

Du möchtest eine Wohnung kaufen, die derzeit von einer Familie bewohnt wird.. Diese Familie Möchtest du (anscheinend?) auf Eigennutz rausklagen oder zumindest kündigen? Zudem erwartest du, dass die Wohnung innerhalb weniger Monate massiv an Wert zulegt und du ggf. aufgrund eines Umzugs wieder verkaufen musst. 

Hab ich das richtig zusammengefasst?

Edited by Kalle
  • Like 1
  • Haha 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hi,

ich teile die Sachverhalte "Eigenbedarf" und "Versteugerung" mal chronologisch auf. Dann könnte sich der zweite Punkt bereits nach Abarbeiten der ersten Frage erledigt haben.

Zum Eigenbedarf:
Bei einer Eigenbedarfskündigung werden immer zwei Interessen gegeneinander abgewogen. Einerseits nämlich das Interesse des Mieters auf Beibehaltung seiner Wohnung und andererseits das Interesse des Vermieters auf Recht am Eigentum. Die Abwägung geschieht unter Einbeziehung aller bekannten und relevanten Umstände. Wenn bekannt ist, dass man in absehbarer Zeit wieder aus der Wohnung auszieht, die man wegen Eigenbedarfs kündigt, hat man ein Problem. Denn dann entfällt absehbar die Grundlage für den Eigenbedarf. Wäre ich Richter, würde ich im Fall der Fälle eine solche Eigenbedarfsklage nicht durchwinken.

Zur Versteuerung:
Spekulationssteuer oder ähnliches gibt es bei Immobilien nicht. Es gibt sehr wohl eine Frist, welche eine Steuerbefreiung bewirkt. Wenn man eine Immobilie nachweislich selbst zur privaten Lebensführung genutzt hat, ist der Verkauf in der Regel nach 3 Jahren steuerfrei möglich. Dies ist aber keine starre Frist; sie ist sowohl kürzer als auch länger auszulegen. Näheres dazu erfährt man beim versierten Steuerberater.

Grundsätzlich wird AUSSCHLIEßLICH der Gewinn versteuert, nicht der Verkaufspreis als Gesamtes.

  Vereinfacht dargestellt:

Verkaufserlös
- Verkaufsnebenkosten
- Erwerbspreis
- Erwerbsnebenkosten
= mit persönlichem Einkommensteuersatz zu versteuernder Gewinn

Natürlich führe ich keine Rechtsberatung, noch Steuerberatung durch, sondern teile lediglich meine eigenen Erfahrungen aus dem Bereich Immobilien :)

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites

Please sign in to comment

You will be able to leave a comment after signing in



Sign In Now
Sign in to follow this  

×
×
  • Create New...