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MvA

Handwerksunternehmen erfüllt Auftrag nicht

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Guten Morgen Zusammen,

 

vielleicht habt Ihr ja eine kreative Idee wie ich mit dem vorliegenden Problem umgehen sollte.

Zur Erklärung:

Ich habe eine Wohnung in Oberhausen erworben die saniert werden muss.

Mit dieser Sanierung habe ich ein Unternehmen beauftragt welches den Gesamtumfang übernehmen wollte.

Start der Sanierungsmaßnahmen war für den 10.12.2019 geplant und die Dauer der Maßnahmen wurde vom Auftragsnehmer mit 3 Wochen benannt.

Leider hatte ich vor Weihnachten keine Möglichkeit die Arbeiten zu überwachen und konnte dem Ganzen nur telefonisch nachgehen.

Am Telefon wurde mir der Fortschritt erklärt und am 21.12. wollte man bereits die Malerarbeiten abgeschlossen haben und mit dem Boden sowie dem Bad anfangen.

Nun war ich letzte Woche in der Wohnung und es waren außer dem Entfernen der Türzargen und ein paar geklebten Tapetenbahnen noch keine Arbeiten ausgeführt.

Den Chef erreiche ich nicht bzw. ließ dieser mir am 04.01. von seiner Freundin ausrichten, dass er erkrankt ist, die Situation aber ernst nimmt und ab dem 06.01. jeden Tag mehrere Leute in der Wohnung sein werden um diese bis Ende nächster Woche fertigzustellen, was ich ganz klar angezweifelt habe.

Nun war ich gestern, den 06.01. in der Wohnung und es war natürlich kein Handschlag getan. Weiterhin ist niemand erreichbar bzw. reagiert auf meine Nachrichten und Mails.

Wenn ich nicht bereits das Material bezahlt hätte, würde ich mir einfach schnellstens ein anderes Unternehmen suchen. So sehe ich mich gezwungen wohl einen Anwalt einzuschalten.

Ich ärgere mich natürlich nun umso mehr, dass ich es in den letzten Wochen nicht dorthin geschafft habe, jedoch bestand tatsächlich an keinem Tag die Möglichkeit.

 

Habt Ihr vielleicht eine Formulierung oder Vorgehensweise die bereits ordentlich Druck ausübt ohne den langen Weg über einen Anwalt zu gehen?

Ich würde mich sehr über ein paar konstruktive Tipps freuen.

 

Vielen Dank im Voraus.

Michael

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Hallo @MvA,

Handwerkskammer und Innung haben auch Schlichtungsstellen. Hab ich zwar noch nicht in Anspruch nehmen müssen, aber ein Versuch wäre es doch. Man muss ja nicht immer direkt mit dem Anwalt kommen.

VG Tobias

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Danke Euch.

Ich will auch nicht jedes Mal den Anwalt losjagen. Genau daher rührte meine Frage an Euch.

Der Chef ist angeblich im Krankenhaus und der Stellvertreter überfordert. Es soll am Montag mit Sicherheit wieder angefangen werden.

Habe natürlich zur Sicherheit alles schriftlich festgehalten und mir auch geben lassen, sodass ich im Extremfall immer noch zum Anwalt laufen kann und auch etwas in der Hand habe.

Ich tendiere fast dazu einen möglichen Ausfall am Ende von der Schlussrechnung abzuziehen. Das einfach zu machen kann aber natürlich auch zu Problemen führen.

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Danke Euch.
Ich will auch nicht jedes Mal den Anwalt losjagen. Genau daher rührte meine Frage an Euch.
Der Chef ist angeblich im Krankenhaus und der Stellvertreter überfordert. Es soll am Montag mit Sicherheit wieder angefangen werden.
Habe natürlich zur Sicherheit alles schriftlich festgehalten und mir auch geben lassen, sodass ich im Extremfall immer noch zum Anwalt laufen kann und auch etwas in der Hand habe.
Ich tendiere fast dazu einen möglichen Ausfall am Ende von der Schlussrechnung abzuziehen. Das einfach zu machen kann aber natürlich auch zu Problemen führen.


Hallo MvA,

ich bin kein Jurist aber ich m.M.n. solltest du als erstes eine Frist setzt. Sollte er in Verzug geraten entweder eine Ersatzvornahme oder Schadenersatz ankündigen.
Einfach etwas abziehen, wird juristisch nicht haltbar sein. Was nicht heißt, dass es nicht trotzdem funktionieren kann.
Ob und welche Fristen du setzen kannst hängt ganz von eurem Vertrag ab (ob hier schon Termine fixiert sind).
VG

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vor 5 Stunden schrieb MvA:

Danke Euch.

Ich will auch nicht jedes Mal den Anwalt losjagen. Genau daher rührte meine Frage an Euch.

Der Chef ist angeblich im Krankenhaus und der Stellvertreter überfordert. Es soll am Montag mit Sicherheit wieder angefangen werden.

Habe natürlich zur Sicherheit alles schriftlich festgehalten und mir auch geben lassen, sodass ich im Extremfall immer noch zum Anwalt laufen kann und auch etwas in der Hand habe.

Ich tendiere fast dazu einen möglichen Ausfall am Ende von der Schlussrechnung abzuziehen. Das einfach zu machen kann aber natürlich auch zu Problemen führen.

Wenn der Handwerker Insolvenz anmeldet, kommt der Insolvenzverwalter wg der offenen Forderung auf Dich zu. Das kann richtig ärgerlich werden,

deswegen, wenn man keine Erfahrung mit dem Bau- und Handwerkergeschäft hat, besser zum Anwalt gehen, der wird das für 2000-2500 Eur regeln. 

Danach kannst Du Wasserdicht jemanden anderen beauftragen 

wenn es ganz übel kommt, kann der AN behaupten, er wäre wg Dir in die Insolvenz gerutscht, dann wirds richtig teuer. 

 Papierwahnsinn Deutschland... ich Weiß 

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Mach einen unangekündigten Krankenbesuch mit einem Begleiter als Zeugen und rede einfach mal persönlich mit dem Handwerker. Immer nett und entspannt bleiben und erst einmal Informationen gewinnen. Dann wirst du schon sehen wohin der Hase hier läuft!

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Auf jeden Fall eine gute Info mit der Insolvenz. Sowas dann im Nachhinein an der Backe zu haben ist auf jeden Fall auch unlustig.

Die Idee mit dem Krankenbesuch hatte ich auch schon. Checke auch schon den Status bei Whatsapp etc.

Irgendwo liefern einem solche Deppen ja immer Futter.

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Du willst die Bude ja schnell vermietet haben und Geld verdienen .
Anwalt kann man machen , der hat aber auch Fristen einzuhalten und zu setzen , das Ganze zieht sich ewig und kostet eine Menge Geld.

Hat dich das schon Geld gekostet ? du sagst du hast Material bezahlt. wurde auch Material geliefert , oder nur eine Rechnung bezahlt?

Handelt es sich um ein seriöses Unternehmen? Natürlich kann der Chef mal krank werden , aber weshalb sollten die Leute deswegen nicht arbeiten.
Oder um eine von den Sanierung/Allrounder-Truppen osteuropäischer Bauart?
Davon abhängig wäre das Vorgehen auch ganz anders. Firmieren häufig als GmbH mit irgendeinem Strohmann als Geschäftsführer im Handelsregister. jede Art von Einnahme wird dort als Gewinn betrachtet , und nicht das man dort eine Gegenleistung erbringen muss.

Ich kenne die Gesamtsumme nicht, aber das Bausteuer-Abzugsgesetz beachten. Kann dir sonst passieren , dass du Leistungen bezahlst, nichts bekommst , und am Ende noch die Steuer für das Unternehmen abführen darfst.

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Ach Leute, die Baubranche ist eine Spielwiese für große Jungs. Deinen Anwalt rauchen die meistens in der Pfeife. 

Die Moral von der Geschicht - Frist setzen, wenn nichts hilft - Vertrag kündigen und deinen Verzugsschaden (Zinsen etc.) mit den Ausständen verrechnen.

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Wieviel hast Du denn vorgeschossen?

Meine Erfahrung aus den letzten 15 Jahren - das wird nichts. Es kommen neue Gründe, neue Anzahlungen, neue Ausreden. Selbst wenn Du es am Ende fertig hast dauert das deutlich länger...

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