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Mario Wehm

Notarrechnung ohne Ankündigung

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Hallo Community,

für meine Steuererklärung 2018 habe ich von verschiedenen Notaren Unterlagen  angefordert, weil ich die entsprechenden Nachweise nicht mehr auffinden konnte. Wohlwissen das der Fehler hier bei mir liegt, habe ich auf die  Kundenorientierung der Herren gehofft. Am Telefon wurde mir auch stets zugesagt, dass dies problemlos möglich sei und die Dokumente innerhalb der nächsten Tage per Mail übersandt werden.

Eine Woche später hatte ich von einem Notar eine Kostenrechnung (Kopier- und Faxpauschale) im Briefkasten. Zusätzlich meine ausgedruckte Mail mit der Bitte der Übersendung im Anhang. Vorab wurde mir von keiner Seite mitgeteilt, dass hierdurch Kosten entstehen und dieser "Service" nicht von der Kundenorientierung gedeckt ist.

Natürlich handelt es sich hierbei um keinen großen Betrag, doch fraglich erscheint mir schon, ob das ohne Hinweis auf entstehende Kosten so richtig ist.

Vielleicht kann mir ja einer von Euch Abhilfe leisten :)

 

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Das eine hat ja definitiv nichts mit dem anderen zu tun. Natürlich liegt der Fehler grundsätzlich bei mir. Grenzwertig finde ich jedoch das Versenden von Rechnungen, wenn davor zu keinem Zeitpunkt auf möglich Kosten hingewiesen wurde.

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Na ja, es war nicht böse gemeint, aber zu glauben, dass jemand umsonst arbeitet ist auch ein wenig naiv.
Du hättest ja genausogut auch fragen können wegen möglicher Kosten.
Ich nehme an, die haben sowas wie einen Standardverteiler für Bürokosten und haben nicht damit gerechnet, dass solche Kosten in Frage gestellt werden.

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vor 3 Stunden schrieb Berri:

Na ja, es war nicht böse gemeint, aber zu glauben, dass jemand umsonst arbeitet ist auch ein wenig naiv.

Also wenn ich ein Dublikat einer Rechnung von MediaMarkt haben will, dann bekomme ich diese und zwar ohne einen Cent dafür zu bezahlen. Genau so habe ich das schon bei meinen Stadtwerken, Energieversorger und diversen anderen Rechnungsstellern gehabt. Ich denke, dass eine Rechnungsstellung bei einer eMail-Versendung eines Dublikates, eher die Ausnahme als die Regel ist. Die Stadt hat mir mal für ein Dublikat einer Gewerbeanmeldung Gebühren berechnet. Allerdings haben sie das vorher auch ganz klar kommuniziert.

Also so naiv kann der @Mario Wehm gar nicht gewesen sein.

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Notare müßen Rechnungen für Kopien etc. verlangen. Dieses ist in der Kostenordnung so vorgeschrieben. Da es Prüfungen seitens der Notarkammer gibt, können die Notare bei kostenlosen Gefallen Ärger bekommen. Daher können die Notare auch Geschäftswerte z.B. bei Testament etc. nicht künstlich niedrig ansetzen.

Edited by Andreas
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vor 3 Stunden schrieb Andreas:

Notare müßen Rechnungen für Kopien etc. verlangen.

Kannst du da eine genaue Quelle für nennen? In der Kostenordnung steht im § 152 z.B.

Zitat

(2) Er kann außer den im Dritten Abschnitt des Ersten Teils genannten Auslagen erheben

  1. Entgelte für Postdienstleistungen
    a) für die Übersendung auf Antrag erteilter Ausfertigungen, Ablichtungen und Ausdrucke

Hierrunter würde ich eine solche Erstellung eines Rechnungsduplikats subsumieren. Und das wäre eine Kann-Vorschrift. Er muss also für diese Arbeiten kein Entgelt erheben.

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vor 11 Stunden schrieb Eduard H.:

Kannst du da eine genaue Quelle für nennen? In der Kostenordnung steht im § 152 z.B.

Das würde mich auch interessieren.  :)

 

 

Mein Steuerberater hat mir für einige Fragen auch schon einmal eine Rechnung gemäß seiner Tabelle zugeschickt.

Andererseits habe ich auch schon kostenlos von einem Notariat eine Kopie einer kompletten TE erhalten,  obwohl ich nur der Interessent für eine DG war....

 

 

@Mario Wehm

Um wie viel geht es denn? Eventuell mal dort mal nach dem Grund fragen, und ob das beim nächsten Objekt auch fällig wird ;)

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Mal ganz ehrlich, die Frage an dich ist doch schon...wo bekomme ich denn noch etwas für umsonst? Und gerade Notare dürfen es faktisch nicht. Mit der Zeit für diese Frage hättest Du echt besseres tun können, z.B. Dich sozial engagieren, oder..

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vor 13 Minuten schrieb Wilhelm63:

Und gerade Notare dürfen es faktisch nicht.

Dann nochmal die Frage an dich: Wo steht das für eine Rechnungsdublikaterstellung/-versendung? Ich würde den o.g. Paragraphen dafür als einschlägig sehen und das ist eine Kann-Bestimmung, also danach dürfen sie es faktisch eben doch bei sowas selber entscheiden.

Mir geht es hier nicht um den niedrigen Betrag und ob man sowas überhaupt reklamieren sollte oder nicht. Ich denke aber (und das deutet auch der oben zitierte Paragraph an), dass diese pauschalen Aussagen, dass Notare bei allem und jeder Tätigkeit streng nach Tabelle abrechnen müssen, nicht richtig ist und sehr wohl ein Spielraum bei gewissen Tätigkeiten für Notare besteht. Ich kann natürlich falsch liegen, daher frage ich hier bei den Leuten nach der Quelle der Aussage, die das so pauschal behaupten.

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