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ETW Modernisieren Umstellung von Heizwert auf Brennwerttechnik umlagefähig?

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Ich besitze eine ETW in einer WEG. Auf der TO der jährlichen WEG-Versammlung gibt es eine Beschlussvorlage zur Ertüchtigung der Schächte für den Umbau von Heizwertthermen auf Brennwertthermen. Jeder zahlt für sich, je nach Bedarf oder die Kosten des zeitgleichen Umbaus werden auf die WEG umgelegt.

Für die Nutzung einer Brennwerttherme muss in den Schornsteinzug ein doppelwandiges Rohr über Dach in den vorhandenen Schornsteinzug eingezogen werden. Laut Schornsteinfegers ist jede Wohnung an einen separaten Schornsteinzug angeschlossen. Kostenbudget ca. 3.000€ pro ETW, ggf. günstiger bei Umrüstung im Paket.

Die Vorgaben der Öko-Design-Richtlinie (seit 26.09.2015) sind so streng, dass bei Thermenwechsel eh ein Umrüsten auf Brennwerttechnik nötig wäre. 

Ich frage mich jetzt ist die Ertüchtigung des Kamins eine energetische Modernisierung nach §555b (1) und somit umlagefähig, ca 20€ p.m.?
Ist sie nicht umlagefähig würde ich lieber später umrüsten und solange warten bis die alte Heizwerttherme den Geist aufgibt, ist es umlegbar wäre ich an einer Paketlösung interessiert.
Es liegt noch eine Indexmiete vor, nur Modernisierungen, die der Vermieter nicht zu vertreten hat sind umlegbar, wäre hier doch der Fall mit der Öko-Richtlinie?

Hat wer von euch einen ähnlichen Fall gehabt?

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1. ich würde gerne wissen, ob die Maßnahme umlagefähgig ist nach BGB §555b (1), was natürlich meine Motivation Geld zu investieren erhöht, da ich nur bedingt was von einer effizienteren Heizung habe. Nach Rücksprache mit den hiesigen Schornsteinfeger kostet der Kaminertüchtigung & Installation einer neuer Brennwerttherme eher 6.000€.

Am 7.11.2019 um 22:30 schrieb Wilhelm63:

Ein Schornstein, richtigAlso Gemeinschaftseigentum!

2. Du hast recht. Die Zuordnung der Schornsteine ist im Gesetz nicht explizit geregelt, sie stehen aber gemäß § 5 Absatz 2 WEG im Gemeinschaftseigentum, da sie nicht ohne Beeinträchtigung des Gebäudes entfernt werden können. Das Problem liegt hier aber darin, dass die Schornsteine nicht in ihrem bisherigen Zustand erhalten, sondern technisch verbessert werden sollen. Auf eine solche Verbesserung des baulichen Zustands durch die Gemeinschaft hat der einzelne Wohnungseigentümer aber grundsätzlich keinen Anspruch. Gleichzeitig ist es so, dass das Gesetz die eigenmächtige Umgestaltung von Gemeinschaftseigentum nur in engem Rahmen zulässt. 

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