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Aktuelle Anträge zum Miet- und Immobilienrecht im Bundestag und Bundesrat

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ich glaube auch, das die meisten Investoren das politische Risiko unterschätzen.

nach der nächsten Bundestagswahl, die schon bei Bruch der Koalition im Frühjahr stattfinden kann, wird es einen Koalitionsvertrag geben, der weitere Einschnitte für Vermieter beschließt.

deshalb kaufe ich auch nur Wohnungen bis 1300 Euro/QM, denn die dann benötigten 6- 7 Euro Miete bekomme ich auch bei starker Regulierung.

wer über etwa 2500 Euro/qm kauft, braucht auf jeden Fall eine Miete von über 10 Euro und ist damit vollkommen darauf angewiesen, dass sich nichts ändert, was extrem risikoreich wäre

mein Tipp für das Mietrecht in 5-7 Jahren

Erhöhung im laufenden Mietvertrag nur in Höhe der Inflation, Modernisierungsumlage bei 1-2 Euro

Neuvermietung max in Höhe Mietspiegel

Mietspiegelberechnung aus den Veränderungen der letzten 8-10 Jahre

bei möblierten Wohnungen muss der Möblierungszuschlag einzeln ausgewiesen werden und  bestimmt sich nach einer festgelegten Tabelle für einzelne Möbelstücke

Grundsteuer teilweise oder ganz nicht umlagefähig

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Dass die Umlagefähigkeit der Grundsteuer gekippt wird, das befürchte ich auch.

Es ist einfach zu verlockend für die Politiker: die Mieter werden finanziell entlastet, es kostet aber die Kommunen nichts, weil die Grundsteuer ja weiter bezahlt wird.

Win-Win sozusagen, außer halt für uns Vermieter. Aber die Vermieter-Lobby erscheint mir persönlich als nicht stark genug, um solche vermieterunfreundliche Gesetzgebung abzuwenden...

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vor 3 Stunden schrieb Ralf Richter:

ich glaube auch, das die meisten Investoren das politische Risiko unterschätzen.

nach der nächsten Bundestagswahl, die schon bei Bruch der Koalition im Frühjahr stattfinden kann, wird es einen Koalitionsvertrag geben, der weitere Einschnitte für Vermieter beschließt.

deshalb kaufe ich auch nur Wohnungen bis 1300 Euro/QM, denn die dann benötigten 6- 7 Euro Miete bekomme ich auch bei starker Regulierung.

wer über etwa 2500 Euro/qm kauft, braucht auf jeden Fall eine Miete von über 10 Euro und ist damit vollkommen darauf angewiesen, dass sich nichts ändert, was extrem risikoreich wäre

mein Tipp für das Mietrecht in 5-7 Jahren

Erhöhung im laufenden Mietvertrag nur in Höhe der Inflation, Modernisierungsumlage bei 1-2 Euro

Neuvermietung max in Höhe Mietspiegel

Mietspiegelberechnung aus den Veränderungen der letzten 8-10 Jahre

bei möblierten Wohnungen muss der Möblierungszuschlag einzeln ausgewiesen werden und  bestimmt sich nach einer festgelegten Tabelle für einzelne Möbelstücke

Grundsteuer teilweise oder ganz nicht umlagefähig

Die Auffassung teile ich voll und ganz. Als Folge werden die meisten Vermieter versuchen, die Wohnungen an Eigennutzer zu veräußern. Dieses wird zu einem sehr starken Rückgang des Angebots von Mietwohnungen führen. Die Politik wird deshalb versuchen, die Umwandlung von Mdehrfamilienhäusern in WEGs zu verhindern/zu verlangsamen.

Die sog. Große Koalition hat deshalb vereinbart, die Umwandlung von MFH stark einzuschränken. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/mieten-grosse-koalition-beschliesst-neue-mietpreisbremse-a-1282522.html

Daher sollte man die MFH (bis auf WGH mit hohem Gewerbeanteil) grundsätzlich in ETW aufteilen, solange es noch geht. Die Kosten sind relativ niedrig (insbesondere wenn Pläne vorhanden sind), der potentielle Nutzen ist aber sehr hoch (siehe die Situation in Berlin gegenwärtig, ich freue mich jeden Tag, dass ich meine beiden Häuser dort aufgeteilt habe).

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vor 4 Stunden schrieb Andreas:

Die Auffassung teile ich voll und ganz. Als Folge werden die meisten Vermieter versuchen, die Wohnungen an Eigennutzer zu veräußern. Dieses wird zu einem sehr starken Rückgang des Angebots von Mietwohnungen führen. Die Politik wird deshalb versuchen, die Umwandlung von Mdehrfamilienhäusern in WEGs zu verhindern/zu verlangsamen.

Die sog. Große Koalition hat deshalb vereinbart, die Umwandlung von MFH stark einzuschränken. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/mieten-grosse-koalition-beschliesst-neue-mietpreisbremse-a-1282522.html

Daher sollte man die MFH (bis auf WGH mit hohem Gewerbeanteil) grundsätzlich in ETW aufteilen, solange es noch geht. Die Kosten sind relativ niedrig (insbesondere wenn Pläne vorhanden sind), der potentielle Nutzen ist aber sehr hoch (siehe die Situation in Berlin gegenwärtig, ich freue mich jeden Tag, dass ich meine beiden Häuser dort aufgeteilt habe).

Mittlerweile könnte es auch sein, das die ein verkaufsdeckel zur vorgegebenen preisen einführen. Max 50 Wohnungen pro Monat zu preis x... linkes Gedankengut ist kriminelle brandstiftung

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vor 19 Stunden schrieb Ralf Richter:

ich glaube auch, das die meisten Investoren das politische Risiko unterschätzen.

...

mein Tipp für das Mietrecht in 5-7 Jahren

Erhöhung im laufenden Mietvertrag nur in Höhe der Inflation, Modernisierungsumlage bei 1-2 Euro

Neuvermietung max in Höhe Mietspiegel

Mietspiegelberechnung aus den Veränderungen der letzten 8-10 Jahre

bei möblierten Wohnungen muss der Möblierungszuschlag einzeln ausgewiesen werden und  bestimmt sich nach einer festgelegten Tabelle für einzelne Möbelstücke

Grundsteuer teilweise oder ganz nicht umlagefähig

Ich glaube, dass Äußerungen dieser Art nur dazu dienen sich selbst und anderen einen wohligen Schauer über den Rücken zu treiben. Wenn nichts passiert hat man nichts verloren und wenns passiert kann man sagen "Hab ich doch gesagt".

Ich denke nicht, dass in den nächsten 10Jahren wirksame Regelungen (d.h. welche die vor Gericht bestand haben) getroffen werden, die Immobilien als Investment uninteressant machen. (Für mich ist alles >Faktor 12 eh kein gutes Investment)

Falls ihr ernsthaft glaubt, dass obiges so eintritt, dann müsst ihr auch Butter bei die Fische geben und konkret Schritte unternehmen (Aufteilen, abverkaufen, Rücklagen bilden etc). Die meisten reden aber nur machen aber nix.

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vor einer Stunde schrieb KFleischer:

Ich glaube, dass Äußerungen dieser Art nur dazu dienen sich selbst und anderen einen wohligen Schauer über den Rücken zu treiben. Wenn nichts passiert hat man nichts verloren und wenns passiert kann man sagen "Hab ich doch gesagt".

Ich denke nicht, dass in den nächsten 10Jahren wirksame Regelungen (d.h. welche die vor Gericht bestand haben) getroffen werden, die Immobilien als Investment uninteressant machen. (Für mich ist alles >Faktor 12 eh kein gutes Investment)

Falls ihr ernsthaft glaubt, dass obiges so eintritt, dann müsst ihr auch Butter bei die Fische geben und konkret Schritte unternehmen (Aufteilen, abverkaufen, Rücklagen bilden etc). Die meisten reden aber nur machen aber nix.

Butter bi die Fische (platt):

1. Ich habe alle MFH bis auf ein kleines aufgeteilt, in einem weiteren Fall werde ich die Aufteilung kurzfristig abschließen. 2 WGH teile ich aufgrund des hohen ANteils von Gewerbe (größer 70%) ebenfalls nicht auf.

2. In Berlin verkaufe ich alle Immobilien, bei denen ich das steuerlich machen kann (aktuell 12 Wohnungen (inkl. bereits verkaufter EInheiten), nach Abschluß sollten meine Liquide Mittel höher sein als meine Gesamtverschuldung).

3. Ich werde mein Immobilienportofolio so steuerlich möglich in den nächsten Jahren deutlich verringern. Da wir von den Immobilienerträgen leben, kann und werde ich einen Großteil allerdings behalten.

4. Die Instandhaltung habe ich dieses Jahr bereits deutlich reduziert und werde sie insbesondere in Berlin weiter reduzieren (o.k. bereits laufende Sachen bringe ich zu Ende).

5. Die freiwerdenden Mittel werde ich in anderen Assetklassen insbesondere im Ausland anlegen.

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vor 8 Stunden schrieb Fabian:

Hi @Andreas

Punkt 5 würde mich interessieren, wie legst Du Dein Geld im Ausland an?

Bin zwar jetzt nicht @Andreas, aber amerikanische, britische, etc. Aktien kaufen, z.B.

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Oder P2P-Kredite.
Bei Aktien empfehle ich auch ein ausländisches Depot. Ist in der Regel viel preiswerter bez. Transaktionskosten.

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Ich finde das Thema Hochdividendenwerte sehr spannend. Mit nurbaresistwahres gibts auch eine deutschsprachige Seite, die aus meiner Sicht sehr viele gute Infos liefert.
Über Branchen und Länder diversifizieren geht mit den dort präsentierten Titeln /Instrumenten sehr gut.

Edited by Ennyone

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Am 7.11.2019 um 19:07 schrieb Berri:

Oder P2P-Kredite.
Bei Aktien empfehle ich auch ein ausländisches Depot. Ist in der Regel viel preiswerter bez. Transaktionskosten.

Das ist Vergangenheit. In Deutschland nimmt man für sowas nun TradeRepublic.

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vor 51 Minuten schrieb Berri:

Erster Blick, ist doppelt so teuer wie ein ausl. Depot.

Du bekommst die Trades für 50Ct?
Traderepublic: Kostenloses Depot und 1€ pro Trade.

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Am 6.11.2019 um 11:53 schrieb Andreas:

5. Die freiwerdenden Mittel werde ich in anderen Assetklassen insbesondere im Ausland anlegen.

Der Punkt war nicht so sehr ausländische Werte zu kaufen und dann im Inland zu halten, sondern einige Vermögenswerte ins Ausland zu verlagern und dort breit über alle wesentlichen Assetklassen und Regionen zu investieren. Da sind leider die Gebühren deutlich höher als bei Deutschen Direktbanken. Wobei ich sehr interessiert bin an nicht Euro-Direktbanken mit akzeptabler Reputation und Einlagensicherung etc. Vielleicht hat hier jemand Erfahrungen.

Edited by Andreas
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50 Cent + 0,004$ bei US-Aktien. Passt für mich, da ich fast nur in Dividendenaristokraten investiere.
Deutsche Aktien kosten 2€ pro Transaktion plus irgendwas.

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