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Darth Vader

Elektroinstallation & E-Check

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Hallo zusammen,

 

ich hätte mal eine grundsätzliche Frage zum Thema der Elektroinstallation.

Wenn ich in meinem Bestand etwas saniere, sollte ich einen fachlich kompetenten Handwerksbetrieb auswählen.

Dies schreiben Gesetze und Normen wohl so vor.

 

Aber auch unter dem Gesichtspunkt der Haftung, falls die Bude in Flammen auf geht, wäre man mit dem Fachbetrieb sicherlich besser beraten, da dieser die Arbeit ordnungsgemäß durchgeführt haben sollte.

 

 

Wie ist das aber, wenn ich eine „gebrauchte“ ETW erwerbe?

Wie stelle ich hier sicher, dass die Elektroinstallation (damals) ordnungsgemäß ausgeführt wurde, und dass hier kein Pfusch unter dem Putz liegt, der schwarz, oder in Eigenleistung erbracht wurde?

Letztendlich Hafte ich nach dem Erwerb ja auch für diese Wohnung.

 

 

Macht dieser „E-Check“ in so einem Fall Sinn?

Wenn die Installation diesen Test besteht, wäre die Anlage dann sauber?

 

 

Viele Grüße :)

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Ich habe kürzlich eine ETW erworben, hier war klar zu sehen, dass die Elektrik sehr alt war und noch aus Alu-Adern bestand -> dringend Handlungsbedarf, damit ich nachts gut schlafen kann. Bin mit meinem Bauingenieur und Elektriker des Vertrauens in die Wohnung und haben den nötigen Invest geschätzt. Dies sauber dokumentiert und in die Preisverhandlung eingebraucht. Je nach Marktlage bekommst du vlt nicht den gesamten Invest vom KP abgezogen, in wie weit du den KP drücken kannst und das Invest dann noch interessant ist musst du selbst entscheiden.

Was du suchst, ist ein Persil-Schein, aber wer soll dir diesen ausstellen?
Meine Empfehlung: Sobald die Einschätzung der Elektrik deine Kenntnisse übersteigt, hole dir professionelle Hilfe zum "E-Check". (ja, wird wahrscheinlich Geld kosten...)
Das Risiko, dass irgendwas an der Elektrik defekt geht, kann keiner ausschließen, aber du kannst es minimieren.

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Hi,

die Kaufpreis gestaltung ist noch mal ein andere Thema.

Ich suche auch keinen Persil-Schein, ich möchste lediglich meinen Verpflichtungen im vernünftigen Maß nachkommen.

Der e-check ist sicherlich nur eine Moment-Aufnahme, genaus wie der TÜV beim PKW. Geht 10 Minuten später etwas kaputt, ist der Prüfer raus, wenn es zum Zeitpukt der Prüfung noch intakt war. Auch kann mein Handwerker murks machen, oder der Mieter die frisch gezogene Leitung anbohren, was zu einem Schade führt. Absoulte Risiko-Freiheit gibt es nicht.

 

Wenn ich die Elektroinstallation neu machen lasse, bekomme ich von diesem Auftrag wahrscheinlich diverse Dokumente, Der Handwerker war qualifiziert, und es gibt ein Prüfprotokoll. Wenn es dann knallt, habe ich zumindest einen Nachweis, dass ich nicht grob fahrlässig meiner Aufgabe nicht nachgekommen bin. (Fehlen können schießlich auch passieren)

Wäre der e-check ein qualitativ ähnliches Dokument, dass die Anlage zu einem bestimmten Zeitpunkt in Ordnung war, order bringt diese keinen Mehrwert?

 

VG

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Hi,

der E-Check ist eine "Marke" der Innungsfirmen.

Du kannst auch von jeder anderen eingetragenen Elektrofirma eine "Überprüfung der Elektroinstallation" vornehmen lassen.

Im tapezierten und bewohnten Zustand kann man die Elektroinstallation nur bedingt prüfen, und exakt in die Wände schauen kann keiner.

Der E-Check ist wichtig bei Mieterwechsel nach längerer Nutzungszeit.

Nimm Dir für Deinen Fall einen Elektriker Deines Vertrauens, geht mal alle Räume durch, schraubt mal ein paar Schalter und Steckdosen auf und schaut Euch die Unterverteilung genau an.

Danach kann der Elektriker wie es um die Elektroanlage steht, und ggf. Nachbesserungsvorschläge machen.

Nachteil des E-Checkes: Wenn du die Mängel der E-Installation Deiner Wohnung kennst, dann Bist Du im Zugzwang zur Nachbesserung, da Du dann offiziell vom maroden Zustand der Elektroinstallation in Kenntnis gesetzt worden bist.

Hohe Schalterhöhen so ca. 1,30 und mehr + Schraubsicherungen sind ein erstes Anzeichen für Uraltinstallationen.

Normgerechte Elektroinstallationen ab ca. 1980 lassen sich meist ohne großen Aufwand und Dreck auf "Neubaunorm" nachrüsten.

 

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