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Stefan-RheinMain

"Was negative Zinsen bedeuten würden"..

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..zur Info ein kleiner Bericht aus der WW mit recht interessanten und amüsanten Statements. Die Bundesbank hält Negativzinsen für denkbar...

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/druck-der-notenbanken-was-negative-bauzinsen-bedeuten-wuerden/25027810.html

Schönes Zitat von Herbs im Artikel wo es heißt: „Die Banken wollen ihr Geld loswerden, weil die EZB ihnen zu teuer wird.“ 😁😀

Grüße, Stefan

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Eine Nebenwirkung der immer niedrigeren Zinsen wird in dem Artikel auch benannt:

Im Immobilienboom sind Wohnimmobilienkredite bereits angeschwollen: Binnen zehn Jahren kletterten die Schulden der Bundesbürger um etwa ein Viertel, zeigt eine Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion.

Das ist natürlich schon eine Hausnummer! In dem Zusammenhang finde ich wie auch die Bundesbank sagt das folgende sehr entscheidend:

„Umso wichtiger ist es, dass Banken Kreditvergabestandards nicht lockern.“ Das sei auf breiter Front noch nicht zu sehen.

Wenn sich das ändern sollte, dann laufen wir in eine Subprime-Situation wie anno 2007 in den USA. Dass dies „auf breiter Front“ noch nicht der Fall ist, ist beruhigend, allerdings suggeriert der Satz ja schon auch, dass es teilweise bereits zu einer Lockerung der Vergabestandard zu kommen scheint. Hoffen wir mal, dass aufgrund der Negativzinsen die Tendenz der Banken das Geld egal an wen loswerden zu wollen nicht deutlich steigt...

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Ich verstehe nicht, wie die Banken mit Negativzinsen Geld verdienen sollen. Die werden sich doch einfach aus dem "normalen" Kreditgeschäft zurückziehen und nur noch Konsumentenkredite mit erhöhtem Risiko vergeben, weil man da noch Zinsen bekommen kann. 

Ich habe gehört, dass die Südwest-Bank Stuttgart nach Eigentümerwechsel genau das gerade tut. Da bekommen langjährige Kunden aus der Landwirtschaft keine neuen Kredite mehr, nachdem die alten ausgelaufen sind. Kurswechsel sozusagen. 

Wieso sollte eine Bank einen Kredit vergeben, bei dem sie nur draufzahlt? Ich habe schon verstanden, dass die Bank durch die Tilgung auch Geld bekommt und dann wiederum mehr Geld verleihen kann. Aber das ist kein Verdienst. Das ist nur eine Art Umsatzvergrößerung. Wenn die Bank keine oder zu wenig Zinsen bekommt  und trotzdem weiter Kredite vergibt, dann wird aus dem Geschäftsmodell ein klassisches Schneeballsystem.

Edited by matze sagichnich

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vor 4 Stunden schrieb matze sagichnich:

Ich verstehe nicht, wie die Banken mit Negativzinsen Geld verdienen sollen.

weil die Bank sich wiederum mit negativen Zinsen refinanziert, Z.B. Einlagezins -0,5 % // Kreditzins -0,1 %   Marge 0,4 %

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Ggf. hilft der folgende Artikel noch weiter. Hier heißt es:

"Das heißt übrigens auch: Negativzinsen für Baugeld müssen für Banken kein Draufzahlgeschäft sein – solange sich die Institute weiterhin so extrem günstig refinanzieren können, wie es momentan der Fall ist."

https://www.finanz-szene.de/banking/deutsche-banken-bereiten-negativzinsen-fuer-immokredite-vor/

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vor 4 Stunden schrieb JB:

weil die Bank sich wiederum mit negativen Zinsen refinanziert, Z.B. Einlagezins -0,5 % // Kreditzins -0,1 %   Marge 0,4 %

Du meinst über Kunden die Negativzinsen auf Ihre Einlagen zu zahlen haben?  Das wird eher die Seltenheit sein, machen ja auch noch nicht viele Banken.
Bei der EZB bekommen die Banken derzeit Geld für 0,00 % Zinsen.

Richtig ist aber, dass die Bank auf Einlagen bei der EZB -0,5 % Zinsen bekommt. Und da ist es für die Bank eben besser das Geld für -0,1 % an einen Kunden rauszugeben. Verlust bleibt es trotzdem. 

Habe das Thema bei einer Bank neulich angesprochen. Rückmeldung war, dass die Bank in Liquidität schwimmt. Da wird nichts bei der EZB aufgenommen sondern es sind 100 % Einlagen von anderen Kunden, die als Kredit weiter vergeben werden. 
In so einem Szenario, wenn die Bank die Liquidität nicht los wird und bei der EZB parken müsste, kann ein Negativzins auf einer Immofinanzierung ein gutes Geschäft für die Bank sein...

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vor 1 Stunde schrieb Ennyone:

Du meinst über Kunden die Negativzinsen auf Ihre Einlagen zu zahlen haben

ich habe irgendwo gelesen, dass der Negativzins max. so hoch sein wird, wie die Lagerkosten für Bargeld. (einige Banken sollen bereits riesige Bargeldbestände horten)

Durch die sukzessive Abschaffung der großen Geldscheine erhöhen sich die Lagerkosten immer mehr

Am Schluss wird die Abschaffung des Bargeldes stehen

Dann kann der Negativzins noch sehr tief fallen.

Daher ist dann jeder vernünftige Anleger/Investor gezwungen andere Anlageklassen zu wählen.

Die Bank vergibt dann gern auch Kredite mit Negativ-Zins

 

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Meine Erfahrung ist, dass die Kreditstandarts ein Witz sind. Früher zB war es unter 80.000 eur Jahresgehalt nicht möglich, Mfhs zu finanzieren, dann durften Objekte max 8 parteien haben, rein wohnwirtschaftlich, max 1/4 leerstand usw. heute kann jeder depp mit 24000 netto ein 500.000 eur mfh finanzieren.

auch efhs sind bahnbrechend im Preis gestiegen- leute mit 3000 netto können locker ein 500.000 efh erwerben 😂😂 kindergeld usw wird alles mit eingerechnet, damit die rate irgendwie passt

wenn die redakteure davon sprechen „keine blase“ muss ich immer schmunzeln,denn so risikoreich wie jetzt die Leute finanziert haben,  desto größer wird der Ausfall bei der bank sein

wenn in 1-2 Jahren die 4%er auslaufen haben die banken noch weniger marge, wird nicht einfach für die  

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Meine Sparkasse (Aschaffenburg) erhebt Minuszinsen bisher ausschließlich von Geschäftskunden. Auf dem Tagesgeld gibt es 0,00 %, unterhalb eines Sockelbetrags (glaube 200.000) gäbe es sogar noch minimal positive Zinsen (0,02%). Mal sehen wie lange die das durchhalten.

Ggf. muss man halt ein paar Konten bei verschiedenen Instituten haben, ich kann mir nicht vorstellen das flächendeckende Negativzinsen ab dem ersten Euro kommen. Einen gewissen Sockelbetrag (100k ?) wird es immer geben. Positiver Nebeneffekt - man befindet sich immer in der Einlagensicherung.

Schöne Übersicht zum Thema: https://new.biallo.de/geldanlage/ratgeber/so-vermeiden-sie-negativzinsen/# Dieser Artikel wird übrigens auch regelmäßig aktualisiert !

Edited by Friedrich Hi.

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Eine Lösung ist ganz einfach.
Bargeldbestände abbauen und schnell verfügbare andere Anlageformen verwenden, wie z. B. P2P-Kredite oder einfach beleihbare Wertpapierdepots.
Girokonto nur noch zum zwischenparken und zeigen, falls einer Bargeld sehen will.

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