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Tedaro

Selbst im MFH wohnen und vermieteten Anteil steuerlich korrekt absetzen - was ist notwendig?

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Hallo zusammen,

bei mir steht der Kauf eines Zweifamilienhauses mit entsprechend zwei Wohneinheiten an; bisher existiert zu diesem ZFH nur eine Abgeschlossenheitsbescheinigung über die Abgeschlossenheit der zwei Einheiten. Das ZFH besitzt ausschließlich EINEN Grundbuchauszug (bis dato keine Teilungserklärung und keine separaten Grundbuchblätter vorhanden).

Nun möchte ich selbst in eine der zwei Einheiten ziehen und die andere vermieten. Da es bei einer Vermietung ja möglich ist, möchte ich für die vermietete Einheit sowohl die Gebäudeabschreibung als auch die Darlehen-Zinsabschreibung geltend machen.

Die Fragen, die sich nun stellen:

  • Müssen für das Finanzamt beide Einheiten in eigenen Darlehen laufen, damit der Zins abgeschrieben werden kann?
  • Welche Anforderungen stellt das Finanzamt noch, muss eine Teilungserklärung und/oder einzelne Grundbuchblätter vorhanden sein für die volle Abschreibung der vermieteten Einheit oder genügt der Nachweis der Abgeschlossenheit?
  • Gleiches bei der Gebäudeabschreibung (für den Anteil der Vemietungseinheit): Genügt für das Finanzamt ein Kaufvertrag in dem nur das gesamte Haus gekauft wird, oder müssen hier zwei getrennte Einheiten vermerkt sein? 

Besten Dank für eure Antworten bereits!

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Hallo @Tedaro

Also ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten. Ich habe mir vor ca. 7,5 Jahren ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung gekauft. Der Kredit war für das gesamte Objekt. Es bestand keine Aufteilung mittels Teilungserklärung. Die Einliegerwohnung hatte ich an ein Ingenieursbüro vermietet. Die Abschreibung für die Einliegerwohnung und den Anteil des Kredites wurde über die qm-Fläche berechnet. Gesamtfläche war 230 qm, davon 60 qm Einliegerwohnung. Also wurde sowohl die Gebäudeabschreibung als auch die Kreditsumme ins Verhältnis zu den vermieteten 60 qm gesetzt und abgeschrieben. Das Finanzamt hat das so akzeptiert.

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vor 11 Stunden schrieb Eduard H.:

Hallo @Tedaro

Also ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten. Ich habe mir vor ca. 7,5 Jahren ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung gekauft. Der Kredit war für das gesamte Objekt. Es bestand keine Aufteilung mittels Teilungserklärung. Die Einliegerwohnung hatte ich an ein Ingenieursbüro vermietet. Die Abschreibung für die Einliegerwohnung und den Anteil des Kredites wurde über die qm-Fläche berechnet. Gesamtfläche war 230 qm, davon 60 qm Einliegerwohnung. Also wurde sowohl die Gebäudeabschreibung als auch die Kreditsumme ins Verhältnis zu den vermieteten 60 qm gesetzt und abgeschrieben. Das Finanzamt hat das so akzeptiert.

Dank dir Eduard für den Erfahrungsbericht. Also ein Hinweis, dass die lineare Aufteilung gemäß Flächenanteilen für das Finanzamt passen kann (aber nicht muss?).

Hat jemand andere Erfahrungen gemacht?

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