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Caro6689

Fragen einer absoluten Anfängerin

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vor 8 Minuten schrieb pesdroid:

Welches Netto braucht man denn für eine solche Zinszusage bei einem Volumen von 500.000€?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, hängt von zu vielen Faktoren ab. Deine Eltern haben ein großes Vermögen beim betreffenden KI und unterschreiben eine Bürgschaft? Du hast X€ netto aber X/2€ gehen alleine für Konsumentenkredite raus? Zwei völlig unterschiedliche Hintergründe können bei vordergründig besserem Einkommen der Person B zu einer negativeren Entscheidung führen.

Zudem hat das Nettoeinkommen alleine wenig mit einer Zinszusage zu tun. Alles eine Frage der jeweiligen persönlichen Umständen, deinem Verhandlungsgeschick und der Sympathie oder Antipathie zwischen dir und dem jeweiligen Finanzierungsberater. Zudem eine Frage der Stellung des Beraters im Hause und dessen jeweiligen Beziehungen mit u.U. seinem Vorgesetzten, sowie der Marktfolge Aktiv.

TLDR: Das kommt immer darauf an.

Edited by Sarod

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Ja aber bei dem von ihr angegebenen Werten (Netto-Gehalt fehlte) wurden 1,8%-2% als sicher gesagt. Daher fragte ich mich mit welchem Netto-Gehalt die beiden Kommentierenden in ihrer Berechnung gerechnet haben.

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vor 20 Minuten schrieb pesdroid:

Welches Netto braucht man denn für eine solche Zinszusage bei einem Volumen von 500.000€?

Meins und gute Kontakte :-)

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vor 19 Minuten schrieb pesdroid:

Ja aber bei dem von ihr angegebenen Werten (Netto-Gehalt fehlte) wurden 1,8%-2% als sicher gesagt. Daher fragte ich mich mit welchem Netto-Gehalt die beiden Kommentierenden in ihrer Berechnung gerechnet haben.

Und auch hier nochmal - das Nettoeinkommen hat mit dem Zinssatz in meiner Staffelung NICHTS zu tun. Solange du für das KI Kreditwürdig bist sind das die regulären Zinssätze ohne Verhandlungen.

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Am ‎23‎.‎02‎.‎2016 um 12:45 schrieb Caro6689:

3. Wo ist der Haken? Laut Aussage des Bekannten ist ein "gutes" Objekt so rentabel, dass die kompletten Finanzierungskosten, Nebenkosten + ein Buffer für evtl. Instandhaltungen von den Mieteinahmen überdeckt werden. Ich frage mich natürlich - warum macht das dann nicht jeder? Er hat mir mehrere Beispiele geschickt, bei welchen diese Rechnung aufgeht. Ich - in meinem normalen Job bin ich Analystin im Risikomanagement ;-) - suche immer noch nach den versteckten Risiken (größere Reparaturen, Werteverfall etc. mal ausgenommen, diese Risiken sind natürlich immer da).

Was ist das denn für ein Ort? Ist die Vermietbarkeit in der Lage gegeben?
35000 Einwohner und direkt an solch einer Ballerstraße, da wäre ich schon skeptisch
Sollmiete? Wie hoch ist die IST-Miete? Eigentümer ein Profi?

In dem Geschäft gibt's nur Feinde, jeder will nur dein Geld. Nur darum geht's.
Warum kauft der bekannte das nicht selbst, wenn der damit so gut verdient? Ich würde das tun, zumindest wenn es ein TOP Objekt ist, das würde ich nicht weiterempfehlen.

Bei der niedrigen Einwohnerzahl sind die Orte eher ländlich und ruhiger Ausgelegt, Anwohnerstraßen, Sackgassen etc.
Hauptstraßen sind da schwierig.

Edited by Jb007

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@Caro6689 Kann mich da @Jb007 bis zu einem gewissen Grad anschließen.

Am Anfang hast du von Immobilien in Toplagen mit Faktor 10 bis 12 gesprochen. Das sind für mich Städte mit positivem Bevölkerungswachstum und Mietpreisbremse... Wenn du da etwas zu dem Faktor kaufen kannst, kannst du (fast) nichts falsch machen.

Gastronomie ist nicht ganz so leicht. Wenn der Laden läuft, dann gut, wenn nicht, sollte eine Umwandlung möglich sein (vorher mit dem Baurechtsamt abklären). Gewerbeflächen haben so ihre Tücken...

Kleinstädte können schön sein, die Erträge sind meistens auch deutlich höher... das Risiko aber eben auch.

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Am 4.4.2016 um 19:38 schrieb Jb007:

In dem Geschäft gibt's nur Feinde, jeder will nur dein Geld. Nur darum geht's.
Warum kauft der bekannte das nicht selbst, wenn der damit so gut verdient? Ich würde das tun, zumindest wenn es ein TOP Objekt ist, das würde ich nicht weiterempfehlen.

Zuerst einmal möchte ich hier drauf mein Kommentar los werden bevor ich @Caro6689 antworte ;)

Wenn du mit diesem Gedanken an ein Invest dran gehst, wirst du schneller vom Markt verschwunden sein, als nee Stubenfliege... Skepsis ist OK... Alles andere übertrieben...

Klar will JEDER Geld verdienen und was vom Kuchen abbekommen, trotzdem nehme ICH mir auch ein Stück vom Kuchen, es kommt bloß drauf an, wie groß mein Stück vom Kuchen ist im Gegensatz zu den anderen Playern am Markt.

Warum der Bekannte nicht einfach selbst kauft ? Ganz klare und schnelle Antwort  = Weil es evtl. nicht sein Gebiet ist oder sein Bereich ist ( Gewerbe+ WE ) , weil er sich mit diesem Objekt evtl. seine ganzes Portfolio versauen kann und damit seinen nächsten evtl. anstehenen Deal damit zerstört ODER ODER ODER .

Warum nicht einfach mal damit Leben, das es wirklich noch Menschen gibt, die es mit einen gut meinen ?

Wenn ich ein gutes Angebot bekomme was ich nicht gerade selbst kaufen kann, dann telefoniere ich sofort meinen Freundeskreis ab und biete Ihnen dieses Geschäft an. So habe ich schon 5 Menschen zu einen mtl. Cash Flow verholfen und freue mich darüber, wenn einer von denen mir auf einem Fest etwas zu Essen oder trinken ausgibt UND mich natürlich bei mindestens 10 Leuten weiterempfiehlt... WIN and WIN ...

So @Caro6689 ... es wurden schon gute Werte angegeben, jedoch kann man sowas NIE pauschal sagen, da die Bank ( nach Bonanitätsprüfung ) IMMER das Objekt und Projekt an sich bewertet. So kann es sein, das du mit der selben Bonanität wie dein Bekannter einen Zinssatz von 0,5 % höher kriegst, weil er das Projekt einfach besser darstellt und die Bank ihn MEHR vertraut als dir... Wie schon erwähnt, rate ich dir mehrere Angebote einzuholen ABER besthe darauf, das Sie dir ein Angebot unterbreiten OHNE eine Schufa auskunft jedesmal von dir zu ziehen. Sowas kann deinen Score runter ziehen... Lehnen die Banken das ab, dann besorge dir selber eine aktuelle Auskunft und nehme Sie zur Bank mit. Dann hast du nur eine Auskunft die du x belibig kopieren kannst und überall vozeigen kannst .

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@Nico: Meines Wissens nach fordern die Banken bei der Schufa eine "Konditionsabfrage" ab. Diese wird von der Schufa neutral bewertet. Sie wird auch nicht im Bericht aufgenommen sodass auch mehrere "Konditionsabfrage" den Score nicht verändern.

Dies ist auch bei "Konsumkrediten" bei Smava so.

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Der unterschied liegt meiner Meinung nach da drin , ob die Bank eine Konditionanfrage oder eine ImmobilienFinanzierungsanfrage stellen .und darüber wirst du nicht informiert was der Berater anfragt . 

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@Denno @Nico @79115Freiburg @Sarod @Jb007 etc.: Vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Antworten.

Es gibt nicht viel Neues zu berichten -  ich / wir haben ein kleines Problem, welches sich "Kreditvergabegesetz" nennt, bzw. die Neuerung dessen, welche besagt, dass Banken die Bonität ihrer Kunden seit Ende März schärfer durchleuchten dürfen. An für sich kein Problem, allerdings sagte der Banker letzte Woche, dass es im Rahmen dessen wohl auch eine "Angemessenheitsklausel" gäbe, sprich ein Anfänger kann / darf nicht gleich mit einem Investment in ein großes MFH mit Gewerbeanteil beginnen, sondern muss erstmal "klein starten". Laut Banker würden die internen Richtlinien den Kredit in meinem Fall freigeben, aber er wäre jetzt gesetzlich dazu verpflichtet sich an diese Klausel zu halten.

Kommt mir persönlich irgendwie komisch vor (Ausrede?). Deswegen die Frage an euch - gibt es diese Angemessenheitsklausel wirklich? Im Netz konnte ich dazu nichts finden. Ich habe diese Woche auch Termine mit anderen Banken / Kreditvermittlern. Mal schauen, was die sagen. Wenn es das jedoch tatsächlich jetzt neu gibt, wäre es gut das vorab zu wissen :-)

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Ich kann dir dazu nur sagen bei mir ist es genau das gleiche.

Die Bankerin (Sparkasse) meinte Sie kann mir obwohl alles gut durchdacht und kalkuliert ist, nur maximal 90% aufgrund der neuen "Klauseln etc" beleihen.

Der Rest muss durch freies EK gezahlt werden. Sicherheiten nehmen sie auch nicht mehr, alles was über 90 % geht muss direkt mit eigenem EK bezahlt werden.

Habe jetzt auch noch mehrere Termine mit Vermittlern etc. und will da mal nachhören. Wäre aufjedenfall ernüchternd.

Ich denke die Banken wollen damit einen Risikopuffer bilden falls die Immopreise sinken.

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vor einer Stunde schrieb Caro6689:

@Denno @Nico @79115Freiburg @Sarod @Jb007 etc.: Vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Antworten.

Kommt mir persönlich irgendwie komisch vor (Ausrede?). Deswegen die Frage an euch - gibt es diese Angemessenheitsklausel wirklich? Im Netz konnte ich dazu nichts finden. Ich habe diese Woche auch Termine mit anderen Banken / Kreditvermittlern. Mal schauen, was die sagen. Wenn es das jedoch tatsächlich jetzt neu gibt, wäre es gut das vorab zu wissen :-)

Das gibts tatsächlich und nennt sich:

Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften

vom 11.03.2016, Datei ist nicht barrierefrei  BGBl I S. 396 (PDF, 386 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Aus dem Gesetzentwurf:

Die Richtlinie 2014/17/ЕU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Februar 2014 über Wohnimmobilienkreditverträge für Verbraucher und zur Änderung der Richtlinien 2008/48/EG und 2013/36/EU und der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010 (Wohnimmobilienkreditrichtlinie, Datei ist nicht barrierefrei  ABl. L 60 vom 28.2.2014, S. 34 (PDF, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei))* ist bis zum 21. März 2016 in deutsches Recht umzusetzen. Darüber hinaus sollen entsprechend der Vereinbarung des Koalitionsvertrags der Fraktionen von CDU/CSU und SPD zum einen eine Beratungspflicht des Darlehensgebers für Fälle vorgesehen werden, in denen das Konto dauerhaft und erheblich überzogen wird, sowie zum anderen der Honorarberater im Anwendungsbereich der Wohnimmobilienkreditrichtlinie eingeführt werden

Download hier

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vor 34 Minuten schrieb Akkarin:

Das gibts tatsächlich und nennt sich:

Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften

vom 11.03.2016, Datei ist nicht barrierefrei  BGBl I S. 396 (PDF, 386 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Aus dem Gesetzentwurf:

Die Richtlinie 2014/17/ЕU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Februar 2014 über Wohnimmobilienkreditverträge für Verbraucher und zur Änderung der Richtlinien 2008/48/EG und 2013/36/EU und der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010 (Wohnimmobilienkreditrichtlinie, Datei ist nicht barrierefrei  ABl. L 60 vom 28.2.2014, S. 34 (PDF, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei))* ist bis zum 21. März 2016 in deutsches Recht umzusetzen. Darüber hinaus sollen entsprechend der Vereinbarung des Koalitionsvertrags der Fraktionen von CDU/CSU und SPD zum einen eine Beratungspflicht des Darlehensgebers für Fälle vorgesehen werden, in denen das Konto dauerhaft und erheblich überzogen wird, sowie zum anderen der Honorarberater im Anwendungsbereich der Wohnimmobilienkreditrichtlinie eingeführt werden

Download hier

Dass es das Gesetz gibt, weiß ich :-) und dass dort einiges geändert wurde auch... Aber ich habe bisher noch keine Info über diese sogenannte "Erfahrungsklausel" gelesen, sprich "Du bist Anfänger, deswegen musst du klein anfangen, egal wie deine Bonität ist"....

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vor 2 Stunden schrieb Caro6689:

"Du bist Anfänger, deswegen musst du klein anfangen, egal wie deine Bonität ist"....

Das dürfte die falsche Interpretation sein!

Hier zweifelt offensichtlich jemand Deine Fachkompetenz an. Der Bekannte im Hintergrund wird für die Bank bei der Risikobetrachtung eher uninteressant sein, da er hier nicht als Darlehensnehmer auftritt.

Keine Bank würde einen Flugzeugbauer finanzieren, wenn die Gesellschafter vorher ausschließlich im gastronomischen Bereich tätig waren und mit Flugzeugen bisher nichts am Hut hatten - da kann die Bonität noch so gut sein!

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vor 3 Stunden schrieb Denno:

Wäre aufjedenfall ernüchternd.

Sei doch froh!

Hier kommt endlich mal so etwas wie Vernunft ins Spiel.

Auch wenn viele das heute noch nicht erkennen, langfristig dienen die Verschärfungen dem Schutz der Kreditnehmer!

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vor 4 Stunden schrieb Arnd Uftring:

Das dürfte die falsche Interpretation sein!

Hier zweifelt offensichtlich jemand Deine Fachkompetenz an. Der Bekannte im Hintergrund wird für die Bank bei der Risikobetrachtung eher uninteressant sein, da er hier nicht als Darlehensnehmer auftritt.

Keine Bank würde einen Flugzeugbauer finanzieren, wenn die Gesellschafter vorher ausschließlich im gastronomischen Bereich tätig waren und mit Flugzeugen bisher nichts am Hut hatten - da kann die Bonität noch so gut sein!

Finde ich grundsätzlich völlig nachvollziehbar :-) Mir war nur neu, dass dies angeblich gesetzlich pauschal jetzt so ist. Wenn eine Bank an meinen Kenntnissen zweifelt ist das durchaus ein plausibler Grund, dachte bloß, dass das dann auch einfach offen und ehrlich so formuliert wird.

 

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vor 8 Stunden schrieb Arnd Uftring:

Sei doch froh!

Hier kommt endlich mal so etwas wie Vernunft ins Spiel.

Auch wenn viele das heute noch nicht erkennen, langfristig dienen die Verschärfungen dem Schutz der Kreditnehmer!

Danke...Endlich mal ein vernünftiges Wort...Ich kann dir wie Arnd auch nur empfehlen, klein anzufangen und alles 3 x durchrechnen bevor du irgendwas unterschreibst... Amerika wurde auch nicht an einem Tag erkundet ... Wäre da nicht dein Bekannter ( wo ich hoffe und denke das er dich auch weiterhin unerstützt ) hätte ich dir schon nach deinen ersten Post davon abgeraten... 

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vor 12 Stunden schrieb Caro6689:

Finde ich grundsätzlich völlig nachvollziehbar :-) Mir war nur neu, dass dies angeblich gesetzlich pauschal jetzt so ist. Wenn eine Bank an meinen Kenntnissen zweifelt ist das durchaus ein plausibler Grund, dachte bloß, dass das dann auch einfach offen und ehrlich so formuliert wird.

 

Ob das gesetzlich geregelt ist kann ich spontan nicht beurteilen. Im Bereich der Unternehmensfinanzierungen ist es allerdings seit langer Zeit gängige Praxis auch die Vita des Unternehmers / der Unternehmerin mit in die Risikobetrachtung einzubeziehen, siehe mein obiges, zugegeben etwas überpointiertes Beispiel.

Für die Bank ist es in solchen Fällen wichtig, dass der Unternehmer / die Unternehmerin fachlich dazu befähigt ist, das Kerngeschäft im Griff zu haben. Falls nicht geht die Bank von einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit aus.

Die Darlehenshöhe ist hier möglicherweise nicht das Problem, schon eher die Objektart. Eine ETW in München zum gleichen Preis würde die Bank wahrscheinlich ohne zu zucken finanzieren.

Ein MFH mit Gewerbe hingegen erfordert schon Erfahrung in der Bewirtschaftung und Verwaltung.

 

Edited by Arnd Uftring

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@Nico @Arnd Uftring Lieben Dank nochmal für Eure Antworten.

Falls es in irgendeiner Art gegenteilig gewirkt hat - ich werde nichts blauäugig unterschreiben. Sei es Kauf, Finanzierung oder was auch immer :-) Ich setze mich gerade mit den verschiedensten Dingen auseinander. Das Angebot oben reizt natürlich, der Zahlen wegen, aber mir ist durchaus bewusst was für ein großes Risiko dahinter steckt (...irgendwofür muss mein Job im Risikomanagement ja auch mal nützlich sein ;-))

Die Sache mit dem Gewerbeanteil ist ein sehr berechtigter Einwand, da habe ich mir Anfangs nicht so viele Gedanken drum gemacht. Ich möchte weiterhin mit einem MFH starten, allerdings ohne Gewerbe und in etwas kleinerer Größenordnung. Wenn jemand im "Pott" was zu verkaufen hat, kann er sich ja gerne melden ;-)

 

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Kann mich @Arnd Uftring da durchaus anschließen. Gewerbe hat so seine Tücken, besonders wenn es sich nicht gut in Wohnraum umwandeln lässt. Ich habe insgesamt 3 Gewerbeeinheiten und habe für alle positive Bauvorbescheide für eine Umwandlung in Wohnraum. Kann ich insgesamt 9 Jahre lang verlängern, kostet alle 3 Jahre circa 500 Euro insgesamt. Auch werden alle Sanierungen immer darauf ausgelegt, dass relativ einfach Wohnraum entstehen könnte (aber ja nicht muss). Gewerbe hat im Gegenzug sehr viele Vorteile. Da sich alle Einheiten in Wohngebieten befinden und lediglich nur noch Bestandsschutz haben, sind die Einheiten gut vermietbar. Dennoch schlafe ich besser mit dieser "Versicherung".

MFH, oder generell Objekte, die du selbst bewirtschaften und aufwerten kannst sind sicherlich am interessantesten. 

Ich habe mit 18 mein erstes Haus gekauft, dann mit den Erträgen mein Eigenheim abbezahlt. Bei beidem habe ich sehr viele Fehler gemacht (Tilgung zu hoch, Kosten zu optimistisch geschätzt). Konsequenz waren neben der Ausbildung noch unzählige Nebenjobs und dazu noch Samstags und Sonntags Privatbaustellen, um irgendwie die Raten stemmen zu können. Und nach der Ausbildung war damit noch lange nicht Schluss. Es liegt in der Natur der Sache, dass wir Menschen Fehler machen.

Man muss ja nicht jedes Objekt kaufen. Mach dich auf die Suche nach einem neuen Deal. Du hast ja jetzt schon dein Suchprofil (MFH ohne Gewerbeanteil im Pott), bist also schon wieder ein Stück weiter...

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Am 8.4.2016 um 16:59 schrieb Nico:


@Caro6689

ht einfach mal damit Leben, das es wirklich noch Menschen gibt, die es mit einen gut meinen ?

Wenn ich ein gutes Angebot bekomme was ich nicht gerade selbst kaufen kann, dann telefoniere ich sofort meinen Freundeskreis ab und biete Ihnen dieses Geschäft an. So habe ich schon 5 Menschen zu einen mtl. Cash Flow verholfen und freue mich darüber, wenn einer von denen mir auf einem Fest etwas zu Essen oder trinken ausgibt UNich natürlich bei mindestens 10 Leuten weiterempfiehlt... WIN and WIN ...

@Caro6689

Nico, ich möchte zu deinem Freundeskreis gehören xD:x

  • Like 3

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Am 12.4.2016 um 11:32 schrieb Caro6689:

@Denno @Nico @79115Freiburg @Sarod @Jb007 etc.: Vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Antworten.

Es gibt nicht viel Neues zu berichten -  ich / wir haben ein kleines Problem, welches sich "Kreditvergabegesetz" nennt, bzw. die Neuerung dessen, welche besagt, dass Banken die Bonität ihrer Kunden seit Ende März schärfer durchleuchten dürfen. An für sich kein Problem, allerdings sagte der Banker letzte Woche, dass es im Rahmen dessen wohl auch eine "Angemessenheitsklausel" gäbe, sprich ein Anfänger kann / darf nicht gleich mit einem Investment in ein großes MFH mit Gewerbeanteil beginnen, sondern muss erstmal "klein starten". Laut Banker würden die internen Richtlinien den Kredit in meinem Fall freigeben, aber er wäre jetzt gesetzlich dazu verpflichtet sich an diese Klausel zu halten.

Kommt mir persönlich irgendwie komisch vor (Ausrede?). Deswegen die Frage an euch - gibt es diese Angemessenheitsklausel wirklich? Im Netz konnte ich dazu nichts finden. Ich habe diese Woche auch Termine mit anderen Banken / Kreditvermittlern. Mal schauen, was die sagen. Wenn es das jedoch tatsächlich jetzt neu gibt, wäre es gut das vorab zu wissen :-)

Es kommt darauf an, wer vor dir sitzt.. Was ich persönlich nicht verstehe.. Wieso machst du nicht 10 verschiedene Bank Termine. Klapperst die alle ab und vergleichst dann die Angebote (die du dann hoffentlich kriegst) mit dem von deinem Bekannten ab. Ich würde mich auch so niemals nur darauf verlassen, dass es eine TOP Finanzierung ist, weil mein Bekannter dort positiv bekannt ist..

 

Zur neuen Kreditrichtlinie.. Das stimmt nur bedingt.. Ich denke auch, dass die dir das nur nicht zutrauen.. Dafür sollst du ja aber auch 10 verschiedene Banken ansprechen.. Und du wirst sicher jemanden finden.. Mit jedem Gespräch wirst du auch selbst besser und intelligenter (auf Immobilien & Finanzierung bezogen)..

 

Zum Gebäude:
@Thomas Knedel hatte ja bereits etwas zu dem Balkon gesagt.. Allgemein finde ich aber auch die Einstellung nicht gut, dass es nicht schön seinmuss, nur sich rechnen.. Man muss sich wirklich von dem Gedanken lösen, alles perfekt haben zu wollen.. Aber dennoch muss es gut aussehen, dass die Leute auch bei dir mieten wollen, wenn die aktuellen raus sind.. Beste Beispiele: von Innen.. EBK, Verlegter Boden, renovierter Zustand etc. Das bringt mehr Miete und dich eher in eine bessere Position als andere Vermieter.. Von Draußen sollte es dementsprechend auch nach "etwas" aussehen.. Außer natürlich, du bist in Städten, wo es viel mehr Mieter als Einheiten gibt.. Hier in Hamburg hatte ich bei meiner Wohnung (die ich angemietet habe) über 700 Leute zur Besichtigung.. Da kann die Wohnung von innen, wie das Gebäude von außen nach Dreck aussehen.. Du kriegst sie sicher und teuer vermeitet.. Das bezweifle ich aber bei 35.000 Einwohner und dem Ort dann eher..

Mich macht auch etwas stutzig, dass man gleich ca. 90.000€ vom Preis runter geht..

 

Beispiel meiner aktuellen Finanzierung:

Ähnlich wie bei dir..

MFH (aber in einer Studenten- & Touristenstadt, ca. 90.000 Einwohner)

10 Wohneinheiten (im Erdgeschoss zwei Vereine)

Baujahr 1900

Kaufpreis lt. Gutachten: 515.000€

Verhandelt auf: 488.000€

Finanzierung: 500.000€ (11.000€ einfach als Renovierungskosten mit angegeben, Kostenvoranschlag reicht)

Ich gehe über Bausparer

12 Jahre bis zur Zuteilung bei 2,25% Zins

Nach Zuteilung 2,35%

Somit habe ich mir die Sicherheit geholt bei einem "ok" Zins zu bleiben, auch wenn ich das Gebäude bis zur Rente nicht wieder abgeben will..

 

Ich hatte 14 Bankgespräche.. 5 Davon wollten mit mir arbeiten, einige wurden durch den Vorstand gestoppt. Trotzdem waren 3 zum Schluss dabei.. Und einen davon fand ich kompetent und bemüht.. Da bin ich nun..

 

Also machbar ist alles.. auch mit den neuen Richtlinien.. Du musst nur dran bleiben..

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Am 10.5.2016 um 16:51 schrieb Ray:

..."Ich hatte 14 Bankgespräche.. 5 Davon wollten mit mir arbeiten, einige wurden durch den Vorstand gestoppt. Trotzdem waren 3 zum Schluss dabei.. Und einen davon fand ich kompetent und bemüht.. Da bin ich nun.."...

Hallo zusammen, bin ganz neu hier und habe zum Zitat oben eine Frage: Zieht ihr das persönliche Bankgespräch einem Darlehensvermittler (weiß nicht, ob ich den Namen hier nennen darf, aber ich denke, ihr wisst, wen ich meine) vor? Habe mal vernommen, dass die Darlehensvermittler durch Kontakte zu vielen Banken grundsätzlich bessere Konditionen bekommen, da die Banken sich gegenseitig unterbieten. Stimmt das oder ist das eine Mär? Da der Darlehensvermittler ja auch etwas verdienen möchte, müsste das ja zu "unseren Lasten" gehen... Allerdings könnte dieser Nachteil durch die höhere Konkurrenzsituation für die Banken und daraus resultierender günstigerer Angebote ausgeglichen werden...? Fragen über Fragen...

Wie sind da eure Erfahrungen/Empfehlungen?

Edited by Dominik_
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