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Marcus M.

Wie geht's mit Lagarde als neue EZB-Chefin weiter?

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Moin zusammen,

habe gerade dieses Video hier gesehen:

 

Ich mache mir da ehrlich gesagt schon Sorgen.

Wie sind denn eure Meinungen dazu? Und welche Konsequenzen zieht ihr konkret im Geschäft?

 

 

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Ich würde diesen Untergangspropheten ja gern uneingeschränkt glauben... wenn sie nicht seit 5 Jahren das Gleiche erzählen würden! Aber mit einer differenzierteren Betrachtung verkauft man halt schlecht Bücher, deshalb dieser permanente Panik-Modus. Mich wundert dabei nur immer, dass sich das nicht abgreift. Der gute Dirk müllert ja nun auch vermehrt auf Youtube herum, seit ihn keiner mehr ins TV lässt, und findet da nun immer neue Gläubige.

Zum Thema: Mit Lagarde rückt die sogenannte Zinswende weiter dahin, wo einige "Experten" (und ich) sie schon länger vermuteten... an den Sankt-Nimmerleins-Tag.

Hajo

 

Edited by hajo
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Meine Prognose: weitere Zinssenkungen, weiter rein in den Minus-Bereich. Wird keine Hohen Zinsen mehr geben... Der Staat profitiert einfach zu gut davon.
Sieht man im Straßenbau, überall Baustellen, warum? weil das Geld so billig ist.

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vor 36 Minuten schrieb Jb007:

Meine Prognose: weitere Zinssenkungen, weiter rein in den Minus-Bereich. Wird keine Hohen Zinsen mehr geben... Der Staat profitiert einfach zu gut davon.
Sieht man im Straßenbau, überall Baustellen, warum? weil das Geld so billig ist.

Ich glaube das auch. Aber das ist nur durchführbar mit Bargeldverbot, weil natürlich keiner mehr Geld auf dem Konto läßt, wenn er zu der Inflation auch noch nominale Abzüge leisten muss. Es sei denn, man wird gezwungen sein Geld auf dem Konto zu haben. Aber das wäre dann schon wieder ein Zwang und es wäre sowas wie eine weitere Steuer.  Das geht auch nicht ewig. Irgendwann gehen die Leute aus politischen Gründen und nicht aus Klimagründen auf die Straße. Wir steuern härteren Zeiten entgegen. Es geht aber nicht um Geld. Es geht um die Frage: Freiheit oder totaler Sozialismus?  

Edited by Fröhn
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vor 25 Minuten schrieb Fröhn:

Ich glaube das auch. Aber das ist nur durchführbar mit Bargeldverbot, weil natürlich keiner mehr Geld auf dem Konto läßt, wenn er zu der Inflation auch noch nominale Abzüge leisten muss. Es sei denn, man wird gezwungen sein Geld auf dem Konto zu haben. Aber das wäre dann schon wieder ein Zwang und es wäre sowas wie eine weitere Steuer.  Das geht auch nicht ewig. Irgendwann gehen die Leute aus politischen Gründen und nicht aus Klimagründen auf die Straße. Wir steuern härteren Zeiten entgegen. Es geht aber nicht um Geld. Es geht um die Frage: Freiheit oder totaler Sozialismus?   

Das sehe ich auch zunehmend so.

Ich hab auch den Eindruck, dass alle, die sich für Freiheit einsetzen schnell mit eins mit der Moral- oder Nazikeule übergebraten bekommen. Vor ein paar Tagen habe ich durch Zufall ein Video gesehen, in dem Helmut Schmidt sagt, dass der Islam sich nicht mit der deutschen Kultur verträgt. Dafür würde man ihn heute wahrscheinlich aus der Partei werfen. Aber ich schweife ab.

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vor einer Stunde schrieb Fröhn:

Ich glaube das auch. Aber das ist nur durchführbar mit Bargeldverbot, weil natürlich keiner mehr Geld auf dem Konto läßt, wenn er zu der Inflation auch noch nominale Abzüge leisten muss. Es sei denn, man wird gezwungen sein Geld auf dem Konto zu haben. Aber das wäre dann schon wieder ein Zwang und es wäre sowas wie eine weitere Steuer.  Das geht auch nicht ewig. Irgendwann gehen die Leute aus politischen Gründen und nicht aus Klimagründen auf die Straße. Wir steuern härteren Zeiten entgegen. Es geht aber nicht um Geld. Es geht um die Frage: Freiheit oder totaler Sozialismus?  

Gibt doch schon pläne dazu, 100 eur abgehoben, 100 eur wieder einzahlen = nur noch 90 eur wert... so ähnlich wirds eingeführt 

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Also gerade Friedrich & Weik höre ich seit gefühlt 5 Jahren erzählen, dass uns jetzt bald langsam alles um die Ohren fliegt. Weiß garnicht genau wann ich das erste Buch von denen gelesen hab, ist aber schon ne ganze Weile her. Ich bin grundsätzlich schon der Meinung, dass eine Menge falsch läuft und teile auch einen Großteil der Thesen.

Aber: Das Problem an den ganzen Untergangspropheten / Kritikern etc ist halt, dass man auch nichts verdient wenn man dauerhaft auf die Leute hört. Hätte ich als ich das erste Buch von denen gelesen hab alles in Gold investiert und die Barren irgendwo vergraben, dann hätte ich deutlich geringeren (bzw keinen) Vermögenszuwachs verzeichnet. So bin ich jetzt die ganze Immobilienwelle mitgeritten und hab gut verdient. Wenn die alle zufällig mal richtig liegen, dann haben sie es natürlich genau so vorausgesagt - wenn sie daneben liegen hörst du nie wieder was davon. Jeder rückt seine richtigen Prognosen in den Fokus, dabei verzerrt sich das Bild m.E. deutlich.

Da fällt mir spontan Max Otte ein. Der berichtet fasst in jedem Video, wie toll er den Bitcoin Crash vorausgesagt hat... aber er hat bis vor einem Jahr zB auch oft und gerne die Kraft Heinz Aktie als sehr günstig empfohlen. Wenn man den heute reden hört, dann hörst du ständig von seiner richtigen Bitcoin Prophezeiung, von Kraft Heinz und seiner Fehleinschätzung hör aber irgendwie ich nix mehr^^ Als wäre die nie erwähnt worden. 

Trotzdem höre ich mir die Sachen (Otte, Krall, Weik/Friedrich, Homm, Müller,...) ganz gerne beim Autofahren oder so an. Dazu kann man sich dann im Gegensatz das ganze rosarote Immobilienprogramm hier von Immocation und wie sie alle heißen geben.

So bleibt man einfach etwas informiert, hört sich an was alle so zu sagen haben, behält die Risiken im Auge und zieht seine eigenen Schlussfolgerungen.

Wer am Ende recht hat wird sich dann ja zeigen.

Edited by nemo
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Crash-Prophet sein ist doch eine ganz dankbare Sache. Auf lange Sicht ist man im Recht, weil irgendwann tatsächlich ein Crash oder zumindest eine stärke Korrektur kommt. Man hat dann zwar in den Boom-Jahren nichts verdient, aber die Crash-Prognose ist eingetroffen.

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Also ab 2022 könnte es für viele Banken kritisch werden, weil viele 4,x% auslaufen und verlängert werden - der Bankenoberaufseher hatte vorgestern noch erwähnt, das sehr sehr schwierige Zeiten auf Banken zukommen werden und eine hohe Filialschließung sowie Mitarbeiterentlassungen die Konsequenzen sein werden

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Sorry, dieses ganze Untergangsgerede ist mE alles Bullshit. Die Wahrheit ist doch dass niemand vorhersagen kann was sein wird. Letztes Jahr haben alle die Zinswende erwartet und tatsächlich sie die Zinsen ja auch etwas gestiegen. Aber in 2019 ging es dann wieder plötzlich bergab, auf einen historischen Tiefstand. Alle Prognosen sind hinfällig - ich kenne niemanden der das vorhergesagt hatte. 

Der einzig mögliche Weg liegt darin die Situation nach dem Heute zu bewerten und so zu handeln. 

Auch die Immobilienpreise sind weiter gestiegen und haben gerade in den letzten Monaten wieder einen ordentlichen Satz nach oben gemacht (das ist mein Empfinden und deckt sich auch mit den Marktberichten seriöser Makler). 

Draghi, Lagarde und Co. sind nicht blöd und haben die letzten 10 Jahre einen ordentlichen Job gemacht. Ob es uns mit Weidmann besser gegangen wäre wage ich zu bezweifeln. 

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Ihr habt recht. Mit immer nur Abwarten kann man kein Geld verdienen. Ich sehe unsere Zukunft aber leider rabenschwarz und düster. Von den ganzen Crashpropheten ist mir Krall am nächsten. Ich würde da jeden Satz unterschreiben, wenn ich ihn reden höre. Trotzdem wäre es mir lieber, wenn er sich irren würde, denn ich hab in den letzten Jahren auch ein paar Euro mit Immos verdient und würde die natürlich gern behalten.  Da ich in meinem Leben schon x mal total falsch gelegen habe, haben wir ganz gute Karten, dass es wieder so ist. Letztendlich müssen wir abwarten was passiert. Wer hatte nochmal den Mauerfall, Fukushima, den arabischen Frühling oder die Flüchtlingsinvasion vorhergesehen? 

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vor 17 Minuten schrieb Fröhn:

Ihr habt recht. Mit immer nur Abwarten kann man kein Geld verdienen. Ich sehe unsere Zukunft aber leider rabenschwarz und düster. Von den ganzen Crashpropheten ist mir Krall am nächsten. Ich würde da jeden Satz unterschreiben, wenn ich ihn reden höre. Trotzdem wäre es mir lieber, wenn er sich irren würde, denn ich hab in den letzten Jahren auch ein paar Euro mit Immos verdient und würde die natürlich gern behalten.  Da ich in meinem Leben schon x mal total falsch gelegen habe, haben wir ganz gute Karten, dass es wieder so ist. Letztendlich müssen wir abwarten was passiert. Wer hatte nochmal den Mauerfall, Fukushima, den arabischen Frühling oder die Flüchtlingsinvasion vorhergesehen? 

Sehr schön gesagt. Kann ich für meinen Teil genau so unterschreiben.

Gerade hab ich noch folgenden Beitrag zum Thema gefunden: https://www.dasglueckisteinfreunddesstarken.de/2019/07/10/warum-ich-keine-angst-vor-der-krise-habe/

Löst natürlich keine konkreten Probleme, aber rückt alles ein wenig in Perspektive und beruhigt. Wobei man den gleichen Effekt auch mit Alkohol oder anderen Betäubungsmitteln haben könnte ;)

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vor 12 Stunden schrieb Marcus M.:

Top Fund Marcus. Man kann das so sehen wieder der Typ, das ist auch meine Haltung dazu.. Als musikalische Untermalung empfehle ich den kompletten Ring von Richard Wagner. Passagen daraus finden sich in Apokalypse Now wieder. (Walkürenritt) Im Ring geht es Immobilien, die zu teuer eingekauft wurden und die immer wieder nachbeliehen werden müssen. (Rheingold) Aktuell befinden wir uns in der Götterdämmerung. Sie beschreibt das diffuse Gefühl vor dem großen Knall. Danach kommt der Neuanfang. 

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Das entscheidende Kriterium wird aus meiner Sicht sein:

  1. Zu identifizieren, wer die Profiteure des "großen Knalls" sein werden.
  2. Sich den Profiteuren anzuschließen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

Eins sollte klar sein: Das (virtuelle) Geld an sich, ist keine Anlageform der Gegenwart und erst recht nicht der Zukunft.

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vor 4 Stunden schrieb Fröhn:

Top Fund Marcus. Man kann das so sehen wieder der Typ, das ist auch meine Haltung dazu.. Als musikalische Untermalung empfehle ich den kompletten Ring von Richard Wagner. Passagen daraus finden sich in Apokalypse Now wieder. (Walkürenritt) Im Ring geht es Immobilien, die zu teuer eingekauft wurden und die immer wieder nachbeliehen werden müssen. (Rheingold) Aktuell befinden wir uns in der Götterdämmerung. Sie beschreibt das diffuse Gefühl vor dem großen Knall. Danach kommt der Neuanfang. 

Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ;)

 

vor 4 Stunden schrieb Berri:

Das entscheidende Kriterium wird aus meiner Sicht sein:

  1. Zu identifizieren, wer die Profiteure des "großen Knalls" sein werden.
  2. Sich den Profiteuren anzuschließen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.

Eins sollte klar sein: Das (virtuelle) Geld an sich, ist keine Anlageform der Gegenwart und erst recht nicht der Zukunft.

Falls sich meine Sorgen bewahrheiten, bekommen wir einen ziemlich totalitären grünen Sozialismus. Um davon zu profitieren muss man "was fürs Klima tun" und staatlich subventioniertes Billig-Geld abgreifen. Sich quasi an die grünsozialistischen Druckerpressen anschließen und dafür deren Spiel mitspielen.

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vor 3 Stunden schrieb Marcus M.:

totalitären grünen Sozialismus

Ich sehe dafür keine Mehrheit in DEU. Viel eher, und das macht es keineswegs besser, sehe ich den Wegzug der konservativen Anteile in der Bevölkerung hin zum rechten Rand und in Teilen ja, ins grüne Lager.

Sollten die Hellroten in Zukunft noch nennenswerte Wahlergebnisse liefern (was ich derzeit für unwahrscheinlich halte), kann man auf Schwarz-Grün-Hellrot, und damit Stillstand, hoffen. B|

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