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MSchmidt

was muss der Steuerberater "können"?

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Ein bekannter Immo-Coach stellt auf seiner Seite die Frage, ob man den richtigen Steuerberater hat und definiert das an ein paar Beispielen:
 
  • Das selbst genutzte Eigenheim kann voll aus Bruttoeinnahmen bezahlt werden, ohne illegale Wege wie „gegenseitige Vermietung“ zu gehen.
  • Der PKW kann voll steuerlich abzugsfähig dargestellt werden, und zwar OHNE 1%-Regelung und OHNE Fahrtenbuch. Ich kenne Leute, die sogar Motorräder und Boote hochoffiziell über die Steuer laufen lassen.
  • Die Kosten für ein Wochenendhaus oder die privat genutzte Finca auf Mallorca können völlig legal, brutto aus Erträgen wie Mieten oder Gewinnen bezahlt werden.
  • Auch der Verzehr der Familie, der Urlaub und viele weitere Ausgaben lassen sich hochoffiziell aus Bruttogeldern bezahlen, anstatt aus versteuertem Netto.
  • Immobilien im Privatvermögen,  die mit Verlust verkauft werden müssen, können (mit der richtigen Gestaltung) voll auf die anderen Einkunftsarten angerechnet und somit abgesetzt werden.
  • Steuerpflichtige Gewinne können (durch spezielle GmbH Gestaltungen oder die Nutzung europäischer Zwittergesellschaften) beliebig lang (unversteuert) verschoben werden, so dass mehr Kapital für Investitionen oder Finanzierungen zur Verfügung steht.
  • Genau genommen könnte man die ganzen aufgelaufenen Gewinne auch unversteuert kumulieren, um diese später nahezu steuerfrei ins Privatvermögen ausschütten zu können.
  • Immobiliengesellschaften können so strukturiert werden, dass a) gar keine Steuer fällig wird, egal ob Verkaufsgewinne oder Mieterträge anfallen, b) Sharedeals völlig ohne Grunderwerbssteuer ablaufen können (ohne die komplexe Aufsplittung der Anteile etc.) und c) die Gesellschaftsanteile sogar 100% pfändungssicher sind. (Nein, ich spreche hier nicht über Stiftungen)
Vor allem bei den ersten Punkten haben ich offenbar noch nicht den richtigen Berater gefunden...
Wie sieht es bei Euch aus? Könnt Ihr das so realisieren, oder ist das nicht seriös?
 
 
Edited by MSchmidt
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Komisch, Alex Fischer scheint seine Immobilien aber auch ganz normal im Privatvermögen zu halten. Irgendwie scheint die Sache doch nicht so einfach zu sein (als Privatperson muß man seine Erträge leider voll in D versteuern). Vielleicht sollte er besser seinem Steuerberater zu hören.......

 

https://www.immobilienscout24.de/expose/imprint/6e39787517246ecf833dfcbd9c806f91

 

https://www.immobilienscout24.de/expose/108866018#/

Edited by Andreas

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Ein bekannter Immo-Coach stellt auf seiner Seite die Frage, ob man den richtigen Steuerberater hat und definiert das an ein paar Beispielen:  
  • Das selbst genutzte Eigenheim kann voll aus Bruttoeinnahmen bezahlt werden, ohne illegale Wege wie „gegenseitige Vermietung“ zu gehen.
  • Der PKW kann voll steuerlich abzugsfähig dargestellt werden, und zwar OHNE 1%-Regelung und OHNE Fahrtenbuch. Ich kenne Leute, die sogar Motorräder und Boote hochoffiziell über die Steuer laufen lassen.
  • Die Kosten für ein Wochenendhaus oder die privat genutzte Finca auf Mallorca können völlig legal, brutto aus Erträgen wie Mieten oder Gewinnen bezahlt werden.
  • Auch der Verzehr der Familie, der Urlaub und viele weitere Ausgaben lassen sich hochoffiziell aus Bruttogeldern bezahlen, anstatt aus versteuertem Netto.
  • Immobilien im Privatvermögen,  die mit Verlust verkauft werden müssen, können (mit der richtigen Gestaltung) voll auf die anderen Einkunftsarten angerechnet und somit abgesetzt werden.
  • Steuerpflichtige Gewinne können (durch spezielle GmbH Gestaltungen oder die Nutzung europäischer Zwittergesellschaften) beliebig lang (unversteuert) verschoben werden, so dass mehr Kapital für Investitionen oder Finanzierungen zur Verfügung steht.
  • Genau genommen könnte man die ganzen aufgelaufenen Gewinne auch unversteuert kumulieren, um diese später nahezu steuerfrei ins Privatvermögen ausschütten zu können.
  • Immobiliengesellschaften können so strukturiert werden, dass a) gar keine Steuer fällig wird, egal ob Verkaufsgewinne oder Mieterträge anfallen, b) Sharedeals völlig ohne Grunderwerbssteuer ablaufen können (ohne die komplexe Aufsplittung der Anteile etc.) und c) die Gesellschaftsanteile sogar 100% pfändungssicher sind. (Nein, ich spreche hier nicht über Stiftungen)
Vor allem bei den ersten Punkten haben ich offenbar noch nicht den richtigen Berater gefunden... Wie sieht es bei Euch aus? Könnt Ihr das so realisieren, oder ist das nicht seriös?    

Punkt 3 + 4 gehen wohl über eine Genossenschaft.
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Ich denke es handelt sich hier um das "Glaskugel-Problem". Bestimmt sind alle Punkte im Einzelfall realisierbar WENN die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen VORHER stimmen.
Oftmals ist aber nicht jede Eventualität im Voraus planbar.

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Gute Erklärungen zu möglichen Gestaltungen findet man auch in den Büchern von Köber.
Ich finde das eine gute Lektüre vor strategischen Steuerberatungen.

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Schaut mal unter dem Stichwort "Genossenschaft" bzw. Immobiliengenossenschaft nach. Aber was macht das FA oder das HR, wenn es nach dem Seminar plötzlich 1000 Genossenschaftsanmeldungen durch Einzelpersonen gibt? 🙈

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Vielen Dank für Eure Rückmeldung.

Verstehe ich das richtig, dass Ihr davon ausgeht, dass man eine Genossenschaft gründet, um dann seine Wohnung/Haus von der Genossenschaft zu mieten? Mir ist der steuerliche Vorteil noch nicht ganz klar.

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