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Matt

Sehr guter Kommentar zur Lage in Berlin

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vor 17 Minuten schrieb Andreas:

Ich empfehle allen MFH-Eigentümern ob in Berlin oder Bundesgebiet so schnell wie möglich die Häuser aufzuteilen. Irgendwann wird das nur noch mit sehr großem Zeitverzug möglich sein (siehe Berlin).

Warum aufteilen ? Für komplette MFH werden doch häufig höhere Preise als für ETW bezahlt. 

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vor 29 Minuten schrieb JB:

Warum aufteilen ? Für komplette MFH werden doch häufig höhere Preise als für ETW bezahlt. 

Zum einen kann man die Teilung ja fix rückgängig machen (sofern einem noch alle Whg. gehören), zum anderen ist von Markt zu Markt unterschiedlich wo die höheren Preise zu erzielen sind. In Berlin, wo eine Aufteilung nur noch mit sehr langer Vorlaufzeit möglich ist, sind es Wohnungen. Da derartiges auch für andere "angespannte Märkte" zu befürchten ist, ist vorausschauende Planung sicher nicht verkehrt. 

Zudem sind die Kosten idR. überschaubar und der Gewinn ggf. erheblich.

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vor 40 Minuten schrieb JB:

Warum aufteilen ? Für komplette MFH werden doch häufig höhere Preise als für ETW bezahlt. 

Weil es in Berlin eingeschränkt ist, aufzuteilen, man kann auch ohne Aufteilung nach Brucheigentumsanteil verkaufen, quasi 7 Leute im Grundbuch eingetragen, untereinander Dienstbarkeiten zugeordnet, geht auch. Wenn man jetzt aufteilt, beginnt die 10 Jahresfrist von vorne... bitte beachten

Jedoch ist es so, dass der Schuss mit dem Mietdeckel total nach hinten los gehen wird. 
Wie ich schon erwähnt habe, werden massenweise Leute Ihre Arbeitsplätze verlieren: man muss sich nur mal anschauen, wie viel der Immobiliensektor in der Wirtschaft ausmacht... Es sind gigantische Summen. Die Zeiten, wo niemand investiert, die kenne ich noch von früher... 

Es sind ja nicht nur die Handwerker, sondern auch massenhaft Dienstleister, rund um das Gebäudemanagement, Verwalter, Digitale Dienstleister, usw.
Auch ausländische Investoren, könnten Ihre Bestände verfallen lassen und Personal massiv abbauen - das Geld wird dann aus Deutschland abgezogen und in lukrative Länder investiert. 

Wenn die das Bundesweit ausbauen sollten, dann glaube ich, sind die Banken platt....
soviel Buchwertverluste auf einen Schlag können die gar nicht auffangen. Wird spannend

 

Edited by Jb007
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vor 8 Minuten schrieb Friedrich Hi.:

Zum einen kann man die Teilung ja fix rückgängig machen (sofern einem noch alle Whg. gehören), zum anderen ist von Markt zu Markt unterschiedlich wo die höheren Preise zu erzielen sind. In Berlin, wo eine Aufteilung nur noch mit sehr langer Vorlaufzeit möglich ist, sind es Wohnungen. Da derartiges auch für andere "angespannte Märkte" zu befürchten ist, ist vorausschauende Planung sicher nicht verkehrt. 

Zudem sind die Kosten idR. überschaubar und der Gewinn ggf. erheblich.

ja das ist nachvollziehbar.

In Magdeburg sind MFH deutlich attraktiver. Momentan stürzen sich da die Investoren drauf. Auch völlig unsanierte Objekte, die noch vor ein paar Jahren verschenkt wurden, werden für 500 Euro/qm angeboten.

 Potentielle Eigennutzer für ETW gibt es nur wenige. Daher machen die Kleinanleger den Markt. 

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Ich war am Wochenende in Leipzig. Mir wurde gesagt, dass nur 2% der Immobilienkäufe- und verkäufe in Leipzig privat sind. Sonst geht alles an institutionelle Anleger. Das finde ich krass. Im Schnitt !!! werden immobilien dort 5 mal gedreht. Ich kann das fast nicht glauben. Fast alles wird Cash bezahlt. Finanzierungen sind die absolute Ausnahme - außer bei der 2% Gruppe. 

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vor einer Stunde schrieb Fröhn:

Ich war am Wochenende in Leipzig. Mir wurde gesagt, dass nur 2% der Immobilienkäufe- und verkäufe in Leipzig privat sind. Sonst geht alles an institutionelle Anleger. Das finde ich krass. Im Schnitt !!! werden immobilien dort 5 mal gedreht. Ich kann das fast nicht glauben. Fast alles wird Cash bezahlt. Finanzierungen sind die absolute Ausnahme - außer bei der 2% Gruppe. 

also das es so extrem ist kann ich nicht glauben. Bei jedem "drehen" fällt ja die Grunderwerbsteuer an. Und nur 2% privat ist doch absurd

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vor 17 Stunden schrieb Jb007:

. Wenn man jetzt aufteilt, beginnt die 10 Jahresfrist von vorne... bitte beachten

 

Hjalmar, ich weiß nicht wie du auf diese Aussage kommst.

Aufteilung hat nach meiner Kenntnis (keine Steuerberatung, allerdings habe ich mich intensiv mit § 23 EStG und den steuerlichen Voraussetzungen für gewerblichen Grundstückshandel beschäftigt) keine Auswirkungen auf die 10 Jahresfrist des § 23 EStG und führt (soweit nicht unwesentlich Modernisierung/Instandhaltung getrieben wird etc.) auch nicht zu einem Neustart der möglichen Fristen beim gewerblichen Grundstückshandel. Trotz verschiedener Teilungen in den letzten 5 Jahren hat dieses bei mir keine Auswirkungen bei mir lt. Finanzamtsauskunft auf Steuerfreiheit lt. § 23 EStG und gewerblichen Grundstückshandel, d.h. ich kann steuerfrei verkaufen.

Ich habe nur noch geteilte MFHs und meine noch ungeteilten WGHs sind bis auf eines zu über 70% gewerblich (d.h. da macht die Teilung keinen Sinn).

Edited by Andreas
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vor 48 Minuten schrieb Andreas:

Hjalmar, ich weiß nicht wie du auf diese Aussage kommst.

Aufteilung hat nach meiner Kenntnis (keine Steuerberatung, allerdings habe ich mich intensiv mit § 23 EStG und den steuerlichen Voraussetzungen für gewerblichen Grundstückshandel beschäftigt) keine Auswirkungen auf die 10 Jahresfrist des § 23 EStG und ist führt (soweit nicht unwesentlich Modernisierung/Instandhaltung getrieben wird etc.) auch nicht zu einem Neustart der möglichen Fristen beim gewerblichen Grundstückshandel. Trotz verschiedener Teilungen in den letzten 5 Jahren hat dieses bei mir keine Auswirkungen bei mir lt. Finanzamtsauskunft auf Steuerfreiheit lt. § 23 EStG und gewerblichen Grundstückshandel, d.h. ich kann steuerfrei verkaufen.

Ich habe nur noch geteilte MFHs und meine noch ungeteilten WGHs sind bis auf eines zu über 70% gewerblich (d.h. da macht die Teilung keinen Sinn).

Ah das klingt gut - ein Notar hatte das ehemals mitgeteilt und empfohlen, das von Beginn an zu tun, denn sonst würde diese später von neu beginnen, er hätte einen Mandanten. wo es Probleme deswegen gab. Das freut mich :) 

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vor einer Stunde schrieb Jb007:

Ah das klingt gut - ein Notar hatte das ehemals mitgeteilt und empfohlen, das von Beginn an zu tun, denn sonst würde diese später von neu beginnen, er hätte einen Mandanten. wo es Probleme deswegen gab. Das freut mich :) 

Es kann in Bezug auf den Gewerblichen Grundstückshandel Probleme geben, wenn andere Faktoren hinzukommen. Sind diese (i.d.R. hohe Modernisierungs- und Instandhaltungsausgaben in letzten 5 Jahren, Tätigkeit im Immobilienbereich) gegeben, könnte es Probleme geben. Bei Dir könnte das der Fall sein, da Du als Makler tätig bist plus sanierst (da könnte ggf. sogar eine 10 Jahresfrist vorliegen). Bei normalen Investoren ohne Branchennähe (d.h. keine Steuerberater, Architkten, Makler, Bauunternehmer) sehe ich das normalerweise eher nicht. 

Das hat aber nichts mit der 10 Jahresfrist lt. § 23 EStG zu tun.

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https://www.welt.de/debatte/kommentare/article195603555/Besucheransturm-Berlin-will-Touristen-an-die-Raender-verdraengen.html

Jetzt wird es noch lustiger

Die Spaßvögel wollen jetzt die Touristen an den Stadtrand verbannen 

Ein Vorschlag von mir:

Warum schließt ihr nicht alle Büros innerhalb der Stadt, das würde sehr viel neuen Wohnraum geben, aber nicht über 3,-€ / m2

Finanzieren kann man das bestimmt über ein bedingungsloses Grundeinkommen

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@Matt na ja, ganz so ist es sicherlich nicht. Der Artikel beschreibt ja eher das Problem des Overtourism und wie man gegensteuern will um auch Ziele am Rand für Besucher attraktiver zu machen. Dagegen spricht ja auch nichts.

 

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Wer baut schon neue Hotels an den Stadtrand ?

Würdest Du das als Investor machen?

Steigert das den Wert Berlins z.B. als Messe oder Kongressstandort?

JB 007 hat schon recht mit seiner Prognose 

 

Und hier geht es weiter

Eine tolle Nachricht für alle die momentan in Berlin in Neubauten investieren 

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/spd-will-den-wohnungsneubau-jetzt-komplett-abwuergen/

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kurios beim Mietendeckel ist auch die Situation beim Neubau

Der Deckel gilt nämlich nur nicht bei der ersten Vermietung des Neubaus.

Ich stelle mir vor, wie ein findiger Mieter seinen Vermieter erpressen kann

Die Wohnung wird z.B: für 15 Euro/QM vermieter, der Deckel erlaubt in der Wohnalterklasse nur 10 Euro.

nach dem Einzug droht der Mieter dem Vermieter mit Auszug, wenn er nicht die Miete auf 11 Euro senkt.

das wäre für den Vermieter immer noch attraktiver, als unter dem Mietendeckel für 10 Euro mit keinen Erhöhungen zu vermieten und zusätzlich die Kosten des Mieterwechsels wie Makler zu bezahlen.

 

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