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TheNewNeo1980

Leere Wohnung gekauft. Wie ist der Ablauf?

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Hi alle zusammen 

ich habe mal eine Frage.

Meine bisherigen Wohnung waren alle bei Kauf vermietet deswegen habe ich damit bisher noch keine Erfahrungen.

Jetzt habe ich zwei Wohnungen gekauft die Leer oder Leer übergeben werden.

Wie ist da der genaue Ablauf?

Normal bekomme ich die Schlüssel ja erst nach der Kaufpreiszahlung oder wie macht ihr das?

Was sind eure Erfahrungen wann hat man die Wohnung vermietet(Rhein-Main Gebiet)? Normal haben die Mieter ja 3 Monate Kündigungszeit oder gibt es auch Mieter die sich erst auf den letzten Drücker eine Wohnung suchen und in 2 Wochen einziehen?

Nur nicht das der Eindruck aufkommt ich habe einen Leerstand eingeplant und kann den auch ohne Probleme schultern.

 

Sorry das ich sowas Frage aber die Profis können doch sicher was dazu sagen oder Tips geben.

 

Vielen Dank im Voraus

 

 

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vor 14 Minuten schrieb TheNewNeo1980:

oder gibt es auch Mieter die sich erst auf den letzten Drücker eine Wohnung suchen und in 2 Wochen einziehen?

natürlich gibt's das

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Frag beim Verkäufer nach, ob die Wohnung vor KP-Zahlung übergeben werden kann, falls er sie nicht mehr benötigt. Dann direkt in die Vermietung gehen sobald Wohnung übergeben ist. Alles andere kannst du parallel regeln.

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Hi 

 

das hatte ich mir auch schon überlegt. Machen die Verkäufer damit? KAnnt man das vielleicht im Vertrag vermerken?

Wie lange sind eure Erfahrungen wie schnelle neue Mieter einziehen?1-2 Monate oder die Vollen 3 Monate?

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vor 9 Minuten schrieb TheNewNeo1980:

Wie lange sind eure Erfahrungen wie schnelle neue Mieter einziehen?1-2 Monate oder die Vollen 3 Monate?

Im RMG solltest du gute Mieter schneller finden können als 3 Monate. Leute kommen aus dem Eigentum, Leute sind bereit die Doppelmiete zu zahlen bzw. ihre Firmen übernehmen diese bei berufsbedingten Umzügen, die Vermieter lassen sie früher aus dem Vertrag (zB. wegen Eigenbedarf) etc... Wichtig ist nur, nicht vorschnell ihrgend wenn einziehen zu lassen, nur weil er schon in 14 Tagen rein geht - das rächt sich. Aber idR. findet man in Ballungszentren auch recht kurzfristig brauchbare Mieter.

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Ich mache den Nutzen-/Lastenübergang zum Notartermin. Das wird natürlich im Vertrag festgehalten. Damit kann ich sofort loslegen, die Wohnungen auf Vordermann bringen und anschließend vermieten zu lassen.

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hatte auch den Fall dass die Wohnung leer stand und ich so früh wie möglich loslegen wollte mit renovieren. Es war mündlich mit den Verkäufern abgesprochen, dass ich schon vor Lasten-/Nutzenübergang rein kann, jedoch hielten sich die Verkäufer nicht dran. Schlüsselübergabe war dann erst nach Kaufpreiszahlung. Daher ist es wie Berri schreibt wichtig dies im Vertrag zu regeln.

Zum Glück war die Mietersuche nicht wirklich ein Problem (Stuttgart). Innerhalb einer guten Woche hatte ich alles erledigt von Ausschreibung, Besichtigung und Schlüsselübergabe.
Der Markt ist hier so angespannt und es gibt genügend Leute die von außerhalb eine Wohnung suchen oder sich vergrößern wollen. Da nehmen viele in Kauf für die Kündigungsfrist zwei Mietverhältnisse am laufen zu haben (oder suchen für die erste Wohnung einen Nachmieter um früher rauszukommen). Das ist im Rhein-Main vermutlich nicht viel anders. 

Der Nachteil bestand dann also darin, dass ich einen Monat später die Wohnung vermiete hatte, als es möglich gewesen wäre.

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Du kannst mit dem Verkäufer vereinbaren, dass du die Wohnung bis zur Zahlung von ihm mietest. Dann ist das für beide sauber und ein win/win. Für den Fall, dass sich die Zahlung verzögert, zB. Da wäre der jetzige Besitzer und auch der neue Mieter auf der sicheren Seite.

Edited by matze sagichnich

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vor 7 Stunden schrieb Berri:

Ich mache den Nutzen-/Lastenübergang zum Notartermin. Das wird natürlich im Vertrag festgehalten. Damit kann ich sofort loslegen, die Wohnungen auf Vordermann bringen und anschließend vermieten zu lassen.

Wie soll das denn gehen? Der Verkäufer übergibt die Wohnung vor Kaufpreiszahlung? Das macht der Notar mit? Finde ich sehr merkwürdig.

Normalerweise erfolgt alles Zug um Zug. Der Verkäufer gibt da eine Sicherheit auf. Das kann man machen, wenn man sich traut. Aber es im Vertrag festzuhalten habe ich noch nie gehört. Im Gegenteil. Notare warnen in der Regel davor das Objekt vor Kaufpreiszahlung zu übergeben. 

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Das geht genauso, wie ich es beschrieben habe. Im Vertrag ist sogar die Schlüsselübergabe geregelt. Der Notar weist darauf hin, das ist richtig. Aber wenn sich beide Parteien einig sind, dann ist das kein Problem.
Vorteilhaft ist natürlich, wenn die Grundschuldbestellungsurkunde bereits beim Notar angekommen ist.

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OK. Finde ich spannend, dass Du das wirklich durch bekommst. Ich meine der Notar muss umfassend über die Risiken (Finanzierung Platz und z.B. das Bad wurde bereits rausgerissen, Räumungsklage etc.) aufklären, sonst macht er sich ggf. Schadensersatzpflichtig. Und wenn dann noch ein Veräußerer sagt, „OK verstanden, mach ich trotzdem“ finde ich das bemerkenswert. Wie oft klappte das bei Dir?

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Bei den letzten beiden Käufen, insgesamt 4 ETW.

Der Verkäufer hat dadurch ja auch den Vorteil, dass er kein Hausgeld mehr zahlen muss. Und den Gerichtsvollzieher kann er auch schicken, falls ich nicht zahlen sollte.

Klar, ein gewisses Maß muss natürlich vorhanden sein.

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Ich habe auch schon einige leere Wohnungen gekauft und immer im Notarvertrag festgehalten, dass ich direkt nach dem Notartermin in die Wohnung darf für Sanierungen und Neuvermietungen. Natürlich auf eigenes Risiko. Dann muss ich nicht die 2-3 Monate zum Eigentumsübergang warten und habe die Bude pünkltich vermietet. hat bisher gut geklappt.

 

Mein Vermietungsmakler kümmert sich dann um die Neuvermietung und Koordination der Schlüssel für die Sanierung. Er will ja auch eine gut renovierte Bude für die Neuvermietung. Dann geht es einfacher.

 

Ergänzung: Wenn man vorher schon Sanierungen macht, verlangt der Verkäufer manchmal, dass der Strom ab Schlüsselübergabe bezahlt wird, da die Handwerker ja Strom verbrauchen.

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