Jump to content
Immopreneur.de | Community
Sign in to follow this  
Esther H.

Frage zur Höhe der Erbpacht

Recommended Posts

Hallo an die Community!

 

Bei unserem Hauskauf vor zwei Jahren habe wir einen Erbbaurechtsvertrag (notariell beurkundet) abgeschlossen, die Höhe der Erbpacht wurde darin erstmals seit langer Zeit erhöht. Seither haben wir zweimal im Jahr 671€ gezahlt.

 

Nun haben wir vor Kurzem ein Schreiben vom Anwalt unseres Erbpachtgebers erhalten: Hierin erhielten wir die Information, dass nun unsere Erbpacht erstmals seit 10 Jahren erhöht wird; der neue halbjährliche Betrag ist 459€, welchen wir zukünftig zahlen müssen.

 

Nun ist unsere Frage: Ist dieses Schreiben überhaupt gültig, da ja komplett falsche Tatsachen darin stehen? Ich würde natürlich gerne den niedrigeren Betrag zahlen - aber in unserem notariell beurkundeten Vertrag steht ja was ganz anderes...... Oder könnte ich zunächst den niedrigeren Betrag gem. des Schreibens zahlen und einfach abwarten, ob eine Reaktion folgt?

 

Danke im Voraus für alle Nachrichten hierzu!

 

Esther H.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 1.4.2019 um 19:17 schrieb Esther H.:

Hallo an die Community!

 

Bei unserem Hauskauf vor zwei Jahren habe wir einen Erbbaurechtsvertrag (notariell beurkundet) abgeschlossen, die Höhe der Erbpacht wurde darin erstmals seit langer Zeit erhöht. Seither haben wir zweimal im Jahr 671€ gezahlt.

 

Nun haben wir vor Kurzem ein Schreiben vom Anwalt unseres Erbpachtgebers erhalten: Hierin erhielten wir die Information, dass nun unsere Erbpacht erstmals seit 10 Jahren erhöht wird; der neue halbjährliche Betrag ist 459€, welchen wir zukünftig zahlen müssen.

 

Nun ist unsere Frage: Ist dieses Schreiben überhaupt gültig, da ja komplett falsche Tatsachen darin stehen? Ich würde natürlich gerne den niedrigeren Betrag zahlen - aber in unserem notariell beurkundeten Vertrag steht ja was ganz anderes...... Oder könnte ich zunächst den niedrigeren Betrag gem. des Schreibens zahlen und einfach abwarten, ob eine Reaktion folgt?

 

Danke im Voraus für alle Nachrichten hierzu!

 

Esther H.

Na was meinst du denn zählt mehr? Ein notariell beurkundetes Schriftstück oder ein einfacher nicht bindender Brief eines Anwalts?

Wenn du ein bisschen "dirty" (mir fiel jetzt kein besseres Wort ein) bist, dann kannst du es ja so machen, dass du erstmal dem anwaltlichen Schreiben Folge leistest und den niedrigeren Betrag überweist. Der Erbpachtgeber wird sich schon melden, wenn das ein Irrtum war bzw. wenn er diesen bemerkt. Dann kannst du immer noch erstmal auf den anwaltlichen Brief verweisen und im Gegenzug begleichst du einfach die Differenz zwischen Anwaltsschreiben und Urkunde und gut ist. Wenn es auffällt, hast du eine Begründung, wenn nicht, sparst du Geld.

Edited by Eduard H.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Please sign in to comment

You will be able to leave a comment after signing in



Sign In Now
Sign in to follow this  

×
×
  • Create New...