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Fröhn

Immocation - was ist Eure Meinung dazu?

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vor 16 Minuten schrieb Fröhn:

@Jb007@Alexander Raue  Ich glaube, dass Alexander mittlerweile sein Risiko auch senken will, was ich natürlich richtig finde. Er sagt in einem Video selber, dass er erst mal konsolidieren möchte. Seine Ideen, das Auto zu verleihen oder die Videos zu monetarisieren, finde ich ebenfalls richtig. Was soll er sonst machen? Ich würde an seiner Stelle auch versuchen EK aufzubauen, um so aus dem Risiko zu kommen. Die größte Herausforderung in der Zukunft werden aber politische Entscheidungen sein. Ich sag nur Haltefrist, Grundsteuer, Mietpreisbremse und und und (An Zinsanstieg glaube ich eher weniger, aber auch der wäre politisch, den Zinsen werden im Sozialismus nicht über den Markt gesteuert, sondern von Politikern, die als einzige Menschen der Welt wissen, was in der Zukunft der richtige Zinssatz ist und die sich nicht irren können, einfach festgesetzt. Das Risiko zu vermieten oder zu halten ist enorm gestiegen in den letzten 2 Jahren. Die "Flipper" juckt das alles nicht oder kaum. Vielleicht heißt die Losung der Stunde Flippen statt Halten? Wer weiß? 

Ich hatte A. Raue einige Tipps gegeben. Als 1. würde ich den Porsche so schnell wie möglich verkaufen. Auch hier muss ich kein Hellseher sein, dass Mieter die Kiste extrem verheizen und Motorschäden vorprogrammiert sind. Im Verleih sehe ich ehrlich gesagt, keinen Sinn. Weg mit dem Auto... "Lieber ein Schrecken mit Ende, als ein Schrecken ohne Ende...." 

Flippen ist Risikoreicher als das dauerhafte Vermieten, zumindest kann ich das für mich sagen. 

A: baut man sich mit jedem Verkauf ein potentielles Risiko für die Zukunft auf (Haftung, falsche Angaben etc)
B: ist die Umsatzgeschwindigkeit mit dem Grundstock an Wohnungen entscheidend. Hat man nur 1-3 Wohnungen, sitzt man im Hamsterrad, zB. Steuerzahlungen
hat Du Objekte, die saniert werden müssen, dauert das locker 6 Monate, bis Du wieder Geld auf dem Konto hast
C; gibt es keine Garantie, dass Du dauerhaft Objekte findest, das ist sehr schwierig geworden (obwohl, klar O. Fischer Kurs, alles kein Problem, 10 Objekte pro Woche sofort da. müsste ich den Kurs buchen :D )
D: sind Finanzierungsformen sehr schwierig, der große Teil muss EK sein
E: will gefühlt jeder mittlerweile flippen, das Modell ist m. E. sehr schwierig aufgrund des hochgezüchteten Wettbewerb geworden
F: musst Du den Markt kennen, es gibt viele Falltücken, zB. gibt es Lagen, da kriegt man bestimmte Wohnungstypen nicht verkauft, gewisse Lagen haben extreme m² Preis Schwankungen etc. - Kennt man den Markt nicht, ist man wie ohne Kompass auf hoher See... das ist m. E. die Königsdisziplin, von ein wenig "Immoscout Inserate vergleichen" wird man nicht schlau

In der Vermietung habe ich alle 4 Wochen einnahmen, das habe ich ja auch im Buch System Immobilie beschrieben. Es ist einfacher zu planen.
 

Edited by Jb007
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Hallo zusammen,

leider ist es nicht nur ein Phänomen von Immocation, dass man damit wirbt, dass 6-Prozenter mit 100%-Finanzierungen ein Selbstläufer sind. Heute gab es auf Youtube ein Video von Jens Rabe, von dem ich eigentlich immer einiges gehalten habe, was tendenziell in die selbe Kerbe schlägt.

Da bin ich dann eher bei @Eduard H. der mal eine schönen Beitrag geschrieben hat, dass ihm 8% fast noch zu wenig sind. 

Bewirtschaftungskosten, die bei niedrigen Quadratmetermieten im deutlich schlechteren Verhältnis auf das Nettoergebnis durchschlagen werden ebenso gerne unter den Tisch gekehrt wie Rücklagen für Mietausfall, Reparaturen, Neuvermietungskosten usw.

Ich habe das Thema vor ca. 3-4 Jahren als ich mich begonnen habe dafür zu interessieren ebenfalls deutlich rosa-roter gesehen als jetzt nach den Erfahrungen die ich sammeln durfte. Trotzdem konnte ich zwischenzeitlich 9 Objekte kaufen und stehe mit einem Verhältnis 9:1 (Darlehenssumme:Nettokaltmiete p.a.) in einem für meinem Geschmack angemessenem Verhältnis da. Das sind allerdings 11 und nicht 6%. 

Edited by FlorianI
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vor 1 Stunde schrieb Jb007:

und hab mich um alles selbst gekümmert (=weniger Ausgaben)

= WESENTLICH mehr Zeitaufwand.

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1 hour ago, Marius B said:

Es gibt Menschen die brauchen einfach alles vorgekaut und wollen jemanden beim Notar zum Händchen halten.

Ich behaupte mal, ich gehöre auch teilweise zu dieser Gruppe dazu, da ich immer wieder mal Angst habe, was falsch zu machen.
Aber ich würde niemals 7.000€ für so einen Kurs ausgeben, dann lieber jedes Jahr etwas mehr für einen guten Steuerberater :) 

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vor 7 Minuten schrieb Frederic:

Aber ich würde niemals 7.000€ für so einen Kurs ausgeben,

Das Argument war, dass das Wissen sicherlich anders erlangt werden kann (Internet-Recherche etc.)  Allerdings wie lange würde das dauern? Der Mehrwert der durch die "Druckbetankung" innerhalb von 6 Monaten entstehen würde, würde die Kosten bei weitem aufwiegen.

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Das bieten ja Thomas Knedel und Oliver Fischer mit der "Mastery" auch an. Für meine Frau und mich hat das über 10.000 Euro gekostet, würde ich nicht mehr machen. Die haben alle nur noch die Dollar-Zeichen in den Augen. Und wirklich Neues ist da nicht dabei. 

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Ich war mal bei Thomas Knedel für einen Tag auf einer Mastery als Gast eingeladen und mich hat das sehr beeindruckt und motiviert, was die Leute auf die Beine stellen. Das hängt natürlich von den Teilnehmern ab, wie stark die sind. In der Gruppe  war mir jeder haushoch überlegen und so gut wie alle Teilnehmer waren 20 Jahre jünger als ich. Isso. 

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vor 29 Minuten schrieb Peter Kohl:

Das bieten ja Thomas Knedel und Oliver Fischer mit der "Mastery" auch an. Für meine Frau und mich hat das über 10.000 Euro gekostet, würde ich nicht mehr machen. Die haben alle nur noch die Dollar-Zeichen in den Augen. Und wirklich Neues ist da nicht dabei. 

10000 eur??? Darf ich mal fragen, was dich dazu bewogen hat? Ich frag mich immer, was einen dazu bewegt, solche summen auszugeben... danke 

Edited by Jb007
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vor einer Stunde schrieb Jb007:

10000 eur??? Darf ich mal fragen, was dich dazu bewogen hat? Ich frag mich immer, was einen dazu bewegt, solche summen auszugeben... danke 

Die frei verfügbaren Sachen von Thomas Knedel (Podcasts etc.) haben mich unwahrscheinlich motiviert und weitergebracht, ich habe dadurch meinen Bestand massiv erhöht und richtig "Gas gegeben". Dafür bin ich Thomas sehr dankbar. Ich dachte eben, dass die Mastery uns aufs "nächste Level" bringt, zudem war ich sehr am Fix- und Flip-Modell interessiert. Zudem wurde ja auch mit Exklusivität (begrenzte Teilnehmerzahl, "nur noch wenige Plätze"), Bewerbungsverfahren ("nur für schon erfahrene Investoren, keine Anfänger") etc. geworben. Da bin ich drauf reingefallen. Die Realität sieht nämlich ganz anders aus. Das wirklich Wertvolle sind die Kontakte und der Austausch untereinander, den kann man aber über die Stammtische und Eigeninitiative auch bekommen.

Edited by Peter Kohl

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@Peter Kohl Du hast Recht, die Kontakte und der Austausch mit anderen Investoren sind wirklich unbezahlbar. Im "realen Leben" würde ich diese nie kennengelernt haben. Ganz wertvolle Freundschaften sind so entstanden, zu den unterschiedlichsten Menschen. Das motiviert unwahrscheinlich ! Das gute am "Knedel-Imperium" ist doch auch, dass jeder auswählen kann was er ausgeben und machen will. Von preisgünstigen Einsteigerseminaren über den Kongress bis hin zur Mastery. Der Verkaufsdruck ist auch noch im Rahmen. Sehr angenehm.

Ich selber würde das Geld für die Mastery nicht ausgeben, aber ich kenne mehrere Teilnehmer die das machen und die gut unterwegs sind. 

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Ich glaube auch, dass die Kontakte das Wertvolle sind. "Reingefallen" würde ich trotzdem dazu nicht sagen. Das klingt mir zu scharf. Reingefallen passt zu Vertriebsimmobilie und das ist es hier nicht. Dass, was man da sieht - oder was ich gesehen habe, war schon groß. Aber eben (viel) zu groß für mich. Am Ende ist es eben die Umsetzung. Was bekommt man wirklich hin? Und klar, Du hast recht @Peter Kohl mit Eigeninitiative bekommt man auch ganz viel selber hin. Ich denke, es ist ähnlich wie beim Makler, der will für ne 150k Bude auch 10k Provision einstreichen. Wenn man darauf kein Bock hat, muss man sich die Bude eben selber suchen - Eigeninitiative. Ja, das geht auch. 

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Bin vom Grundsatz her ähnlich skeptisch wie viele andere hier. Allerdings höre ich immer wieder, dass die Winterlich Seminare sich von anderen deutlich positiv abheben sollen. Hat jemand Erfahrung und war ggf. auch Veranstaltungen verschiedener Anbieter? 

Edited by FlorianI

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vor 40 Minuten schrieb FlorianI:

Bin vom Grundsatz her ähnlich skeptisch wie viele andere hier. Allerdings höre ich immer wieder, dass die Winterlich Seminare sich von anderen deutlich positiv abheben sollen. Hat jemand Erfahrung und war ggf. auch Veranstaltungen verschiedener Anbieter? 

Ich war vor zwei Jahren bei Jörg Winterlich. Er und sein Team sind sehr professionell und haben mir viele Anregungen gegeben. Mein größter Mehrwert war aber schlicht und einfach der Mut und die Motivation die ich dadurch erhalten habe.

Aber auch bei ihm bekommt man keine Zauberformel für die Superschnäppchen. Es liegt an der Persönlichkeit der Teilnehmer, was aus den Seminaren mitgenommen und umgesetzt wird. Auch darf man nicht vergessen das all die Experten zu Zeiten gekauft haben, zu denen es noch leichter war. Zumindest empfinde ich es so.

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@KADD danke für Deine Antwort. Habe auch gehört, dass das zahlende Publikum bei Jörg Winterlich eher größere Bestandhalter sind. 

Das die Experten natürlich von den Preisen von damals und fallenden Zinsen sehr profitiert haben ist klar. Gefühlt ist es heute deutlich schwerer und die Risiken sind leider enorm gestiegen.

Edited by FlorianI

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vor 1 Stunde schrieb FlorianI:

@KADD danke für Deine Antwort. Habe auch gehört, dass das zahlende Publikum bei Jörg Winterlich eher größere Bestandhalter sind. 

Das die Experten natürlich von den Preisen von damals und fallenden Zinsen sehr profitiert haben ist klar. Gefühlt ist es heute deutlich schwerer und die Risiken sind leider enorm gestiegen.

Das kommt wohl auf den Kurs an. Ich war beim Professional 360; die Teilnehmer waren bunt gemischt, was ich gut fand. Da war sogar einer, der sein Unternehmen verkauft hat und nicht wusste wohin mit dem Geld. Also hat er einfach etliche MFH mit Cash gekauft und wollte nun Ordnung und Rentabilität reinbringen. Das kann für einen Anfänger aber auch einschüchternd sein. 

Aber ich kann sagen, dass es den Preis von ca. 3600€ für mich wert war. Habe aber auch keinen Vergleich zu Immocation oder Thomas seinen Seminaren.

Ich finde solche Seminare für den Start durchaus sinnvoll. Aber ich habe dann deutlich mehr durch das umsetzten gelernt. Alles weitere lerne ich hier im Forum, Podcasts und YouTube (auch bei Immocation). Ich ziehe mir halt die für mich relevanten Punkte heraus, prüfe und setzte um. Und das ist dann kostenlos.

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Gerade das neue Video von "Bastis Budenzauber" gelinked bekommen. Auch hier wieder Defizite:

"Anbau von Terrasse durch Mehrheitsbeschluss innerhalb der WEG möglich, ich brauche nur die Mehrheit" -> dieses ist eine bauliche Veränderung, wo man die Zustimmung aller Eigentümer braucht (ergibt sich aus dem WEG, ich meine §22 oder so).

Ich würde mir halt für 5000-8000 EUR - oder was der Spaß mit dem Coaching kostet - schon handfestes Know-How wünschen. Das ist das Problem, es wird viel verlangt, aber wenn ich mir anhöre, wie einfach das alles sein soll, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Auch für 1500 EUR Laminat und Anstrich neu, dann ist die Bude wie neu... :D  

Der Marktwert liegt doch auch nicht unter 20%... der Marktwert ist der Wert, der mit dem Kauf zustande kommt, das ist erstmal der Marktwert. Alles andere, ob man direkt mehr bekommt, ist reinste Orakelei... zumindest bei 1000 EUR/m² in dem Zustand mit JC Mieter

 

 

Edited by Jb007
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er beobachtet eine Wohnung über längere Zeit, die dann immer billiger wird... is klar

 

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Es ist wie ein Schneeballsystem: A. Fischer & Co waren die ersten, jetzt machen es andere (amateurhafter) nach. Und es scheint sich auch für die Nachfolger noch finanziell zu lohnen. Es ist wie damals im Goldrausch: Das meiste der wurde nicht mit dem Goldschürfen verdient, sondern mit dem Verkauf von Jeans und Werkzeug. Und so lange die Leute für das Zeug bezahlen, selbst Schuld..

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Am 12.7.2019 um 10:25 schrieb Jb007:

Eduard H.bei A. Raue habe ich echt Bauchschmerzen, wenn ich mir die Fakts anschaue (Anzahl Einheiten, Lage, Größe der Einheiten, Überschüsse) dann, glaube ich, wird es nicht besser. Die Überschüsse müssen einfach besser sein, genau wie die Lagen. Ansonsten kommt man nicht nach vorne. Ist meine Meinung - Wobei mir A. Raue sehr sympathisch ist, ich hoffe, er kriegt das Segel irgendwie in den Wind. Es erinnert mich ein wenig an mich: denn mit steigender Anzahl der Einheiten hat man dauerhaft Ausgaben, aber ich hatte von vorne rein bessere Preise, bessere Objekte und hab mich um alles selbst gekümmert (=weniger Ausgaben)

Genau das gleiche habe ich ihm auch gesagt. Zu hohe Preise in zu schlechten Lagen. Es ist nicht verwunderlich, dass er mit Leerstand kämpft und sogar nun scheinbar auch Mieten nach unten anpassen muss, um überhaupt Mieter zu finden. Er kauft ja nicht direkt Leipzig, sondern unbeliebte Randbezirke oder noch weiter draußen. Dazu hat er nun auch noch einen der schlechtesten Standorte (im Bezug von Faktor zur Standortqualität) dazugenommen, nämlich Chemnitz. Und selbst in Chemnitz geht er auch noch in die schlechten Lagen (Sonnenberg), in denen der Leerstand sowieso schon extrem hoch ist. Das sind einfach leichtsinnige Anfängerfehler.

Aber im Grunde macht er genau das, was bei Immocation bei z.B. "Alex kauft ne Bude" propagiert wird: Such dir einen 6-8% Stadtteil und alles wird gut. Aber dass dieser 6-8% Stadtteil vor ein paar Jahren ein 15 % Stadtteil war, der auch das Risiko dementsprechend realistisch darstellte, wird nicht gesagt. Und das Risiko ist seit dem ja auch nicht wirklich kleiner geworden. Dementsprechend kauft man sich hohes Risiko zu einer (wenn überhaupt) Minirendite ein. Das ist einfach unklug und vor allem gefährlich!

Ich finde Alex und seine Offenheit ebenfalls sympathisch. Vielleicht kommt er auch noch mit einem blauen Auge davon. Ich wünsche es ihm! Dass er aber irgendwelche Anfänger coacht, halte ich für sehr verantwortungslos! Jemand, der seinen eigenen Bestand nicht mal im Griff hat und dazu auch noch solche Fehler macht, sollte nicht noch anderen sein "Wissen" beibringen. Aber auch das habe ich ihm bereits gesagt.

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10 hours ago, Eduard H. said:

Dass er aber irgendwelche Anfänger coacht, halte ich für sehr verantwortungslos! Jemand, der seinen eigenen Bestand nicht mal im Griff hat und dazu auch noch solche Fehler macht, sollte nicht noch anderen sein "Wissen" beibringen. Aber auch das habe ich ihm bereits gesagt.

Ich denke es kann auch sehr wertvoll sein, wenn jemand seine Fehler anderen vorführt und die anderen Leute daraus lernen können. Wichtig ist nur, dass er seine Fehler selbst ordentlich reflektiert und aufzeigen kann, wie man diese vermeiden kann.
Gerade die Leute, die nur Erfolgsstories verbreiten, finde ich eher suspekt, da sie einem vorgaukeln, dass ja alles super easy ist und man dumm wäre, es nicht auch so zu tun und das Leben ja eigentlich keine Hürden bietet...

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vor 13 Stunden schrieb Frederic:

Ich denke es kann auch sehr wertvoll sein, wenn jemand seine Fehler anderen vorführt und die anderen Leute daraus lernen können. Wichtig ist nur, dass er seine Fehler selbst ordentlich reflektiert und aufzeigen kann, wie man diese vermeiden kann.
Gerade die Leute, die nur Erfolgsstories verbreiten, finde ich eher suspekt, da sie einem vorgaukeln, dass ja alles super easy ist und man dumm wäre, es nicht auch so zu tun und das Leben ja eigentlich keine Hürden bietet...

Da bin ich voll bei dir. Daher ist sein Blog so wertvoll und auch erfolgreich. Es ist aber ein himmelhoher Unterschied, ob man in einem Blog aufzeigt, was und wie man es macht oder in einem Coaching einem Schüler erzählt wie es angeblich geht. Alex lebt aus der Substanz seines hohen Einkommens (Gehalt + Blogeinnahmen) und das erlaubt es ihm diese Fehler machen zu können, ohne dass er gleich pleite geht. Einem Normalverdiener ist dieses Privileg jedoch nicht vergönnt und kostet im schlimmsten Fall die gesamte finanzielle Existenz. Auch Alex würde bei Fortsetzung seines Weges, also den Zukauf weiterer gleichgelagerter Immobilien, Schiffbruch erleiden. Weil ab einer bestimmten Größe kann er die Fehler einfach nicht mehr mit seinem Einkommen ausgleichen. Er zieht ja momentan schon die Notbremse, weil er selbst merkt, dass sein Immobilienportfolio auf sehr wackeligen Beinen steht. Momentan ist der Markt noch auf seiner Seite und er könnte wahrscheinlich viele Immobilien mindestens zu dem Preis verkaufen, zu denen er sie gekauft hat. Hier sind aber noch keine Kaufnebenkosten, Zinszahlungen und Vorfälligkeitsentschädigungen einkalkuliert. Wenn der Markt jedoch dreht und die Preise gehen zurück, hat er ein richtig großes Problem > hohe Beleihung, sinkender Immobilienwert, kein (oder maximal nur sehr geringer) realer Cashflow wären eben keine guten Voraussetzungen.

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13 hours ago, Eduard H. said:

Da bin ich voll bei dir. Daher ist sein Blog so wertvoll und auch erfolgreich. Es ist aber ein himmelhoher Unterschied, ob man in einem Blog aufzeigt, was und wie man es macht oder in einem Coaching einem Schüler erzählt wie es angeblich geht. Alex lebt aus der Substanz seines hohen Einkommens (Gehalt + Blogeinnahmen) und das erlaubt es ihm diese Fehler machen zu können, ohne dass er gleich pleite geht. Einem Normalverdiener ist dieses Privileg jedoch nicht vergönnt und kostet im schlimmsten Fall die gesamte finanzielle Existenz. Auch Alex würde bei Fortsetzung seines Weges, also den Zukauf weiterer gleichgelagerter Immobilien, Schiffbruch erleiden. Weil ab einer bestimmten Größe kann er die Fehler einfach nicht mehr mit seinem Einkommen ausgleichen. Er zieht ja momentan schon die Notbremse, weil er selbst merkt, dass sein Immobilienportfolio auf sehr wackeligen Beinen steht. Momentan ist der Markt noch auf seiner Seite und er könnte wahrscheinlich viele Immobilien mindestens zu dem Preis verkaufen, zu denen er sie gekauft hat. Hier sind aber noch keine Kaufnebenkosten, Zinszahlungen und Vorfälligkeitsentschädigungen einkalkuliert. Wenn der Markt jedoch dreht und die Preise gehen zurück, hat er ein richtig großes Problem > hohe Beleihung, sinkender Immobilienwert, kein (oder maximal nur sehr geringer) realer Cashflow wären eben keine guten Voraussetzungen.

Mein Lösungsansatz wäre wohl zu versuchen, einige der Immobilien bei der Bank abzulösen, damit das Einkommen aus diesen für die anderen Immobilien genutzt werden kann.
Ein hohe Aufbau des Bestandes von heute auf morgen mag möglich sein, ich halte es jedoch nicht für gesund oder ungefährlich.
Viele der Top Investoren haben zu Beginn ihrer Karriere als Immopreneur bereits mit Immobilien oder Krediten gearbeitet, was Ihnen einen Vorsprung gibt, der nicht leicht aufzuholen ist und was viele nicht immer im Blick haben.
Ich würde mich selbst als Laien bezeichnen, der sich vielleicht in dem Bereich ein wenig gebildet hat, aber das tiefere Verständnis von jemanden, der solche Einblicke im Rahmen seines Berufs oder Ausbildung erhalten hat, fehlt mir und fehlt auch vielen Anderen.
Das muss man bei solchen Beispielfiguren stehts beachten, wie die Vorgeschichte aussieht :) 

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Ich vermute Herr Raue fällt auf seine Füße und bekommt es hin:

Er verdient einfach sehr gut und kann dadurch vieles ausgleichen

Mit dem Standort Leipzig lag er einfach super. Der Zuzug von netto ca. 8000 Menschen p. a. lässt die Leerstandsquote schmelzen wie Schnee in der Sonne, das wird früher oder später auch auf seine schlechten Lagen durchschlagen und reduziert sein gewaltiges Leerstandsproblem (atm 13% - Leipzig als ganzes hat atm 3,5%). Zudem gibt es ihm früher oder später Spielraum für Mieterhöhungen. Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen und auch die Zuwanderung nach Deutschland wird stark bleiben

Ich gehe von niedrigen Zinsen min. die nächsten 5 Jahre aus - er wird seine Immos neu einwerten lassen können, bei der Refinanzierung Pakete schnüren und seine Zinslast dadurch deutlich senken. 5 Jahre Zinsbildung war hoch gepokert, aber wird sich mMn. für ihn lohnen.

Zudem hat er ja zwischenzeitlich erkannt das er seinen Bestand grade ziehen muss. Der Porsche ist im Verkauf. Youtube, Blog und AirBnB spielen Geld ein.

 

Die nächsten Jahre werden sicher haarig, aber dank seiner Finanzkraft kann er sich den Bestand leisten, der ob seiner Zusammensetzung aus vielen kleinen ETWs zwar auch in Zukunft hohe Verwaltungskosten verursachen wird. Aber Tilgung, steigende Mieten und eher sinkende Finanzierungskosten werden ihn aus Sicht von 10 Jahren ins Plus befördern.

Manch einer, der sich heute ein Beispiel an ihm nimmt (ebenso wie an Immocation und Konsorten), wird es hingegen bitter bereuen. In guten Zeiten geht es vielen gut - in schlechten Zeiten geht es nur den Guten gut.

Was ihn aber auf die Idee bringt auf Sicht von wenigen Jahren seinen schweizer Job an den Nagel zu hängen und von einem Leben auf Costa Rica zu träumen bleibt mir ein Rätsel. Bis die Buden alle einmal refinanziert sind sehe ich dafür beim besten Willen keinen Spielraum. Er hat netto kaum Immobilienvermögen, einen Bestand der die letzten 12 Monate CF mässig ein minus von 10800 Euro gemacht hat und ca. 1,7 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Wenn er seiner Bank erzählt, das er den Job an den Nagel hängt, sich im nicht-EU-Ausland unter ne Palme legt und jetzt vom Bloggen leben will - der Bänker fragt ihn doch ob er an ner Kröte geleckt hat

Edited by Friedrich Hi.
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vor 5 Minuten schrieb Friedrich Hi.:

Was ihn aber auf die Idee bringt auf Sicht von wenigen Jahren seinen schweizer Job an den Nagel zu hängen und von einem Leben auf Costa Rica zu träumen bleibt mir ein Rätsel. Bis die Buden alle einmal refinanziert sind sehe ich dafür beim besten Willen keinen Spielraum.

Das hat mich auch verwundert. Grundvoraussetzung für seinen Start war ja der gute Job.

In Top-Lagen ist das Auslagern von Verwaltungstätigkeiten unproblematisch. In einem Mietermarkt, und in diesem ist Herr Raue investiert, verbessert die Selbstverwaltung die Rendite ungemein. Läßt man einen Makler vermieten sind schnell 3 Monate Leerstand möglich. Hinzu kommt die Maklergebühr. Mache ich das selbst, kann ich den Leerstand fast immer aus 1 Monat begrenzen.

 

vor 14 Minuten schrieb Friedrich Hi.:

Mit dem Standort Leipzig lag er einfach super. Der Zuzug von netto ca. 8000 Menschen p. a. lässt die Leerstandsquote schmelzen wie Schnee in der Sonne, das wird früher oder später auch auf seine schlechten Lagen durchschlagen und reduziert sein gewaltiges Leerstandsproblem (atm 13% - Leipzig als ganzes hat atm 3,5%). Zudem gibt es ihm früher oder später Spielraum für Mieterhöhungen. Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen und auch die Zuwanderung nach Deutschland wird stark bleiben

Der starke Zuzug in Leipzig ist nur möglich gewesen, weil der Leerstand so groß war. Leipzig war vor 10 Jahren ein ausgetrockneter Schwamm der mit extrem billigen und dabei oft qualitativ hervorragend ausgestattenen Wohnungen gelockt hat. Der Markt hat alles aufgesogen was  nicht bei 3 auf dem Baum war. Welche andere große und attraktive Stadt wäre denn dazu sonst in der Lage ?

Keinesfalls darf man das Umland mit Leipzig gleichsetzen. Die Vermietung ist dort nicht einfach. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit 2 größere  ETW in einem Vorort vom Leipzig (20 min Autobahn bis zur Innenstadt) gekauft. Die Altbau-Wohnungen sind wahrscheinlich die schönsten in meinem gesamten Bestand. Die Vermietung war allerdings so zäh, dass ich vorsichtig wäre nochmal in dem gleichem Ort zu investieren.  

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vor 2 Stunden schrieb Friedrich Hi.:

Mit dem Standort Leipzig lag er einfach super.

Ich persönlich würde genau das Gegenteil behaupten. In meinen Augen ist Leipzig die unattraktivste und überschätzteste Großstadt Deutschlands für Immobilieninvestoren. Wenn ich mir den Leipziger Mietwohnungsmarkt bei Immoscout anschaue, dann sehe ich ca. 4800 (!!!) Mietwohnungsangebote bei einer Einwohnerzahl von grob 590.000. Wenn ich das mit ähnlich großen Städten wie Bremen (570.000 EW, 550 Mietangebote), Hannover (540.000 EW, 600 Mietangebote), Essen (580.000 EW, 1500 Mietangebote) oder selbst Duisburg (500.000 EW, 1200 Mietangebote) vergleiche, dann hat Leipzig ein Mehrfaches an leerstehenden Mietwohnungen. Sicherlich hat Leipzig einen starken Zuzug, aber das Mietwohnungsangebot hat sich trotzdem nicht merklich verringert in den letzten Jahren. Vom Faktor kann man Leipzig am besten wohl mit Hannover vergleichen. Und das spricht Bände. Warum sollte ich also für den gleichen Faktor in Leipzig einkaufen, wo ich mit 4800 anderen freien Mietwohnungen konkurrieren muss, wenn ich zum Beispiel in Hannover lediglich 600 Konkurrenten habe? Leipzig ist ein eindeutiger Mietermarkt und wird es auch noch mindestens für die nächsten Jahre bleiben. Der hohe Faktor ist einfach dem Hype geschuldet und hat in der Höhe keine bzw. nicht genügend substanziellen Gesichtspunkte. Und ob es in 5 Jahren immer noch so starken Zuzug gibt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

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