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Immocation - was ist Eure Meinung dazu?

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Guest Basti
Am 3.7.2019 um 21:22 schrieb Jb007:

Ich halte nichts von Immocation... jeder wird abgefeiert, wieviele Buden er in kurzer Zeit gekauft hat. In meinen Augen ist das nur eine Anleitung, wie man in kurzer Zeit möglichst viele Schulden machen kann, ohne dabei die langfristige Tragfähigkeit zu prüfen. Aus diesem Grund werden die früher oder später mit Anwälten der Käufer zu tun haben, wenn die Käufer kurz vor der Grätsche sind... gabs früher auch massenhaft, bei den bauherrenmodellen..

in der Boomphase beschäftigt sich halt keiner mit dem Thema Haftung... in den Videos wird Essen Altendorf am ehrenzeller Markt als gute Lage angepriesen, weil Essen 51 um die ecke entsteht ... jau genau, top lage 😂😂

 

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Guest Basti

Hallo Zusammen,

ich bin Coach bei immocation.

kurzes Statement mal zu euren ganzen Thesen. Grundsätzlich geben wir überhaupt keine Empfehlung irgendwo zu kaufen. In den Videos erzählen wir unsere Geschichten und wenn mir jetzt ein Profi oder Essener Marktkenner erzählen will, dass er eine Wohnung in Altendorf in einem top Haus, in einer Ecke, wo aktuell ganze Straßenzüge aufgewertet werden, mit einer Rendite von über 15% und einem Kaufpreis von unter 40.000€ nicht kaufen würde, finde ich das gut. Denn genau deswegen ist die Butze jetzt in meinem Bestand.... ** war Werbung an dieser Stelle, daher gelöscht **

Ich hoffe mit diesem kurzen Einblick ein bisssel Klarheit geschenkt zu haben.

BG ** war Werbung an dieser Stelle, daher gelöscht **

Basti 

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vor einer Stunde schrieb Gast Basti:

Hallo Zusammen,

ich bin Coach bei immocation.

kurzes Statement mal zu euren ganzen Thesen. Grundsätzlich geben wir überhaupt keine Empfehlung irgendwo zu kaufen. In den Videos erzählen wir unsere Geschichten und wenn mir jetzt ein Profi oder Essener Marktkenner erzählen will, dass er eine Wohnung in Altendorf in einem top Haus, in einer Ecke, wo aktuell ganze Straßenzüge aufgewertet werden, mit einer Rendite von über 15% und einem Kaufpreis von unter 40.000€ nicht kaufen würde, finde ich das gut. Denn genau deswegen ist die Butze jetzt in meinem Bestand. In den coachings, speziell der masterclass werden die Leute mit gewissen Tools und Hacks befähigt, sich einen lohnenswerten und zukunftssicheren Standort zu erarbeiten und dort dann mit ihren Investments den Markt zu schlagen. Das soll alles unter der Selbsterkenntnis von Chance und Risiko dieser Anlageklasse geschehen. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich kann man jetzt dem coachingteam zu wenig Erfahrung im Immobilenbereich unterstellen, sollte sich vllt davor jedoch mal mit den handelnden Personen näher beschäftigen. Ich denke, die Teilnehmer sind bis jetzt alle ganz happy. Ein Invest in die eigene Bildung, in Bereichen, für die man sich interessiert, macht aus meiner Sicht immer Sinn. 

Ich hoffe mit diesem kurzen Einblick ein bisssel Klarheit geschenkt zu haben.

BG euer Frührentner 

Basti 

„Alex kauft ne Bude“ - Folge 5, Kommentar bei 34:05 min

wäre ich alex, würde die Grätsche machen, habe ich sogar alles auf Video, wie ich zum Investment getrieben wurde... 

also ich bin grundsätzlich sehr vorsichtig, hab schon viel mitbekommen und finde diese ganze Coachingnummer mega leichtsinnig - gerade wenn es um Haftung geht, drehen Anwälte das schnell auf links. 

Kann lange gut gehen, bis der 1. amfängt zu grübeln „was habe ich da eigentlich unterschrieben“ der Gedanke kann mit der Veränderung von gesetzlichen Rahmenbedingungen schnell entstehen.

Aber wie gesagt, muss jeder selber wissen...

PS: hab am Ehrenzeller Markt n Haus für 550 EUR/m2 abgesagt - bin da nicht so euphorisch wie Ihr, mich interessieren die Zahlen und da Jobcenter sich künftig am Mietspiegel und tatsächlichen M2 orientiert, werden einige mit Ihren JC höchstsatz Kalkulationen vor die Wand fahren. In GE schon Tatsache 

Edited by Jb007

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Das mit den Kosten ist doch reine Verkaufspsychologie. Erst einmal den Kunden in ein VK-Gespräch verwickeln. Überhaupt diese Masche mit dem sich-bewerben-müssen, dass ich nicht lache. 

Schade, denn vom Grundsatz her ist doch gegen so ein intensives Coaching nichts einzuwenden. 

Der Fairness halber: Bei der Mastery von Knedel und Fischer läuft es doch auch so.

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Der Grund für das Auswahlverfahren ergibt sich mir nicht so ganz.

Mir würde nur der Grund einfallen, dass Leute die bereits deutlich Erfahrung haben ausgesiebt werden.

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Wenn man etwas danach sucht, findet man im Web Angaben von 5.100-5.999€ für die Masterclass.

Ob das so stimmt?

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vor 2 Stunden schrieb Rooki€:

Ich habe von einem Teilnehmer erfahren, dass die sechs Monate circa 1000 € pro Monat kosten

Da klingt nach einem relativ plausiblen Preis. Genauso finde ich es logisch, daß der Preis in einem persönlichen Verkaufsgespräch kommuniziert wird, da er sonst wohl die meisten potentiellen Teilnehmer von der Masterclass abhalten würde.

Meine Meinung dazu ist relativ einfach. Wer sich bereits halbwegs mit Immobilien auskennt und einige im Bestand hat, für den wird sich das vermutlich nicht lohnen. Wer ganz neu anfängt und sich sonst nicht an den ersten Kauf wagen oder teure Fehler machen würde, für den kann das gut investiertes Geld sein. (Die von Jb007 angesprochene Haftungsthematik müssen die Jungs von Immocation für sich abklären.)

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Guest Gast Jürgen
vor 14 Stunden schrieb Gast Basti:

Hallo Zusammen,

ich bin Coach bei immocation.

kurzes Statement mal zu euren ganzen Thesen. Grundsätzlich geben wir überhaupt keine Empfehlung irgendwo zu kaufen. In den Videos erzählen wir unsere Geschichten und wenn mir jetzt ein Profi oder Essener Marktkenner erzählen will, dass er eine Wohnung in Altendorf in einem top Haus, in einer Ecke, wo aktuell ganze Straßenzüge aufgewertet werden, mit einer Rendite von über 15% und einem Kaufpreis von unter 40.000€ nicht kaufen würde, finde ich das gut. Denn genau deswegen ist die Butze jetzt in meinem Bestand. In den coachings, speziell der masterclass werden die Leute mit gewissen Tools und Hacks befähigt, sich einen lohnenswerten und zukunftssicheren Standort zu erarbeiten und dort dann mit ihren Investments den Markt zu schlagen. Das soll alles unter der Selbsterkenntnis von Chance und Risiko dieser Anlageklasse geschehen. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich kann man jetzt dem coachingteam zu wenig Erfahrung im Immobilenbereich unterstellen, sollte sich vllt davor jedoch mal mit den handelnden Personen näher beschäftigen. Ich denke, die Teilnehmer sind bis jetzt alle ganz happy. Ein Invest in die eigene Bildung, in Bereichen, für die man sich interessiert, macht aus meiner Sicht immer Sinn. 

Ich hoffe mit diesem kurzen Einblick ein bisssel Klarheit geschenkt zu haben.

BG euer Frührentner 

Basti 

Bei einem Überschuss von nur 6.000 Euro bei 60 Wohnungen würde ich mich nicht als Frührentner beschreiben.......

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vor 4 Minuten schrieb Gast Gast Jürgen:

Bei einem Überschuss von nur 6.000 Euro bei 60 Wohnungen würde ich mich nicht als Frührentner beschreiben.......

Wer für ein online Startup arbeitet ist ja per Definition schon mal kein Rentner.

Ich finde es auch eigenartig, dass hier plötzlich zig „Gäste“ auftauchen um das Konzept zu verteidigen. Wenn es für euch funktioniert dann seid doch zufrieden. 

Aber wenn ihr wirklich hier mitdiskutieren wollt macht euch doch Accounts und beteiligt euch an anderen Themen.

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vor 7 Stunden schrieb MvA:

Der Grund für das Auswahlverfahren ergibt sich mir nicht so ganz.

Mir würde nur der Grund einfallen, dass Leute die bereits deutlich Erfahrung haben ausgesiebt werden.

Ein Auswahlverfahren suggerieren mittlerweile viele Seminar-Anbieter. 

Es gibt da auf einmal einen Ansturm auf die ach so knappen Plätze um die sich die Leute balgen. Man bewirbt sich und leider ist dann kein Platz mehr frei. Man kommt auf eine Warteliste und ach Wunder auf einmal hat man doch die Chance einen der letzten freien Plätze zu bekommen. Aber natürlich nur wenn man schnell ist.

Ich denke mir immer, dass diese Seminare ja für relativ intelligente Leute angeboten werden. Fallen die alle auf diese Schein-Auswahlverfahren rein ? 

Alex Fischer zB. erklärte in einem älteren Video selbst wie diese Online Marketing Masche funktioniert. 

Vielleicht geht es nach dem Motto ... jeden Tag steht ein Dummer auf...tja....vielleicht ist die Welt wirklich so einfach 🤔

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wenn ich ein Hotelzimmer im Internet buchen will, poppt auch immer irgendwas auf, dass nur noch 1 freies Zimmer verfügbar ist und ich sofort buchen muss, sonst ist es weg

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Guest Info
On 6/30/2019 at 6:27 PM, TheNewNeo1980 said:

@ Marco

ich hab da mal eine Frage auf die ich noch nirgends eine Antwort gefunden habe.

Was kostet denn eure MasterClass?

7000 Euro

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Am 8.7.2019 um 21:57 schrieb Gast ABHH:

Zu dem Thema 6%er in Altenessen vs. Frankfurt usw., also dem Thema Risiko in B- und C- Lagen, in denen 6%er noch möglich sind: darauf wird doch immer wieder von immocation hingewiesen und dass neben lohnenswerten Immobilien (>6%) diese auch Zukunftssicher sein müssen. Was zukunftssicher bedeutet muss sich doch jeder erarbeiten. Immocation gibt dazu ein paar Tipps, die aus ihrer Sicht wichtig sind, diese habe ich mir auch angehört. Die sind doch nicht falsch - oder irre ich mich da? Was sein kann, ist, dass sie nicht komplett sind, ich habe mir jedenfalls noch weitere Kriterien die für mich selbst wichtig sind dazu erarbeitet, die Kriterien von immocation sind aber alle auch dabei. Es wird auch von immocation darauf hingewiesen, dass es wie bei allen Kapitalanlageformen ein direkter Zusammenhang zwischen Lohnenswert und Risiko steht. Welche Renditen, Risiken und Lagen für jeden individuell dabei die richtigen sind,  muss jeder für sich selbst entscheiden. Auch in anderen Märkten gibt es Anleger die mehr oder weniger risikobereit sind.

Dieser Absatz zeigt mir, dass du es nicht verstanden hast. Warum das so ist, musst du für dich selber herausfinden. Die 6% Rendite stellt eben in keiner Weise das Risiko dar. Es ist total verzerrt worden in den letzten Jahren. Denn am selben Standort konntest du vor 2, 3 Jahren locker 10% Renditen einfahren. Und ein paar Jahre davor 15 %. Nach deiner Denkweise müsste das Risiko also gesunken sein, weil es ja weniger Rendite gibt.

Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Das Risiko steigt, u.a. weil der Überschuss weniger wird (zeitgleich aber die Kosten steigen) und z.B. die politischen Begebenheiten (Mietendeckelung, Umlagefähigkeit von bestimmten NK, neue Grundsteuerberechnung, usw.) schwieriger werden. Du hast vielleicht die ganzen vorgepredigten Faktoren für einen guten Standort (Unistadt, positive Bevölkerungsentwicklung, große Arbeitgeber, Bla und Blub) drauf, du kannst aber anscheinend die Marktmanipulation durch EZB und Politik nicht richtig einordnen. Und daher hast du ebenfalls ein verzerrtes Bild auf die momentanen Begebenheiten, wahrscheinlich auch, weil du keine Erfahrungen in dem Bereich hast.

Und das ist eine Sache, die ich eben anprangere. Es werden nur die Standardhinweise gegeben: Guter Standort, Wohnung muss sich von selbst tragen, usw. Es wird aber in der Regel nicht darauf hingewiesen, dass zur Zeit die Risiken steigen, obwohl die Renditen fallen! Zur Zeit sollten nur Leute kaufen, die genau wissen, was sie tun. Das war vor ein paar Jahren noch ganz anders.

Es gibt eben einen durchaus großen Unterschied zwischen einer Excel-Tool-Berechnung und der Wirklichkeit. Schau z.B. mal auf dem Blog von @Alexander Raue. Er dokumentiert sehr gut, was er vorher dachte zu erwirtschaften und was letztendlich dabei rumkommt. Da schlackern dir die Ohren! Manch einer mit normalem Gehalt wäre da schon pleite gewesen.

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4 hours ago, Eduard H. said:

Es gibt eben einen durchaus großen Unterschied zwischen einer Excel-Tool-Berechnung und der Wirklichkeit. Schau z.B. mal auf dem Blog von @Alexander Raue. Er dokumentiert sehr gut, was er vorher dachte zu erwirtschaften und was letztendlich dabei rumkommt. Da schlackern dir die Ohren! Manch einer mit normalem Gehalt wäre da schon pleite gewesen.

Einmal mehr zeigt sich, Immobilien sind kein passives Einkommen, wie es sich viele vorstellen.
Ich habe wirklich viel Respekt vor @Alexander Raue, vor allem, dass er so offen mit seinen Zahlen umgeht. Aber Immobilien sind stehts mit Arbeit verbunden.
Sicherlich kann man dies auch alles einem Verwalter überlassen, aber ob der dann so handelt, wie man es selbst will, ist fraglich :)

Und Alexander zeigt auch gut, dass wenn man sich was aufbauen will, man erst recht etwas dafür tun muss.
Einfach nur hier und dort mal was kaufen ist nicht ausreichend.

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Wie Eduard schon richtig erwähnt, die Risiken werden nicht aufgezeigt oder verharmlost.

In Essen 6-7% wäre zukunftssicher...Das ich nicht lache... dann noch in Altendorf, was echt Makaber ist. Was sind eigentlich diese 6-7%???
Die Rendite, wenn alles Glatt läuft, kein Zahlungsausfall vorhanden ist oder kein Mieterwechsel innerhalb der gesamten Abzahlperiode vorkommt.
Ich muss kein Hellseher sein, dass dieser Idealfall nicht vorkommen kann.

7.000 EUR sind ein Witz! Ganz ehrlich, das ganze Know-How findet man mittlerweile in Youtube Videos, man muss sich nur einlesen.
Sind ja etliche, die gratis Videos veröffentlicht haben... :D Alles ist Gratis über das Netz zu finden.

Ich vermute, die meisten buchen den Kurs, damit sie sich DAS "Renditeschnäppchen" erhoffen - Sie erhoffen sich, dass Immocation, das passende 20% Rendite Objekt raussucht.... Das kann man vergessen. Wenn 20% da irgendwo zu finden sind, würden (wie man raushört) die Coaches selbst kaufen. 

Die 7.000,- EUR würde ich eher als EK für den nächsten Immobilienkauf verwenden.
Überlegt doch selbst... wie schnell habt Ihr die 7.000,- EUR wieder zusammen?

@Eduard H.bei A. Raue habe ich echt Bauchschmerzen, wenn ich mir die Fakts anschaue (Anzahl Einheiten, Lage, Größe der Einheiten, Überschüsse) dann, glaube ich, wird es nicht besser. Die Überschüsse müssen einfach besser sein, genau wie die Lagen. Ansonsten kommt man nicht nach vorne. Ist meine Meinung - Wobei mir A. Raue sehr sympathisch ist, ich hoffe, er kriegt das Segel irgendwie in den Wind. Es erinnert mich ein wenig an mich: denn mit steigender Anzahl der Einheiten hat man dauerhaft Ausgaben, aber ich hatte von vorne rein bessere Preise, bessere Objekte und hab mich um alles selbst gekümmert (=weniger Ausgaben)

Edited by Jb007
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vor 8 Minuten schrieb Jb007:

7.000 EUR sind ein Witz! Ganz ehrlich, das ganze Know-How findet man mittlerweile in Youtube Videos, man muss sich nur einlesen.
 Sind ja etliche, die gratis Videos veröffentlicht haben... :D Alles ist Gratis über das Netz zu finden.

Ich denke schon dass es so seine Existenzberechtigung hat.

Es gibt Menschen die brauchen einfach alles vorgekaut und wollen jemanden beim Notar zum Händchen halten.

Ob die jetzt mit einer Vertriebsimmobilie oder so einer Geschichte besser fahren oder ob Immobilien überhaupt etwas für solche Menschen ist, kann ich nicht sagen. Aber ich würde das nicht mit Leuten wie z.B. dich vergleichen ;) 

Edited by Marius B
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@Jb007@Alexander Raue  Ich glaube, dass Alexander mittlerweile sein Risiko auch senken will, was ich natürlich richtig finde. Er sagt in einem Video selber, dass er erst mal konsolidieren möchte. Seine Ideen, das Auto zu verleihen oder die Videos zu monetarisieren, finde ich ebenfalls richtig. Was soll er sonst machen? Ich würde an seiner Stelle auch versuchen EK aufzubauen, um so aus dem Risiko zu kommen. Die größte Herausforderung in der Zukunft werden aber politische Entscheidungen sein. Ich sag nur Haltefrist, Grundsteuer, Mietpreisbremse und und und (An Zinsanstieg glaube ich eher weniger, aber auch der wäre politisch, den Zinsen werden im Sozialismus nicht über den Markt gesteuert, sondern von Politikern, die als einzige Menschen der Welt wissen, was in der Zukunft der richtige Zinssatz ist und die sich nicht irren können, einfach festgesetzt. Das Risiko zu vermieten oder zu halten ist enorm gestiegen in den letzten 2 Jahren. Die "Flipper" juckt das alles nicht oder kaum. Vielleicht heißt die Losung der Stunde Flippen statt Halten? Wer weiß? 

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vor 16 Minuten schrieb Fröhn:

@Jb007@Alexander Raue  Ich glaube, dass Alexander mittlerweile sein Risiko auch senken will, was ich natürlich richtig finde. Er sagt in einem Video selber, dass er erst mal konsolidieren möchte. Seine Ideen, das Auto zu verleihen oder die Videos zu monetarisieren, finde ich ebenfalls richtig. Was soll er sonst machen? Ich würde an seiner Stelle auch versuchen EK aufzubauen, um so aus dem Risiko zu kommen. Die größte Herausforderung in der Zukunft werden aber politische Entscheidungen sein. Ich sag nur Haltefrist, Grundsteuer, Mietpreisbremse und und und (An Zinsanstieg glaube ich eher weniger, aber auch der wäre politisch, den Zinsen werden im Sozialismus nicht über den Markt gesteuert, sondern von Politikern, die als einzige Menschen der Welt wissen, was in der Zukunft der richtige Zinssatz ist und die sich nicht irren können, einfach festgesetzt. Das Risiko zu vermieten oder zu halten ist enorm gestiegen in den letzten 2 Jahren. Die "Flipper" juckt das alles nicht oder kaum. Vielleicht heißt die Losung der Stunde Flippen statt Halten? Wer weiß? 

Ich hatte A. Raue einige Tipps gegeben. Als 1. würde ich den Porsche so schnell wie möglich verkaufen. Auch hier muss ich kein Hellseher sein, dass Mieter die Kiste extrem verheizen und Motorschäden vorprogrammiert sind. Im Verleih sehe ich ehrlich gesagt, keinen Sinn. Weg mit dem Auto... "Lieber ein Schrecken mit Ende, als ein Schrecken ohne Ende...." 

Flippen ist Risikoreicher als das dauerhafte Vermieten, zumindest kann ich das für mich sagen. 

A: baut man sich mit jedem Verkauf ein potentielles Risiko für die Zukunft auf (Haftung, falsche Angaben etc)
B: ist die Umsatzgeschwindigkeit mit dem Grundstock an Wohnungen entscheidend. Hat man nur 1-3 Wohnungen, sitzt man im Hamsterrad, zB. Steuerzahlungen
hat Du Objekte, die saniert werden müssen, dauert das locker 6 Monate, bis Du wieder Geld auf dem Konto hast
C; gibt es keine Garantie, dass Du dauerhaft Objekte findest, das ist sehr schwierig geworden (obwohl, klar O. Fischer Kurs, alles kein Problem, 10 Objekte pro Woche sofort da. müsste ich den Kurs buchen :D )
D: sind Finanzierungsformen sehr schwierig, der große Teil muss EK sein
E: will gefühlt jeder mittlerweile flippen, das Modell ist m. E. sehr schwierig aufgrund des hochgezüchteten Wettbewerb geworden
F: musst Du den Markt kennen, es gibt viele Falltücken, zB. gibt es Lagen, da kriegt man bestimmte Wohnungstypen nicht verkauft, gewisse Lagen haben extreme m² Preis Schwankungen etc. - Kennt man den Markt nicht, ist man wie ohne Kompass auf hoher See... das ist m. E. die Königsdisziplin, von ein wenig "Immoscout Inserate vergleichen" wird man nicht schlau

In der Vermietung habe ich alle 4 Wochen einnahmen, das habe ich ja auch im Buch System Immobilie beschrieben. Es ist einfacher zu planen.
 

Edited by Jb007
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Hallo zusammen,

leider ist es nicht nur ein Phänomen von Immocation, dass man damit wirbt, dass 6-Prozenter mit 100%-Finanzierungen ein Selbstläufer sind. Heute gab es auf Youtube ein Video von Jens Rabe, von dem ich eigentlich immer einiges gehalten habe, was tendenziell in die selbe Kerbe schlägt.

Da bin ich dann eher bei @Eduard H. der mal eine schönen Beitrag geschrieben hat, dass ihm 8% fast noch zu wenig sind. 

Bewirtschaftungskosten, die bei niedrigen Quadratmetermieten im deutlich schlechteren Verhältnis auf das Nettoergebnis durchschlagen werden ebenso gerne unter den Tisch gekehrt wie Rücklagen für Mietausfall, Reparaturen, Neuvermietungskosten usw.

Ich habe das Thema vor ca. 3-4 Jahren als ich mich begonnen habe dafür zu interessieren ebenfalls deutlich rosa-roter gesehen als jetzt nach den Erfahrungen die ich sammeln durfte. Trotzdem konnte ich zwischenzeitlich 9 Objekte kaufen und stehe mit einem Verhältnis 9:1 (Darlehenssumme:Nettokaltmiete p.a.) in einem für meinem Geschmack angemessenem Verhältnis da. Das sind allerdings 11 und nicht 6%. 

Edited by FlorianI
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vor 1 Stunde schrieb Jb007:

und hab mich um alles selbst gekümmert (=weniger Ausgaben)

= WESENTLICH mehr Zeitaufwand.

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1 hour ago, Marius B said:

Es gibt Menschen die brauchen einfach alles vorgekaut und wollen jemanden beim Notar zum Händchen halten.

Ich behaupte mal, ich gehöre auch teilweise zu dieser Gruppe dazu, da ich immer wieder mal Angst habe, was falsch zu machen.
Aber ich würde niemals 7.000€ für so einen Kurs ausgeben, dann lieber jedes Jahr etwas mehr für einen guten Steuerberater :) 

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vor 7 Minuten schrieb Frederic:

Aber ich würde niemals 7.000€ für so einen Kurs ausgeben,

Das Argument war, dass das Wissen sicherlich anders erlangt werden kann (Internet-Recherche etc.)  Allerdings wie lange würde das dauern? Der Mehrwert der durch die "Druckbetankung" innerhalb von 6 Monaten entstehen würde, würde die Kosten bei weitem aufwiegen.

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Ich war mal bei Thomas Knedel für einen Tag auf einer Mastery als Gast eingeladen und mich hat das sehr beeindruckt und motiviert, was die Leute auf die Beine stellen. Das hängt natürlich von den Teilnehmern ab, wie stark die sind. In der Gruppe  war mir jeder haushoch überlegen und so gut wie alle Teilnehmer waren 20 Jahre jünger als ich. Isso. 

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