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KFleischer

MFH mit "Grundstücksgesellschaft" die Wohnungen aufkauft

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Ich habe eine Wohnung gefunden die für mich interessant ist (Uninah, WG Möglichkeit, vernünftiger Faktor)

Beim durchschauen er EV-Protokolle sehe ich, dass eine sogenannte "Grundstücksgesellschaft" nach und nach Wohnungen zusammenkauft. Im Jahr X waren es 3ETW, im Jahr darauf hatte sie bereits 6 von 18ETW.

Ich gehe davon aus, dass sie in 1-2 Jahren die Mehrheit am Objekt haben wird. Ist dies aus eurer Sicht ein Problem? Würdet ihr in solche Objekte hinein gehen, wenn einer der anderen Eigentümer >50% an den MEAnteilen hält?

Welche Gefahren drohen? Gibt es hier Erfahrungsberichte?

 

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Normalerweise ist in der Teilungserklärung beschrieben, wie sich Stimmrechte zusammen setzen:

oft nach MEA, dann wird es schwierig, wenn einer die Mehrheit der Wohnungen hat, oder

nach Köpfen, d.h. jeder Eigentümer hat 1 Stimme, egal wieviel Wohnungen er hat.

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Es sind MEA in diesem Fall. Und nun?

Ist dies aus eurer Sicht ein Problem? Würdet ihr in solche Objekte hinein gehen, wenn einer der anderen Eigentümer >50% an den MEAnteilen hält?

Welche Gefahren drohen? Gibt es hier Erfahrungsberichte?

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@KFleischer, stell dir vor, du hättest 51% der Stimmrechte in dem Haus. Wie sehr würde es dich interessieren, was die anderen Eigentümer möchten. Du wirst wahrscheinlich deine Interessen durchsetzen. 

Und jetzt überlege mal, wie viel Spaß die übrigen Eigentümer haben, wenn einer bestimmt. Entweder macht er Modernisierungen noch und nöcher um die übrigen Eigentümer ausbluten zu lassen. Oder er interessiert sich null für Modernisierungen und lässt die Immobile vergammeln. Kann natürlich auch sein, dass er ein vernünftiger Kerl ist. 

Ich vermute, dass er versuchen wird die anderen Eigentümer durch teure Maßnahmen finanziell rauszudrängen um die restlichen Wohnungen günstig einzusammeln.

Ich würde die Finger von so was lassen.

VG Tobias 

 

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vor 2 Stunden schrieb Tobias Röhrig:

Ich vermute, dass er versuchen wird die anderen Eigentümer durch teure Maßnahmen finanziell rauszudrängen um die restlichen Wohnungen günstig einzusammeln.

Diese Befürchtung teile ich. Gibt es hier im Forum Leute die sowas bereits gesehen haben? Prinzipiell stellt das ja ein zusätzliches Risiko an allen Standorten dar. Mit ausreichend Kapital kann man sich bis zur 51% Grenze vor arbeiten. Ab dann, kann man das Haus "feindlich" übernehmen und seine Einkaufspreise aus Phase 1 wieder korrigieren. Das ist ein ziemlich unfaires Vorgehen. Ich würde vermuten, dass es genau deshalb von solventen Marktteilnehmern gemacht wird.

EDIT:
Ich habe gerade nochmal überlegt, wie man sich dagegen verteidigen kann. Einzige Variante die mir einfällt: Die eigene Wohnung in eine Kapitalgesellschaft einbringen und nicht zahlen. Bei der ZVG gegen die KapGesellschaft verfallen dann die Ansprüche. Die hohen Sonderumlagen schrecken wiederum andere Käufer ab. Der feindliche Übernehmer hingegen muss selbst bezahlen, ansonsten kann und muss die WEG Verwaltung auch gegen ihn eine ZVG eröffnen (was das gesammte Modell für ihn ruinieren würde).

Edited by KFleischer

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