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Chris

Finanzierung eines MFH mit einem Kollegen

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vor 28 Minuten schrieb pesdroid:

Meiner Meinung nach macht es auch bei MFHs mit hohem Cashflow Sinn da man dann viel schneller Tilgen kann oder den Cashflow ansammeln und dann reinvestieren kann. Habt ihr in eurer GBR 2 Geschäftskonten oder wie macht ihr das mit dem Gewinn vor Steuer?

Hier geht es nicht um Gewinn vielmehr ist die Haftung eine entscheidende Frage nebst der Haltedauer und dem steuerpflichtigen Verkauf, zumindest aus meiner Sicht.

Bei Objekten mit hohem Cashflow ist es meist so das hier ein größeres Risiko herrscht, z.b. Gewerbeimmobilien, aus diesem Grund bildet man eine GmbH.

Wenn man in die Übertragung an Erben denkt bietet eine Stiftung auch mehr Potential dazu, ist aber immer eine Einzelfallentscheidung.

Ich wehre mich nur immer gegen den Gedanken der hier ständig hochkommt das man eine GmbH gründen soll. Diese kann Sinn machen, muss es aber nicht.

Grade wenn ich hier die Umfrage sehe wieviele Wohneinheiten hier von den Investoren betreut werden, stell sich die Frage der GmbH bei vielen nicht.

Bedenkt immer auch die Exitstrategie !

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Ja @Rene Bohsem bei der Exitstrategie gebe ich dir vollkommen recht. Wenn man das Objekt kauft um es auf zu werten um es dann nach 10 Jahren zu verkaufen dann ist GmbH sicherlich eher nicht so sinnvoll das sollte man eher in einer GBR oder Privat machen.

Bei Objekten die man aber lange halten will und einen guten Cashflow besitzen und dessen Wert sich nicht viel nach oben oder sogar nach unten bewegt, da kann eine GmbH wegen der Haftung aber auch wegen der Steuerlichen Vorzüge interessant sein denn was kümmert es mich bei einer zu 108% finanzierten und duch Mieter abbezahlten Immobilie ob der Wert nach unten oder nach oben ging. Ich mache definitiv Gewinn.

Ich denke aber auch das am Anfang eine GBR das einfachere ist.

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Ein Zitat aus dem Focus:
 

IMMOBILIEN

Insbesondere Immobilienbesitzer profitieren von einer Private Holding. Der Trick: Sie gründen für jede Immobilie eine GmbH, die wiederum der Vermögensverwaltungs-Gesellschaft gehört. „So wird aus der kleinen Gesellschaft schnell eine private Holding mit mehreren Immobilientöchtern“, weiß Matthias Söffing von Arthur Andersen.

Vorteile einer solchen Konstruktion gibt es reichlich. Die Erträge der Immobilien werden ab 2001 nur mit 25 Prozent versteuert. Gewerbesteuer fällt nicht an. Den Gewinn schüttet jede Immobilien-GmbH an die Holdinggesellschaft aus – steuerfrei. Dort werden die Mieterträge sämtlicher Immobilien gesammelt und für Instandhaltungsmaßnahmen steuergünstig angelegt.

Vorteile bietet die Konstruktion auch, wenn sich der Anleger von einzelnen Häusern trennen will. Die Holding verkauft die gesamte Tochtergesellschaft inklusive des Objekts – und das abgabenfrei, da Profite aus Beteiligungsverkäufen steuerfrei bleiben.

* Für Immobilien unschlagbar – Wer Immobilienerträge über eine GmbH schleust, kommt ab 2005 um jährlich mindestens zehn Prozent günstiger weg. Bis dahin ist der Vorteil sogar noch größer.

 
 

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Am 15. März 2016 um 22:55 schrieb Julian Wirbelauer:

Das ist gerade mein Hauptthema. Ich habe über die deutsche Bank schon eine 112% Finanzierung gemacht. Meine Volksbank in Krefeld hat aber nur 100% zugelassen. Haben die regionale Unterschiede? 

Ich bin auf der Suche nach Banken, die über 100% finanzieren. Alex Fischer nannte noch die DSL Bank, mein Finanzierungsmakler verneinte das aber...

 

Ich bin bei der VoBa in Kleve, also garnicht so weit weg von dir.

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Volksbanken sind aus Tradition Genossenschaftlich organisiert, aber selbstständig in tun und handeln, ist nicht wie ein Konzern wie z.b. die Deutsche Bank.

Eigentlich kannst du auch überlegen ob du die 80% von der Hausbank mit TOP Konditionen holst und als Ergänzung z.b. BBBank, Hanseatic oder gar kein Konsumentendarlehen von der Barclay, solange der Mischzins stimmt !

Ist immer ein Rechenexample.

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vor 2 Stunden schrieb pesdroid:

Was ist falsch? Kläre mich bitte auf

vor 6 Stunden schrieb pesdroid:

Den Gewinn schüttet jede Immobilien-GmbH an die Holdinggesellschaft aus – steuerfrei

Steuerfrei ist es nicht komplett. Du musst 5% der in die Holding wandernden Gewinne in der Gesellschaft versteuern, meines Wissens nach mit ca 30% + Soli. Ist dann verschwindend gering im Vergleich zur normalen Versteuerung, aber halt auch nicht komplett steuerfrei wie aus dem Focus zitiert.

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vor 7 Stunden schrieb pesdroid:

Insbesondere Immobilienbesitzer profitieren von einer Private Holding. Der Trick: Sie gründen für jede Immobilie eine GmbH, die wiederum der Vermögensverwaltungs-Gesellschaft gehört. „So wird aus der kleinen Gesellschaft schnell eine private Holding mit mehreren Immobilientöchtern“, weiß Matthias Söffing von Arthur Andersen.

Im professionellen Umfeld sind solche Fingerübungen gängige Praxis, der Privatmann sollte aber sehr genau rechnen da solche Konstruktionen in der Implementierung aber auch im laufenden Betrieb Kosten produzieren.

Die Verhältnismäßigkeit einer solchen Vorgehensweise scheint mir bei der Zielgruppe dieses Forums nicht gegeben zu sein.

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vor 7 Stunden schrieb Arnd Uftring:

Im professionellen Umfeld sind solche Fingerübungen gängige Praxis, der Privatmann sollte aber sehr genau rechnen da solche Konstruktionen in der Implementierung aber auch im laufenden Betrieb Kosten produzieren.

Die Verhältnismäßigkeit einer solchen Vorgehensweise scheint mir bei der Zielgruppe dieses Forums nicht gegeben zu sein.

Das wollte ich sagen. Danke Arnd. 

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vor 9 Stunden schrieb Arnd Uftring:

Die Verhältnismäßigkeit einer solchen Vorgehensweise scheint mir bei der Zielgruppe dieses Forums nicht gegeben zu sein.

Ich würde sagen "seltener" und / oder "später mit größeren Investments" :rolleyes:

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Ja so in etwas habe ich es auch bereits geschrieben. Als Anfänger denke ich das die Form der GBR wahrscheinlich die einfachste und "sicherste" wenn auch nicht die Gewinnoptimierteste Form ist denn VOR der Reinvestierung muss es mit dem persönlichen Steuersatz (42%) versteuert werden was einen großen unterschied zu ca 16% (mit Erweit. GewSt-Kürzung) darstellt und das EK für neue Projekte stark und teilweise unnötig verkleinert!

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vor 11 Stunden schrieb Drolgosch:

 

Steuerfrei ist es nicht komplett. Du musst 5% der in die Holding wandernden Gewinne in der Gesellschaft versteuern, meines Wissens nach mit ca 30% + Soli. Ist dann verschwindend gering im Vergleich zur normalen Versteuerung, aber halt auch nicht komplett steuerfrei wie aus dem Focus zitiert.

Das was in dem Artikel beschrieben ist, ist ein sogenanntes "Holdingmodell", "Holding-Struktur"oder "Doppelstockgesellschaft". Diese profitieren von steuerlichen Vorzügen, die im § 8b Körperschaftsteuergesetz (KStG) geregelt sind und ist immer dann von Vorteil, wenn sehr hohe free Cash Flows generiert werden oder wenn ein beabsichtigter Verkauf der operativen Gesellschaften mit hoher Wahrscheinlichkeit beabsichtigt wird. Gerade für Start Ups und Existenzgründer ist das ein beliebtes Modell. 

Was @Drolgosch schreibt sehe ich auch so: ganz steuerfrei ist es nicht! Allerdings ist das in der Unsetzung und Anwendung auch nicht ganz so einfach und ist auch mit einigen Haken und Ösen versehen. Da braucht man auch einen sehr guten Steuerberater! Der Gesetzgeber hat dieses Steuerschlupfloch auch schon erkannt und so gibt es immer wieder Diskussionen, dass diese Möglichkeit gekippt wird. 

Für alle die mehr dazu wissen wollen, dem kann den folgenden Beitrag empfehlen, indem das Holdingmodell ganz gut erklärt ist, wie ich finde: http://www.gruenderszene.de/allgemein/2-anlauf-das-neue-anti-angel-gesetz-kpmg

Edited by aweiss
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So wie ich das aus dem Artikel rausgelesen habe geht es da ja eher um Verkauf von Firmenbeteiligungen. In wie weit würde diese Änderung bei Immobilieninvestments zum  tragen kommen? Denn ich gründe ja meine Holding und mit dieser dann zu 100% die operative Gesellschaft, also greift die Einschränkung der Steuerfreiheit hier doch nicht, oder blicke ich da nicht weit genug?

 

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Am 15.3.2016 um 14:48 schrieb Thomas Schäfer:

Bei einem Beleihungsauslauf jenseits der 100 % ist tatsächlich die Deutsche Bank mit die beste Wahl. Diese hat jedoch bei Kapitalanlegern Einkommensgrenzen.

Jap.. Überhaupt musst du 2100€/netto im Monat haben um überhaupt als Kapitalanleger in Frage zu kommen!

 

Am 21.2.2016 um 13:56 schrieb Sebastian Lo:

@Chris

Ich finanziere auch mit meinem Geschäftspartner zusammen in MFH / ETW.

Kannst du mir per PN mal schreiben, wie groß die Objekte so sind.. Also um welche Summen es geht und wie ihr das gestaltet? Hab da auch Interesse daran..

 

Am 21.2.2016 um 21:18 schrieb M. Wolf:

@Chris und @Sebastian Lo

ich persönlich mache solche Invests lieber alleine. Habe mei MFH 110% finanziert mit knapp über 2%.

 

Und wie hoch war da die Summe? Reden wir hier von 100 bis 300t, sondern sind wir da bei 500.000€ plus? Ich z.B. investiere gerne in Objekte, die schon solche Summen aufbringen.. Daher würde mich das auch mal interessieren, ob ich solche Summen auch als 110% finanziert bekomme..!?

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Hallo,

das mit dem Holdingmodell finde ich auch interessant. Nur 16% Steuern aber höhere Verwaltungskosten. Da könnte man doch über eine Berechnung sicher feststellen ab welchenm Investitionsvolumen oder ab welchen Mieteinnahmen man damit besser fährt, oder? Hat da alternativ jemand Erfahrungswerte? Oder Beispiele?

Würde mich drüber freuen.

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Am 2.9.2016 um 23:21 schrieb Daniel_Düsseldorf:

Hallo,

das mit dem Holdingmodell finde ich auch interessant. Nur 16% Steuern aber höhere Verwaltungskosten. Da könnte man doch über eine Berechnung sicher feststellen ab welchenm Investitionsvolumen oder ab welchen Mieteinnahmen man damit besser fährt, oder? Hat da alternativ jemand Erfahrungswerte? Oder Beispiele?

Würde mich drüber freuen.

Bei 42% Steuersatz ca. bei 10k Gewinn nach allen Kosten im Jahr.

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