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KFleischer

WEG vermietet überzähligen Stellplatz. Konsequenzen?

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In einer WEG in der ich Teilhaber bin, gibt es einen überzähligen Stellplatz. Der scheint bei der Aufteilung vor 20 Jahren "durchgerutscht" zu sein.

Die WEG-Verwaltung hat nun vorgeschlagen, dass sie den Stellplatz vermietet und die Einnahmen der InstandshaltungsRücklage zuführt.

Gibt es eurer Meinung nach etwas was dem Wiederspricht? Könnte durch den Stellplatz in irgendeiner Form "gewerbliche Vermietung" der WEG vorgeworfen werden?

Wäre es ein Unterschied, wenn ein Eigentümer z.B ich, den Stellplatz kauft?

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Gibt es diesen Stellplatz denn laut Teilungserklärung überhaupt? Hat er ein eigenes Grundbuchblatt?

Wer ist Eigentümer des Stellplatzes?

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So wie ich das verstanden habe ist er nie einer Wohnung zugeordnet worden.
Die Stellplätze haben alle kein eigenes Grundbuchblatt sondern sind als Sondernutzungsrecht den Wohnungen zugeordnet.

Dieser Stellplatz jedoch nicht. Der ist einfach über... (Stellplätze sind im Hof)

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Vermietung , wenn nicht im Zusammenhang mit mehrwertsteuerfreiem Wohnraum, löst Mehrwertsteuerpflicht aus. Gegebenenfalls greift die Kleinunternehmerregelung.

Normale langfristige Vermietung ist Vermögensverwaltung , kein Gewerbe.

Kaufen kannst du den Stellplatz ja nur wenn er ein eigenes Grundbuch hat. Wenn das geht , vermietest du ihn langfristig, und ist es wieder deine private Vermögensverwaltung.

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Am 13.2.2019 um 13:18 schrieb mvg:

vermietest du ihn langfristig, und ist es wieder deine private Vermögensverwaltung.

Verständnisfrage dazu: Trotzdem wird aber Umsatzsteuer fällig? Richtig?

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Ja, leider, wenn nicht im Zusammenhang mit Wohnraum vermietet.
M.W. Würde das nicht mal helfen, wenn ein Mieter in der Wohnanlage zusätzlich diesen Stellplatz mietet, das ist dann aber ein Grenzfall.
Auch hier gilt gegebenfalls wieder die Kleinunternehmerregelung. Wenn man nichts gewerbliches beziehungsweise mehrwertsteuerpflichtiges tut , außer einige Stellplätze zu vermieten , sollte das in der Regel reichen.

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Bei einer anderen Wohnung die im Ankauf ist sieht es so aus:

Zum Zeitpunkt der Aufteilung (Teilungserklärung) existierten keine Stellplätze.

Mittlerweile wurde eine komplette Stellplatzanlage auf dem Grundstück errichtet. (Aus der Instandhaltungsrücklage finanziert).
Die Stellplätze sind jedoch nicht den WE zugeteilt, sondern gehören nach wie vor der WEG. D.h. Einnahmen aus den Stellplätzen fließen der WEG zu. Die Verwaltung macht auch getrennt vom Wohnungsmietvertrag ein Mietvertrag für den jeweiligen Stellplatz mit dem neuen Mieter (falls der den Will).

Ist das ganze Thema mit der Gewerblichkeit in diesem Fall ein Problem? Wann ist Stellplatzvermietung überhaupt gewerblich? ( Was wenn andere Person im Haus den Stellplatz mietet; Oder das Büro im EG? Oder der Hausmeister?)  

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Würde mich auch interessieren. Das werde ich wohl gegen Ende März im Rahmen eines Steuerberatertermines nochmal ansprechen und melde hier nochmal falls ich es nicht vergesse. :)

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