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altehuette

Steuerfrage: Muss ich die 15% in den ersten 3 Jahren für Renovierungen selbst berechnen oder macht das das FA?

15 Beiträge in diesem Thema

Guten Tag,

ich habe eine spezielle Steuerfrage: Muss ich die 15% in den ersten 3 Jahren für Renovierungen selbst berechnen oder macht das das FA?

Vielen Dank

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Du solltest selbst ein Auge darauf werfen das die 15% ohne Märchensteuer in den ersten 3 Jahren nicht überschritten werden.... = Sanierungen verschieben oder weniger umfangreich durchführen...

Wenn das Finanzamt Dir mitteilt das Du die 15% überschritten hat, dann wirst Du Dich sehr freuen die Kosten auf 50 Jahre absetzen zu können...

Renovierungsplanung und Kostenübersicht sparen mehr Geld als blinder Aktionismus

 

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Vielen Dank für die Antworten.

Meine Frage war aber ob ich das selbst angeben muss oder ob dass das Finanzamt selbst zuordnet.

Kann ich einfach alle in der Anlage V auch in direkt abschreibbar schreiben in der Hoffnung dass es durch geht oder ist das dann Steuerbetrug?

Dass es ohne MWst ist und auf den Gebäudewert weiß ich. Aber die Berechnung kann ja schon ziemlich komplex sein.

Ich weiß nicht, ob ich es schaffe unter 15 % zu bleiben, da die Wohnung sehr günstig war und allein die Entnahmen aus der Rücklage schon nahe an den 15% sind...

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Du gibst es an. Finanzamt wird es auch prüfen. Es wird aber über 3 Jahre gesammelt. Also lieber sicher gehen und genau kalkulieren oder 3 Jahre warten.
Es gibt auch mehr Einschränkungen (zu viele Bereiche angefasst und es fällt flach)

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vor 3 Stunden schrieb rajivlund:

15% gelten auf den Gebäudewert und nicht auf den Kaufpreis!!!

Wie utnerscheidest du die beiden Werte gegenüber dem FA? Lässt du nach 3J einen Gutachter kommen? (Was ja Sinn macht, da man nach der Aufwertung eh bei der Bank steht um den Finanzierung zu optimieren) Kannst du dein Vorgehen da etwas genauer beschreiben?

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Zusätzlich hat dieses Thema eine weiter Komplexitätsstufe: Reparaturen fallen nicht unter die Renovierungen. Mit fehlt hier selbst noch die Erfahrung wie das genau unterschieden wird. Hier verlasse ich mich auf den Steuerberater. Mitte 2019 weiß ich mehr

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vor 6 Minuten schrieb KFleischer:

Wie utnerscheidest du die beiden Werte gegenüber dem FA?

Nach dem Kauf gibst Du das an und da FA glaubt das dann hoffentlich 😉

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Wie utnerscheidest du die beiden Werte gegenüber dem FA? Lässt du nach 3J einen Gutachter kommen? (Was ja Sinn macht, da man nach der Aufwertung eh bei der Bank steht um den Finanzierung zu optimieren) Kannst du dein Vorgehen da etwas genauer beschreiben?

Um ca 20%. Google das mal. Es sind Grundlagen, die ich bei weitem nicht so gut erklären kann

Kernpunkt: Das Grundstück nutzt sich nicht ab, deswegen reparieret du es auch nicht. Deswegen darfst du den Wert des Grundstücks abziehen. Je nach Fall zwischen 5% und 30% ...

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vor 5 Stunden schrieb KFleischer:

Wie utnerscheidest du die beiden Werte gegenüber dem FA? Lässt du nach 3J einen Gutachter kommen? (Was ja Sinn macht, da man nach der Aufwertung eh bei der Bank steht um den Finanzierung zu optimieren) Kannst du dein Vorgehen da etwas genauer beschreiben?

Nein, der Kaufpreis ist hier entscheidend und nicht irgendein Gutachterwert nach 3 Jahren. Das BMF hat ein Berechnungstool, mit dem du den Gebäudeanteil vom Kaufpreis kalkulieren kannst. Unter dem Link ist auch eine Anleitung hinterlegt. Ist alles recht simpel zu berechnen. Ich würde vorschlagen, dass du dich damit erstmal beschäftigst.

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Ahhhh.... Jetzt verstehe ich. Es geht nicht um Mietsteigerung (aka. der "echte Wert" meiner Immobilie, den ich herausarbeite) sondern es geht um den GebäudeANTEIL am Kaufpreis. Das hatte ich nicht korrekt gelesen. Danke der Klarstellung.

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Am 11.2.2019 um 17:10 schrieb rajivlund:

Du gibst es an. Finanzamt wird es auch prüfen. Es wird aber über 3 Jahre gesammelt. Also lieber sicher gehen und genau kalkulieren oder 3 Jahre warten.
Es gibt auch mehr Einschränkungen (zu viele Bereiche angefasst und es fällt flach)

Hi,

ich habe noch mal eine Frage dazu. Das ist doch ein ziemlich komplexes Thema. Geht da wirklich einer im Finanzamt hin und schaut im 3. Jahr bei jeder Immobilie ob die 15% eingehalten werden? Oder wird bei so Kleinbeträgen (33.000 Euro Wohnung) wahrscheinlich eh nichts geprüft wenn man z.B. jedes Jahr 2500e abgeschrieben wird. Ich habe das mal so gehört. Weiß aber nicht ob da was dran ist...Klar es ist besser nicht darüber zu kommen. Aber bei 28.000€ Gebäudewert ist halt nicht ganz so einfach...

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Hi,
ich habe noch mal eine Frage dazu. Das ist doch ein ziemlich komplexes Thema. Geht da wirklich einer im Finanzamt hin und schaut im 3. Jahr bei jeder Immobilie ob die 15% eingehalten werden? Oder wird bei so Kleinbeträgen (33.000 Euro Wohnung) wahrscheinlich eh nichts geprüft wenn man z.B. jedes Jahr 2500e abgeschrieben wird. Ich habe das mal so gehört. Weiß aber nicht ob da was dran ist...Klar es ist besser nicht darüber zu kommen. Aber bei 28.000€ Gebäudewert ist halt nicht ganz so einfach...

Ich würde sagen heutzutage wird es elektronisch gemacht. Am besten 3 Jahre warten.

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vor 18 Stunden schrieb altehuette:

Hi,

ich habe noch mal eine Frage dazu. Das ist doch ein ziemlich komplexes Thema. Geht da wirklich einer im Finanzamt hin und schaut im 3. Jahr bei jeder Immobilie ob die 15% eingehalten werden? Oder wird bei so Kleinbeträgen (33.000 Euro Wohnung) wahrscheinlich eh nichts geprüft wenn man z.B. jedes Jahr 2500e abgeschrieben wird. Ich habe das mal so gehört. Weiß aber nicht ob da was dran ist...Klar es ist besser nicht darüber zu kommen. Aber bei 28.000€ Gebäudewert ist halt nicht ganz so einfach...

Also bei mir war das so. Ich hatte ein Haus für 49.000€ gekauft und paar Dinge renovieren müssen. War noch unter den 15%. Im ersten Jahr musste ich mit dem FA dann die AfA klären, hier gilt aber das von @Eduard H. angesprochene Excel Tool. 

Im zweiten Jahr hat das FA dann den Bescheid erlassen und eine Rückzahlung der Erstattung vom Vorjahr verlangt und auf  50 Jahre ungelegt. Ich war erst geschockt, hab nochmal nachgerechnet und festgestellt, dass die Bearbeiterin einen Fehler gemacht hatte, da sie die MwSt. mit eingerechnet hatte. Nach meinem Einspruch ging alles durch. Aber Haarscharf. 2018 durfte ich nicht mehr als 300€ für IH ausgeben. Hab ich auch geschafft. Dann sollte es jetzt passen. 

Aber wie gesagt bei mir wurde da schon hingeschaut. 

bearbeitet von Real

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Am 15.2.2019 um 09:55 schrieb Real:

Also bei mir war das so. Ich hatte ein Haus für 49.000€ gekauft und paar Dinge renovieren müssen. War noch unter den 15%. Im ersten Jahr musste ich mit dem FA dann die AfA klären, hier gilt aber das von @Eduard H. angesprochene Excel Tool. 

Im zweiten Jahr hat das FA dann den Bescheid erlassen und eine Rückzahlung der Erstattung vom Vorjahr verlangt und auf  50 Jahre ungelegt. Ich war erst geschockt, hab nochmal nachgerechnet und festgestellt, dass die Bearbeiterin einen Fehler gemacht hatte, da sie die MwSt. mit eingerechnet hatte. Nach meinem Einspruch ging alles durch. Aber Haarscharf. 2018 durfte ich nicht mehr als 300€ für IH ausgeben. Hab ich auch geschafft. Dann sollte es jetzt passen. 

Aber wie gesagt bei mir wurde da schon hingeschaut.  

Ok vielen Dank. Aber dann ist ja schonmal gut, dass ich keine Strafe oder so bekomme, wenn ich es als direkt abzugsfähig deklariere...

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