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S.E.Ckn.

Doppelhaushälfte 160qm

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Moin liebe Forumsgemeinde,

kaum habe ich angefangen mir Literatur zu den Themen passives Einkommen und Immobilien anzulesen, ergibt sich für mich eine vermeintliche Chance. Kurz zu mir: Anfang 30, verheiratet, gut verdienender Ingenieur.

Zum Angebot:

Meinen Eltern wurde ihre Doppelhaushälfte zum Kauf angeboten für 180.000 Euro, 160 m², großer Garten, Miete 750 Euro kalt, seit 25 Jahren nicht gestiegen, sollte aktuell eher bei 900 Euro liegen. Das Haus wurde 1994 gebaut. Der Vermieter ist ein öffentlicher Träger. Meine Eltern sprechen mich an, ob ich dieses kaufen mit finanzieren möchte, ich als eigentlicher Kreditnehmer, da meine Eltern keinen Kredit mehr bekommen. Miene Eltern würden weiterhin die Kaltmiete als dann Tilgung zahlen.

Was haltet ihr von dieser Konstellation?

Vielen Dank für euren Input,

beste Grüße

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Ich bin zwar auch eher der Newbie hier im Forum und arbeite auch noch an meiner erste Immobilie, aber das wäre etwas was ich bevorzugen würde. Es kommt natürlich immer darauf an wie das Verhältnis so ist, aber bei meinen Schwiegereltern wüsste ich z. B. das die Miete immer pünktlich kommt und die keine sind die wegen jedem bisschen gleich den Vermieter anrufen und mit Mietkürzung drohen. Dafür würde ich sogar auf ein paar Euro bei der Miete verzichten.

Aber wie gesagt, ich bin auch neu. Mag sein das andere die Rendite über alles stellen. Auch das ist ein legitimer Ansatz.

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Ein wenig mehr Imput wäre hilfreich. Wo befindet sich die Immobilie. Zustand Heizung (Alter) und der Fenster,usw. Doppelhaushälfte: wie geht es der Zwischenwand und dem Dach, gerade im Übergang zwischen den beiden Doppelhaushälften (alles dicht?).
Wie ist Dein Finanzierungsplan? Hast Du schon mit einer Bank gesprochen?
Gibt es einen Reparaturstau? Wie ist Dein Plan? 110% Finanzierung oder Nebenkosten aus EK oder, oder ???
Du siehst viele Fragen welche eine Antwort auf Deine Frage eigentlich unmöglich machen...!

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Ich sehe das eher kritisch. Die Bruttorendite liegt gerade mal bei 5%; das wäre mir deutlich zu wenig. Da wirst du es kaum schaffen alle Kosten und Rücklagen zu decken. Es sei denn du bringst Eigenkapital ein. Und da die Mieter deine Eltern sind, ist die Hemmschwelle sehr groß die Miete zu erhöhen.

Aber, wenn das Haus an jemand anderen verkauft wird, wird die Miete sicher steigen. Oder er kündigt deine Eltern wegen Eigenbedarf. Verzwickte Situation.

Ich würde zunächst mal versuchen zu erfahren, ob der Preis noch verhandelbar ist.

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Erst einmal müssen eure Ziele klar sein. Was wollen deine Eltern und was willst du... Die höchste Rendite rausquetchen sicherlich nicht, da ja deine Eltern mieten. 

Ohne das alles zu wissen würde ich sowas persönlich nicht machen. Einfach darum, weil ich Invest und Familie trenne. Obwohl das auch in einigen Fällen Sinn machen kann. Aber leider führt es auch sehr sehr oft zu Streitigkeiten in der Familie. 

Grüße 

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vor 4 Stunden schrieb Stefan-RheinMain:

Die höchste Rendite rausquetchen sicherlich nicht, da ja deine Eltern mieten. 

Ein Puzzleteil für Dein Gesamtbild ist folgendes: Du musst bei der Vermietung an Familienangehörige nur 66% der Ortsüblichen  (Brutto!!!-)Miete als Einnahmen ansetzen und kannst trotzdem 100% der Kosten abschreiben.

 

vor 4 Stunden schrieb Stefan-RheinMain:

Streitigkeiten in der Familie

Ja, das kann ich bestätigen. Die kommen dann meistens aus Ecken mit denen man nicht gerechnet hat

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Ich würde es machen. Ich habe auch eine meiner Wohnungen an meine Mutter (Rentnerin) vermietet. Mietausfälle sind da eher nicht zu erwarten;-) und solange die Bedingungen klar ausgesprochen und eingehalten werden, sehe ich da kein Problem. Letztlich hilft sie mir  dadurch beim Vermögensaufbau. Jede Familie ist natürlich anders und die Entscheidung kannst du nur selbst treffen.

 

Edited by Smart
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vor 4 Stunden schrieb Rooki€:

Ein Puzzleteil für Dein Gesamtbild ist folgendes: Du musst bei der Vermietung an Familienangehörige nur 66% der Ortsüblichen  (Brutto!!!-)Miete als Einnahmen ansetzen und kannst trotzdem 100% der Kosten abschreiben.

Bin mir nicht sicher aber das kann ich mir kaum vorstellen. Kann es sein, dass man das ansetzt was man einnimmt, die Miete aber bis zu 34% unter der Ortsüblichen Miete sein darf, ohne dass das FA dir aufs Dach steigt?

 

Gruß

Yunus

 

Edit: mit einer gewissen ich nenne es mal "juristischen flexibilität" könnte man dann natürlich modelle schaffen um dies auszunutzen :)

Edited by Yns
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Bin mir nicht sicher aber das kann ich mir kaum vorstellen. Kann es sein, dass man das ansetzt was man einnimmt, die Miete aber bis zu 34% unter der Ortsüblichen Miete sein darf, ohne dass das FA dir aufs Dach steigt?
 
Gruß
Yunus
 
Edit: mit einer gewissen ich nenne es mal "juristischen flexibilität" könnte man dann natürlich modelle schaffen um dies auszunutzen


Ich meinte dies hier: https://www.anwalt.de/rechtstipps/vermietung-an-angehoerige-was-ist-die-ortsuebliche-miete-fuer-vergleichsmiete_106156.html
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vor 2 Stunden schrieb Rooki€:

Alles klar, dann meinten wir beide das selbe. Hatte deinen post ursprünglich so verstanden, dass unabhäingig der tatsächlichen Einnahmen 66% von der Ortsüblichen Vergleichsmiete anzusetzen ist, was so natürlich nicht stimmen kann. Deswegen die Nachfrage.

 

Gruß

Yunus

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Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich habe alle eure Beiträge gelesen und in meine Entscheidungsfindung mit eingebunden. Ich habe mich dagegen entschieden. Die wichtigsten Gründe waren, dass ich als erstes Investitionsobjekt kleinere Wohnung(en) kaufen möchte. Auch würde ich über die Jahre 55.000 Euro zahlen (meine Eltern den Rest) und ich würde erst sehr, sehr viel später (so hoffe ich doch in diesem Fall) etwas von haben. Des Weiteren haben meine Eltern kurzfristig eine kleinere und günstigere Wohnung bei Freunden gefunden und sie finden die Idee sich zu verkleinern jetzt sehr gut- wozu auch 160qm?

Ich werde aber bald investieren, sobald ich mir angelesen habe und werde mich dann wohl mit einem neuen Thread zurück melden.

VG & schönen Abend

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