HenKo

Grundsteuerreform - ein paar Rechenbeispiele

12 Beiträge in diesem Thema

Super Beitrag, danke, endlich kann ich mir mal etwas zahlenmäßig darunter vorstellen

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vor 21 Stunden schrieb HenKo:

Hier mal ein aktueller Artikel aus der FAZ mit konkreten Beispielen zu verschiedenen Ansätzen:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/grundsteuerreform-guenstiger-wird-s-nicht-16009622.html

Oha - abhängig vom Modell wird es massiv teurer. Spannend wird insbesondere ob die Grundsteuer - wie bisher - umgelegt werden kann.

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egal wie es kommt, einst ist klar es wird icht günstiger

Idealfall wäre die Grundsteuer komplett abzuschaffen, hätte den schönen Effekt von weniger Bürokratie-Irrsinn :D

Deutschland wird immer unattraktiver leider -.- ,langfristig wird auch die Grundsteuer nicht mehr umlegbar sein da bin ich mir sicher.

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vor 37 Minuten schrieb HamburgInvest:

egal wie es kommt, einst ist klar es wird icht günstiger

Idealfall wäre die Grundsteuer komplett abzuschaffen, hätte den schönen Effekt von weniger Bürokratie-Irrsinn :D

Deutschland wird immer unattraktiver leider -.- ,langfristig wird auch die Grundsteuer nicht mehr umlegbar sein da bin ich mir sicher.

Wenn die Leute noch mehr in der Stadt zahlen müssen, wächst der Druck - es gibt sicherlich nur die Möglichkeit, zwangsweise die Mieten zu senken oder einzelne Betriebskostenpositionen zu kappen. 

Mittlerweile bin ich froh, dass ich im Ruhrgebiet investiert bin, wir haben keine Mietpreisbremse, die Mieten sind Human und mit der Grundsteuer scheint es lt. Berechnung auch keine großen Veränderungen zu geben, die Kappung könnte ich locker auffangen. Wenn ich nun in München mit 4% Rendite investiert wäre, sehe meine nach Kappung der Grundsteuer Kalkulation schon ganz anders aus. Da gibt es Massenpleiten....

bearbeitet von Jb007
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vor 28 Minuten schrieb HamburgInvest:

Deutschland wird immer unattraktiver leider -.- ,langfristig wird auch die Grundsteuer nicht mehr umlegbar sein da bin ich mir sicher.

Dann wird die halt auf die Kaltmieten drauf geschlagen.

Natürlich super Idee, die Grundsteuern auch noch in den Ballungsgebieten massiv zu erhöhen. Als ob Wohnen nicht schon teuer genug wäre.

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22 hours ago, Monopoly said:

Dann wird die halt auf die Kaltmieten drauf geschlagen.

Natürlich super Idee, die Grundsteuern auch noch in den Ballungsgebieten massiv zu erhöhen. Als ob Wohnen nicht schon teuer genug wäre.

Die Idee wird so vom Gericht gefordert - die Auswirkung war allen klar, daher wurde auch das Thema lange gemieden....

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vor 42 Minuten schrieb schiphi:

Die Idee wird so vom Gericht gefordert - die Auswirkung war allen klar, daher wurde auch das Thema lange gemieden....

Das ganze von der Politik zu verantwortende Grundsteuerkonzept ist Schwachsinn. Warum zieht man als Bemessungsgrundlage nicht einfach die Wohnfläche und Grundstücksfläche heran?

Damit wäre:

- eine gleichmäßige Belastung der Steuerbürger gem. Gleichheitsgrundsatz gewährleistet

- keine unverhältnismäßig hohe Verteuerung der Wohnkosten in den Ballungsgebieten gegeben

- der bürokratische Aufwand zur Erfassung der Bemessungsgrundlage minimal

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Ist es das jetzt?:

Kompromiss zur Grundsteuer

[...]

Mittlerweile favorisiert der Bundesfinanzminister jedoch ein wertabhängiges Modell - und das sehen nun auch die präsentierten Eckpunkte vor. Demnach sollen drei Faktoren entscheidend sein:

  • Die Mieten. Statt individueller Mieten wie zunächst geplant sollen in die Berechnung nun aber durchschnittliche Nettokaltmieten aus der Datensammlung Mikrozensus einfließen, gestaffelt nach Mietstufen, die bereits bei der Zahlung von Wohngeld zum Einsatz kommen. Ausnahmen gibt es, wenn die tatsächlichen Mieten stark über oder unter diesen Durchschnitt liegen oder keine Werte verfügbar sind.
  • Die sogenannten Bodenrichtwerte, die anhand von Verkäufen in der Umgebung eines Grundstücks ermittelt werden. Ein Vorteil: Diese Werte existieren bereits und sind über die Bodeninformationssysteme, kurz Boris, bundesweit einsehbar. Die bereits bestehenden Bodenrichtwertzonen können zu noch größeren Einheiten, sogenannten Lagen, zusammengefasst werden.
  • Das Alter des Gebäudes. Für ältere Häuser soll "aus Vereinfachungsgründen" der Hinweise "Gebäude erbaut vor 1948" genügen.

Das nun angepeilte Verfahren ist einfacher als der ursprüngliche Vorschlag von Scholz, bei dem dieser auch noch Wohn- und Grundstücksfläche sowie individuelle Mieten erfassen wollte. Deshalb hatte es zahlreiche Warnungen vor zu viel Bürokratie gegeben. Tausende neue Stellen müssten geschaffen werden, hieß es unter anderem von der Deutschen Steuer-Gewerkschaft. Der alte Vorschlag von Scholz bedeute "explodierende Kosten und Unmengen an Bürokratie", warnte der Verband Die Familienunternehmer.

[...]

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/grundsteuer-worauf-sich-bund-und-laendern-geeinigt-haben-a-1251212.html

bearbeitet von Rooki€

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vor 2 Stunden schrieb Rooki€:

 

  • Die Mieten. Statt individueller Mieten wie zunächst geplant sollen in die Berechnung nun aber durchschnittliche Nettokaltmieten aus der Datensammlung Mikrozensus einfließen,

Hmmmm... sososo, also werden keine individuellen Mieten erhoben?

vor 2 Stunden schrieb Rooki€:

Ausnahmen gibt es, wenn die tatsächlichen Mieten stark über oder unter diesen Durchschnitt liegen

Und was soll das heißen - hierfür müssten doch wieder individuelle Mieten erhoben werden. Chaos pur.

Außerdem: Nach dieser Logik ist je höher die Miete, desto höher die Grundsteuer also desto höher die Gesamtbelastung für den Mieter. Macht Sinn...gerade in der heutigen Zeit. 😕 Das schreit geradezu nach Abschaffung der Umlegbarkeit in nicht zu ferner Zukunft.

vor 2 Stunden schrieb Rooki€:

Die bereits bestehenden Bodenrichtwertzonen können zu noch größeren Einheiten, sogenannten Lagen, zusammengefasst werden.

Die Frage ist doch, warum? Warum soll man halbwegs objektive Bodenrichtwerte wieder zu etwas willkürlichem "zusammenfassen"? Um doch wieder willkürlichen Schwachsinn zu verzapfen?

vor 2 Stunden schrieb Rooki€:

Das Alter des Gebäudes.

Verstehe ich das richtig, dass für einen Wiederaufbau aus Pappe aus 1947 mehr Grundsteuer fällig wird, als für einen Jugendstilbau, weil die Nachkriegsbude "neuer", sprich "wertiger" ist.

Ich bin mal auf die konkrete Ausarbeitung gespannt, aber ich ahne Schlimmes. Hier wurde ordentlich Platz für künftige Absurditäten geschaffen. 

bearbeitet von HenKo

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vor 4 Stunden schrieb Rooki€:

Der alte Vorschlag von Scholz bedeute "explodierende Kosten und Unmengen an Bürokratie", warnte der Verband Die Familienunternehmer.

Der neue ja wohl auch... :thumbdown:

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Am 2.2.2019 um 09:38 schrieb Rooki€:

sollen in die Berechnung nun aber durchschnittliche Nettokaltmieten aus der Datensammlung Mikrozensus einfließen, gestaffelt nach Mietstufen

Ist das nicht sehr ähnlich zum Mietspiegel?

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