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Monopoly

Gegenantrag gegen Erhöhung der Instandhaltungsrücklage nicht zur Abstimmung vorgelegt

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Hallo zusammen,

Für die Eigentümerversammlung wurde ein Wirtschaftsplan zur Beschlußfassung vorgelegt, der mal eben locker flockig eine Verdoppelung der jährlichen Instandhaltungsrücklage auf 10,80 EUR / qm bei einem 2003 sanierten Altbau vorsah. Da ich leider an der Teilnahme verhindert war, stellt ich der HV eine weisungsgebundene Vollmacht aus, die als Gegenantrag beinhaltete die IHR unverändert zu lassen, da für eine Erhöhung kein Erfordernis bestehe.

6 Wochen nach der EV wurde mir jetzt das Protokoll zugestellt. Darin ist mein Gegenantrag gar nicht aufgeführt und die Erhöhung der IHR wurde mehrheitlich beschlossen, was mir jetzt meine Rendite ordentlich verhagelt.

Wie würdet ihr vorgehen? Wäre der Beschluß sogar nichtig, da mein Gegenantrag nicht zur Beschlußfassung vorgelegt wurde? Dadurch, daß ich erst 6 Wochen später das Protokoll erhalten habe, ist ja jetzt auch die Anfechtungsfrist von einem Monat abgelaufen.

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Die HV hat wohl einfach deine weisungsgebundene Vollmacht als Gegenstimme gewertet, was es ja letztlich auch ist. Zuerst wurde über den weitergehenden Antrag (Anhebung der IHR) abgestimmt, der wurde mehrheitlich angenommen, daher ist eine Abstimmung über deinen "Gegenantrag" nicht mehr notwendig.

Dass eine Erhöhung der IHR die Rendite reduziert ist ja schon klar, aber das Geld ist ja nicht weg, es war vermutlich notwendig, eine aufwändigere Maßnahme durchzuführen, dann hättest du gegen die Maßnahme stimmen müssen (fragt sich nur, ob das sinnvoll ist - kommt ganz auf die Maßnahme an). Wäre es dir lieber, die Eigentümergemeinschaft hätte die IHR gleich gelassen und dann eine Sonderumlage gemacht? Auch nicht besser.

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vor 4 Stunden schrieb Peter Kohl:

Wäre es dir lieber, die Eigentümergemeinschaft hätte die IHR gleich gelassen und dann eine Sonderumlage gemacht? Auch nicht besser.

Also mir persönlich wäre eine Sonderumlage viel lieber. Wenn bspw. in 5 Jahren das Dach gemacht werden soll und das mich 3000€ kosten sollte, zahle ich die lieber in 5 Jahren einmalig als die nächsten 5 Jahre jeden Monat 50€ IHR zu zahlen um den Betrag anzusparen. 

Die Somderumlage setze ich noch in dem Jahr steuerlich ab und hab gleich 2500€ wieder. Die 50€ fehlen aber erstmal ohne Steuervorteil. Und insgesamt habe ich mein Cash lieber in einem großen Topf und flexibel (also bei mir) als es in zig kleine Töpfe und ohne direkten Zugriff zu verteilen. 

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