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merlinbanderas

Für alle ! Wie schafft Ihr das alles zeitlich ? Ich komme mit vielen nicht mehr hinterher

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Hey Leute,

ernst gemeinte Frage, wie schafft Ihr das alles zeitlich ? 

Ich arbeite Vollzeit und bin ehrenamtlich noch beim Deutschen Roten Kreuz und habe viel zu tun, ich komme gar nicht mehr mit allem hinterher. Wenn ich hier manchmal lese wie viele Objekte manche nebenher noch managen, Vollzeit arbeiten und dann Familie + Kinder haben dann echt Respekt, habt Ihr alle einen Klon ?

Ich arbeite Vollzeit + Überstunden

Heute Morgen um 08:00 Uhr los und bin erst um 21 Uhr nach Hause, ich spreche hier von Türe Zuhause zu bis ich wieder daheim bin ( Fahrzeit + Pausen usw sind drin ), Wochenende dann noch DRK Dienst Blutspenden Vorbereitungen usw. 

Alleine die Vollzeit Arbeit, mein DRK Ehrenamt und die Wohnungsmieterbetreuung bin ich KO. Wie schafft Ihr es noch alles andere zu managen ? Ich lese bei manchen die machen noch Sport, gehen in Urlaub, machen täglich was mit Ihren Kindern usw. der Tag hat doch nur 24 Stunden

Beispiel Alexander Raue

Der arbeitet Vollzeit ( inzwischen etwas verkürzt ) , seine ganzen Wohneinheiten in Leipzig ( er ist nicht mal vor Ort ), dann vereist er immer laut seinen Facebook Bildern ( Costa Rica usw ), dann schrebt er seine Blogs, dann vermietet er seinen Porsche, dann vermietet er per AIRbnb sein Appartment in Zürich, dann hat er noch von seiner Frau die Kinder, er ist also noch Stiefvater ... und dann hat er noch immer Hinflug, ankunft , Check In , Check Out. , Sachen packen usw. Steuererklärungen machen 

Herr Raue ??? Kannst du bitte mal im Blog schreiben wie du das alles zeitlich hinbekommst ?

Auch an die anderen hier ? Wie macht ihr das alles bloß ?

 

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Hier mal paar Ideen:

  • Du kannst alles mögliche Outsourcen. Von der Steuererklärung bis zur kompletten Sondereigentumsverwaltung. Letztere kostet gerade im Osten <20€/Objekt und Monat..
  • Wie lang pendelst du? Ich arbeite auswärts, lasse mir von meinem AG aber das Hotel bezahlen. Somit brauche ich pro Woche nur 6h Pendelzeit. Andere Kollegen schlafen lieber zu Hause, brauchen dann aber 10h Pendelzeit.
  • Sind deine Hobbies/Aufgaben Ortsgebunden? Ansonsten kannst du von Auswärts Arbeiten und z.B. Emails etc bearbeiten oder Telefonate führen.
  • Wenn du Abends/Nachmittags zu platt bist um Sachen zu machen, dann versuche das vor der eigentlichen Arbeit zu machen. 1h früh Sachen wegarbeiten x 5Tage in der Woche == spürbarer Effekt.

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Hierzu ein recht bekanntes Zitat. "Wer die ganze Zeit arbeitet , hat keine Zeit um Geld zu verdienen."

Du musst eben deine Prioritäten setzen. Wenn du deine ganze Zeit für Andere opferst, bleibt eben nichts für dich übrig. 

Ich selbst arbeite 60-80% in meinem "Hauptberuf" als selbstständiger EDV-Berater. Und den Rest der Zeit habe ich für Familie und Projekte. Meine Frau arbeitet 50% und sie macht neben der Familie (wir haben 3 Kinder) noch den kompletten Bürokram, sucht nach Objekten, bereitet unser Portfolio so auf, dass man es bei der Bank schnell und gut präsentieren kann. Ich mache den "Hausmeister", renoviere, baue Küchen ein, mache Besichtigungen. Unsere Zeit ist gut ausgefüllt. Wenn gerade ein Projekt ansteht, wird es manchmal sehr stressig. Da sitze ich um 7 Uhr im Auto, bringe die Jungs in die Schule, dann Arbeit, dann Baustelle. Zwischen 20 und 22 Uhr komme ich nach Hause und falle nach ein paar YT-Videos in Ohnmacht. Wochenende/Feiertage interessieren mich dann nicht. Da wird durchgepowert. Allerdings gehen solche Phasen immer nur ein/zwei Monate, dann kommt eine Ruhephase, wo man sich auf das nächste Projekt vorbereiten kann und wo ich dann auch mal ein paar Wochen nur bis Mittags arbeite und dann Zeit für die Familie und meine zahlreichen Hobbys habe.

Wenn ich jeden Tag von 8 bis 21 Uhr arbeiten würde, wäre ich bereits ausgebrannt, meine Frau hätte sich von mir getrennt und meine Kinder würden mich hassen. Und ich mich selbst vermutlich auch. Ich habe grossen Respekt vor Leuten, die jahrelang die Energie aufbringen, so viel zu arbeiten. Aber ich bin der Meinung, dass das kein guter und nachhaltiger Lebensentwurf ist. Auch wenn das gesellschaftlich anerkannt und (so kommt es mir vor) auch gefördert wird.

Edited by matze sagichnich
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Am 18.1.2019 um 23:24 schrieb merlinbanderas:

Beispiel Alexander Raue

Der arbeitet Vollzeit ( inzwischen etwas verkürzt ) , seine ganzen Wohneinheiten in Leipzig ( er ist nicht mal vor Ort ), dann vereist er immer laut seinen Facebook Bildern ( Costa Rica usw ), dann schrebt er seine Blogs, dann vermietet er seinen Porsche, dann vermietet er per AIRbnb sein Appartment in Zürich, dann hat er noch von seiner Frau die Kinder, er ist also noch Stiefvater ... und dann hat er noch immer Hinflug, ankunft , Check In , Check Out. , Sachen packen usw. Steuererklärungen machen 

Herr Raue ??? Kannst du bitte mal im Blog schreiben wie du das alles zeitlich hinbekommst ?

Auch an die anderen hier ? Wie macht ihr das alles bloß ?

 

Interessanterweise bekomme ich die Frage immer öfter. Ich glaube, ich werde einen Blogbeitrag dazu schreiben. Kann aber noch etwas dauern, da gerade andere Themen eine höhere Priorität haben.

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Auslagern!
Such dir für Neuvermieter nen Makler, mit dem Du Sonderkonditionen aushandelst und gibst ihm Deine Objekte (sofern mehrere im Einzugsgebiet) exklusiv.
Such Dir nen günstigen Allrounder für Reparaturen, kalte Räumung, Entrümpelung und sonstige Mieterkontakte.
Plane Dir feste Zeiten für die Post ein, in der Du strukturiert Deine Administration machst, Steuerunterlagen vorbereitest. Digitalisiere möglichst alles, um im Bedarfsfalle Deine Vermögensaufstellung, Darlehenssalden, Gehaltsabrechnungen, Objektunterlagen und Mietverträge direkt mit wenigen Klicks versenden kannst.
Richte Dir feste Regeln ein, dass Du beim ersten Zahlungsverzug Dein schon standardisiertes Abmahnungsschreiben rausschickst. Beim ersten Mietausfall direkt zum Inkasso, damit der behördliche, belastende Kram im Hintergrund weiterläuft.
Verlagere Deine Telefonate ins Auto mit Freisprechanalge. Delegiere so viel wie möglich.

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vor 2 Stunden schrieb Pfalzgraf:

Auslagern!
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Verlagere Deine Telefonate ins Auto mit Freisprechanalge. Delegiere so viel wie möglich.

Danke, echt guter Beitrag, ich werde jetzt einiges von dem was du sagst auch umsetzen

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Am ‎08‎.‎03‎.‎2019 um 19:10 schrieb Pfalzgraf:

Auslagern!
Such dir für Neuvermieter nen Makler, mit dem Du Sonderkonditionen aushandelst und gibst ihm Deine Objekte (sofern mehrere im Einzugsgebiet) exklusiv.
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Plane Dir feste Zeiten für die Post ein, in der Du strukturiert Deine Administration machst, Steuerunterlagen vorbereitest. Digitalisiere möglichst alles, um im Bedarfsfalle Deine Vermögensaufstellung, Darlehenssalden, Gehaltsabrechnungen, Objektunterlagen und Mietverträge direkt mit wenigen Klicks versenden kannst.
Richte Dir feste Regeln ein, dass Du beim ersten Zahlungsverzug Dein schon standardisiertes Abmahnungsschreiben rausschickst. Beim ersten Mietausfall direkt zum Inkasso, damit der behördliche, belastende Kram im Hintergrund weiterläuft.
Verlagere Deine Telefonate ins Auto mit Freisprechanalge. Delegiere so viel wie möglich.

Welche Tools nützt ihr um eure Darlehenssalden, Gehaltsabrechnungen, Mietverträge..zu digitalisieren?

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verwende die App Office Lense.
Lädt Dokumente in die Microsoft Cloud, von wo ich die Dokumente dann noch in die entsprechenden Ordner sortiere. Das könnte auch geschickter, sprich ohne den manuellen Zwischenschritt funktionieren, aber bisher ist es für mich noch nicht soviel Aufwand, daher hab ich noch keine andere Alternative gesucht. 

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Ich nutze derzeit vermietet.de. Dort kannst du bis 25 Objekte kostenlos anlegen und dein Konto einbinden. Bekommst dann Mieteingangsbestätigungen. Kannst direkt vorgefertigte Mahnungen schicken. Mietverträge hinterlegen usw.

Den Rest habe ich auf meinem NAS-Server auf der Fritzbox (USB-Stick an der Fritzbox). Ich habe den Ordner als Netzlaufwerken auf iMac und MacBook eingebunden und kann auch bei der Arbeit über den Browser drauf zugreifen. dadurch auch mal eben was nachschauen oder eine excel bearbeiten oder ein Schreiben aufsetzen. Vorteil:Daten befinden sich bei mir zuhause und nicht in einer cloud.

Generell frage ich mich auch, wie ich das alles mache. Habe letztes Jahr 7 Einheiten gekauft. Arbeite Vollzeit als Projektleiter, habe 3 Kinder unter 7 Jahren zuhause und meine Frau arbeitet auch auf 75%.🙄

Ab 01.05. reduziere ich um 8 Stunden, damit ich einen Tag Immobilien machen kann. Mein Ziel ist es, den dadurch entgangenen Lohn in 2 Jahren durch Immo-Cashflow nach steuern kompensiert zu haben und dann weiter Stück für Stück zu reduzieren. Solle es nicht klappen, gehe ich wieder hoch. Mache die Reduzierung als Brückenteilzeit für 2 Jahre. Ist so seit 2019 möglich.

Bin gespannt, was ich dieses Jahr auf die Beine stellen kann... 🤔

 

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Du musst weniger für andere und mehr für Dich arbeiten, dass ist das Rezept... Sobald Du für andere arbeitest, sitzt Du die meiste Zeit am Tag "fest" und musst das tun, was andere von Dir verlangen - Früher habe ich Kiyosaki nicht so gut verstanden, zu der Zeit war ich noch Angestellter... heute muss ich sagen: alles, was er sagte, ist korrekt. Er sagte vorallem:

"Jeder der im Angestelltenverhältnis sitzt, sollte seinen letzten Monat nehmen * die nächsten 30 Jahre und dann hat er einen Ausblick, wie sein Leben künftig aussehen wird, bezogen auf Zeit & Geld"  Dabei ist es egal, ob man in Führungspostionen ist oder im niedrigen Bereich arbeitet. Absolut richtig, man kommt nicht vorwärts, wie auch, wenn man keine Zeit dafür hat. 

Schaufel Dir die Zeit frei, mach keine Überstunden und reduziere deine Arbeitszeit, investiere mehr, mach doch am besten eine 3 Tage Woche als Angestellter oder 20 Std. pro Woche. Bei der Hälfte des Gehalts. 

Hinzu kommt, mit der Zeit hat man mehr Stress und er macht krank. Wenn die Zahlen nicht mehr stimmen, ist man schnell weg vom Fenster, die entscheidende Frage: wer sorgt sich dann um Dich? Niemand!! Kein Arbeitgeber zahlt Dir dann dein Gehalt weiter...man hat dann noch mehr Stress und sitzt im Abwärtsstrudel "Stress"

Zu der Verwaltung:
Ich habe für mich ein komplettes Ablaufsystem erstellt, für jeden Arbeitsvorgang ein festes Schema, alles ist vorausschauend geplant und wird dann nur noch umgesetzt. Ich habe etliche Vorlagen und das erleichtert viele Arbeitsprozesse. Mit jedem neuen Objekt kommt halt mehr arbeit dazu - hat man sein festes System, kann nicht viel passieren. Dafür benötigt man einiges an Vorbereitungszeit. Vermietung etc mache ich selbst. 

Sobald Du fremde Dienstleistung einkaufst, kommst Du selbst nicht mehr vorwärts, da Dir das Geld zum investieren fehlt.
Gibt bestimmt andere Meinungen und Lösungsansätze. Hier war meine

Edited by Jb007
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Ich bin ein extremer Selbermacher. Und als ein solcher versuche ich gerade rauszufinden, wie das mit dem deligieren effizient funktoinieren kann. Kann es?

Denn ich versuche jetzt quasi, all die Sachen,, die ich selber machen könnte, durch jemand anderes machen zu lassen, Aber dann werde ich von der Ineffizienz und den Kosten wieder zum selbermachen genötigt...

Ich meine, es gibt Dinge, die mit zunehmendem Bestand nicht viel mehr werden. ZB Steuerkram, Schreibarbeiten, alles, was sich hier immer wiederholt, kann man gut durch Vorlagen und planbare Abläufe gut abarbeiten. Was aber bei mir zunimmt, sind so Hausmeister und Handwerker-"jobs". Hat man zwei/drei Wohnungen, dann kann man die paar Einsätze locker abends nebenbei erledigen. Aber mit zunehmendem Bestand läuft das irgendwann aus dem Ruder, denke ich. Spätestens dann kann man oder sollte man sogar auslagern. Sonst ist man wieder beim "Angestellenjob", blos, dass man sich selbst angestellt hat...

Edited by matze sagichnich

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Kann das Problem und diese Gefühl der Überforderung sehr gut nachvollziehen. Es gibt manchmal Tage, da kann einen das echt runter ziehen, weil man gefühlt am Absaufen ist und kein Licht mehr am Ende des Tunnels sieht.

Es ist aber zunächst mal nur ein Gefühl - das muss man sich bewusst machen, und dann konsequent Schritt für Schritt weiter arbeiten.

Bei mir persönlich ist es allerdings auch so, dass ich mittlerweile kaum noch Medien wie Netflix oder so konsumiere - alles was mich nicht konkret weiterbringt fliegt raus, teilweise auch Menschen.

Ich glaube das wichtigste bei dem Thema ist, sich allen Zeitkonsum und damit zusammenhängende Abläufe in der eigenen Psyche immer wieder bewusst zu machen. Das geht meiner Erfahrung nach am besten mit einem sogenannten Master Log oder Kriegstagebuch. Da schreibt man keine Romane, sondern macht sich sein Handeln bewusst und reflektiert, was man optimieren kann und behält alles im Überblick.

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Ja, das hat mit Immobilienkontext im Speziellen gar nichts zu tun, da es eher um eine Lebenseinstellung, Fokussierung, Konzentration etc. geht.

Allerdings hat der Autor eine ganze Reihe dieser Bücher herausgebracht, die wohl zumeist in Kindle Unlimited enthalten sind, wie übrigens deine Buchempfehlung auch.
Zumindest die englischen Ausgaben.
Deshalb ist das nächste Buch, welches ich lesen werde, dieses:

https://www.amazon.de/Miracle-Morning-Real-Estate-Agents-ebook/

Deinen Barbaren werde ich mir auch zu Gemüte führen, danke für den Hinweis.

Ich bin gespannt 😉

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Zeig mir einen Arbeitnehmer, der während seiner Arbeitszeit nie irgendwas privates macht ;)

Mein Chef meinte neulich mal zu mir: So lange dich die Firma unterm Strich braucht, interessiert sowas kein Schwein.

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