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ChristianT

In der Schweiz verdienen - In Deutschland investieren

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Liebe Community Mitglieder

Was haltet ihr von der Strategie in der Überschrift?

Bekannterweise verdient man in der Schweiz gut und die Steuerabzüge fallen geringer aus. Da liegt bei deutscher Herkunft doch der Gedanke nahe, das Geld in der alten "Heimat" also in Deutschland zu investieren. Warum? In meiner Heimat kenne ich mich immer noch am besten aus. Ich verfüge im Vergleich zum Durchschnittsdeutschen über ein hohes Einkommen. Die Preise für Immos in der Schweiz sind an das allgemeine Preis- und Einkommensniveau angepasst.

Aber wie sieht es nun mit der Versteuerung meiner Einnahmen aus Immobilien in Deutschland aus? Kann ich trotzdem alle Vorteile nutzen, auch wenn ich in der Schweiz meine Einkommenssteuer zahle? Oder schiesse ich mir ein Eigentor, da die besondere Konstellation mich als Privatanleger (keine extra Firmengründung) an anderen Stellen steuerlich benachteiligt...spielt der Ausländerstatus (B,C...) oder der Kanton in der Schweiz eine wichtige Rolle?

Ich bin gespannt auf euren Input und möchte herausfinden, ob die Strategie "In der Schweiz verdienen - in Deutschland investieren" Sinn macht. 

Liebe Grüsse

Christian

Edited by ChristianT

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Gibt es hierzu schon eine Antwort, würde mich auch interessieren? 

Grüsse 

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Macht kaum einen Unterschied. Lediglich weniger Banken sind dazu bereit dich zu finanzieren und somit hast du einen leicht höheren Zinssatz. Mit bisschen research findest du aber immer welche die dich finanzieren.

Einnahmen aus VuV in Deutschland werden in Deutschland versteuert. Dieser Gewinn oder Verlust wird dann in der Schweiz auf dein zu versteuerndes Einkommen addiert (subtrahiert) und du zahlst somit ein bisschen (je nachdem wieviel Gewinn oder Verlust) mehr oder weniger Steuern. Somit macht es für die Investition an sich erstmal keinen unterschied ob du in Deutschland arbeitest oder in der Schweiz.

Die Frage ist jedoch nicht zu beantworten, da dir keiner garantieren kann, dass du in der Schweiz mehr verdienst. Und wenn du mehr verdienst muss es auch soviel mehr sein, dass nach Abzug der (in der Schweiz) höheren Lebenshaltungskosten auch mehr übrig bleibt. Das ist zwar oft der Fall aber muss nicht sein. Du musst es probieren und für dich schauen.

Zum investieren ist es egal ob Aufenthaltsbewilligung B oder C. Der wichtigste Unterschied für dich würde sein, dass du bei C (kriegt man normalerweise erst nach 5 Jahren Aufenthalt) deine Steuern eines Jahres erst am Ende des Jahres bezahlen musst und du verpflichtet bist eine Steuererklärung abzugeben. Bei Bewilligung B zahlst du eine pauschalisierte Quellensteuer jeden Monat vom Lohn. Ich glaube erst ab einem bestimmten Einkommen (> CHF 100.000) musst du bei Bewilligung B auch eine Steuererklärung abgeben.

In jedem Kanton sind die Steuern unterschiedlich. Für den Prozess des Investierens spielt der Wohnort jedoch keine Rolle.

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