merlinbanderas

Ernstgemeinte Frage Prestige Auto verkaufen oder behalten ?

22 Beiträge in diesem Thema

Hey Leute,

inspiriert durch den Blog von Alexander Raue gibt es ein Thema welches ich hier offen in die Runde frage, wie steht Ihr zum Thema " Statussymbol Auto " .

Ich habe dabei folgende Frage. 

Unser Mitglied " Herr Alexander Raue " fährt ja einen Porsche und sein Porsche ist ja noch auf Kredit finanziert so wie ich Ihn verstanden habe, aber immerhin ist der erzielende VK Preis höher als die Kreditsumme die er ablösen müsste, kürzlich hatte JB007 Ihm empfohlen doch sein Auto zu verkaufen und dadurch Geld zu haben für neue Wohnungen, als Eigenkapital sozusagen. Ich fand diese Idee nicht schlecht, hadere aber damit mein geliebtes Auto zu verkaufen. 

Aktuelle Situation:

Ich fahre zwar keinen hochwertigen Porsche aber ich hatte 2 Autos angemeldet und fuhr Sie immer ( 1 selbst gekauft und der andere war von meinen Eltern übernommen )

Es handelt sich hier um zwei Benziner, der erste ein Mercedes CLS 500 ( Wert cirka 20 000 Euro ) und ein Opel Corsa D ( Wert cirka 5000 Euro ), die Kredite auf den Autos sind alle fertig abbezahlt, sprich die Autos gehören mir. 

Jetzt habe ich Ende Dezember den Corsa meiner Eltern verkauft, 5000 Euro konnte ich erzielen. 

Ich habe dadurch mein Kontostand um plus 5000 Euro gesteigert, zusätzlich fallen KFZ Steuer + Versicherung + Inspektion usw bei dem Auto weg. Zusätzlich auch noch Kosten gesenkt.

Jetzt überlege ich den Mercedes CLS 500 für 20 000 Euro zu verkaufen, was mich bei dem Auto inzwischen stört ist der ziemlich hohe Spritverbrauch und dadurch verbunden hohe Kosten, zusätzlich stören mich die Inspektionsintervalle von Mercedes ( jedes Jahr ) , sind immer so zwischen 500 bis 1000 Euro, dann natürlich Versicherung und Co. 

Andererseits bin ich wie Alexander Raue an das Auto emotional gebunden, wenn ich das Auto verkaufe dann empfinde ich das als Verlust meiner Freiheit.

Die Idee ist einen Carsharing Anbieter hier in Stuttgart anzuwählen ( car2go oder Ähnliches ) und künftig auf Bedarf dort das Auto zu nutzen.

Alternativ überlege ich mir ein 500 Euro Opel Corsa B zu kaufen, irgendein altes Auto 

Was hält Ihr von der Idee ? 

Kann der Umstieg gelingen ? Werde ich es bereuen ?

Wie handhabt Ihr das mit dem Auto ?

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Mit Autos kann man viel Geld verbrennen 

Aber irgendwas brauchst der Mensch als Selbstbelohnung

Dein Mercedes ist eine Geldvernichtungsmaschine, aber ein 500€ Corsa erst recht

Für mich muss ein Auto zuverlässig, sicher, sparsam, und praktisch sein.., die Anhängerkupplung ist wichtiger als Alufelgen

Ich kaufe mir immer einen ca. 3 Jahre alten Golf, der ist zwar nicht billig aber über die Zeit kosteneffizient 

 

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vor 15 Minuten schrieb Matt:

Mit Autos kann man viel Geld verbrennen 

Aber irgendwas brauchst der Mensch als Selbstbelohnung

Dein Mercedes ist eine Geldvernichtungsmaschine, aber ein 500€ Corsa erst recht

Für mich muss ein Auto zuverlässig, sicher, sparsam, und praktisch sein.., die Anhängerkupplung ist wichtiger als Alufelgen

Ich kaufe mir immer einen ca. 3 Jahre alten Golf, der ist zwar nicht billig aber über die Zeit kosteneffizient 

 

Ja mit Autos habe ich leider sehr viel Geld verbrannt, inzwischen bin ich soweit dass ich es nicht mehr einsehe soviel Geld dafür auszugeben und mich von Dosenfutter zu ernähren ( überspitzt formuliert ), ich sah es irgendwie wirklich als Belohnung und ich fahre ja auch gerne mit dem Auto. 

Der Mercedes ist mir auf Dauer auch zu teuer, jedes Jahr dieser teure Kundendienst , dann auch die ganzen anderen Kostenfaktoren wie Versicherung, Steuer, Maut usw. , ich stehe gerade vor der Entscheidung den Mercedes ins autoscout24 zu setzen 

Ich will mir auch kein Auto mehr kaufen, sondern dachte eher an Carsharing, 

Auto wird benötigt

Auto holen

Sache erledigen 

Auto hinstellen

FERTIG !

So geht Carsharing, man zahlt nur für die Zeit und die Kilomter, alles andere regelt die Carsharing Firma.

Alles ist mit dem Kilometerpreis und Zeitpreis abgegolten

Ich habe dann auch mehr Geld Cash und kann es in Wohnungen investieren 

KIYOSAKI Sagt in seinem Buch ja auch " rich dad poor dad "

Kaufe nicht Verbindlichkeiten, Autos sind Verbindlichkeiten ..., diese wiederrum erzeugen Kosten die in der GUV Tabelle mein Einkommen verringern 

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Ich halte das für eine sehr persönliche Entscheidung - da gibt es m.E. keinen pauschalen Rat.

Kosten <<<>>> Komfort

Es gibt keine "goldene Regel" wo auf dieser Achse du dich bewegen solltest.

Eine ähnliche Frage wäre: "wie viel m² Wohnung ist sinnvoll?"

Sicherlich kann man auch in einer 25m² Studentenbutze überleben und hat dann mehr Cash.. Alternativ kann man sich auch ne Neubau-Penthouse-Wohnung mit 160m² vom Bauträger in Frankfurt kaufen. Die meisten von uns werden sich irgendwo dazwischen ansiedeln .. aber wo genau ist m.E. nahezu unmöglich zu beantworten.

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Ihr reduziert das Thema Auto immer auf Geld. Was ist mit Sicherheit?

2017 ist uns innerorts ein Auto mit 50kmh in die Beifahrertür gefahren (Unfallgegner hatte Rotlicht übersehen). Wenn wir nicht im 5er BMW gesessen hätten, wäre mein Sohn auf dem Beifahrersitz jetzt tot. Bei 50.000km und mehr im Jahr ist das Unfallrisiko schon hoch, da möchte ich soviel wie möglich Sicherheit -> Auto mit neueste Sicherheitstechnologie und viel - am besten noch mehr - Blech

vor 1 Stunde schrieb merlinbanderas:

inzwischen bin ich soweit dass ich es nicht mehr einsehe soviel Geld dafür auszugeben und mich von Dosenfutter zu ernähren

5-Sterne Menü genossen und auf der Heimfahrt vom Restaurant im Corsa verunglückt ...

bearbeitet von Rooki€
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Kalle hat das ganz gut zusammengefasst. Es gibt keinen "richtigen" Weg, jeder muss sich "seinen" Weg raussuchen.

Wir leben nur einmal, wer dieses Leben im Corsa B bei Dosenfutter in einer gemieteten Studentenwohnung fristen will, kann dies tun.

Wer einen anderen Mindestanspruch hat, muss dafür halt etwas mehr ausgeben.

Was bringt einem ein abgezahltes Immobilienvermögen mit 60 Jahren oder noch später? Dann verbringt man noch gute 10 Jahre und kümmert sich dann im Wartezimmer seines Arztes um seine Probleme. Das Leben JETZT darf man nicht vergessen und muss es auch nutzen.

Kinder sind wohl der schlimmste Unkostenfaktor den man haben kann. Wenn man es nur von der Kostenseite betrachtet, dann braucht man über Kinder nicht nachzudenken. Aber wer will wirklich auf Kinder verzichten weil sie Kosten produzieren?

Finde heraus was Dir wichtig ist, überlege wie wichtig es Dir ist und setze es ins Verhältnis mit deinen anderen Ausgaben und Ansprüchen. Niemand kann Dir sagen was Du fahren sollst und ob es richtig ist. Alex Fischer fährt auch einen Porsche, Gerald Hörhan liebt seinen Tesla und hat dazu auch einen Aston Martin...

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Am Ende des Tages, wenn es um den persönlichen Konsum geht, steht doch immer die Frage:

Was kann ich mir leisten und was will ich mir leisten?

Die Priorität liegt dabei natürlich ganz klar bei "kann". Diese Frage sollte jeder für sich selbst beantworten können.

 

bearbeitet von Monopoly

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vor 54 Minuten schrieb Toprock:

Alex Fischer fährt auch einen Porsche, Gerald Hörhan liebt seinen Tesla und hat dazu auch einen Aston Martin...

 

vor 31 Minuten schrieb Monopoly:

Was kann ich mir leisten und was will ich mir leisten?

Alex Fischer und Gerald Hörhan können es sich leisten.

Da liegt der unterschied zu den meisten anderen. Nur weil ich das Geld auf der Seite habe um mir ein bestimmtes Auto kaufen zu können, bedeutet das noch lang nicht, dass ich mir dies auch leisten kann.

Ich berechne meine Einnahmen und Ausgaben Prozentual.

Wie viel % du bereit bist, für dein Hobby aus zu geben, musst du halt vorher festlegen.

 

Gruß

Tom

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Mir gefällt dazu dieser Spruch, der natürlich nur auf Konsumgüter ausgelegt werden soll: "Wenn ich mir überlegen muss, ob ich es mir leisten kann, dann kann ich es mir nicht leisten."

Das passt bei Autos genauso wie auch bei anderen Anschaffungen, die nicht unbedingt nötig sind.

Mein Umgang mit Autos wird von den meisten wohl eher belächelt, denn ich habe mir vor 9 Jahren einen 99er Renault Espace gekauft, mit LPG-Umbau, für 3000 Euro. Den fahre ich immer noch. Etwa 4000 Euro an Teilen (Zahnriementausch, 3 Getriebe, eigentlich alle Teile des Fahrwerks) habe ich reingesteckt. Und die Zeit, die ich gebraucht habe, um den ganzen Kram auszutauschen sehe ich als willkommene Abwechslung zu meiner sonstigen Arbeit. Gelernt hab ich auch viel. Und was die Nachbarn von mir denken, ist mir echt ziemlich egal. Die dürfen neidisch sein auf mein grosses Grundstück und den Mähroboter von Husquarna, der dort seit 3 Jahren seinen Dienst verrichtet. Das Auto kostet so wenig pro Kilometer, dass es fast schon lächerlich ist. Und es ist so verdammt praktisch. Und hässlich.

Meine Frau fährt einen 94er Citroen Xantia. Den hatte ich ihr vor 14 Jahren für 600 Euro aus der Schweiz importiert. Sie sagt, wenn der mal kaputt geht, kauft sie sich mal ein richtig neues Auto... Das sagt sie seit 5 Jahren haha! Zum Glück haben wir die gleichen Prioritäten.

Ich muss aber auch zugeben, langsam komme ich in das Alter, wo ich hin und wieder denke, so ein roter Porsche, den könnte ich mir durchaus in eine meiner Garagen stellen... :D 

 

Und so beißt sich die Katze in den Schwanz.

 

Ich kann mir durchaus vorstellen und es auch gut verstehen, wenn Mann (oder Frau) ein cooles Auto haben wollen. Und es ihnen auch wichtig ist. Aber dann sollte man das doch lieber als Ziel haben, sich so ein Auto zu verdienen. Man sollte mit sich selbst einen kleinen Vertrag schliessen: Wenn ich dieses oder jenes erreiche, dann kaufe ich mir zur Belohnung einen "Wasauchimmer GT - S". Finde ich Ok. Aber wenn man knapp bei Kasse ist und das teure Auto bindet grosse Teile meines Kapitals und Einkommens. Oder gar Leasing. Das halte ich nicht für schlau.

 

bearbeitet von matze sagichnich
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vor 18 Stunden schrieb Rooki€:

Ihr reduziert das Thema Auto immer auf Geld. Was ist mit Sicherheit?

2017 ist uns innerorts ein Auto mit 50kmh in die Beifahrertür gefahren (Unfallgegner hatte Rotlicht übersehen). Wenn wir nicht im 5er BMW gesessen hätten, wäre mein Sohn auf dem Beifahrersitz jetzt tot. Bei 50.000km und mehr im Jahr ist das Unfallrisiko schon hoch, da möchte ich soviel wie möglich Sicherheit -> Auto mit neueste Sicherheitstechnologie und viel - am besten noch mehr - Blech

5-Sterne Menü genossen und auf der Heimfahrt vom Restaurant im Corsa verunglückt ...

Genau so sehe ich das auch! Ich habe nichts gegen Sparen. Aber es muss in einem vernünftigen Maß sein. Wenn man auf ein Auto angewiesen ist und u.U. auch noch viele Kilometer zurück legt, ist es fahrlässig sich in einen Corsa B zu setzen, wenn man sich auch einen A6 o.ä. mit den standardmäßigen Sicherheitsausstattungen und Knautschzonen leisten könnte. Ich würde mir niemals einen alten Kleinwagen kaufen. Ich fahre einen etwa 10 Jahre alten Audi A8, den ich mir vor ca. 6 Jahren gekauft hatte und zwar nicht weil ich ein Proll bin oder gerne Geld für Autos ausgebe, sondern weil meine Familie und ich es mir selber wert bin den Sicherheitsfaktor mit ein bisschen mehr Geld zu bezahlen. 

Mein ältester Sohn ist 17 und wenn er mal den Führerschein in den Händen hält (aus mir unerklärlichen Gründen hatte er bisher noch keinen Antrieb gehabt einen zu machen) und ein Auto für die Ausbildung/Arbeit benötigt, würde ich niemals "erlauben", dass er sich in eine alte kleine Schrottkarre setzt. Dann schieße ich lieber Geld dazu, damit er sich ein Auto mit zumindest genügend Knautschzone und einer gewissen Sicherheitsausstattung kaufen kann. 

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich aus meinem Umfeld höre, dass man seinem Sohn/seiner Tochter erstmal einen alten Kleinwagen gekauft hätte und zwar mit der Begründung, dass man als Anfänger nicht sicher fahre und Beulen und Kratzer in das Auto fahren würde. Sind die vollkommen bekloppt? Besonders in den ersten Jahren sollte man den Kindern die möglichst sichersten Autos kaufen, gerade WEIL sie unsicher und riskant fahren und dadurch ein erhöhtes Risiko für einen Unfall besteht. Alles andere ist dämlich und fahrlässig.  

Mir ist sehr wohl bewusst, dass nicht jeder sich dieses Mehr an Sicherheit kaufen kann. Wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Jedoch wenn es geht, halte ich es für unverantwortlich wegen Geldeinsparungen mit der Sicherheit seiner Familie oder des eigenen Lebens zu spielen. Es geht ja nicht darum, sich oder seinem Kind einen Neuwagen für 80.000 Euro zu kaufen, sondern einfach sichere Autos, die eben ein paar tausend Euro mehr kosten als so ein Corsa B, Renault Twingo und Co. für 500 Euro.

 

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Hatte damals ja auch den M-Roadster (siehe unten)... war echt der Hammer, coole Zeit, aber irgendwann ist das Thema "einsteigen, Fahren, genießen" dann durch.

Mich störte damals der heftige Unterhalt, 2x in der Woche tanken, Tankfüllung max. 350 km,  ich meine ich hatte in 6 Monaten fast 4500 EUR bezahlt, zudem passte das Fahrzeug nicht zu meiner persönlichen Situation und hier hatte ich einen inneren Konflikt. Ich entschloss mich dann zu verkaufen und eine ETW zu kaufen. Der Verkauf war genauso nervig, wie der Kauf... die Leute wollten alle nichts bezahlen, zum Schluss hatte ein Franzose das Auto gekauft und ich hatte sogar noch Verlust gemacht, obwohl mir jeder sagte, das Auto kriege ich ohne Verlust weg.

Die Kosten müssen einfach auffangbar sein, früher habe ich mir immer gedacht, "Scheisse wenn ich einen Motorschaden hab. was bei der Motorserie, relativ häufig der Fall war, müsste ich mich 13-15t EUR bluten, das Geld habe ich nicht". Heute würde mich das nicht mehr jucken, So what...

Aktuell würde ich mir keine teuren Kisten kaufen/finanzieren/leasen.... Grund sind für mich die Fahrverbote... Benziner Direkteinspritzer stehen auf der Liste, der kommenden Fahrverbote... bzw. wird das bereits diskutiert. Sie würden mehr Feinstaub denn je produzieren. Smart ist der 1. Anbieter, der ab 2020 reine Elektrofahrzeuge anbietet und hier geht die Reise nun mal hin, gegängelt duch die Politik. Vor 3 Jahren war ich sicher, der Umstieg wird nie funktionieren, macht doch keiner freiwillig...

Leasen tue ich mir künftig höchstwahrscheinlich ein E Fahrzeug, warte aber noch bis geeignete Modelle auf dem Markt sind, der Tesla spricht mich gar nicht an.


@Alexander Raue hatte ich den Schritt empfohlen, weil dieser noch im Aufbau ist. Aufbau und gleichzeitig dickes Auto bremst ziemlich aus. Zumindest hätte bei mir beides nicht funktioniert. Wenn er sein Auto zu Geld macht, kann er mit dem Geld wachsen (bestand) oder arbeiten (handeln) - zudem wird er jetzt noch gutes Geld realisieren, ich bin sicher in 1-2-3 jahren wird der Verkauf von teuren Benzinern sehr schwierig werden

@merlinbanderas bereut habe ich nichts. Meine Autos in der Zeit des aufbaus waren,Astra für 150 eur, peugeot 106 1500 eur und Ford focus 1500 eur. Alle sind irgendwann kaputt gegangen, hab aber in der Zeit viel Geld gespart, hab auch nie was in die autos investiert. Ich wurde auch immer ausgelacht. Interessierte mich nicht, wollte EK ansparen und die Möglichkeiten bei mir waren sehr begrenzt. Mir war immer von vorne rein bewusst, das das nicht für immer ist - das hatte mich immer aufgemuntert 
 

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bearbeitet von Jb007
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Ich denke uns ist allen klar, dass man ein Auto benötigt. Auf die Freiheit und Flexibilität könnte ich nie verzichten.
Aber genauso wenig wie es eine teure Nobelkarosse sein muss, sollte es auch keine alte unsichere Erbse sein.
Ein gesunder und vernünftiger Mix aus Beidem.

Ich hatte mir damals einen X3 gekauft, weil ich unbedingt einen SUV wollte und auch für unseren Hund benötigte.

Heute fahre ich ein Firmenwagen und bekomme den X3 seit Wochen nicht los, weil keiner bereit ist die 19k zu zahlen.

Sollte ich mich mal wieder gegen einen Firmenwagen entscheiden, dann würde ich einen Kompromiss aus allen Faktoren eingehen und mir einen Tycson holen (geringer Verbrauch, SUV und kein Statussymbol).

Schließe mich den Vorrednern an. Sicherheit geht vor!

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Am 12.1.2019 um 10:11 schrieb Jb007:

Hatte damals ja auch den M-Roadster (siehe unten)

Heutre wärst du froh, wenn das Schätzchen bei dir in der Garage stehen würde. Die Preissteigerungen bei Immobilien sind nichts gegen die Explosion der Preise bei Youngtimern. Ich schreibe dies deshalb, da mir es vor 10 Jahren ähnlich ging...

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vor 29 Minuten schrieb Rooki€:

Heutre wärst du froh, wenn das Schätzchen bei dir in der Garage stehen würde. Die Preissteigerungen bei Immobilien sind nichts gegen die Explosion der Preise bei Youngtimern. Ich schreibe dies deshalb, da mir es vor 10 Jahren ähnlich ging...

Nee garnicht, die Wohnung hat ihren wert in der gleichen zeit ver-7-facht und der M Roadster max verdoppelt 😉

Ich gucke hin und wieder mal rein, die preise dürften langfristig über 100t liegen oder brachial in den keller gehen, das hängt von den Fahrverboten ab 

aber klar, auto ist schon top. Wenn ich hier ein Schnapper finde würde ich sofort zuschlagen, akt eher unwahrscheinlich. 

 

bearbeitet von Jb007

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vor 43 Minuten schrieb Rooki€:

Heutre wärst du froh, wenn das Schätzchen bei dir in der Garage stehen würde. Die Preissteigerungen bei Immobilien sind nichts gegen die Explosion der Preise bei Youngtimern. Ich schreibe dies deshalb, da mir es vor 10 Jahren ähnlich ging...

Oldtimer und Youngtimer sind natürlich ein spezielles Anlagethema für Leute mit entsprechender Affinität, da auch Zeit und Herzblut in die Pflege der Schätzchen investiert werden muß. Von der durchaus beeindruckenden Wertentwicklung sind natürlich die Unterhaltskosten abzuziehen, die man nicht vernachlässigen sollte, denn regelmäßige Pflege und Wartung kosten ein bißchen was.

Ich selbst hatte mal einen Jaguar S-Type, Bj. 68 in der Garage. Hatte ich dann wieder verkauft (mit Gewinn), weil mir die Zeit für das Schmuckstück fehlte.

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Muss jeder für sich selber entscheiden, wer unbedingt in 3 Jahren finanziell frei sein will muss halt ne Möhre fahren.

Ich sehe da den Sinn nicht und hab es auch nicht so eilig.

Mein Kompromiss war ein Skoda Octavia den ich auch jedem als gutes Vernunftauto empfehlen kann. Damit hatte ich letztes Jahr einen schweren Unfall und kleiner hätte das Auto nicht sein dürfen, sonst ginge es mir jetzt schlechter.

Aktuell fahre ich einen E400d den durch Glück als Ersatzwagen bekommen habe und klar ist das schöner aber man gewöhnt sich schnell dran und nach 3 Monaten ist das teure Auto normal.

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Ich habe mir die letzten Autos mit sehr hohen Kilometerständen gekauft, das ist meiner Meinung nach der beste Kompromiss zwischen Kosten und Komfort. Mein letzter: BMW 530d XDrive Touring Automatic: 5 Jahre alt für 11.700 Euro - bei 285.000 km. Bin super zufrieden, Top-Auto, die km merkt man nicht bei dem. Den Diesel fahr' ich bis der Arzt kommt....

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vor 13 Stunden schrieb Peter Kohl:

Ich habe mir die letzten Autos mit sehr hohen Kilometerständen gekauft, das ist meiner Meinung nach der beste Kompromiss zwischen Kosten und Komfort. Mein letzter: BMW 530d XDrive Touring Automatic: 5 Jahre alt für 11.700 Euro - bei 285.000 km. Bin super zufrieden, Top-Auto, die km merkt man nicht bei dem. Den Diesel fahr' ich bis der Arzt kommt....

Das sind dann top-gewartete Firmenwagen, die quasi nur auf der Autobahn bewegt wurden. Alle Verschleissteile sind schon mindestens 1x neu. Der 530d macht auch Spaß.

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Hier nur mal eine Info was alles im Leasing möglich ist.

Sonderkonditionen für den neuen Audi A6 Avant sport 40 TDI quattro *neues Angebot*
Mtl. 122€ + Audi Fleet 35€ = 157 € Mtl.

Hat ein Kollege von mir geleast, ich frage mich immer wo der Haken ist, allerdings gibt es auch kaum Probleme bei der Rückgabe der Fahrzeuge bei "normalem" Gebrauch.

PrintMod0-11.pdf

Anbei als PDF das gesamte Angebot 😉

 

 

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Ganz oben steht: "Konditionen für Geschäftsfahrzeuge für Großkunden". 

Wenn man den als kleiner Gewerbetreibender holt, sieht es sicherlich schon ganz anders aus. Der Leasing Faktor liegt hier bei ca 0,3. Üblich bzw für Privatpersonen realistisch ist eher ein Faktor von ca. 1,1. Was "Großkunden" sind ist wieder eine andere Frage. Bestimmt Firmen ab 100 Fahrzeugen oder ähnlich. Oder hat dein Kollege auch diese Konditionen bekommen? 

bearbeitet von Stefan-RheinMain

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Am 16.1.2019 um 11:19 schrieb Stefan-RheinMain:

Der Leasing Faktor liegt hier bei ca 0,3. Üblich bzw für Privatpersonen realistisch ist eher ein Faktor von ca. 1,1.

Ich fahre seit 1995 Firmenwagen bei bis jetzt 4 weltweit agierenden Unternehmen mit jeweils >500 Firmenfahrzeugen in D. Die Leasingfaktoren, die ich kenne, bewegewn sich zwischen 0,7 und 1,4 je nach Modell und Ausstattung.Die o.g. 0,3 sind schon sehr günstig. 

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Dass teure Autos, die auch noch als Prestigeobjekte gelten, häufig wirtschaftlich völlig sinnfrei sind, weiß jeder, der hier angemeldet ist oder nur etwas Grips hat. Allerdings braucht man auch was zum Leben. Oben wurde es ja schon geschrieben: zur Selbstbelohnung. 

 

Ich gehöre zu diesen Menschen. Mein Auto (2018er C63) ist alles andere als vernünftig. Allerdings verzaubert mir das Auto jeden Morgen wenn ich ins Büro fahre, und auch sonst wenn ich fahre, ein Lächeln im Gesicht. Wenn es mich glücklich macht, wüsste ich nicht, warum ich mich dagegen entscheiden sollte. Andere machen 5x im Jahr Urlaub. Allerdings muss auch ich dazu sagen, dass ich das Auto nicht bar bezahlt habe. Das machte für mich keinen Sinn.

Unterm Strich: für mich muss das teure Auto auch neben den Kapitalanlagen möglich sein. 

bearbeitet von dkh99
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