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DiBe

Es wird zuviel gebaut !

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Hier ein interessanter Artikel. Ich sehe mit Besorgnis die enorm hohe Zahl an Wohnungsfertigstellungen und was die Bauträger noch in der Pipeline haben.

https://www.immobilien-zeitung.de/1000058393/kfw-warnt-vor-zu-hohen-wohnungsbauinvestitionen

Natürlich gibt es im Moment in den meisten Gebieten Deutschlands eine Wohnungsknappheit. Aber dennoch lebt doch niemand unter der Brücke (der das nicht will bzw. der nicht völlig aus dem sozialen Raster gefallen ist).

Wenn es erst wieder genug Wohnungsangebot gibt wird ein völlig anderer Wind wehen.

Was ist eure Meinung dazu ?

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vor 1 Stunde schrieb DiBe:

Hier ein interessanter Artikel. Ich sehe mit Besorgnis die enorm hohe Zahl an Wohnungsfertigstellungen und was die Bauträger noch in der Pipeline haben.

https://www.immobilien-zeitung.de/1000058393/kfw-warnt-vor-zu-hohen-wohnungsbauinvestitionen

Natürlich gibt es im Moment in den meisten Gebieten Deutschlands eine Wohnungsknappheit. Aber dennoch lebt doch niemand unter der Brücke (der das nicht will bzw. der nicht völlig aus dem sozialen Raster gefallen ist).

Wenn es erst wieder genug Wohnungsangebot gibt wird ein völlig anderer Wind wehen.

Was ist eure Meinung dazu ?

Mache ich mir keine sorgen, da ich eh nur für 5-6 eur kalt vermiete und zwar in Stadtlagen... bei uns gibts weit und breit kein Neubau für unter 10 eur/m2, es gibt immer mehr leute mit weniger geld, da ich in dem Segment der niedrigverdiener unterwegs bin, ist das ein unersättlicher markt. 

Problematischer sehe ich künftig das aufladen von Autos in der Innenstadt- einer meiner mieter lädt per verlängerungskabel aus der 2. etage raus täglich sein auto auf.

Wie soll das künftig in großen Städten funktionieren? 

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Gerade noch gesehen , die SWD genossenschaft will in Düsseldorf preiswerten öffentlichen Neubau hochziehen, 9,60 eur/m2... der Geschäftsführer sagte im interview, dieser preis könne nur dargestellt werden, weil die Stadt günstig Grundstücke abgibt und die Mittel öffentlich sind... 9,60 eur/m2 günstig 😅 also da lege ich mich entspannt mit meinen 5-6 eur zurück 

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Das Problem ist nicht so sehr, wie hoch die Mieten für die anderen Anbieter sein müßen, damit diese zurecht kommen. Die entscheidungsrelevanten Kosten (vermiete ich oder lass ich leerstehen) dürften langfristig bei 3 maximal 4 Euro liegen, wenn die Wohnung erst mal existiert (Hjalmar kommt ja mit 5 bis 6 Euro super klar, ich habe in einem sehr gut laufenden Haus in Frankfurt Oder sogar nur gut 4 Euro im Schnitt (alle Wohnungen mit 10 qm großen Balkonen, doppelten Schallschutzfenstern, da laute Straße,Zentrale Lage, sehr gepflegtes Haus). Da ich alle recht großen Wohnungen vermietet habe und nur 300 € pro qm gezahlt habe, ist mein Haus mit gut 4 Euro pro qm recht profitabel.

Da die Zeit von Planungsstart bis Bauende bei MFH mittlerweile locker 3 bis 4 Jahre beträgt (im öffentlichen Bereich noch länger, da die Entscheidungen viel länger dauern), würde noch etliche Jahre in ein Überangebot gebaut. Es gabe nach 2000 viele Städte in Ostdeutschland, mit hohem Leerstand (u.a. Berlin, Leipzig, Dresden, Rostock etc.).  Das kann wieder kommen.

Ich sage nicht, dass die Mieten auf 3 oder 4 Euro fallen werden. Allerdings wäre ich extrem vorsichtig, die gegenwärtigen Mieten in den Großstädten fortzuschreiben. Deutschland hat halt nicht so ein rigides Planungsrecht wie das UK....

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Es wird in der Summe nicht zu viel gebaut, sondern immer noch zu wenig. Aber es wird das Falsche gebaut, nämlich hochpreisige Wohnungen und Luxus.

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Guest Max
Am 7.1.2019 um 21:40 schrieb Andreas:

Das Problem ist nicht so sehr, wie hoch die Mieten für die anderen Anbieter sein müßen, damit diese zurecht kommen. Die entscheidungsrelevanten Kosten (vermiete ich oder lass ich leerstehen) dürften langfristig bei 3 maximal 4 Euro liegen, wenn die Wohnung erst mal existiert (Hjalmar kommt ja mit 5 bis 6 Euro super klar, ich habe in einem sehr gut laufenden Haus in Frankfurt Oder sogar nur gut 4 Euro im Schnitt (alle Wohnungen mit 10 qm großen Balkonen, doppelten Schallschutzfenstern, da laute Straße,Zentrale Lage, sehr gepflegtes Haus). Da ich alle recht großen Wohnungen vermietet habe und nur 300 € pro qm gezahlt habe, ist mein Haus mit gut 4 Euro pro qm recht profitabel.

Da die Zeit von Planungsstart bis Bauende bei MFH mittlerweile locker 3 bis 4 Jahre beträgt (im öffentlichen Bereich noch länger, da die Entscheidungen viel länger dauern), würde noch etliche Jahre in ein Überangebot gebaut. Es gabe nach 2000 viele Städte in Ostdeutschland, mit hohem Leerstand (u.a. Berlin, Leipzig, Dresden, Rostock etc.).  Das kann wieder kommen.

Ich sage nicht, dass die Mieten auf 3 oder 4 Euro fallen werden. Allerdings wäre ich extrem vorsichtig, die gegenwärtigen Mieten in den Großstädten fortzuschreiben. Deutschland hat halt nicht so ein rigides Planungsrecht wie das UK....

 

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Am ‎07‎.‎01‎.‎2019 um 10:37 schrieb DiBe:

Hier ein interessanter Artikel. Ich sehe mit Besorgnis die enorm hohe Zahl an Wohnungsfertigstellungen und was die Bauträger noch in der Pipeline haben.

https://www.immobilien-zeitung.de/1000058393/kfw-warnt-vor-zu-hohen-wohnungsbauinvestitionen

Natürlich gibt es im Moment in den meisten Gebieten Deutschlands eine Wohnungsknappheit. Aber dennoch lebt doch niemand unter der Brücke (der das nicht will bzw. der nicht völlig aus dem sozialen Raster gefallen ist).

Wenn es erst wieder genug Wohnungsangebot gibt wird ein völlig anderer Wind wehen.

Was ist eure Meinung dazu ?

Wenn der Mietpreisdeckel erst mal da ist, dann wird er wohl nie wieder abgeschafft, denn würde den Verlust von Wahlen bedeuten!

Mietpreisdeckel = Populismus

Wohnungen werden gebaut, aber eben Eigentumswohnungen.... wohl dem der Geld hat...

Oder wohl dem der bereits eine Wohnung hat

Oder wohl dem der nichts hat, keine Arbeit, kein Beruf, keine Lust aber viele Schulden, der kommt dann in Genuss einer Sozialwohnung

Schlimm sind die Leute mit mittleren Einkommen + mittleren Ersparnissen, = jeder der keine Eigentumswohnung hat oder kein Sozialfall ist wird langfristig nicht in der Stadt bleiben können...

Warum lernen wir nicht auch aus der Geschichte unserer Nachbarn:

https://www.immobilienscout24.de/ratgeber/mietpreisbremse/fragen/ausland.html

 

Das einzig positive was ist sehe ist das die in Deutschland sehr niedrige Eigentumsrate mittelfristig steigen wird....

 

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Interessant fand ich das Interview mit Jakob Mähren in der FAZ am Freitag. Er erwartet einen Preisrückgang von 30% bei MFH in Berlin, gleichzeitig einen starken Preisanstieg bei (bezugsfreien) ETW, da es zukünftig kaum noch Mietwohnungen in der freien Vermietung gegen dürfte, da die meisten Vermieter wohl möbiliert oder gegen (hohe) Abstandszahlung vermieten dürften.

Ich teile diese Einschätzung (bis auf den starken Preisanstieg für leerstehende ETW, hier finde ich das Preisniveau in Berlin wenigstens innerhalb des S-Bahn-Rings schon recht hoch) voll und ganz. M.E. wird es zu vermehrten Aufteilungen kommen. Die Politik wird zwar versuchen, diese und vor allem Eigenbedarfkündigungen zu verzögern. Aufgrund der Eigentumsgarantie des Grundgesetzes wird dieses den Prozess aber nur verzögern.

Langfristig wird wie Matt es geschrieben hat zu einem deutlichen Anstieg der Eigentumsquote kommen. Damit dürfte dann endlich mehr als die Hälfte der Haushalte in D Eigentümer sein. Hierdurch wird sich dann auch der Median der Vermögensverteilung drastisch erhöhen (liegt aktuell praktisch nirgendwo in Westeuropa niedriger), wodurch die Rufe nach Umverteilung hoffentlich stark geschwächt werden.

Als Handlungsempfehlung kann ich nur jedem raten, so schnell wie möglich alle MFH aufzuteilen. Je eher man es macht, desto weniger Mieter haben die 10 Jährige Schutzfrist gegen Eigenbedarftkündigungen und desto sicherer ist man, dass man ggf. ETW verkaufen kann, wenn die Mietpreisregulierung schlimmer wird.

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Bei der Politik würde es mich nicht wirklich wundern, wenn die Kaufpreise auch irgendwann gedeckelt werden oder es wird nur noch pro jahr eine bestimmte Anzahl an Verkäufen stattfinden dürfen, alternativ wird das Vorkaufsrechts ausgeübt aber zu einen niedrigen kaufpreis... 

ohnehin wollen linke und grüne nicht, das man etwas besitzt, mittellose bürger passen genau in deren beuteschema 

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vor 2 Stunden schrieb Andreas:

Aufgrund der Eigentumsgarantie des Grundgesetzes wird dieses den Prozess aber nur verzögern.

 

Andreas, in welchem Artikel  steht das ?  Das genaue Gegenteil steht im GG. Also, dass sich der Staat das Recht vorbehält zu enteignen, wenn es ihm passend erscheint. Ich kann nur jedem man empfehlen das komplette GG mal durchzulesen. Das dauert keine 2 Stunden und läßt sich leicht lesen. Wenn man keines hat und dafür kein Geld ausgeben will, dann bestellt man es über die Bundeszentrale für pol. Bildung. Kostet nix. 

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vor 4 Stunden schrieb Fröhn:

Andreas, in welchem Artikel  steht das ?  Das genaue Gegenteil steht im GG. Also, dass sich der Staat das Recht vorbehält zu enteignen, wenn es ihm passend erscheint. Ich kann nur jedem man empfehlen das komplette GG mal durchzulesen. Das dauert keine 2 Stunden und läßt sich leicht lesen. Wenn man keines hat und dafür kein Geld ausgeben will, dann bestellt man es über die Bundeszentrale für pol. Bildung. Kostet nix. 

Artikel 14,  Abs. 1 Satz 1 Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet.

Aufgrund dieses Schutzes sind Enteignungen nur als Ultima Ratio möglich, wobei es dafür leider auch Einschränkungen gibt.

Übrigens konnten selbst in der DDR die Leute ihr MFH behalten, wenn sie dort wohnten (eine andere Frage ist natürlich, ob sie Erträge aus der Vermietugn erzielten (eher nein)).

 

Edited by Andreas

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@Andreas Ich wußte, dass das kommt.  Aber bitte schau mal, wie es dann in dem Artikel weitergeht. 

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

Das Erbrecht wird gewährleistet, aber nicht die Erbmasse.  Ein einfaches Gesetz reicht aber, um eine Erbschaftssteuer zu fordern. Über die Höhe der Steuer wird natürlich nix gesagt.  Ich bin ganz oft Deiner Meinung Andreas, aber in dem Punkt kommen wir nicht zusammen. Die Formulierungen in Artikel 14 reichen 3 mal aus, um jeden zu enteignen, wie man es gerade braucht. Aber ich wünschte, Du hättest Recht und es wäre so wie Du sagst. 

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vor 1 Stunde schrieb Andreas:

Artikel 14,  Abs. 1 Satz 1 Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet.

Die Grünen und Linken würden das GG gerne ändern in „das Eigentum und das Erbrecht sind verboten“ 

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Am 7.7.2019 um 13:02 schrieb Andreas:

Interessant fand ich das Interview mit Jakob Mähren in der FAZ am Freitag. Er erwartet einen Preisrückgang von 30% bei MFH in Berlin

Mähren schaltet gleichzeitig regelmäßig Anzeigen, dass er MFHs kauft. (Seht bitte den Zusammenhang!) Ich habe selbst bereits für meine Auftraggeber diese "Interviewplätze" belegt. Die bekommt man zeitversetzt als guter Anzeigenkunde. So läuft eben das Geschäft mit den Medien.

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Am 7.7.2019 um 15:36 schrieb Fröhn:

Andreas, in welchem Artikel  steht das ?  Das genaue Gegenteil steht im GG. Also, dass sich der Staat das Recht vorbehält zu enteignen, wenn es ihm passend erscheint. Ich kann nur jedem man empfehlen das komplette GG mal durchzulesen. Das dauert keine 2 Stunden und läßt sich leicht lesen. Wenn man keines hat und dafür kein Geld ausgeben will, dann bestellt man es über die Bundeszentrale für pol. Bildung. Kostet nix. 

Den reinen Gesetzestext zu lesen, bringt leider überhaupt nichts (egal welches Gesetz). Das sind zwar alles deutsche Wörter, aber ihr müsst euch das bitte so vorstellen, wie die Platzhalter (x, y etc.) in der Mathematik. Wer die "Wörter" bzw. "Sätze" in einem Gesetzestext in ihrer Bedeutung verstehen will, der kaufe sich einen möglichst aktuellen KOMMENTAR zu dem jeweiligen Gesetz. Den gibt es auch vom Grundgesetz und allen anderen Gesetzen. Dann kann man sich in etwa die Bedeutung der Wörter und Sätze erschließen.

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