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DancingWombat

1% Dienstwagenregelung

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Hallo zusammen,

nehmen wir folgendes fiktives Beispiel an:

Person X ist hauptberuflich Angestellter und besitzt mehrere Immobilien an unterschiedlichen Orten welche einige hundert km entfernt vom Wohnort liegen. Zudem ist Person X weiter mit dem Ankauf neuer Objekte beschäftige und fährt dazu zu entsprechenden Besichtigungen. Drüber hinaus ist Person nebenberuflich selbstständig (Einzelunternehmen - USt pflichtig) und muss auch hier gelegentlich fahrten mit dem PKW unternehmen. Die gefahreren km setzen sich in etwa wie folgt zusammen:

50% für Immobilienbesichtigungen und laufende Verwaltung bestehender Objekte.

15% für Nebengewerbe

35% Privatfahrten

 

Ist es in diesem Fall möglich einen PKW im Rahmen der 1% Regelung für Dienstwagen zu nutzen und so die KFZ Kosten steuerlich abzugsfähig zu machen und nur die 1% zu versteuern?

 

Vielen Dank

Sebastian

 

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vor 4 Stunden schrieb DancingWombat:

Hallo zusammen,

nehmen wir folgendes fiktives Beispiel an:

Person X ist hauptberuflich Angestellter und besitzt mehrere Immobilien an unterschiedlichen Orten welche einige hundert km entfernt vom Wohnort liegen. Zudem ist Person X weiter mit dem Ankauf neuer Objekte beschäftige und fährt dazu zu entsprechenden Besichtigungen. Drüber hinaus ist Person nebenberuflich selbstständig (Einzelunternehmen - USt pflichtig) und muss auch hier gelegentlich fahrten mit dem PKW unternehmen. Die gefahreren km setzen sich in etwa wie folgt zusammen:

50% für Immobilienbesichtigungen und laufende Verwaltung bestehender Objekte.

15% für Nebengewerbe

35% Privatfahrten

 

Ist es in diesem Fall möglich einen PKW im Rahmen der 1% Regelung für Dienstwagen zu nutzen und so die KFZ Kosten steuerlich abzugsfähig zu machen und nur die 1% zu versteuern?

 

Vielen Dank

Sebastian

 

Nein

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Vielleicht steh ich jetzt etwas auf dem Schlauch. Aber was erhoffst Du Dir davon?

Wenn es darum geht, die Fahrten steuerlich zu berücksichtigen, kannst Du für die Verwaltung der Immobilien sowie zum Kauf die Fahrtkosten, doch als Werbungskosten absetzen. Dies geht sogar mit 0,30€ pro Kilometer und nicht pro Entfernungskilometer wie bei der Pendlerpauschale. 

Fährst du im Jahr sagen wir 50.000km sind 65% 32.500km. Mal 0,3€ macht das 9.750€ Werbungskosten im Jahr. Das ist doch schon eine ordentliche Summe. 

Solltest Du ein Auto fahren was nachweislich (Rechnungen/Belege) höhere Kosten verursacht als 0,3€/km, kannst Du sogar den höheren Satz anrechnen. 

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dein KFZ muss entweder mit mindestens 50% Nutzung über dein Nebengewerbe laufen, drüber hättest du die Möglichkeit von der 1%-Regelung Gebrauch zu machen. Die Immobilien sind in deinem Privatvermögen und haben mit dem Gewerbe nichts am Hut oder? Hier gibt es nur die Möglichkeiten über die Werbungskosten abzurechnen, wie bereits geschrieben.

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Wer wäre denn der Geber des Dienstwagens in deinem Beispiel? Dein Nebengewerbe oder dein regulärer AG?

 

Bei mir ist es laut Steuerberater so, dass ich für alle Immo bezogenen Fahrten mit meinem vom AG gestellten KFZ Werbungskosten ansetzen darf. Dies gilt auch wenn der AG alle kosten übernimmt. Wie es sich dann im Zusammenhang mit dem Gewerbe verhält kann ich leider nicht sagen.

 

 

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