JungeInvestorin

Mieter möchte einen Hund .....

8 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

gestern trudelte ein Schreiben meiner Mieter ein aus dem hervorgeht, dass Sie die Zustimmung zwecks Anschaffung eines Hundes (Welpe - Mischling Australien Shapered/Labrador) einholen möchten. Im Mietvertrag ist sowohl Tierhaltung erlaubt noch verboten, bedarf jedoch die Zustimmung des Vermieters!

Kurzer Überblick über die MIeter und die Wohnung:

+ Wohnung liegt zentral in der Stadt

+ Fußboden Parkett, neues Bad, neue Türen etc.

+ Mieter sind Studenten

+ 1. Obergeschoss der Wohnung

+ Haustierhaltung der anderen Eigentümern/Mieter nicht bekannt

+ Eltern der Studenten leben jeweils in anderen Städten

 

In dieser Konstellation möchte ich die Hundehaltung verbieten - wie muss mein Schreiben erstellt werden, damit es rechtlich auch richtig ist?

Im Internet findet man recht viel zu diesem Thema - hat jmd Erfahrung damit aus vielleicht sogar eigenem Fall?

 

LG

 

 

 

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Warum genau möchtest du die Hundehaltung verbieten? Hast du Angst vor Beschädigungen am Boden und Türen? Falls ja, könntest du alternativ den Zustand dokumentieren (Fotos) und eine Vereinbarung treffen dass die Mieter den Schaden bezahlen falls welcher entsteht

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Ich würde dem Mieter sagen, dass du für die Hundehaltung pauschal 20€ mehr Miete pro Monat von ihm willst, um den Verschleiß tragen zu können. Mir hat beispielsweise ein Hund die komplette Tür zerkratzt. Kannst das Bild gern als Argument aufführen.

DSCN5965.JPG

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Ich bin nicht grundsätzlich gegen Hundehaltung....Aber die Mieter sind Studenten, finanziert wird die Wohnung durch die Eltern..... Ein Welpe gerade einer solchen Varietät verlangt auch als Junghund bzw.  ausgewachsener Hund jede Menge Bewegung, Aufmerksamkeit und Beschäftigung. Dies können die Mieter m.E. nicht aufbringen. Die Folge wird sein, dass der Hund tagsüber in der Wohnung verweilen muss. Ein Welpe/Junghund ist nicht stubenrein und wird auch mal den ein oder anderen Haufen bzw. See auf mein schönes Parkett setzen. Die Folgen sind hässliche dunkle Stellen, angenakte Türen, Wände etc.

Ich habe selbst Hunde und weiß wovon ich spreche. Grundsätzlich verbiete ich Hundehaltung nicht, habe auch Mieter mit Hunde bei denen es keine Probleme gibt aber da ist auch jmd Zuhause der sich um den Hund kümmern kann....

 

Wie muss ein solches Ablehnungsschreiben formuliert werden damit ich rechtlich auf der sicheren Seite bin?

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vor 51 Minuten schrieb Alexander Raue:

Ich würde dem Mieter sagen, dass du für die Hundehaltung pauschal 20€ mehr Miete pro Monat von ihm willst, um den Verschleiß tragen zu können. Mir hat beispielsweise ein Hund die komplette Tür zerkratzt. Kannst das Bild gern als Argument aufführen.

DSCN5965.JPG

Ist es rechtlich in Ordnung wenn man aufgrund dessen eine Mietpauschale für Hunde nimmt? Habe ich so noch nie gehört....

 

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vor 18 Stunden schrieb JungeInvestorin:

Ist es rechtlich in Ordnung wenn man aufgrund dessen eine Mietpauschale für Hunde nimmt? Habe ich so noch nie gehört....

 

Probiere es doch einfach und mach dir keine Gedanken um ungelegte Eier 😉

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Ich fand Rookis Vorschlag besser. Zustand dokumentiert und vereinbaren das Schäden zu bezahlen sind. Wenn du 20 € nimmst und der Köter einrn Riesenschaden anrichtet , stellt sich der Mieter auf den Standpunkt , Das mit den 20 € ja alles abgeglichen ist. Umgekehrt, ein gut erzogener Hund muss auch nicht zusätzlich bezahlen. Faire Regelung für alle.

 

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Gib grünes Licht und erhöhe die Miete um 15€ oder 20€ und beide Parteien sind zufrieden.

Ich persönlich finde es schon sehr bedenklich, das viele Vermieter meinen so massiv in den Lebensentwurf von Personen eingreifen zu dürfen. Wenn sich jemand ein Tier anschaffen möchte, ist das sein gutes recht. Und zu behaupten ein Tier führt zu einer höheren Abnutzung der Wohnung ist so pauschal einfach falsch. Bei Schäden an der Mietsache gibt es nun mal immer die Kaution, daraus kann man sich bedienen. 

Im Grunde auch schwierig dem Mieter die Tierhaltung zu verbieten, das muss im konkreten Einzelfall geprüft werden und wirklich rechtssicher vereinbart sein, dass das vor Gericht wirksam wird. Darüber sollte man sich als Vermieter im klaren sein.

bearbeitet von danb

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