Matt

Jetzt naht das schnelle Ende des deutschen Immobilienbooms

8 Beiträge in diesem Thema

Jetzt naht das schnelle Ende des deutschen Immobilienbooms

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article181956322/Immobilien-Nach-dem-Preishoch-kommt-der-Fall.html

Schade das sich bei diesem Artikel der Autor keine Gedanken über das Zusammenspiel von Herstellungskosten zu Rendite Gedanken macht.

Billige Wohnungen kann man nur auf billigen Bauland und mit billigen Standards erstellen...

https://www.berliner-woche.de/kreuzberg/c-bauen/plakat-am-postscheckamt-haengt-weiter_a181769

Wenn sich Florian Schmidt durchsetzt, dann ist der Bauboom zu ende und die Wohnungsnot fängt an.

In Berlin (Ost) gab es auch eine Mietpreisbremse und staatlich fokussierten Wohnungsbau...

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Das deutsche Wirtschaftswunder ... Wurde nicht die Tage die Konjunkturprognose reduziert?
Empfinde nur ich es so? Oder kommt euch das auch so vor, dass sich immer mehr negative News verbreiten?
Dann sind wir vermutlich schon auf Talfahrt...

bearbeitet von Jb007

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Wenn wir ehrlich sind, gibt es täglich schlechte Nachrichten. Das ist unsere Wahrnehmung.
Nur damals als die größte Wirtschaftskrise schon am ausbrechen was, haben es die wenigsten gesehen.

Solange man nicht weiß, wer die Artikel schreibt (wer ist dieser Mensch) und welche Agenda er verfolgt, kann man keine Aussage treffen.

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Solche und ähnliche Berichte kann man jeden Tag in der Presse lesen. Das ist auch nur Pfeifen im Walde.

Jeden Tag muss das Blatt voll sein, da muss man halt mal kreativ werden. Derselbe Redakteur schreibt vielleicht nächste Woche einen Artikel, warum die Preise weiter steigen werden.

Im Übrigen: Es geht hier im wesentlichen um großvolumige Büro- und Gewerbeinvestments. Wir Immopreneure mit unseren ETW und kleinen MFH spielen da 5 Ligen darunter.

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Ob Blase oder Boom, früher oder später ist vorbei mit jedem Wachstum... und irgendwann mal geht es doch weiter.

Das Wohnen, schlicht und einfach ein Dach über dem Kopf zu haben, gehört zu den menschlichen Grundbedürfnisse schlechthin. Und gerade hier hat der Vater Staat in den letzten 15 Jahren alles mögliche unternommen, um dem zumindest im niedrig- und mittelpreisigen Segment entgegenzuwirken. Zuerst Entfernungspauschale und Eigenheimzulage, dann doch nicht, die Privatisierung sowie Flächenverknappung, dann die Grunderwerbsteuer rauf versüsst mit EnEV und allen möglichen Auflagen, und und und... Dann noch die letzten kleinen privaten mit der Mietpreisdeckelung und Schikanen abwürgen und fertig ist die Suppe.

Einen wirklichen Plan von der Materie hat offensichtlich keiner von den Regierenden. Also bleibt Wohen als solches in den Ballungsgebieten teuer, Krise hin oder her.

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Es kommen mehrere zu betrachtende Faktoren, sowohl von der Angebots- als auch von der Nachfrageseite, zusammen, die preistreibend auf den Immobilienmarkt wirken/gewirkt haben. Vor allem ist staatliches Versagen für die Zustände bzw. den hyperinflationären Preisdruck am Immobilienmarkt verantwortlich.

Wohnraum-/Mietnachfrage:
- starker Zuzug in den Ballungsgebieten von Arbeitskräften aus dem EU-Ausland wegen verfehlter EU-Wirtschafts- und Währungspolitik, die zu einer Konzentration des Faktors Arbeit in D und hoher Arbeitslosigkeit in den EU-Peripherieländern geführt hat
- verstärkte Verteilung von Flüchtlingen in den ohnehin angespannten Wohnraummärkten der Ballungsgebiete wegen Staatsversagen in der Flüchtlingspolitik
- Konzentration der Nachfrage nach Arbeitskräften und damit der Wohnraumnachfrage auf einzelne räumlich begrenzte Ballungsgebiete und Vernachlässigung strukturschwacher Regionen wegen verfehlter Industriestruktur- und Infrastrukturpolitik

Wohnraumangebot:
- starke künstliche Verteuerung der Baukosten durch Regulierungsirrsinn (insbesondere ENEV -> Verteuerungseffekt ca. +30%!)
- Verteuerung der Bau- und Handwerkskosten und Kapazitätsengpässe bei der Umsetzung von Bauvorhaben durch Fachkräftemangel im Bauwesen als Resultat einer verfehlten Bildungspolitik
- Kapazitätsengpässe durch Fachkräftemangel in den Bauämtern bei der Genehmigung von Bauvorhaben als Resultat einer verfehlten Bildungspolitik (neulich hörte ich was von 2 Jahren von der Antragstellung bis zur Genehmigung!)
- Attraktivität von ohnehin stark verteuerter Sanierung im Altbaubestand der Städte sinkt durch "Mietpreisbremse"
- künstliche Verknappung von Bauland durch staatliche Regulatorik
- Verkauf/Ausschreibung von Bauland der Kommunen zu Markt(höchst)kursen an Projektentwickler, die mit hohen Profiten teuer weiter vermarkten

Immobiliennachfrage:
- steigende Mieten als Preistreiber für Bauland und Bestandsimmobilien
- niedrige Bauzinsen als Nachfragetreiber durch Niedrigzinspoltik der EZB
- hohe Inflation und negative Realzinsen als Preistreiber durch internationales Anlagekapital, das in die Immobilienmärkte drängt, wegen QE und Bondmarktmanipulation der EZB

All diese Faktoren muß man auf dem Schirm haben, um zu beurteilen wohin die Reise bei den Immobilienpreisen künftig geht.

bearbeitet von Monopoly
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vor 2 Stunden schrieb Monopoly:

Es kommen mehrere zu betrachtende Faktoren, sowohl von der Angebots- als auch von der Nachfrageseite, zusammen, die preistreibend auf den Immobilienmarkt wirken/gewirkt haben. Vor allem ist staatliches Versagen für die Zustände bzw. den hyperinflationären Preisdruck am Immobilienmarkt verantwortlich.

Wohnraum-/Mietnachfrage:
- starker Zuzug in den Ballungsgebieten von Arbeitskräften aus dem EU-Ausland wegen verfehlter EU-Wirtschafts- und Währungspolitik, die zu einer Konzentration des Faktors Arbeit in D und hoher Arbeitslosigkeit in den EU-Peripherieländern geführt hat
- verstärkte Verteilung von Flüchtlingen in den ohnehin angespannten Wohnraummärkten der Ballungsgebiete wegen Staatsversagen in der Flüchtlingspolitik
- Konzentration der Nachfrage nach Arbeitskräften und damit der Wohnraumnachfrage auf einzelne räumlich begrenzte Ballungsgebiete und Vernachlässigung strukturschwacher Regionen wegen verfehlter Industriestruktur- und Infrastrukturpolitik

Wohnraumangebot:
- starke künstliche Verteuerung der Baukosten durch Regulierungsirrsinn (insbesondere ENEV -> Verteuerungseffekt ca. +30%!)
- Verteuerung der Bau- und Handwerkskosten und Kapazitätsengpässe bei der Umsetzung von Bauvorhaben durch Fachkräftemangel im Bauwesen als Resultat einer verfehlten Bildungspolitik
- Kapazitätsengpässe durch Fachkräftemangel in den Bauämtern bei der Genehmigung von Bauvorhaben als Resultat einer verfehlten Bildungspolitik (neulich hörte ich was von 2 Jahren von der Antragstellung bis zur Genehmigung!)
- Attraktivität von ohnehin stark verteuerter Sanierung im Altbaubestand der Städte sinkt durch "Mietpreisbremse"
- künstliche Verknappung von Bauland durch staatliche Regulatorik
- Verkauf/Ausschreibung von Bauland der Kommunen zu Markt(höchst)kursen an Projektentwickler, die mit hohen Profiten teuer weiter vermarkten

Immobiliennachfrage:
- steigende Mieten als Preistreiber für Bauland und Bestandsimmobilien
- niedrige Bauzinsen als Nachfragetreiber durch Niedrigzinspoltik der EZB
- hohe Inflation und negative Realzinsen als Preistreiber durch internationales Anlagekapital, das in die Immobilienmärkte drängt, wegen QE und Bondmarktmanipulation der EZB

All diese Faktoren muß man auf dem Schirm haben, um zu beurteilen wohin die Reise bei den Immobilienpreisen künftig geht.

Super Beitrag, besser hätte ich es nicht schreiben können.

Der Markt dreht, die Luft ist raus aber es ist noch kein Einbruch, es geht nur noch nicht mehr aufwärts, einige Vermieter senken bereits die Kaltmieten , es gab welche die einfach übertrieben haben...

 

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@merlinbanderas

Merlin, du verwirrst mich. 

- Du unterschreibst einen Notarvertrag ohne dass die Finanzierung unterschrieben ist. Zum Glück geht es gut aus.

- Du hast konkrete Kenntnisse über den Immobilenmarkt in Istanbul und die guten und schlechten Lagen dort.

- Du interessiertet dich für Immobilen im Stuttgarter Raum, hast aber auch Kenntnisse über den Immobilienmarkt im Ruhrgebiet. 

- Du zweifelst am Verstand von Interessenten einer Immobilie, da das Hausgeld augenscheinlich hoch ist. 

- Du fragst die Community wie mit einem Vorschlag deines zukünftigen Mieters umzugehen ist, hast andererseits klare Vorstellungen davon, wie mit Problemmietern umgegangen werden sollte. 

- Jetzt bestätigst du @Monopoly's Beitrag mit deiner Meinung in Folge deiner Marktanalyse.

 

Bei manchen Beiträgen habe ich das Gefühl, dass ich es mit einem echten Profi zu tun habe. Bei anderen genau das Gegenteil. Welche Rolle beabsichtigst du in dieser Community zu spielen? 

VG Tobias

bearbeitet von Tobias Röhrig
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