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mvg

verschiefertes Fachwerk als MFH

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Hat jemand ein Fachwerkhaus, komplett verschiefert, als MFH im Bestand? Mir ist eines vor die Füße gefallen, 400qm Wfl, vollvermietet, kein akuter Sanierungsbedarf, von den Zahlen attraktiv.

Wie stehen Banken dazu (BJ1880), was ist zu beachten? Würde natürlich noch mit Gutachter hin, Frage ist aber, ob ich das überhaupt weiterverfolge. Mir ist klar, dass das zum Zustand und Bauweise nicht viele Details sind, aber trotzdem: wie ist Eure Meinung?

Edited by mvg

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Mit Altbau habe ich kein Problem, wenn die Außenwand nicht aus Mauerwerk ist sondern Lehm und Gebälk kann das sehr kostenintensiv werden.
Von etlichen Profis wurde mir damals schon immer gesagt, "Bloß kein Fachwerk" ich selbst habe ich mich immer daran gehalten

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Habe ein kleines MFH in LB vor 4 Jahren saniert - aus Jahr 1730, wurde um 1870 mit Fachwerk aufgestockt. Der Voreigentümer, eine Erbengemeinschaft, hat das Gebäude über 5 Jahre vernachlässigt. Dementsprechend hats ausgesehen.

Wenn die Statik es hergibt, dann sehe ich für meinen Teil keinen Unterschied zum Massivbau. Bekannte Probleme sind halt Schädlinge, Pilze, etc. Eine Außendämmung, ob aus Styropor oder MinWolle ist einem Todesurteil gleich, nach 5 Jahren. Wenn du schreibst verschieffert, dann wäre halt die Frage nach dem Aufbau zu stellen - VHF oder sonst was und wie es drunter aussieht.

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Danke für Euer Feedback - ein gemischtes Bild, und so sieht es ehrlich gesagt bei mir im Kopf auch aus. Mal sehen, wenn ich nochmal drüber geschlafen habe. Bestätigt mich aber, einen Gutachter zu suchen, der sich mit Fachwerk nachweislich auskennt.

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Gerade wenn es verschiefert ist, ist sowas eigentlich sehr haltbar. Wichtig ist dass es nicht "kaputtsaniert" ist mit Acrylfarben, Zementgefache oder ähnliches.

Das heißt aber auch, dass dir ein Gutachter oder ein Experte keine Auskünfte über den Zustand geben kann. Wie soll das auch gehen wenn alle Hölzer verdeckt sind? 

  • Thanks 1

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Bestätigt mich aber, einen Gutachter zu suchen, der sich mit Fachwerk nachweislich auskennt.


Auf jeden Fall mit einem historisch versierten Statiker anschauen. Der kann oft anhand von Setzungen und Verformungen schon zerstörungsfrei erkennen ob und wie gravierend die Probleme sind.

Zusätzlich würde ich mir in jedem Fall vor dem Kauf die Möglichkeit einräumen lassen, mit einem Handwerker 3-4 kritische Anschlusspunkte öffnen, einsehen und wieder verschliessen zu lassen. Das musst du dann auf eigene Kosten machen. Wichtig ist der Wandsockel unten sowie die Deckenauflager. Falls da irgendwas feucht, morsch oder mit Lochfrass ist, dann entweder Finger weg oder kräftige Sanierungskosten erwarten!

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Danke Dir für Dein Feedback! Gibt es irgendwo eine Liste für Fachwerk-Sachverständige? Scheinen eher rar zu sein. Da das Haus vollvermietet ist, wird das bzgl. Anschlußpunkt öffnen vermutlich schwierig zu verhandeln. Hängt davon ab, wieviel Konkurrenz da ist, kann ich noch nicht absehen. Ich werde berichten, wenn es Neuigkeiten gibt.

Edited by mvg

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