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Kalle

Vermieter-Adresse geheimhalten / Briefkasten-Adresse

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vor 1 Stunde schrieb Arnd Uftring:

Dann natürlich nicht - es gibt aber bestimmt auch Vermieter, die einfach nur an einer ausgelagerten Adresse interessiert sind …..

… womit wir wieder beim Mietvertrag landen, bei dem sich die Adresse nur an eine mit der Sondereigentumsverwaltung beauftragte Hausverwaltung auslagern ließe.

:gruebel:

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vor 7 Stunden schrieb Monopoly:

… womit wir wieder beim Mietvertrag landen, bei dem sich die Adresse nur an eine mit der Sondereigentumsverwaltung beauftragte Hausverwaltung auslagern ließe.

:gruebel:

Und warum muss das zwingend so sein? Es sind zwei verschiedene Dienstleistungen, die man kombinieren kann aber nicht muss.

  • Beim Adressservice nutzt der Vermieter zum Schutz seiner Privatsphäre die Anschrift eines Dienstleisters/Verwalters für Mietverträge, Visitenkarten, Internetauftritte, Korrespondenz, etc. - die eingehende Post wird nachgesendet und fertig. Optional kann man das ergänzen um die Digitalisierung des Posteingangs oder eine ausgelagerte Mieterkommunikation. Um alle anderen Belange kümmert sich der Vermieter selber. Hierfür braucht es eine vertragliche Vereinbarung, die aber mit einer Verwaltungsleistung nichts zu tun hat.
  • Mietsverwaltung / SEV mit den bekannten Leistungen - optional ergänzt um den Adressservice.

 

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9 hours ago, Arnd Uftring said:

es gibt aber bestimmt auch Vermieter, die einfach nur an einer ausgelagerten Adresse interessiert sind ….. 

Danke Arnd, genau das ist meine Absicht.

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Am 28.8.2018 um 19:14 schrieb Kalle:

Mache ich auch - per Whatsapp geht es am einfachsten und schnellsten.

Es soll nun aber vorkommen, dass Mieter (oder deren Anhängsel..) sehr unangenehm werden können. Menschen, bei denen man weder mit freundlichen Gesprächen noch auf rechtlichem oder polizeilichem Wege weiterkommt. Meine Frau (und auch ich) möchten nicht, dass diese Menschen unsere Privatadresse haben. Ist das so unglaublich und weltfremd? :)

Allerdings kann man in den wirklich heftigen Fällen eine Bekanntgabe der eigenen Adresse nicht verhindern.

Ich besitze ein Haus, wo kurz vor Abschluß des Kaufvertrages Hells Angles einen Gastronomiebetrieb hatten (wußte ich damals nicht) und einer der beiden neuen (Unter-) Mieter war im Libanon gebürtig... Das Mietverhältnis verlief dann allerdings einige Jahre recht harmonisch. Als nach einigen Jahren die Räumungsklage anstand, mußte in der Klageschrift leider meine Privatadresse angegeben werden, auch wenn das Gebäude von einer Hausverwaltung betreut wurde.

Ich war sehr  happy, als ich nach dem Urteil die Einheit ohne größere Probleme zurückerhielt. Zwischenzeitlich hatte ich meiner Frau allerdings recht wenig erzählt.........

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Das ist natürlich echt ein krasser Fall.. Klar - irgendwann lässt sich die Privatadresse dann nicht mehr geheimhalten.. Bzw. wer sie herausfinden möchte, der kann es wahrscheinlich auch.

Mir geht es erst einmal daraum, die Privatadresse nicht ganz öffentlich zu machen und eben nicht auf jedem Schreiben, dass der Mieter erhält, aufdrucken zu müssen.

Ich denke ich probiere Dropscan noch einmal aus. ~155€ im Jahr plus 1,50€ pro Sendung, die geöffnet und gescannt wird. Ich erhalte maximal ein- bis zwei Postsendungen meiner Mieter im Monat - das ist okay.

Ich hatte vor einiger Zeit mal "Digitalkasten" ausprobiert - allerdings für meine gesamte (private) Post. Damit war ich überhaupt nicht zufrieden. Einige Briefe kamen nicht an, Postkarten wurden teilweise mit dem Nachsende-Sticker überklebt (sodass ich die Postkarte online nicht lesen- und sowieso zustellen lassen musste). Sprich: Digitalkasten hat sich für mich, für meine private Post überhaupt nicht gelohnt bzw. war zu teuer für das, was es leistete.

Jetzt habe ich ja einen anderen Ansatz - meine private Post erhalte ich nach wie vor an meine (private) Adresse .. Lediglich den Mietern gebe ich (ausschließlich) meine Dropscan Adresse. Probiere ich mal aus und berichte dann!

Quote

Wie funktioniert Dropscan?
Dropscan basiert auf einer einfachen Idee: Der Scanbox. Sie erhalten eine individuelle Postadresse, alle Sendungen die dort eingehen, werden von uns auf Wunsch gescannt und Ihnen als digitale Dokumente zur Verfügung gestellt. Alternativ können Ihre Sendungen auch vernichtet, auf dem Postweg weitergeleitet oder für einen unbegrenzten Zeitraum bei uns archiviert werden.

 

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vor 8 Minuten schrieb Kalle:

Klar - irgendwann lässt sich die Privatadresse dann nicht mehr geheimhalten.. Bzw. wer sie herausfinden möchte, der kann es wahrscheinlich auch.

Mieter haben übrigens ein Auskunftrecht ggü. der Verwaltung bezüglich Anschrift des Vermieters. -> AG München, Urteil v. 12.4.2011, 155 C 1149/11

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Arnd Uftring:

Hierfür braucht es eine vertragliche Vereinbarung, die aber mit einer Verwaltungsleistung nichts zu tun hat.

Naja, wäre halt eine abgespeckte Verwaltungsleistung, die nicht ohne einen gewissen Verwaltungsaufwand zu managen wäre, schließlich fungiert der Adressdienstleister als erster Ansprechpartner für die Mieter und Vermittler für den Vermieter. Insbesondere in Not- bzw. Havariefällen wäre hier auch im Interesse des Vermieters eine schnelle Kommunikation erforderlich.

Am Ende des Tages für den Vermieter ne Preisfrage: Zahle ich 15-20 EUR im Monat für die Sondereigentumsverwaltung oder x EUR für den Adress-/Kommunikations-Service ohne den Service einer Hausverwaltung?

Edited by Monopoly

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Für alle, die ihre Privatadresse nicht preisgeben möchten, gibt es auch noch die Möglichkeit der Anmietung einer Büroadresse. Exemplarisch habe ich hier das Denkwerk in Herford (soll keine Werbung sein). Wichtig ist, daß es sich hierbei nicht um eine Postfach- sondern um eine ladungsfähige Adresse hält. 

http://www.denkwerk-herford.de/arbeiten/geschaeftsanschrift-briefkasten/

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vor 2 Minuten schrieb Arminius:

Für alle, die ihre Privatadresse nicht preisgeben möchten, gibt es auch noch die Möglichkeit der Anmietung einer Büroadresse. Exemplarisch habe ich hier das Denkwerk in Herford (soll keine Werbung sein). Wichtig ist, daß es sich hierbei nicht um eine Postfach- sondern um eine ladungsfähige Adresse hält. 

http://www.denkwerk-herford.de/arbeiten/geschaeftsanschrift-briefkasten/

Statt 29,- EUR im Monat allein für Postservice auszugeben, würde ich dann aber lieber eine Hausverwaltung mit Full Service beauftragen.

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