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Darth Vader

Sicherungskasten mit Leitungen im Treppenhaus; Gemeinschafts- oder Sondereigentum?

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Hallo in die Runde,

ich ziehe in Erwägung mir eine ETW zuzulegen, bei der die Elektrik saniert werden müsste. (2-adrig, kein FI, usw.)

Nun befindet sich der Sicherungskasten im Treppenhaus auf der gegenüber liegenden Seite.

Wie wäre hier der korrekte vorgehen?

Soweit ich recherchiert habe, gibt es zunächst zu klären, ob der Sicherungskasten selbst im sonder- oder Gemeinschaftseigentum geführt ist. Das kann kostentechnisch interessant werden. Aber kann kein Elektriker so ohne weitere die Wände im Treppenaus aufstemmen (oder Kabelkanäle verlegen), oder würde die WEG das veranlassen lassen?

 

LG

Schip

 

 

20180727_1411171.jpg

Edited by Darth Vader

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Du hast hier einen Drehstrom und 8 Wechselstromkreise, + Vorsicherung....

Soweit ich das auf dem ersten Blick beurteilen kann stammt die Unterverteilung aus ca. Ende der 70er Jahre...

Der Standort Treppenhaus ist suboptimal, aber war zu Zeitpunkt der Errichtung stand der Technik.

ich würde wetten das die (mindestens) 9 Zuleitungen mit Schutzleiter sind, mit ganz viel Glück gibt es ein Leerrohr von der UV in die Wohnung.

Hast Du Fotos vom inneren der Wohnung...

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Hi,

ja, ich habe Fotos von der Wohnung. Die Deckenbeleuchtung war 2-adrig. Ich gehe daher komplett vom alten Zustand aus, der komplett gemacht werden muss. :)

Heut zutage werden die Zähler im Erdgeschoss zentralisiert geparkt, soweit ich weiß. Ich denke nicht, dass dies bei dieser WEG so ohne weiteres geht, da die belegten Wohnungen sicherlich nicht interessiert sind die Elektrik neu zu machen. Daher gehe ich davon aus, dass der Zähler an der Stelle verbleibt.

 

Meine Frage ist, nun, wie eine solche Sanierung zu planen ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ohne weitere Rücksprache einen Auf-Putz-Kabelkanal durch das Treppenhaus ziehen kann. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass ich ohne Rücksprache die Wand im Treppenhaus aufstemmen darf.

 

 

 

 

Edited by Darth Vader
Rechtschreibfehler

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Eine 2 adrige Leitung die aus der Decke schaut ist noch lange kein Indiz dafür das der Rest in der Wohnung auch 2 adrig ist...

Hier kann ein Doppelpfusch vorliegen.

1. in den 60er Jahren hat man gerne mal Leitungen ohne Schutzrohr direkt in den Beton verlegt, diese sind dann nicht auswechselbar.

2. Ende der 70er / anfang der 80er hat man bei der Erneuerung nur die Leitungen in den Wänden getauscht, von der Deck hat man die Finger gelassen da die Betondcke aus statischen Gründen nicht gestemmt werden darf, und man eine abgehängte Decke aus Kostengründen nicht haben wollte...

Das wär bei der Baualtersklasse kein Einzelfall...

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Okay, das ist ein Argument und nachvollziehbar, aber es handelt sich hier um eine Dach-Geschoss-Wohnung.

Die Decke ist bereits aus Gipskarton, und eine erneuerung wäre kein Problem.

Grundsätzlich sollte ich in der Tat prüfen oder prüfen lassen, wie der Schutzleiter angeschlossen ist.

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