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Senkrechtstarter35

Steuererklärung Wiso vs. Elster?

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Hallo Freunde 

Wollte jetzt meine Steuererklärung machen. 5 ETWs. Ich benutze bisher immer Elster Formular.  Für die, die es nicht wissen: Das ist die kostenlose Software vom Finanzamt, als herunterladbare Desktop Variante (es gibt noch eine online Version)

Bisher kam ich sehr gut mit Elster klar. Ich habe mich nur gefragt, ob durch eine kommerzielle Steuersoftware mehr rauszuholen ist. Ich hab öfter von Wiso gehört. 

Hat sich einer von euch die Mühe gemacht, verschiedene Software zu testen, vor allem im Vergleich zu Elster? Einen Hauptunterschied sehe ich darin, dass in Elster keine Steuertipps enthalten sind, die soll es wohl bei Wiso geben. Allerdings liest man sich was Steuertipps angeht ja vorher soweiso auf einschlägigen Seiten ein, daher frage ich mich, ob es trotzdem den Vorteil bietet. 

 

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vor 11 Minuten schrieb Senkrechtstarter35:

Hallo Freunde 

Wollte jetzt meine Steuererklärung machen. 5 ETWs. Ich benutze bisher immer Elster Formular.  Für die, die es nicht wissen: Das ist die kostenlose Software vom Finanzamt, als herunterladbare Desktop Variante (es gibt noch eine online Version)

Bisher kam ich sehr gut mit Elster klar. Ich habe mich nur gefragt, ob durch eine kommerzielle Steuersoftware mehr rauszuholen ist. Ich hab öfter von Wiso gehört. 

Hat sich einer von euch die Mühe gemacht, verschiedene Software zu testen, vor allem im Vergleich zu Elster? Einen Hauptunterschied sehe ich darin, dass in Elster keine Steuertipps enthalten sind, die soll es wohl bei Wiso geben. Allerdings liest man sich was Steuertipps angeht ja vorher soweiso auf einschlägigen Seiten ein, daher frage ich mich, ob es trotzdem den Vorteil bietet. 

 

Ich nutze "Tax" vom gleichen Produzenten Buhl Data. Das ist im Prinzip das gleich Programm, leicht abgespeckt (auf einige interaktive Features von WISO bzw. Videos wird hier verzichtet - kann man auch gern). Die Lizenz kostet nur 12,95 EUR p.a., statt 29,95 EUR für WISO. Das gebe ich gern für dieses nützliche Programm aus, was die Steuerdaten übersichtlich aufbereitet, auf Plausibilität checkt und die zu erwartenden Steuern berechnet .

Enthalten in der Lizenzgebühr ist ein monatlicher Steuer-Newsletter mit aktuellen Steuertipps, Gesetzesurteilen und Gesetzesänderungen und ein jährliches Steuermagazin mit Steuersparmodellen.

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Datev ist mit Abstand das beste Steuerprogramm (benutzen wir Berater; aber für den Privatmann zu teuer).

Wer steuerlich fit ist (und die Formulare kennt) dem reicht Elster vollkommen. Wiso ist für eine 0815 Steuererklärung mit Anlage V auch ausreichend.

Edited by JulianH

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Ach die Datev, klar tolles Programm (nutze ich auch). Aber im Bezug auf die Anlage V wird hier auch nur mit Wasser gekocht.

 

Das Wesentliche ist stets das eigene Know-How. Die etwas teureren Programme werden wahrscheinlich mit Videos und Interviews versuchen Know-How zu vermitteln. 

 

Wozu ich aber abraten möchte ist ohne fundiertes Wissen die Anlage V auszufüllen. Lieber im ersten (und zweiten) Jahr einen StB beauftragen und die Ergebnisse interessiert nachvollziehen.  Dann kann man es ab dem 2 (oder besser 3 Jahr) selbst versuchen.

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vor 9 Stunden schrieb §23Estg:

 

Wozu ich aber abraten möchte ist ohne fundiertes Wissen die Anlage V auszufüllen.

Wo sind hier Fallstricke zu sehen, über die ein Steuerprogramm wie Tax, das weiß wo welche Posten einzutragen sind und Erläuterungen/Hilfestellungen gibt, nicht hinweg hilft?

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vor 9 Stunden schrieb §23Estg:

Ach die Datev, klar tolles Programm (nutze ich auch). Aber im Bezug auf die Anlage V wird hier auch nur mit Wasser gekocht.

 

Das Wesentliche ist stets das eigene Know-How. Die etwas teureren Programme werden wahrscheinlich mit Videos und Interviews versuchen Know-How zu vermitteln. 

 

Wozu ich aber abraten möchte ist ohne fundiertes Wissen die Anlage V auszufüllen. Lieber im ersten (und zweiten) Jahr einen StB beauftragen und die Ergebnisse interessiert nachvollziehen.  Dann kann man es ab dem 2 (oder besser 3 Jahr) selbst versuchen.

Im Vergleich zu Elster ist DATEV von der Eintragung her viel komfortabler (inkl. der Laufzeitüberwachung der AfA etc.).

Meine eigene Steuererklärung mache ich über Elster, da ich Datev nur in der Kanzlei habe. Dort empfinde ich es jedes Jahr (nicht nur aus Gewohnheit mit Datev zu arbeiten) als viel komfortabler und es geht viel zügiger. 

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vor 47 Minuten schrieb Monopoly:

Wo sind hier Fallstricke zu sehen, über die ein Steuerprogramm wie Tax, das weiß wo welche Posten einzutragen sind und Erläuterungen/Hilfestellungen gibt, nicht hinweg hilft?

Um eine Steuererklärung richtig zu erstellen und das Bestmögliche rauszuholen reicht es keineswegs aus nur die richtige Zeile/Kenniffer zu erwischen.

Die Höhe des Betrages, die Wahlrechte, die möglichen Vereinfachungen und v.a. die damit verbundenen möglichen steuerlichen Gestaltungen im Hinblick auf die Folgejahre und im Zusammenspiel mit anderen Einkünften und persönlichen Lebensumständen ist eine ganz andere Hausnummer.

Was ich als Vorteil sehe, zu einem Steuerberater zu gehen (natürlich bin ich hier "befangen"):

1. Höhere steuerliche Fachkompetenz (was ja schlimm wäre, wenn es anders wäre). Ein Handwerker kann in seinem Handwerk ja auch mehr als ich.

2. Keine Opportunitätskosten. Die Steuerpflichtige müssen sich (um die Steuererklärung 100% zu machen) lange einlesen, die Grundzüge des Steuerrechtes kennen, bei der Rechtssprechung auf dem Laufenden sein etc. Das frisst Zeit, die Erstellung der Erklärung nimmt Zeit in Anspruch (in der man seiner eigenen Arbeit nachgehen könnte), das Programm kostet etc.

3. Die Kosten des Steuerberaters hinsichtlich der Anlage V sind Werbungskosten und kosten somit "in Wirklichkeit" nur ca. 60% . Da eine Anlage V je nach Vollständigkeit der Unterlagen des Steuerpflichtigen (Ausnahme Erstjahr mit Kaufpreisaufteilung etc.) im Schnitt ca. 90-100 Euro netto (also brutto bei 100 Euro netto=119 Euro) kostet, sind das nach Ansatz als Werbungskosten höchstens EUR 71,40 brutto (bei EUR 119,00 Rechnungsbetrag).

Dafür bekommt man Fachkompetenz (Gestaltung im Zusammenspiel mit anderen Einkünften und Lebensumständen im laufenden Jahr und Folgejahr), hat selbst keinen Aufwand in Form von Softwarekosten und Zeit (v.a. gehören dazu auch das Lesen der aktuellen Rechtsprechung), die Kosten sind abzugsfähig und das Finanzamt sieht es auch als "hochwertiger" an, wenn die Erklärung von einem Steuerberater gemacht wurde und erhebt weniger Nachfragen.

Edited by JulianH
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Ich mache meine Steuer immer selber...

1. Nur wenn man etwas in der Materie eingearbeitet ist kann man bewusster investieren und selber beurteilen was sich lohnt und was nicht...

2. Das Handwerkerbeispiel: zum Glühbirnenwechsel holt man auch keinen Elektriker...

3. Belege muss man sowieso sortieren... mit etwas Steuerrecht sollte man sich auch beschäftigen... man will ja seine Steuern steuern... und nicht bei jeder Anschaffung einen Steuerberater konsultieren... Das deutsche Steuerrecht ist das umfangreichste der Welt... aber ein paar FFH´s kann man auch so hinbekommen... Wenn eine kritische größe überschritten wird ist ein Steuerberater gut, und wenn man sich dann schon etwas Fachwissen angeeignet hat kann man die Arbeit des Steuerberaters auch besser beurteilen...

Wer 2 linke Hände hat wird auch eher von einem "Handwerker" beschissen als jemand der das Gewerk beurteilen kann.

 

 

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vor 40 Minuten schrieb Matt:

Ich mache meine Steuer immer selber...

1. Nur wenn man etwas in der Materie eingearbeitet ist kann man bewusster investieren und selber beurteilen was sich lohnt und was nicht...

2. Das Handwerkerbeispiel: zum Glühbirnenwechsel holt man auch keinen Elektriker...

3. Belege muss man sowieso sortieren... mit etwas Steuerrecht sollte man sich auch beschäftigen... man will ja seine Steuern steuern... und nicht bei jeder Anschaffung einen Steuerberater konsultieren... Das deutsche Steuerrecht ist das umfangreichste der Welt... aber ein paar FFH´s kann man auch so hinbekommen... Wenn eine kritische größe überschritten wird ist ein Steuerberater gut, und wenn man sich dann schon etwas Fachwissen angeeignet hat kann man die Arbeit des Steuerberaters auch besser beurteilen...

Wer 2 linke Hände hat wird auch eher von einem "Handwerker" beschissen als jemand der das Gewerk beurteilen kann.

 

 

Das Beispiel mit dem Glühbirnenwechsel ist vergleichbar mit dem Abtippen der Lohnsteuerbescheinigung in ein Steuerprogramm, was also jeder kann.

Gegen das Selbermachen und damit beschäftigen ist auch nichts einzuwenden, aber auch die vermeintlich "einfache" Anlage V hat viele Tücken und Gestaltungsspielräume, die man -wenn man nur die Grundzüge kennt- sich gar nicht bewusst ist.

 

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vor 1 Minute schrieb JulianH:

...aber auch die vermeintlich "einfache" Anlage V hat viele Tücken und Gestaltungsspielräume, die man -wenn man nur die Grundzüge kennt- sich gar nicht bewusst ist.

 

Die da wären?

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vor 31 Minuten schrieb Monopoly:

Die da wären?

Unterhaltsberechtigte Personen als Mieter, Steuerfreiheit Veräußerung bei Nutzung durch nichtverheiratete Mutter mit Kind, Vorbehalts-und Zuwendungsnießbrauch, Antrag Grundsteuerrückerstattung, gewerblicher Grundstückshandel, Ferienwohnungen bei teilweiser/ohne Selbstnutzung, Abgrenzung nachträglicher AHK und Erhaltungsaufwand, IHR bei AfA Bemessung und Veräußerung vor/nach 10 Jahren, Vorfälligkeitsentschädigung vor/nach 10 Jahre, "3-Gewerke-Regel" ....

Nur ein paar ausm Kopf...

Edited by JulianH

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Das wechseln einer Glühbirne kann auch lebensgefährlich sein...(Arbeiten unter Spannung..) Die Elektroanlage sollte auch alle 5 Jahre geprüft werden...

Von den Aufgelisteten Dingen sind zumindest für mich nur die folgenden relevant:

 Abgrenzung nachträglicher AHK und Erhaltungsaufwand, IHR bei Afa Bemessung und Veräußerung vor/nach 10 Jahren, Vorfälligkeitsentschädigung vor/nach 10 Jahre, "3-Gewerke-Regel" .... 

Mein Opa war Schreiner und gab mir folgenden Tipp fürs Leben:

Gearbeitet wird in der Werkstatt, Geld verdient wird am Sonntag am Schreibtisch!

Die obenstehenden Regeln muss ich sowieso kennen... Hätte ich mich nicht eingelesen, dann wäre ich auf die 10/3 Regel reingefallen + die 3-Gewerke-Regel

 

 

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vor 21 Minuten schrieb JulianH:

Unterhaltsberechtigte Personen als Mieter, Steuerfreiheit Veräußerung bei Nutzung durch nichtverheiratete Mutter mit Kind, Vorbehalts-und Zuwendungsnießbrauch, Antrag Grundsteuerrückerstattung, gewerblicher Grundstückshandel, Ferienwohnungen bei teilweiser/ohne Selbstnutzung, Abgrenzung nachträglicher AHK und Erhaltungsaufwand, IHR bei AfA Bemessung und Veräußerung vor/nach 10 Jahren, Vorfälligkeitsentschädigung vor/nach 10 Jahre, "3-Gewerke-Regel" ....

Nur ein paar ausm Kopf...

Ok... das sind aber außerordentliche Sonderthemen, bei denen im Einzelfall bzw. bei Unklarheiten die Konsultation eines SB angebracht sein könnte.

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vor 25 Minuten schrieb Monopoly:

Ok... das sind aber außerordentliche Sonderthemen, bei denen im Einzelfall bzw. bei Unklarheiten die Konsultation eines SB angebracht sein könnte.

Unterhaltsberechtigte Personen als Mieter, Steuerfreiheit Veräußerung bei Nutzung durch nichtverheiratete Mutter mit Kind, Vorbehalts-und ZuwendungsnießbrauchAntrag Grundsteuerrückerstattung, gewerblicher Grundstückshandel

Gelegentlich (bin ich deiner Meinung sind Sonderthemen)

Abgrenzung nachträglicher AHK und Erhaltungsaufwand, IHR bei AfA Bemessung und Veräußerung vor/nach 10 Jahren, Vorfälligkeitsentschädigung vor/nach 10 Jahre, "3-Gewerke-Regel" 

Regelmäßig/Teilweise sehr oft 

 

Bei jemand mit mehr als 1 Wohnung (was die meisten der Madanten haben) sowieso.

Aber das ist nur meine Erfahrung.

Edited by JulianH

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vor 17 Minuten schrieb Monopoly:

Ok... das sind aber außerordentliche Sonderthemen, bei denen im Einzelfall bzw. bei Unklarheiten die Konsultation eines SB angebracht sein könnte.

Mag sein, trotzdem sollte man von jemanden auf die Themen aufmerksam gemacht werden.

Das Thema beschränkter Zuwendungsnießbrau, worüber kürzlich eine BFH-Rechtssprechung erging, kann einem Vater (und/oder einer Mutter) eine Menge Steuern sparen (Thema Finanzierung des Studendenlebens des Sohnes). 

 

vor 23 Minuten schrieb Matt:

Gearbeitet wird in der Werkstatt, Geld verdient wird am Sonntag am Schreibtisch

Aber das, kann ich natürlich auch zu 100% unterschreiben. Wer sich in seiner Freizeit mit denn Thema Steuer beschäftigen möchte, kann seine Steuerlast gut steuern. Aber es gehört halt auch ein Stück ständige Weiterbildung dazu.

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vor 6 Stunden schrieb Monopoly:

Wo sind hier Fallstricke zu sehen, über die ein Steuerprogramm wie Tax, das weiß wo welche Posten einzutragen sind und Erläuterungen/Hilfestellungen gibt, nicht hinweg hilft?

Soll ich ein Buch schreiben? 

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vor 8 Minuten schrieb §23Estg:

Mag sein, trotzdem sollte man von jemanden auf die Themen aufmerksam gemacht werden.

Das Thema beschränkter Zuwendungsnießbrau, worüber kürzlich eine BFH-Rechtssprechung erging, kann einem Vater (und/oder einer Mutter) eine Menge Steuern sparen (Thema Finanzierung des Studendenlebens des Sohnes). 

 

Aber das, kann ich natürlich auch zu 100% unterschreiben. Wer sich in seiner Freizeit mit denn Thema Steuer beschäftigen möchte, kann seine Steuerlast gut steuern. Aber es gehört halt auch ein Stück ständige Weiterbildung dazu. 

Bei Sonderthemen würde ich auch immer einen Steuerberater konsultieren...

Aber letztendlich würden meine (einfache) Sachen eh von der Bürohilfe erledigt werden...

Ich habe Berufskollegen die lassen sich jede Rechnung vom Stb. schreiben...

Rechnungen sortieren ist die Hauptarbeit, und wenn ich am Renovieren bin muß ich die 3 Gewerkeregel kennen, nach der Renovierung im neuen Jahr kann der Steuerberater auch nichts mehr ausbügeln...

Mit meinem Beruf verglichen: Wenn die Tapete klebt, dann kann ich auch keine Stromleitungen mehr wechseln...

Wenn man 20 und mehr Einheiten besitzt, dann verschafft einem der Stb. viel Freizeit...

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vor 11 Minuten schrieb Matt:

Bei Sonderthemen würde ich auch immer einen Steuerberater konsultieren...

Und wie kommst Du darauf, dass es nun an der Zeit wäre einen StB zu konsultieren, wenn Du die Möglichkeit nicht kennst? 

 

Es ist im Steuerbereich halt ab und zu so, dass es Beratungssachverhalte gibt, die sich aufgrund einer Lebensänderung ergeben und die ein erhebliches Steuersparvolumen haben (auch im Bezug zu Immobilien). Die Einsparung rechtfertigt dann unter Umständen, die Honorrare vergangener Jahre.

 

Ich kenne einen Mediziner, der die Steuer selbst gemacht hat und bei der Praxisveräußerung die Tarifermäßigung nicht kannte. Das hat dann halt auf einen Schlag etwa EUR 35.000.- gekostet. 

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vor 40 Minuten schrieb §23Estg:

Ich kenne einen Mediziner, der die Steuer selbst gemacht hat und bei der Praxisveräußerung die Tarifermäßigung nicht kannte. Das hat dann halt auf einen Schlag etwa EUR 35.000.- gekostet. 

Fall vor 2 Wochen in unserer Kanzlei: 

Mutter schenkt Tochter 4-Familienhaus im Wert von aktuell > 900.000 EUR mit Mieteinnahmen von EUR 52.000. AfA Zeitraum jedoch bereits abgelaufen. Aufgrund Gesamtrechtsnachfolge kein AfA Volumen mehr. Hätte man einfach und kostengünstig umgehen können. Steuernachteil 2% aus ca. 750.000 EUR Gebäudewert = 15.000/Jahr AfA. Macht bei 42% ja nur EUR 6.300 Einkommensteuer / Jahr :D

 

Edited by JulianH

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vor einer Stunde schrieb Matt:

Nach der Renovierung im neuen Jahr kann der Steuerberater auch nichts mehr ausbügeln....

Deshalb heißt es auch SteuerBERATER.

 

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vor einer Stunde schrieb Matt:

 

Ich habe Berufskollegen die lassen sich jede Rechnung vom Stb. schreiben...

 

Könntest du das mal näher erläutern?

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Am 5.7.2018 um 10:09 schrieb JulianH:

Was ich als Vorteil sehe, zu einem Steuerberater zu gehen (natürlich bin ich hier "befangen"):

Mir fehlt hier noch:

Punkt 4: Sollte ich mal eine Steuerprüfung haben (wir hatten schon eine) schicke ich die Prüfer zum Steuerberater und kann sicher sein, dass diese problemlos abläuft

Punkt 5: Wenn mein Steuerberater Kosten einreicht, gehen die immer durch und es gibt sehr selten Nachfragen. Einfach nur aufgrund dessen, dass daneben steht, wer die Erklärung erstellt hat.

Am 5.7.2018 um 17:25 schrieb JulianH:

Deshalb heißt es auch SteuerBERATER.

Unter Beratung verstehe ich das Erstellen eines langfristigen, substanziellen Plans der dann jährlich adjustiert wird. Meiner eigenen Erfahrung nach ist es nicht so einfach einen echten Berater zu finden. Manche wollen tatsächlich nur Formulare ausfüllen und "das schnelle Geld" machen. Da bin ich bei den Vorrednern, das geht mit Elster/WiSo/etc. schneller und billiger. Bei mir selbst waren 2 Wechsel nötig bis ich vor 15 Jahren den richtigen gefunden habe. 

 

Am 5.7.2018 um 13:53 schrieb Matt:

: zum Glühbirnenwechsel holt man auch keinen Elektriker...

Aus meiner Sicht beschreibt dieses Beispiel die Situation sehr gut: Wer von einem Steuerberater nur das Glühbirnen wechseln erwartet sollte das selbst tun - dazu braucht man keinen. Wenn Steuerberater nur Glühbirnen wechseln wollen brauchen diese sich nicht zu wundern. Ich erwarte vom Steuerberater einen Installationsplan für mein Haus mit der Option zukünftig IoT zu implementieren sowie für die diversen Standards der Hausautomation - die ich später vielleicht implementieren möchte - offen zu sein. Jedes Jahr überprüfen wir dann was am Gesamtkonstrukt optimiert werden kann. Glühbirnen und Steckdosen wechsle ich selbst.

Edited by Rooki€

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vor 3 Stunden schrieb Rooki€:

Unter Beratung verstehe ich das Erstellen eines langfristigen, substanziellen Plans der dann jährlich adjustiert wird.

Ich glaube nicht, daß das ein Steuerberater vollumfänglich leisten kann.

Mit der individuellen Lebens-/Finanzplanung inkl. etwaiger Eventualitäten ist man selbst am besten vertraut. Deshalb lohnt es sich m.E. sich in die Steuergesetzgebung einzuarbeiten, um am Ende des Tages persönliche Optimierungsansätze herauszuarbeiten.

Was ein Steuerberater gut leisten kann/sollte: Spezialberatung, wenn es um (komplexere) Detailfragen geht.

 

Edited by Monopoly
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vor 31 Minuten schrieb Monopoly:

Ich glaube nicht, daß das ein Steuerberater vollumfänglich leisten kann.

Mit der individuellen Lebens-/Finanzplanung inkl. etwaiger Eventualitäten ist man selbst am besten vertraut. Deshalb lohnt es sich m.E. sich in die Steuergesetzgebung einzuarbeiten, um am Ende des Tages persönliche Optimierungsansätze herauszuarbeiten.

Was ein Steuerberater gut leisten kann/sollte: Spezialberatung, wenn es um (komplexere) Detailfragen geht.

 

@Monopoly Dein post trifft genau den Punkt!

Wenn ich mich NULL um die Steuerthematik kümmere, wer soll denn was ich genau benötige?

Auch wenn ich einmal jede Menge MFH´s habe und ich Spezialwissen eins Steuerberaters benötige, dann muss ich trotzdem im Thema bleiben...

 

 

@Rocki€  zu deinem IoT Beispiel:

Ich installiere nicht in allen meiner Häuser smart Home, da die wenigsten es nutzen können oder WOLLEN.

Wer sich smart home in sein Haus verlegen lässt, der muss technisch versiert sein, und in einer 2 Zimmerwohnung macht das keinen Sinn...

 

Betriebswirtschaftliches und Steuerwissen ist das A +O (nicht nur) bei Immobilieninvestments...

Ich denke da auch mal an die vielen Leute die in den 90er Jahren von Ihrem Steuerberater eine ´"Steuersparimmobilie im Osten" aufgeschwatzt bekommen haben...

Eine Immobilie muss auch ohne Steuervorteil rentabel sein!

Nur wenn ich Steuern zahle kann ich auch was zurückbekommen!

 

Edited by Matt

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vor 4 Stunden schrieb Monopoly:

Mit der individuellen Lebens-/Finanzplanung inkl. etwaiger Eventualitäten ist man selbst am besten vertraut. Deshalb lohnt es sich m.E. sich in die Steuergesetzgebung einzuarbeiten, um am Ende des Tages persönliche Optimierungsansätze herauszuarbeiten.

Nur dass da nichts "in den falschen Hals kommt": Für Deinen Plan bist Du selbst verantwortlich und nur Du selbst. Und ja, ohne Kenntniss der Steuergesetzgebung kannst Du keinen Plan erstellen. Der Steuerberater sollte nicht nur Formulare ausfüllen er sollte Dir die Optionen aufzeigen die es in möglichen Plänen gibt.

Um nochmals den Vergleich zu bemühen: Ohne, dass Du Dich mit der Elektroinstallation beschäftigst kannst Du keine Option für Gebäudeautomation wählen. Wenn Du Dich damit beschäftigts wirst Du auch selbst die Birne wechseln...

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