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Monopoly

Dachsanierung - Erhaltungsaufwand oder anschaffungsnaher Aufwand?

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Noch eine Frage an die Steuer-Experten:

Bei einem meiner Objekte steht demnächst eine Dachsanierung an. Hierzu wird das Dach komplett neu eingedeckt, nach ENEV gedämmt und die Rinnen und Traufen ersetzt.

Wäre die Dachsanierung steuerlich als Erhaltungsaufwand oder anschaffungsnaher Aufwand (Kauf war in 2017 und die Dachsanierung zum Kaufzeitpunkt schon beschlossen und als Abschlag vom Kaufpreis einkalkuliert) zu behandeln?

Edited by Monopoly

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Also wird lediglich das Dach saniert oder die ganze Wohnung? Wohnung in WEG oder MFH? Findet hierdurch eine Wohnflächenerweiterung statt?

Edited by JulianH

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Wie gesagt, es wir nur das Dach neu eingedeckt, da die Ziegel schon 100 Jahre alt sein dürften und ENEV-gerecht gedämmt. Wohnflächen sind nur indirekt durch die nach ENEV vorgeschriebenen Dämmungsmaßnahmen des Dachgeschosses betroffen. Das Haus ist WEG, wobei die Dachbodenkammern (zu jeder WE eine Kammer) dem Sondereigentum zugeschlagen sind. 

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Das ist ein Paradebeispiel für Anschaffungsnahe Herstellungskosten (wenn über 15%), wenn schon der Kaufpreis um den Betrag gemindert wurde.

 

Aber auch ohne Kaufpreisminderung wären es anschaffungsnahe HK.

 

 

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vor 4 Minuten schrieb §23Estg:

Das ist ein Paradebeispiel für Anschaffungsnahe Herstellungskosten (wenn über 15%), wenn schon der Kaufpreis um den Betrag gemindert wurde.

 

Aber auch ohne Kaufpreisminderung wären es anschaffungsnahe HK.

 

 

Sicher? Auch wenn die Kosten unter 15% des Kaufpreises liegen? Hast Du bestimmte Rechtsquellen für Deine Aussage? Im Grunde genommen handelt es sich doch hierbei um eine Reparaturmaßnahme, die dem Erhalt des Objektes dient. Damit ist ja keine bauliche Aufwertung oder Erweiterung des Objektes verbunden.

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Nach meiner Ansicht ist ziemlich egal, was du mit dem Geld machst. Die magische Grenze für das Finanzamt sind die 15%. Und die beziehen sich auf den Gebäudewert, als Grundstückswert vorher abziehen!

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Sicher bin ich sicher. Rechtsquelle § 6 (1a) EStG. Die Vorschrift bestimmt, dass derartige Kosten zu anschaffungsnahen Herstellungskosten werden, wenn sich innerhalb von 3 Jahren hieraus ein Betrag von mehr als 15% (netto) ergibt. Wenn nicht, dann sind es normale Erhaltungsaufwendungen.

 

„Normale“ Herstellungskosten ergeben sich in der Regel erst bei Wohnflächenvergrößerungen.

 

 

 

 

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vor 33 Minuten schrieb Krandi:

Nach meiner Ansicht ist ziemlich egal, was du mit dem Geld machst. Die magische Grenze für das Finanzamt sind die 15%. Und die beziehen sich auf den Gebäudewert, als Grundstückswert vorher abziehen!

Schon klar. Im konkreten Fall wäre es machbar unter der 15%-Grenze zu bleiben. Zumindest dann, wenn die Maßnahmen über 2 Kalenderjahre gestreckt werden würden, d.h. Jahr 1 Dach neu eindecken, Jahr 2 (d.h. frühestens im Jahr 4 nach der Anschaffung) Wärmedämmmung.

Ich denke unter diesen Voraussetzungen würde man die Maßnahmen als Erhaltungsaufwendungen durchkriegen, oder?

Edited by Monopoly

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