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dkh99

Hausgeld als Werbungskosten

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Liebe Community, ich habe Mal eine vielleicht doofe Frage zur Ermittlung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Ich mache derzeit meine Steuererklärung selbst. Das mache ich mit einem Steuerprogramm. Allerdings ist mir dennoch der Umgang mit den Ausgaben und Einnahmen nicht ganz klar. 

Ich trage zunächst die Nettomieteinnahmen ein und zusätzlich die umlagefähigen Kosten. Bei den Werbungskosten trage ich dann alle nicht umlegbaren Kosten als Ausgaben ein. Darf ich dann eigentlich noch zusätzlich das Hausgeld voll als Werbungskosten ansetzen? Die nicht umlagefähigen Kosten sind doch teilweise schon im Hausgeld enthalten, so dass ich einige Positionen doppelt geltend machen würde, wenn ich so vorgehe, wie von mir angedacht. 

Habe ich irgendwo einen Gedankenfehler? 

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Hausgeld=umlagefähige Kosten + nicht umlagefähige Kosten + Instandhaltungsrücklage

Demnach dürftest Du das Hausgeld nicht nochmals angeben. Das wäre dann doppelt. Die Instandhaltungsrücklage wäre dann ausgabenneutral. Als Ausgaben müssten dann die tatsächlichen Instandhaltungen, die aus der Rücklage finanziert werden, gezählt werden.

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Heißt für mich im Umkehrschluss ich gebe auch nicht die umlagefähigen Kosten an, weil das ohnehin ein durchlaufender Posten ist und gebe nur die nicht umlegbaren Kosten als Ausgaben an (außer Zuführung zur Instandhaltungsrücklage) inkl. tatsächliche Ausgaben aus der Instandhaltungsrücklage?

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Das kenne ich anders. Der Fall, das die umlagefähigen NK nicht in die Anlage V gehören, ware nur dann relevant, wenn der Mieter direkt an die Hausverwaltung zahlt. Falls er an Dich zahlt, und Du an die Verwaltung, gehört es in Anlage V.

Irgendwo hatte ich mal einen guten Link, ich schaue mal ...

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Danke für den interessanten Link. Das hilft mir!

Noch eine Frage zu dem Thema. Wenn im Jahre 2017 rund 1.500 EUR aus der Instandhaltungsrücklage entnommen wurde (der auf mich fallende Teil), ich aber das Objekt erst 2017 erworben habe und nur 400 EUR zur Rücklage zugeführt habe, kann ich dann auch nur 400 EUR ansetzen als Werbungskosten oder darf ich schon die 1,5 k ansetzen. Ich übernehme ja mit dem Kauf des Objektes ja auch einen Teil der Rücklage. Von daher müsste es doch so sein, dass ich die gesamte Entnahme einsetzen könnte. Liege ich da richtig?

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In dem Zusammenhang von mir noch eine praktische Frage:

Die Hausgeldabrechnung mit der Aufstellung der tatsächlichen Ausgaben aus der Instandhaltungsrücklage aus dem letzten Jahr kommt bei mir in der Regel erst im Sommer, also nach dem Termin für die Steuererklärung. Da kann ich ja vorher noch keine Aussage darüber treffen, wie viel ausgegeben wurde... Die Zahlen aus dem WIrtschaftsplan sind ja auch nur Annahmen.

Wie geht ihr damit um? Nehmt ihr die Angaben aus dem vorvergangenen Jahr?

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