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Eure Meinung zu Florian Roski?

13 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Ich würde Euch gerne nach Eurer Meinung zu Florian Roski fragen:
http://www.education-punk.de/mentoring/
https://www.amazon.de/Das-Immobilien-Millionärs-Florian-Roski/dp/3981788826/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8
https://www.th-nuernberg.de/nc/person/roski-florian/
https://www.f-q.de/

Kurz und knapp würde mich interessieren, ob er seriös ist. Ist Herr Roski ein erfolgreicher und kompetenter Immobilieninvestor oder lediglich ein Buchautor und Verkäufer?
Vielleicht kennt ihn ja jemand hier etwas besser.

Vielen Dank für Eure Einschätzung!

 

 

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Ganz allgemein ohne auf diesen speziellen Fall direkt zu antworten, sollte sich jeder folgendes fragen:

Warum verwendet, jemand der angeblich doch sooo erfolgreich ist, die dafür doch umfangreiche notwendige Zeit um Bücher zu schreiben, Seminare zu halten und dabei hohe Gebühren nimmt?

M.E. sind die weitaus Meisten, die dieses Geschäftsmodell verfolgen (oder wie ich ab und zu sich mal hier äußern) eher kleine Fische mit max. einigen Dutzend oder vielleicht mal 100 oder 200 Einheiten. Die richtig erfolgreichen größeren Marktteilnehmer mit tausenden von Einheiten (z.B. Herr Doblinger und Familie Sahle mit jeweils über 20.000 Einheiten)  haben weder die Zeit noch das Interesse für solche Aktivitäten. Sie setzen ihre Zeit lieber bei der Optimierung ihrer Immobilien ein: da bringt es halt deutlich mehr als ein paar teure Seminare zu verkaufen.

Das geht selbst mir bei meinen paar Einheiten so. Lieber steigere jährlich ich die Mieteinnahmen um 30.000 oder 40.000 Euro p.a.  (entsprechend einer Wertsteigerung von deutlich über 500.000 Euro), als jährlich im Boom vielleicht 50 Seminarplätze a 2380 Euro (d.h. 100.000 nach Abzug MWSt und ca. 40.000 Euro nach Abzug Kosten und Einkommenssteuer) zu verdienen.

bearbeitet von Andreas
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Andreas bringt es auf dem Punkt. Davon abgesehen: die Bezeichnung Millionär ist auch tlw. irreführend. Kleines Beispiel: eine Immo die man hat, hat einen Marktwert von 1 Mio. Liest sich gut an (ob der Preis auch realisiert werden kann natürlich anderes Thema). Ist die Immo aber mit beinahe soviel finanziert, dann ist m,an immer noch "Millionär" - Schuldenmillionär (ja auch mit CF sicher).

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vor 14 Minuten schrieb Andreas:

Ganz allgemein ohne auf diesen speziellen Fall direkt zu antworten, sollte sich jeder folgendes fragen:

Warum verwendet, jemand der angeblich doch sooo erfolgreich ist, die dafür doch umfangreiche notwendige Zeit um Bücher zu schreiben, Seminare zu halten und dabei hohe Gebühren nimmt?

M.E. sind die weitaus Meisten, die dieses Geschäftsmodell verfolgen (oder wie ich ab und zu sich mal hier äußern) eher kleine Fische mit max. einigen Dutzend oder vielleicht mal 100 oder 200 Einheiten. Die richtig erfolgreichen größeren Marktteilnehmer mit tausenden von Einheiten (z.B. Herr Doblinger und Familie Sahle mit jeweils über 20.000 Einheiten)  haben weder die Zeit noch das Interesse für solche Aktivitäten. Sie setzen ihre Zeit lieber bei der Optimierung ihrer Immobilien ein: da bringt es halt deutlich mehr als ein paar teure Seminare zu verkaufen.

Ich finde, das kann man gar nicht miteinander vergleichen. Du schreibst hier bei den "großen Fischen" nicht von einzelnen Personen, sondern von großen Millionenunternehmen. Alleine Sahle Baubetreuungsgesellschaft mbH hat 5 Geschäftsführer. Mit dem richtigen "Tagesgeschäft" (Mieterauswahl, Instandhaltungsmaßnahmen, usw.) haben sie (Familie Sahle) doch gar nichts mehr zu tun. Wenn ich einen Lehrmeister suchen würde, dann würde ich so einen gar nicht wollen, sondern einen, der näher an der Basis ist und mir die Kniffe bei der Vermietung, der Instandhaltung usw. verraten kann. Und das kann nunmal nur der "kleine Fisch" mit seinen "lächerlichen" 20, 50 oder 100 Wohneinheiten, der alles selbst verwaltet bzw. koordiniert.

Ich kenne diesen Roski nicht, bis auf ein paar Videos. Ich habe keine Ahnung, ob er Ahnung hat. Aber ich finde, man kann nicht daran festmachen, ob einer kompetent ist oder nicht, nur weil er ein Buch schreibt (oder nicht schreibt) oder Videos auf YouTube einstellt (oder auch nicht). Letztendlich ist es einfach nur eine weitere Einkommensquelle. Daran festzumachen, ob jemand Erfahrung oder Kompetenz auf einem bestimmten Gebiet hat, finde ich einfach falsch.

Und übrigens die o.g. Gesellschaften haben auch nicht nur die Einkommensquelle der Immobilienvermietung/-verwaltung.

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vor 56 Minuten schrieb Andreas:

M.E. sind die weitaus Meisten, die dieses Geschäftsmodell verfolgen (oder wie ich ab und zu sich mal hier äußern) eher kleine Fische mit max. einigen Dutzend oder vielleicht mal 100 oder 200 Einheiten

Ich lerne gerne auch von "kleinen Fischen". Denn die haben vielleicht eher Zeit/Lust mir etwas beizubringen. Von einem millionen/millirdenschwerden Immobilienmogul könnte ich bestimmt auch einiges Brauchbares lernen, aber an den komme ich doch gar nicht ran.
Florian Roski scheint sehr regelmäßig 2-3-Zimmer-Wohnungen in guter Lage von Nürnberg mit 6-8% Rendite zu kaufen. Undzwar nur Wohnungen in guten Häusern und in gutem Zustand (bzw. bringt er sie in guten Zustand). Das finde ich gut.
Nur stellt sich mir die Fragen: Sind das nur Behauptungen oder macht er diese Investments tatsächlich. Mein Eindruck ist, dass er diese Investments tatsächlich macht, aber ich mag mich irren.
Deshalb hätte mich einfach interessiert, ob hier jemand noch eine Meinung zu Roski hat.

 

 

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Aber davon abgesehen: Wer ist dieser Roski? Ich habe von dem Typen noch nie vorher was gehört, gelesen oder sonst was. MMn wieder nur einer der vielen die VIELLEICHT ein oder zwei ETWs besitzen und auf Coach machen. Leider (für ihn) etwas zu spät, da der Wind (auch Interessensmässig) bereits sich schon vor längerem gedreht hat. .D

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Ich finde es spielt überhaupt keine Rolle wie viel Erfolg ein Autor wirklich hat.

Wenn ich ein Buch lese, Video gucke oder einen Podcast höre kommt es für mich darauf an wie viel ich selbst mitnehmen kann. Ich hab das Buch von Herrn Roski gelesen, war mir aber bereits alles bekannt, sodass ich leider nicht viel mitnehmen konnte. Für einen Einsteiger mag das anders aussehen.

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vor 15 Stunden schrieb Andreas:

M.E. sind die weitaus Meisten, die dieses Geschäftsmodell verfolgen (oder wie ich ab und zu sich mal hier äußern) eher kleine Fische mit max. einigen Dutzend oder vielleicht mal 100 oder 200 Einheiten. Die richtig erfolgreichen größeren Marktteilnehmer mit tausenden von Einheiten (z.B. Herr Doblinger und Familie Sahle mit jeweils über 20.000 Einheiten)  haben weder die Zeit noch das Interesse für solche Aktivitäten. Sie setzen ihre Zeit lieber bei der Optimierung ihrer Immobilien ein: da bringt es halt deutlich mehr als ein paar teure Seminare zu verkaufen.

Natürlich tummeln sich im Web und bei Youtube genug Luftpumpen, die nur zwei Einzimmerappartements haben und Visitenkarten mit "Immobilieninvestor" darauf verteilen. Allerdings würde ich jemanden mit 100 oder 200 Einheiten -  die er schon seit Jahren bewirtschaftet und entwickelt - als geeignetes Beispiel für die meisten Immobilieninteressierten sehen. Im Gegesatz dazu brimgt dem Immobilien-Neuling eine Auseinandersetzung mit dem Geschäftsmodell von Familie Doblinger meiner Meinung nach rein gar nichts!

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vor 2 Stunden schrieb Marius Becker:

Ich finde es spielt überhaupt keine Rolle wie viel Erfolg ein Autor wirklich hat

Nein da habe ich eine andere Ansicht. Wenn jemand Bücher verkauft (wo es um Vermögensaufbau bzw. Verwaltung geht udgl.) oder Kurse/Seminare anbietet, dann hinterfrage ich sehr wohl wie viel Erfolg dieser Mensch damit gehabt hat und hatte. Es wäre ähnlich wie jemand der ein Buch schreibt wie man beim Pokern gewinnt aber selber alles verzockt hat weil er es nicht kann. Außerdem: mein sauer verdientes Geld und meine lebenszeit will ich nicht vergeuden. Aber jeder hat da seine Ansicht.

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Ich fühle mich bei manchen Leuten an dem Film "Ein Goldfisch an der Leine" erinnert. Er dreht sich um den Mitarbeiter eines Angelladens, der viele Bestseller übers angeln geschrieben hat, und als PR-Aktion an einem Wettfischen teilnehmen soll. Leider hat er noch nie geangelt und scheitert an den Basics (das auswerfen der Angel etc.) .

Im Film geht alles gut, egal wie dumm er sich anstellt - ihrgendwie fängt er doch immer nen Fisch. Aber das ist halt nicht das Leben. Ratgeber sollte schreiben, wer Rat weiß. Ich schreibe ja auch kein Buch "Wie gebäre ich richtig - in 15 Minuten". Hab ich halt keine Ahnung von. Aber nen hübschen Text kann ich dir verfassen, 24 Stunden und ich hätte was druckfertig....

 

PS: das ist jetzt weniger auf Herrn Roski bezogen (von dem ich noch nie gehört habe) als allgemein auf Coaches, die schneller nachwachsen als die Pilze im Herbst.

bearbeitet von jonas2
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Wobei man nicht vergessen sollte, dass dieses Forum, in dem wir uns alle tummeln, nur aus dem Grunde besteht, dass es jemand wie Herr Roski gegründet hat.

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Ich sach ma so: Es kann eigentlich nicht genug Persönlichkeiten geben, die für uns ihr Wissen in allen möglichen Varianten zur Verfügung stellen. Ich wäre außerdem froh, wenn sich einige Forenteilnehmer mal die Mühe geben würden, überhaupt druckreif zu schreiben, damit ich nicht so viel Zeit verschwenden müsste, ihren schriftlichen Grundschul-Standard zu entziffern. Vielleicht wissen sie dann solche Publikationen von Florian Roski und anderen mehr zu schätzen…

Es tut doch nicht weh, sich ein zusätzliches Buch ZUM THEMA durchzulesen…? Man kann von fast jedem Autor, Publizisten oder Gesprächspartner wenigstens noch eine zusätzliche Kleinigkeit hinzulernen. Wenn Bücher nämlich DAS kosten würden, was man aus ihnen lernen kann (und sei es nur eine Kleinigkeit zusätzlich), wären sie UNBEZAHLBAR…

Ich nehme mal ein Beispiel: Neulich tauchte jemand beim Stammtisch auf mit dem Buch von Paul Mizar… Ich fragte ihn, das wievielte Immobilienbuch es denn sei, was er da lesen möchte und er sagte, das sei jetzt das fünfte Buch und warum ich das fragen würde…

Ich habe ihm gesagt, dass er sich über den Inhalt wahrscheinlich freuen wird, weil es ERST das Fünfte sei. Wenn es das Buch Nr. 40 oder Nr. 50 wäre, würde er sich wahrscheinlich ärgern, weil man aus diesem Buch von Paul nicht viel Neues lernen kann (wenn man schon 50 verschiedene Immo-Bücher vorher gelesen hat).

Ich habe bei mir irgendwann aufgehört zu zählen, weil ich selbstverständlich ALLES zum Thema lese und trotzdem habe ich mich über Pauls Buch sehr gefreut: Es ist zusätzlicher Content, von dem es niemals genug geben kann. Es ist motivierend und man sollte neben Fachbüchern auch reichlich „Motivationsliteratur“ mit ins persönliche Programm einpflegen. Es ist in Großdruck geschrieben, so dass man es prima zum Einschlafen lesen kann…

Obwohl für mich nichts Neues in Pauls Buch stand, hatte ich Dinge, die ich dort gelesen hatte, bereits komplett aus dem Gedächtnis gelöscht, so dass ich dankbar war, sie nochmals aufzufrischen. Ich will damit sagen, dass ich SELBST für SOLCHE Bücher, wie das von Paul Misar dankbar bin. Das von Florian ist natürlich um Längen besser. Wer aber hier im Forum täglich Zeit hat, hilfreiche Gedanken, von „geschriebenem Müll“ zu filtern, der kann auch JEDES Buch lesen. Wer hingegen meint, für Informationen kein Geld ausgeben zu wollen und keine Zeit für Wissen investieren möchte, der soll sich bitte andere Aktivitäten suchen, als Investor zu spielen…

 

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vor 12 Stunden schrieb Thorsten Beckers:

Ich sach ma so: Es kann eigentlich nicht genug Persönlichkeiten geben, die für uns ihr Wissen in allen möglichen Varianten zur Verfügung stellen.

Ich sehe das genauso: Viele Meinungen beleuchten ein Thema oder Problem von vielen Seiten. Da sind oft welche dabei die ich selbst so nicht bedacht habe. Ich filtere mir dann das aus, was für mich relevant ist bzw. am besten passt. Bin so immer gut gefahren.

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