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Wie reagiert der Fiskus auf kurzzeitige Vermietungen (Airbnb)

8 Beiträge in diesem Thema

Hallo miteinander

 

Seit Wochen versuche ich herauszufinden wie das Finanzamt Vermieter einstuft die ihre Wohnungen kurzzeit vermiete lassen.

 

Hat jemand hier schon derartige Erfahrungen machen können?

 

Ich möchte z.b. Eine wohnung von mir langfristig auf Airbnb anbieten.

 

Stuft mich das Finanzamt als gewerblich ein oder geht das auch als Privat?

 

Welche Steuer muss ich zusätzlich bezahlen?

 

Auf Tipps und Erfahrung würde ich mich sehr freuen.

 

 

Liebe Grüße

 

Jack Paskali

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Ich vermiete eine Wohnung seit Jahren als Ferienwohnung. Man sollte wissen, ob so etwas ohne Auflagen/Bettensteuer (wie z. B. Köln) möglich ist. Die Problematik mit Ferienwohnungen in bestimmten Region wie z. B. Berlin wurde hier schon ausgiebig diskutiert. In meinem Falle ist es kein Problem (Westpfälzer Bergland). Somit vermiete ich zwischen 1 Übernachtung und mehreren Wochen. Ich versteuere diese Einkommen wie bei meinen ETW’s unter der Einkunftsart V&V.

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Die Gewerblichkeit kann man auf Basis bestimmter Indizien festmachen, die Du Dir von Deinem Steuerberater auflisten lässt (Angebot von Dienstleistungen wie Frühstück, Minibar, Vorfinden einer Rezeption, etc. ). Hier im Forum gehen die Erfahrungen in unterschiedlichste Richtungen, da die Auslegung am Einzelfall festzumachen ist. Aufgrund der steuerlichen Infektionstheorie ist hier besonderer Steuer-Beratungsbedarf geboten.

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Weiter fällt mir ein, dass eine Deklaration als Kurzzeitmiete ebenso schädlich sein kann. Der Fiskus schaut genauer hin, wenn 4 Wochen an Monteure mit Mietvertrag vermietet wird als wenn ein Rentnerpaar 4 Wochen lang eine Ferienwohnung anmietet. Wir bieten die Ferienwohnung sowohl über AirBnB, Booking.com und FeWo-Direkt an.

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Das hat ein Steuerberater aus der Facebook Gruppe RADG geschrieben:

So viel Schmarrn hier wieder.
AirBnB ist private Vermietung mit 7% USt, sofern keine Kleinunternehmerregelung mehr greift (immer max. 17,5 im Vorjahr und max. 50 im laufenden geplant).
Erst mit Dienstleistungen im hotelähnlichen Umfang wird es gewerblich oder wenn die Ferienwohnung in einem Park wie Centerpark liegt.

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@Pfalzgraf Und das ein anderer der seine Erfahrungen gemacht hat:

Sorry, aber viele Antworten hier sind Käse!!

Seit 2012 habe ich ein Einfamilienhaus umgebaut und vermiete Teile davon über diverse Plattformen als Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer. Es läuft als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Es gibt hierzu sogar Paragraphen, die zwar etwas schwammig, aber dennoch in dem ein oder anderen Fall recht klar aufzeigen was die Differenzierung zu gewerblich ergo Hotelbetrieb sind. Meine klare Empfehlung ist, dies mit dem zuständigen Finanzamt im Vorfeld zu klären und sich vorher über die existierenden Paragraphen klar zu sein. Ich hatte vorletztes Jahr eine Steuerprüfung und alles war gut. Somit zumindest in meinem Fall die Aussage - JA es geht PRIVAT!!

In meinem Fall biete ich sogar Frühstück, WLAN, Reinigung, Bettwäsche und diverse andere Services an.

Und seht zu dass ihr sowas im Vorfeld mit einem kompetenten Steuerberater durchgeht. Dann ist die Frage relativ schnell Nebensache. Denn es kommen ganz andere Fragen auf die im Operativen zu berücksichtigen sind. Nicht zu unterschätzen...

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Eben, dem stimme ich bis auf die Thematik mit dem Frühstück zu. Auch in meinem Fall unterliegt das Ganze der Kleinunternehmerregelung. Im Falle WLAN gibt es tatsächlich unterschiedlichste Auslegungen in der juristischen Handhabung (wie man liest).

Ich empfehle Allen hier, die wirklich ihren eigenen, individuellen Fall versuchen durch die vielen versch. Aussagen ableiten zu wollen besser in eine ordentliche professionelle Beratung zu investieren. Die Erfahrungen sind einfach sehr unterschiedlich.

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