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Wie Nießbrauch-interessierten Eigentümer finden?

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In einer kleinen Zeitungsanzeige schaffst du es nicht, das ganze Spektrum abzuhandeln.

Der erste Schritt wäre, Kontakt zu potentiellen älteren Eigenheimbesitzern, am besten ohne Erben, zu bekommen. Und dies am besten dadurch, dass du Ihnen 1-2 Probleme abnimmst, z.B. das die Rente nicht reicht, um sich im Alter ein schöneres Leben zu gönnen, da das Vermögen in der Immobilie gebunden ist. Zahlen würde ich erst beim konkreten Termin auf den Tisch bringen. Hier kannst du, nachdem Ihr die Problemfelder behandelt habt, den Anbieter fragen, was ihm die Lösung des Problems wert ist, und dann schauen, ob Ihr zu einer Übereinkunft kommt.

 

Schau auch mal hier:

https://youtu.be/o0pekeWdU1I?list=PLkHaRkNItByAyolMtAORfgrdZB23sIOUv

Edited by ekki54
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vor 4 Stunden schrieb ekki54:

In einer kleinen Zeitungsanzeige schaffst du es nicht, das ganze Spektrum abzuhandeln.

Ja, genau, das ist realtiv schwierig in so einer knappen privaten Anzeige rüberzubringen, was ich bieten könnte. Die typische knappe private Suchanzeige ist deshalb vll. der falsche Weg. Trotzdem denke ich, dass die Zeitung (insbesondere mittlere und kleine regionale Blätter) ein geeigenter Weg ist, da sie von älteren Menschen gelesen wird.

Ich könnte also eine größere (gewerbliche) Anzeige schalten, wo ich ausreichend Platz habe, das Konzept/mein Angebot zu erläutern. Problem: Kostenfaktor. Die Dinger sind richtig teuer, auch in kleineren Blättern oft mehrere Hundert Euro pro Anzeige!! Ist mir bis jetzt ein Dorn im Auge diese Kosten, aber vll. sollte es mir das wert sein.

Suche aber eher nach etwas günstigeren Wegen, um erst mal zu testen wie die Resonanz ist, ohne gleich mehrere hundert/tausend Euro für Anzeigen zu verpulvern.

vor 4 Stunden schrieb ekki54:

Der erste Schritt wäre, Kontakt zu potentiellen älteren Eigenheimbesitzern, am besten ohne Erben, zu bekommen. Und dies am besten dadurch, dass du Ihnen 1-2 Probleme abnimmst, z.B. das die Rente nicht reicht, um sich im Alter ein schöneres Leben zu gönnen, da das Vermögen in der Immobilie gebunden ist. Zahlen würde ich erst beim konkreten Termin auf den Tisch bringen. Hier kannst du, nachdem Ihr die Problemfelder behandelt habt, den Anbieter fragen, was ihm die Lösung des Problems wert ist, und dann schauen, ob Ihr zu einer Übereinkunft kommt.

Da haben Du und Arnd mich überzeugt und dafür bin ich Euch dankbar. Meine bisherige Vorgehensweise war da bis jetzt zu "holperig", undurchdacht und wenig erfolgsversprechend.

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Würdert ihr bei der Suche nach einem Leibrente-Interessenten eher den Auftritt als Privatperson empfehlen oder eher einen professionellen/gewerblichen Auftritt?

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Natürlich ist der Auftritt als Privatperson viel besser. Als Konzeptionstexter muss ich für meine Auftraggeber aus der Immobilienbranche sehr viel Anzeigengeschäft initiieren und betreuen. Was meinst du wohl, auf welche Anzeigen von Investoren, wir die höhere Resonanz bekommen:

 

Suche Mehrfamilienhäuser <-> suche Mehrfamilienhaus

 

Wenn ich erstere geschaltet sehe, lache ich mich schlapp über so viel Naivität und so ein geringes Einfühlungsvermögen in den Empfängerhorizont. Die Krönung ist natürlich noch, wenn diese Anzeigen auch noch in der Immobilienzeitung geschaltet sind (wo jeder Leser selbst Immobilienexperte ist). Aber es fällt mir nichts mehr dazu ein, wenn ich dort anrufe und erfahre, dass der suchende „Investor“ auch noch eine Person ist, die jeder in der Szene kennt.

Aber das ist eigentlich in jedem Bereich so: Wer zu faul zum Nachdenken ist, zahlt immer drauf…

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vor 10 Stunden schrieb Thorsten Beckers:

Natürlich ist der Auftritt als Privatperson viel besser

Ich tendiere auch dazu.
Aber was für einen gewerblichen Auftritt (speziell bei Leibrente) sprechen könnte: Ich denke, es wird zahlreiche Leser geben, die dieses Leibrenten-Konzept gar nicht kennen. Wenn er dann eine private Anzeige liest, besteht evtl. die Gefahr, dass der Leser sich denkt: "Hier hat sich aber eine Einzelperson eine merkwürdige/mir nicht bekannte, etc. Konstuktion ausgedacht, lieber die Finger davon lassen". Es gibt also vll. ein Vertrauensproblem, da von einer Privatperson ein unbekanntes Konzept angeboten wird.

Wenn das Konzept hingegen als gewerblicher Anbieter angeboten wird, denkt sich der Leser eher: "Ok, kannte ich zwar bis jetzt noch nicht, aber scheint ja nichts ungewöhnliches zu sein (da von einem Unternehmen angeboten)".

Was anderes ist natürlich, wenn dem Leser das Konzept Leibrente bekannt ist, dann hat er kein Vertrauensproblem mit einer privaten Anzeige.
Nur weiß ich als Anzeigenaufgeber nicht, ob der Leser das Konzept kennt oder nicht.

Edited by enterpreneur

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@Thorsten Beckers

Bin am überlegen, wie ichs jetzt angehe: Bis jetzt habe ich - wie erwähnt - in regionalen Blättern knappe private Suchanzeigen im Immobilienteil geschaltet (mit nicht so guter Formulierung, wie ihr mir in diesem Thread aufgezeigt habt).

- Sind denn meine Medien richtig gewählt? -> Regionale (=Landkreis) bzw noch kleinere (=Dorf) Blätter.
- In diesen Blättern würde ich jetzt größere Anzeigen schalten, wo ich etwas mehr Platz habe, mein Angebot zu erklären
- Normalerweise sind diese größeren Anzeigen (also diese Kästen mit Graphik + Text) gewerblicher Natur: Irgendwelche Handwerksbetriebe, Geschäfte, etc. Ich  würde mir also einen solchen Kasten buchen und als Privatperson mein Angebot machen.

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@enterpreneur

Mein Rat: Verfolge diesen Weg nicht weiter. Ich sehe keine realistische Erfolgsaussicht.

- Suchanzeigen in Tageszeitungen und/oder ebay-Kleinanzeigen sind nichts neues mehr. Frage mal jemanden wie die Resonanz darauf ist - in den mir bekannten Fällen gleich null. Größere Bestandshalter schalten die zwar ab und an, jedoch zahlen die die Anzeigenkosten aus der Portokasse und haben da manchmal auch ganz andere, kuriose Kontakte/Deals mit aufgetan.

- Nießbrauchs/Leibrentenmodelle werden durchaus schon mal angeboten, jedoch mit geringem Erfolg. Wie Arnd schon sagte ist die angepeilte Altersgruppe eher konservativ und nur ungern zum Verkauf bereit.

- Mir scheint auch generell dein Herangehen an die Thematik noch nicht so durchdacht zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen dass Du so einen potentiellen Verkäufer von Dir als Partner überzeugen kannst. Das Nennen einer konkreten Summe geht gar nicht - die einen schreckst Du ab da zu niedrig, bei den anderen hast Du selber zu hoch geboten, kommst aber nicht mehr von dieser Zahl herunter.

Stecke Deine Energie in ein anderes Projekt !

 

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vor 2 Stunden schrieb DiBe:

Mein Rat: Verfolge diesen Weg nicht weiter. Ich sehe keine realistische Erfolgsaussicht.

Danke für Deine Einschätzung und Kritik.

Zu unterscheiden ist die Frage meiner Herangehensweise (an der ich zugegebenermaßen arbeiten muss) von der Frage, ob das Anbieten von einem Leibrente-Konzept generell wenig erfolgsversprechend ist.

Ich denke auch, dass die angepeilte Altersgruppe eher konservativ ist und es nicht leicht ist jemanden zu finden und zu überzeugen.
Dennoch ist es Tatsache, dass wir eine älternde Bevölkerung haben, die zunehmend Probleme mit einer geringen Rente hat. So schlecht ist da ein Angebot einer hohen Einmalzahlung, Kostenübernahme (und Organisation) für Instandhaltung sowie Kostenübernahme (und Organisation) für Gartenpflege in meinen Augen nicht. Ich denke schon, dass das Potential für dieses Konzept gegeben ist.

Außerdem hätte ich als Anbieter den Vorteil, dass es nicht zig weitere Anbieter gibt, an die sich der Interessent wenden kann. Also wenn er grundsätzlich daran interessiert ist, ist er mehr oder weniger von mir abhängig. Da stehen nicht 10 weitere Personen (oder Makler, Banken, andere Institutionen) bereit, die ihm so etwas anbieten.

vor 2 Stunden schrieb DiBe:

Mir scheint auch generell dein Herangehen an die Thematik noch nicht so durchdacht zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen dass Du so einen potentiellen Verkäufer von Dir als Partner überzeugen kannst. Das Nennen einer konkreten Summe geht gar nicht - die einen schreckst Du ab da zu niedrig, bei den anderen hast Du selber zu hoch geboten, kommst aber nicht mehr von dieser Zahl herunter.

Das habe ich eingesehen, dass das Nennen einer konkreten Summe keine gute Idee war.
Ich denke, das Konzept an sich ist durchdacht, es ist an sich nicht so kompliziert, auch wenn es ein paar Stellschrauben gibt, über die dann in der weiteren Verhandlung entschieden wird.

Was in der Tat noch nicht durchdacht ist, ist die Frage wie ich an Interessenten herankomme.

Ich teile Deine Skepsis, sehe es aber nicht als hoffnungslosen Fall, da ein gewisses Potential an Interessenten eigentlich vorhanden sein müsste.
 

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Der Misstrauensproblematik kann man dadurch begegnen, indem man beispielsweise Fachbücher vorzeigt, mit denen man beweisen kann, dass die Verrentung von Immobilien innerhalb informierter Kreise, eine durchaus bekannte Methode ist.

In Anzeigen solltest du nichts erklären. Das macht man auf der Webseite und mittels einer persönlichen Beratung.

Über die von dir genannten Medien solltest du vielleicht noch etwas kreativer hinaus denken: Welche Zeitschriften und Magazine werden von deiner Zielgruppe gelesen?

Es gibt bereits zahlreiche bestehende Leibrentenkonzepte, denen du als zusätzlicher Anbieter beitreten kannst – mit fertigen Verträgen, die quasi „nur noch“ unterschrieben werden müssen. Ich rate den von mir betreuten Maklerbetrieben, sie als ergänzendes Produkt in ihr Beratungsspektrum mit aufzunehmen: Die Makler können damit Sympathie- und Kompetenzpunkte sammeln und bekommen bei Abschluss eines Leibrentenvertrages eine vorher festgelegte Provision. Allerdings wird mir mitunter berichtet, dass gerade WEGEN des Leibrentenproduktes im Vergleich zum Verkauf, dann doch der Verkauf bevorzugt wird. Für den Makler eine in beiden Fällen glückliche Situation.

Warum versuchst du nicht erst einmal diesen bestehenden Leibrenten-Konzepten beizutreten? Du bekommst dann ein Gespür für den Markt und die Betroffenen.

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@Thorsten Beckers

Danke für Deine Tipps!

vor 45 Minuten schrieb Thorsten Beckers:

Über die von dir genannten Medien solltest du vielleicht noch etwas kreativer hinaus denken: Welche Zeitschriften und Magazine werden von deiner Zielgruppe gelesen?

Da hatte ich mir schon einige Gedanken zu gemacht: Infrage kommen Zeitschriften wie Apothekenrundschau, Seniorenratgeber, diverse Pflege-Zeitschriften.
Das einzige Problem: Dort Anzeigen zu schalten ist finanziell utopisch. Nichtwissend wie ich war, hatte ich gedacht, ich schalt mal ne Anzeige in der Apothekenrundschau und das wird mich halt n paar Euro kosten (hätte gedacht so 20 bis 50€). Leicht daneben: 4.000 € für eine Anzeige!!! Haha.

So Anzeigen schalten ist richtig kostenintensiv.
Bin nach wie vor dankbar für jeden Tipp, wie ich ohne zu große Kosten und möglichst effizient einen Interessenten finden kann.

 

vor 49 Minuten schrieb Thorsten Beckers:

Es gibt bereits zahlreiche bestehende Leibrentenkonzepte, denen du als zusätzlicher Anbieter beitreten kannst – mit fertigen Verträgen, die quasi „nur noch“ unterschrieben werden müssen

Hast du da zufällig mal ein konkretes Beispiel von einem Leibrentenkonzept, dem man beitreten kann?

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