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Berlin1024x

neue EBK --> vom Mieter bezahlen lassen um nicht abzuschreiben?

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Hi,

hier ein Gedankenspiel:

- nach Erwerb einer neuen ETW soll diese durch eine neue EBK bereichtert werden

- NKM voraussichtlich: 600 EUR

- Kaufpreis der EBK (Brutto): 3600 EUR

--> laut meinem Verständnis, muss die EBK über 10 Jahre abgeschrieben werden.

--> Alternative: Ich erstelle mit dem neuen Mieter einen Vertrag, dass dieser die EBK bezahlen muss, diese nach Auszug in unentgeltlich in mein Eigentum übergeht. Als Ausgleich erhält der Neu-Mieter 6 Monate mietsfrei (=3600 EUR).

 

Ist das (oder so ähnlich) möglich?

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Ich schätze, dass Du damit die Chance auf einen Mieter reduzierst. Wer gibt schon paar tausend Euro aus um sie Dir dann in Form einer EBK zu schenken? Möglich ist das natürlich.
Ich würde eher eine Kostenvariante der EBK wählen, die nach eigenem bezahlen Deiner Renditevorstellung gerecht wird und Du dabei noch nen Steuervorteil hast.
Oder: vermiete ohne EBK, spar Dir die Kosten und mach denen bei Kündigung ein für beide Seiten akzeptables Angebot.

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Kommt auf die Lage darauf an.
Ich habe mal in A Lage in Nürnberg eine Wohnung gemietet und eine EBK für 2000 Euro gekauft. Die Küche war vielleicht 400 Euro wert das sie schon 20 Jahre alt war.

 

Ich fand es ok, da ich mir keine Küche anschafften musste und Komfort hatte trotz des alten Schrottes welchen ich erworben hatte.

Ich habe es dennoch gemacht weil die Miete günstig war. Als ich ausgezogen bin habe ich selbst einen neuen Mieter gesucht. Im Inserat habe ich geschrieben dass ich eine EBK für 2500 Euro verkaufe und dass die Küche abgenommen werden muss. Sonst kann man meinen bestehenden Mietvertrag nicht übernehmen.
Ich habe an den Eigentümer nur die Interessenten weitergeleitet die mir geantwortet haben. Ich hatte den Mietvertrag auch nicht gekündigt. 
In Nürnberg ging das damals.

Vielleicht geht es auch analog mit dem Kauf einer ETW. Da ist ja prinzipiell viel Geld und ca 4000 Euro  mehr sollten den Pott auch nicht mehr zum Überlaufen bringen.

 

Edited by Junginvestoer_Juergen

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Das verstehe ich. Wäre es denn nicht besser eine geringwertigere EBK zu nehmen, die Miete ohne EBK einzupreisen bzw. die Miete höher zu bemessen aber die EBK dann zur kostenlosen Überlassung draufzugeben. Um dann die Küche beim Mieterwechsel durch neue Mieter teuer ankaufen zu lassen? Dann hast Du nicht die sicher längere Suche nach Mietern, die eine Küche kaufen „müssen“?
Oder hab ich nen Denkfehler?

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Am 26.3.2018 um 20:25 schrieb Berlin1024x:

 

--> Alternative: Ich erstelle mit dem neuen Mieter einen Vertrag, dass dieser die EBK bezahlen muss, diese nach Auszug in unentgeltlich in mein Eigentum übergeht. Als Ausgleich erhält der Neu-Mieter 6 Monate mietsfrei (=3600 EUR)

Hallo,

ich glaube ihr habt an der Frage vorbei geredet. Gemeint war, dass der Mieter als Ausgleich für den Kauf der Küche 6 Monate mietfrei bekommt, somit kostet dem Miete die Küche nichts. Der Vermieter muss sie nicht in zehn Jahren abschreiben, sondern hätte durch die fehlende Miete sie gleich im ersten Jahr abgeschrieben. Was das für einen Vorteil bringen soll, erschließt es mir noch nicht ganz, es sei denn, du möchtest die Wohnung in den nächsten Jahren verkaufen. Vielleicht kannst du einen Steuerberater fragen, wie das Finanzamt die Sache sieht. Die Vertragsgestaltung wäre mir persönlich zu kompliziert, du müsstest den Mieter dazu bringen, einen “Scheinvertrag“ zu unterzeichnen, denn er hat ja weder die Küche gekauft, noch darf er sie richtig behalten. Aber na ja, in Berlin könntest du schon einen finden, da machen sie alles mit, um eine Wohnung zu bekommen.

Ich spinne deinen Gedankengang weiter:

was wäre, wenn du den Mieter anbietest, sich selbst eine Küche zu kaufen, sagen wir für mindesten 3600€ und bekommt dafür 6 Monate mietfrei, oder noch besser, er bekommt 12 Monate lang 50% Mietminderung. Wenn er was besseres haben will, muss er selbst darauf zahlen aber er darf nicht weniger ausgeben. Die Bedingungen sind natürlich 1. dass du die Rechnungen bekommst und 2. dass die Küche in der Wohnung verbleibt.

Vorteile wären:

- der Mieter freut sich, dass er sich eine Küche nach seinen Wünschen aussuchen kann. Vielleicht gibt er sogar freiwillig mehr aus und du hast noch “Gewinn“ gemacht.

- ihr braucht keinen extra Vertrag zu machen, denn die Küche gehört offiziell somit der Wohnung, der Mieter hat sie nur in deinem Auftrag gekauft.

- du sparst dir die Zeit, eine Küche zu kaufen und zu montieren etc.

- wenn du mutig bist, reichst du die Quittung beim Finanzamt trotzdem ein und schreibst die Küche normal in zehn Jahren ab, hast aber durch die Mietminderung also “doppelte“ Abschreibung. (Mich jetzt bitte nicht steinigen! Ich weiß auch, dass dies Überlegungen sind, die Spass machen, solange sie nur Überlegungen bleiben.)

Bin aber trotzdem gespannt, was ihr davon hält! 

Lg

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