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Hulkstar

Arbeitszimmer im Dachboden des Anlageobjektes

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Hallo,

in meinem Mehrfamilienhaus (Anlageobjekt) habe ich sogenanntes Mansardenzimmer.

Es ist vom Dachboden abgetrennt, also eigene Wohnungstüt, eigener Zähler und Wasseranschluß.

In der Bauakte ist eine Duldung dieser zwei Zimmer zum Arbeiten eingtragen (keine Schlafstätte), vermieten möchte ich es aus diesen Gründen nicht.

Jetzt hab ich dort meine Ordner, einen Schreibtisch usw. stehen.

Könnte ich hier etwas von der Steuer absetzen?

Grundgebühr Zähler usw.??

Ist es als außerhäusliches Arbeitszimmer für die Arbeiten der Vermietung abzusetzen?

Finde zu diesem Thema im Netz sehr wenig.

Danke....

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M.E. kommt es auf den Umfang Deiner Vermietungstätigkeit an. Auf jeden Fall solltest Du mit dem außerhäuslichen Arbeitszimmer eine Menge Munition für die Diskussion mit dem Finanzamt haben.

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Hallo,

ich bin voll berufstätig in einem völlig anderen Bereich. Ich habe 2 Mehrfamilienhäuser in den letzten zwei Jahren gekauft.

Diese Häuser liegen in unmittelbarer Nähe aber 35km von meinem Wohnort entfernt.

Dieses Dachbodenzimmer mit Vorraum und Toilette ist in einem der Mehrfamilienhäuser. Ich wäre aber ja mein eigener Vermietet. Welche Miete setze ich an? Ist das für das Finanzamt plausibel genug? Möchte natürlich nicht sonderlich auffallen beim Amt ;-)

Was ich gefunden hab:

Dagegen kann es sich bei einem im Keller oder Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses befindlichen Raum, der nicht zur Privatwohnung des Steuerpflichtigen gehört, sondern zusätzlich angemietet wurde, um ein außerhäusliches Arbeitszimmer handeln (BFH-Urteile vom 26. Februar 2003 - VI R 160/99, BStBl II S. 515 und vom 18. August 2005 - VI R 39/04, BStBl II 2006 S. 428). Maßgebend ist, ob eine innere häusliche Verbindung des Arbeitszimmers mit der privaten Lebenssphäre des Steuerpflichtigen besteht. Dabei ist das Gesamtbild der Verhältnisse im Einzelfall entscheidend. Für die Anwendung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b, des § 9 Abs. 5 und des § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG ist es ohne Bedeutung, ob die Wohnung, zu der das häusliche Arbeitszimmer gehört, gemietet ist oder ob sie sich im Eigentum des Steuerpflichtigen befindet. 

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Also nochmal zusammengefasst:

- Außerhäusliches Arbeitszimmer in einem Mehrfamilienhaus (im eigenen Besitz)

Ist dieses Arbeitzimmer voll steuerlich absetzbar?

Welche Miete setze ich an, sie ist ja Imaginär, da ich Besitzer des Hauses bin?

Hat das schon jemand gemacht?

 

 

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Ohne dass ich Steuerberater bin würde ich sagen:

- Rein systematisch setzt du keine Miete an, da du ja auch keine zahlst. Was du ansetzen kannst sind AfA und Darlehenszinsen.

=> das ist natürlich komplett sinnlos, da du die ja sowieso schon als Ausgaben bei VuV ansetzt.

- Wasser, Strom etc müssten klappen, aber praktisch gilt das gleiche wie oben.

- Ausstattung kannst du ansetzen

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Sagen wir mal so:

Wenn ich die Räumlichkeiten an Dritte vermieten würde, wäre ja eine Einnahme/Miete vorhanden.

Ich nutze es aber für das "Vermietergeschäft" da alle anderen Wohnungen/Häuser in unmittelbare Nähe sind.

Ordner, PC und Drucker stehen dort zentral und nicht bei mir zu Hause.

Statt ein Büro anzumieten, nehme ich eben dieses.

Kann man dann keine Miete ansetzen?

@OF_MZ

Den Stromverbrauch kann ich logischerweise nicht umlegen, aber in der Steuererklärung auch nicht ansetzen, da bis jetzt kein Arbeitszimmer angegeben ist.

@Jägermeister Werner Bierme

Hier geht es auch um die Folgekosten, wenn man ein Büro anmietet (auch wenn ich selber der Vermieter bin). Hausratvericherung, Wasser, Strom, Internet...

 

PS: Die Vermietung an Dritte wäre allerdings auch sehr schwierig, da unter dem Dach, keine Dusche, keine Erlaubnis zur Schlafstätte (Brandschutz).

Für mich als Büro reicht es aber.

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@Hulkstar: du hast dir doch selbst schon die Antwort gegeben: Alles was du ZUSÄTZLICH AUSGIBST (also nichts fiktives) würde ich unter Arbeitszimmernutzung angeben.

Der Rest ist so wie Jägermeister Werner Bierme es kurz und treffend beschreibt....

 

 

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DEr Sinn dahinter ist, dass er die DG-„Wohnung“ abschreiben kann. Entfällt eine Nutzung (keine Vermietungsabsicht) entfällt auch die anteilige AfA und sonstigen anteiligen WK.

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Theoretisch ja bzw. wenn das Haus aus einzelnen ETW besteht und der Dachboden auch eine abgeschlossene ETW darstellt.

Praktisch schreibt hier jeder den Dachboden und den Keller seines MFH ab denn der war ja im Gesamtkaufpreis mit drin und wird nicht rausgerechnet....

 @§23Estg

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Sicher, was dem Finanzamt nicht bekannt ist, kann es nicht abschließend beurteilen.

 

Dennoch wäre eine Aufteilung der Werbungskosten das richtige Vorgehen! Das selbstgenutzte Arbeitszimmer würde die Aufteilung in diesem Fall verhindern.

Edited by §23Estg

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