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MrPeanut

Prüfung nach Reservierung?

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Allgemeine Fragen an die alten Hasen:

Wenn ich mich mit dem Makler einige, sprich, dass er für mich das Ding reserviert.

1.) Ist es üblich eine Anzahlung auf die Provision zu verlangen? Oder ist das unseriös und der Makler hat erst Anspruch nach der Unterschrift beim Notar? 

2.) Könnte ich das Objekt nochmal bei einem Termin mit einem Sachverständigen besichtigen und ggf. von der Reservierung zurücktreten? Wird dann die Maklerprovision fällig? Oder eine Entschädigung? 

Edited by MrPeanut

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vor 20 Stunden schrieb MrPeanut:

1.) Ist es üblich eine Anzahlung auf die Provision zu verlangen?

nein.

vor 20 Stunden schrieb MrPeanut:

Oder ist das unseriös und der Makler hat erst Anspruch nach der Unterschrift beim Notar?

ja

vor 20 Stunden schrieb MrPeanut:

2.) Könnte ich das Objekt nochmal bei einem Termin mit einem Sachverständigen besichtigen und ggf. von der Reservierung zurücktreten?

mit dem Makler absprechen. Eine Reservierung ist ja noch kein Kauf. Du hast keinen Kaufvertrag unterschrieben. Für den Makler zwar ärgerlich aber er wird es überleben.

vor 20 Stunden schrieb MrPeanut:

Wird dann die Maklerprovision fällig? Oder eine Entschädigung?

Die wird erst bei Kauf fällig. Keine Entschädigung.

 

Sehe mich zwar noch nicht als alten Hasen aber das ist meine Antwort :-).

Grüße

Edited by Stefan-RheinMain

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Grundsätzlich sind Immobilienverträge beim Notar zu beurkunden. Vorher haben sie keine Rechtskraft.

Insofern ist die Reservierung für beide Seiten nicht viel wert.

Genauso wie du von deiner Reservierung zurück treten möchtest, kann der Makler natürlich auch an einen anderen Interessenten  vermitteln, der schneller mit ihm zum Notar geht. Ob eventuell eine Anzahlung deinerseits Sinn macht, kannst nur du entscheiden.

Anspruch auf Provision entsteht erst, wenn der Kaufvertrag beim Notar beurkundet ist.

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Ist es denn üblich eine Reservierung schriftlich zu bestätigen?

Oder läuft es in der Praxis eher so, dass alle drei Partein (Makler, Käufer, Verkäufer) darauf vertrauen, dass man sich auf die andere Seite verlassen kann?

 

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Der unzuverlässigste in der Konstellation Makler, Verkäufer und Käufer ist häufig genug der Käufer, der schlussendlich die Finanzierung nicht zu Stande bringt, oder kalte Füße bekommt. Insofern wundert es mich nicht, dass der Makler einen (illegalen) Vorschuss haben will, damit der im Zweifelsfall aus dem Schneider ist...

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Hallo,

ich würde gern das Thema aufgreifen. Wir haben heute ein interessantes Objekt gefunden. Der Makler will eine Reservierung in der Höhe seiner Provision haben! Bei 250.000€ sind es fast 18.000€ Das ist wirklich dreist! 

Wenn ihr bisher eine Reservierung bezahlt habt, wie viel haben die Makler verlangt?

Das ist für uns total ärgerlich. Wir werden sagen, dass wir Interesse haben aber nicht reservieren wollen. Aber dann wissen wir jetzt schon, dass wir die Wohnung wohl nicht bekommen werden. Schade. 

😣

 

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vor 20 Stunden schrieb Monsterchen:

Hallo,

ich würde gern das Thema aufgreifen. Wir haben heute ein interessantes Objekt gefunden. Der Makler will eine Reservierung in der Höhe seiner Provision haben! Bei 250.000€ sind es fast 18.000€ Das ist wirklich dreist! 

Wenn ihr bisher eine Reservierung bezahlt habt, wie viel haben die Makler verlangt?

Das ist für uns total ärgerlich. Wir werden sagen, dass wir Interesse haben aber nicht reservieren wollen. Aber dann wissen wir jetzt schon, dass wir die Wohnung wohl nicht bekommen werden. Schade. 

😣

 

Würde ich garnicht mal so sagen. Wer zahlt dem schon einfach 18.000 ohne nen Vertrag zu haben^^ so blöd kann ja nun keiner sein...

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Am 28.6.2018 um 23:30 schrieb Monsterchen:

Hallo,

ich würde gern das Thema aufgreifen. Wir haben heute ein interessantes Objekt gefunden. Der Makler will eine Reservierung in der Höhe seiner Provision haben! Bei 250.000€ sind es fast 18.000€ Das ist wirklich dreist! 

Wenn ihr bisher eine Reservierung bezahlt habt, wie viel haben die Makler verlangt?

Das ist für uns total ärgerlich. Wir werden sagen, dass wir Interesse haben aber nicht reservieren wollen. Aber dann wissen wir jetzt schon, dass wir die Wohnung wohl nicht bekommen werden. Schade. 

😣

 

Hallo Monsterchen,

der Markt ist schon verrückt geworden. Vielleicht hast du noch eine Chance wenn du dem Makler bei einem Mittagessen oder Kaffee klar machennkannst, dass du auch noch Immobilien kaufen wirst wenn der Markt wieder etwas abgekühlt ist. Du hast natürlich Interesse ihn in dein Netzwerk aufzunehmen. Allerdings nicht mit 18000€ Vorschuss.

Ich habe auch schon erlebt, dass ein Makler eine Nebenbei-Provision nach dem Scheitern des Kaufs vergessen hatte. Schmerzhaft für den Beinahe-Käufer.

vor 14 Stunden schrieb nemo:

Würde ich garnicht mal so sagen. Wer zahlt dem schon einfach 18.000 ohne nen Vertrag zu haben^^ so blöd kann ja nun keiner sein...

Hallo Nemo,

und es wird jemanden geben. Es gibt ja auch Käufer für Faktor 30 Immos. Und ich meine jetzt nicht die Versicherungsgesellschaft die auf der Kö oder am Stachus kauft.

VG Tobias

Edited by Tobias Röhrig

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Am ‎28‎.‎06‎.‎2018 um 23:30 schrieb Monsterchen:

Aber dann wissen wir jetzt schon, dass wir die Wohnung wohl nicht bekommen werden. Schade. 

Warum machst Du Dich zum Bittsteller?

Weise dieses Ansinnen zurück und erkläre dem Makler, dass er Dich kontaktieren soll falls er Interesse an einem Notartermin haben sollte - und dann machst Du einen Haken dran! 

Dem Makler kann man keinen Vorwurf machen - er nimmt das, was er bekommen kann. Es sind die Käufer, die ihr Kaufverhalten ändern müssen - solange jede noch so bescheuerte Anforderung der Makler und Verkäufer von Kaufinteressenten erfüllt wird, nur weil man Angst hat etwas zu verpassen wird es auch die Gegenseite geben, die die Schmerzgrenzen austestet.

PS.: Wenn Du das Objekt unbedingt haben willst kannst Du dem Makler anbieten, seine Provision sofort in voller Höhe auf einem Notaranderkonto zu hinterlegen, mit der Anweisung an den Notar, nach Beurkundung gegen Rechnungslegung auszuzahlen.

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Man könnte evtl. auch mal in einigen Bewertungsportalen seine Erfahrung mit diesem Makler sachlich schildern. Das ist schließlich auch für einen Verkäufer interessant zu wissen. Ich stelle mir gerade vor ich versuche meine Immobilie über einen Makler zu verkaufen und dann spielt der solche Spielchen. Findet er zügig einen Dummen ist es ja kein Problem, aber sollte sich in der Frühphase des Verkaufs niemand finden hat man es sich bei vielen seriösen Käufern schon verscherzt und die Bude ist am Markt möglicherweise verbrannt. Schlussendlich verkauft man dann erst Monate später für einen deutlich geringeren Preis. In meinen Augen richtet diese Praxis Schaden an und ich würde mich als Verbraucher freuen, wenn ich rechtzeitig einen sachlichen Erfahrungsbericht diesbezüglich im Internet finde.

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Moralisch und sachlich gebe ich allen Vorrednern recht. Aber: das Zahlen von Reservierungsgebühren ist in den letzten Jahren des Booms immer mehr zum Standard geworden. Gerade die vermeintlich seriösen Ketten im gehobenen Bereich verfahren bei uns so. Meine Schwester hat gerade ein EFH in Stuttgart zugesagt und Engel&Voelckers hat 9500 EUR Reservierungsgebühr verlangt... Sie fanden das Haus gut, haben sofort ja gesagt und die anderen beiden Zusagen durch Sofortüberweisung ausgestochen. Die Nerven hätte ich nicht gehabt...

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Ich habe bei zwei ETW-Käufen mit dem gleichen Makler zusammengearbeitet. Nach der Durchsicht aller Unterlagen und der Besichtigung habe ich ein Angebot abgegeben und zu diesen Konditionen eine Reservierung unterschrieben. Darin war vereinbart, dass beim Zurückziehen des Angebots 500,- Aufwandsentschädigung zu zahlen sind. Bei anderen Maklern gab es solche Klauseln bei den Reservierungen nicht. Daher habe ich besagten Makler mal drauf angesprochen. Er meinte, es kommt oft vor, dass Kunden sich Immobilien reservieren lassen und dann wieder abspringen. Bis dahin hat der Makler natürlich schon mitunter viel unbezahlte Vorarbeit geleistet, z.B. Unterlagen für die Bank zusammengetragen. 

Ob eine solche Klausel überhaupt rechtskräftig ist, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn noch Punkte unklar sind, kann man die ja auch in der Reservierung fixieren. Man muss ja nur mit dem Makler reden.

Pauschale Reservierungsgebühren halte ich für unseriös. Aber solange es Käufer gibt, die sich auf solche Spielchen einlassen, werden solche Phänomene bestehen bleiben. Ich persönlich halte es so: wenn ich irgendetwas nicht verstehe oder ich ein schlechtes Bauchgefühl habe, zwingt mich niemand zu kaufen. Angst, einen guten Deal zu verpassen, habe ich keine. Wer suchet, der findet.

 

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vor 2 Stunden schrieb Ralf1986:

Ob eine solche Klausel überhaupt rechtskräftig ist, kann ich nicht beurteilen.

Reservierungsgebühren, die der Höhe nach dazu geeignet sind den Willen des Kaufinteressenten zu beeinflussen (ich muss das jetzt kaufen, sonst verliere ich das ganze Geld) sind nicht zulässig und jederzeit rückforderbar - schließlich gilt für Immobilienkäufe in D die Beurkundungspflicht und gekauft wird erst beim Notar und nicht beim Makler.

€ 500,-- sind nach geltender Rechtsprechung wohl zulässig, wobei auch das dem Wesen nach völliger Quatsch ist, da der Makler seinen Lohn verdient mit dem, was im Gesetz steht - mit dem Nachweis und der Vermittlung! Und dieser Job ist halt erst mit Unterschrift beim Notar erledigt …. 

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Grundsätzlich interessantes Thema, diese Reservierungsgebühr, die ich selbst nicht eingehen würde.

Überspitzt gesagt frage ich mich hier immer wieder: einem Verkäufer wie bspw. Staubsauger-Vertreter zahle ich doch auch nichts, wenn er mir seine Ware vorgeführt hat und ich nicht kaufe. Er will verkaufen und für mich ist die Maklerei auch eine Art Vertrieb, dort sind die vergebenen Aufwendungen einzukalkulieren. Abgesehen davon frage ich mich, wie oft die Unterlagen eines Objekts jeweils wieder neu beschafft werden müssten und wie dieser Aufwand zur prozentualen Courtage bei hochpreisigen Objekten steht.  

Bei der letzten Beurkundung hatte ich meinen Notar gefragt, was die Notargebühren als prozentuale Größe vom KP rechtfertigt. Gleiches gilt für die Maklercourtage. Seine Antwort war letztlich, dass für Notariate, die als selbständige "Profit-Center" agieren ansonsten eine Ablehnung von kleinen KP-Volumina sowie geringfügigen Erbschaftsregelungen mit viel Gestaltungsaufwand gelten würde, da der Aufwand der Beurkundung dann zwar vergleichbar zu großvolumigen Bemessungsgrößen, aber nicht einträglich wäre. Wobei man sich allerdings über die Dienstleistung des Maklers im Vergleich zum Notar streiten kann.

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Sieh es mal andersrum: Der Käufer (speziell bei Privatpersonen stelle ich dies immer wieder fest) möchte sicher sein, dass sein anvisiertes Objekt nicht an jemand anderen verkauft wird. Er benötigt aber z.B. noch 2-3 Wochen, um eine Finanzierungszusage zu haben. Wenn ich als Makler keine feste Zusage für dieses Objekt habe (z.B. mit 5-10% der zu erwartenden Provision, Betrag wird natürlich voll angerechnet), dann kann es schnell passieren, dass ein anderer Interessent den Vorzug bekommt. Und der erste ist sauer (wenn er bei mir keine verbindliche Reservierung gemacht hat), weil er das Objekt bereits gedanklich als sein Eigenes betrachtet hat. Wennn er verbindlich reserviert hat, dann stelle ich alle Vermarktungsaktivitäten ein.

Leider wollen Käufer am liebsten kostenlos ein Objekt (oder auch verschiedene) reserviert haben, da ein Rückzug ja folgenlos wäre. Ich kann meine Vermarktungsaktivität nur dann einstellen, wenn Verbindlichkeit hergestellt worden ist. Ich bin ja auch beim Verkäufer in der Pflicht, den Verkauf so zeitnah wie möglich abzuwickeln, denn er zahlt mir ja auch einen Teil der Provision.

  • Thanks 1

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Das Risiko der von Dir beschriebenen Einstellung der Vermarktung habe ich als Privatkäufer oder Verkäufer ja auch, wenn ich den Notar für einen Entwurf bezahle, und der Gegenpart vor Unterzeichnen abspringt. Soll ich dann auch eine "Notar-Reservierungsgebühr" verlangen...?

Ich finde es hier relativ ungünstig, wenn man sich für alle Geschäftsrisiken bezahlen lassen möchte, siehe auch gerade in Verbindung mit der Relation zwischen dem Aufwand der Dokumenten- Erstellung und der prozentual mitwachsenden Courtage bei teuren Objekten...

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